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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Fingerfood

Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
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„Kochen ist wieder ein Mode“ - ein schönes Zitat, mit dem ich meine Rezension mal starten möchte.
„Fingerfood“ ist was Feines, wenn mal überraschend Freunde zu Besuch kommen und man hat so gar nichts geplant. ...

„Kochen ist wieder ein Mode“ - ein schönes Zitat, mit dem ich meine Rezension mal starten möchte.
„Fingerfood“ ist was Feines, wenn mal überraschend Freunde zu Besuch kommen und man hat so gar nichts geplant. Dabei kann man durchaus zwei Arten unterscheiden meiner Meinung nach: das einfache Fingerfood und das der etwas gehobeneren Kategorie.
Dieses Buch „Fingerfood & Feines“ ist eingeteilt in folgende Kapitel/Kategorien:
Grundrezepte
Fingerfood
Warme Schüsselchen
Süsses
Die erfolgreiche Köchin und Cateringspezialistin Martina Lessing zeigt, wie es geht, und widmet sich in ihrem neuen Kochbuch ganz der Einladung für Gäste und das macht sie mit einladenden Fotos und guten Erklärungen, so dass es auch Leuten eine Anregung sein kann, die die Küche sonst meiden.
Gerade das sogenannte „Bowl Food“ (= kleine Leckerbissen in Schüsselchen) finde ich super-praktisch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wer bist Du wirklich ?

Der Trakt
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Meine Frau hat mich auf Arno Strobel aufmerksam gemacht und seitdem bin ich auch ein Fan seiner gut durchdachten und mega-spannenden Thriller. Ein wirklich herausragender Autor, der einen unablässig durch ...


Meine Frau hat mich auf Arno Strobel aufmerksam gemacht und seitdem bin ich auch ein Fan seiner gut durchdachten und mega-spannenden Thriller. Ein wirklich herausragender Autor, der einen unablässig durch seine Worte und unerwarteten Wendungen in den Geschichten fesselt.

„Wer bist Du wirklich ?“ muss sich Sibylle Aurich fragen. Die junge Frau ist 34 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie wurde nachts im Park überfallen, doch all das weiß sie noch, sieht es glasklar vor sich. Doch ihr Mann erkennt sie nicht und die Frau auf ihrem Hochzeitsfoto ist eine andere... Was ist da los ?? Zudem hat niemand von ihrem Sohn Lukas gehört - wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Strobel macht es wirklich ganz großartig, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu führen. Ich würde mich selbst schon als einen Thrillerleser mit viel Erfahrung nennen und solche genialen Thriller sind trotzdem leider immer noch Mangelwarte auf dem deutschen Buchmarkt. Mich so arg zu fesseln, das schafften bisher nur Sebastian Fitzek und eben Arno Strobel. Hervorragend geschrieben, grandiose Geschichte bis zum überzeugenden Ende (und auch das habe ich schon sehr schlecht erlebt bei manchen Büchern, die bis zum Ende eigentlich gar nicht schlecht waren, doch das war dann total an den Haaren herbei gezogen und hat mir letztendlich dann auch das ganze Buch vermiest...) - alles andere als fünf Sterne wäre eine Frechheit !

Veröffentlicht am 15.09.2016

Robocalypse

Robocalypse
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Wieder einmal ein Buch, bei dem die Leseprobe so vielversprechend war und das Buch leider nicht halten konnte, was diese versprach ...

Das Buch ist durchaus nett gestaltet, die abgerundeten Ecken mal ...

Wieder einmal ein Buch, bei dem die Leseprobe so vielversprechend war und das Buch leider nicht halten konnte, was diese versprach ...

Das Buch ist durchaus nett gestaltet, die abgerundeten Ecken mal was Anderes und auch das Cover war recht passend, aber die Geschichte hat mich einfach nicht packen können und ich habe auch nicht mehr bis zum Ende gelesen, kann also zum Inhalt nur bedingt etwas sagen.

Der Stil war einfach nicht meins: die Einleitung der Kapitel war noch phantasievoll gestaltet, aber wie die Geschichte erzählt wird, habe ich einfach schon zu oft gelesen und das weit besser leider.

Die Figuren sind mir zu "blutleer" und reißen einen einfach nicht mit. Auch die Story an sich ist nicht neu, was nichts gemacht hätte, wenn der Autor sie anders präsentiert hätte. Aber so wirkte mir das alles einfach zu lieblos dahin geschrieben und schlichtweg unspannend.

Ich mag Sci-Fi sonst sehr gern und lese auch gern solche Bücher, aber hier fehlte mir einfach zuviel. Als absolut eingefleischter Fan von Roboteraufständen mag man das mögen und sich an der Story erfreuen, aber ich fand manche Stellen einfach lächerlich und mochte so auch gar nicht mehr großartig weiterlesen.

Der Autor ergeht sich meiner Meinung nach einfach zu sehr in Klischees, macht es sich sehr leicht und nahm mir damit einfach den Spass an der Story und leider damit auch die Spannung.

Ich hatte mir weit mehr erwartet nach der Leseprobe und kann hier leider nur enttäuschende zwei Sterne vergeben, sorry...

Veröffentlicht am 15.09.2016

Grosstante Martha auf Abwegen

Tante Martha im Gepäck
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Tante Martha möchte unbedingt mit ihren Lieben in den Urlaub fahren. Dumm nur, dass diese sich auf dem Weg nach Schottland eigentlich nur von ihr verabschieden wollten – und sie nicht gleich mitnehmen ...

Tante Martha möchte unbedingt mit ihren Lieben in den Urlaub fahren. Dumm nur, dass diese sich auf dem Weg nach Schottland eigentlich nur von ihr verabschieden wollten – und sie nicht gleich mitnehmen ! Aber Karen´s Tante hat angeblich etwas in Schottland zu erledigen und darf mit, auch in Anbetracht des nahenden Erbes und der Ebbe in der Urlaubskasse.



Tante Martha dreht von Anfang an auf und zeigt der Familie, „wo der Hammer hängt“ . Sie ist sehr resolut, leicht renitent bisweilen, aber nie langweilig. Die Kinder schließen sie nach und nach doch noch ins Herz und auch Karen und Bernd müssen sich eingestehen, dass Tante Martha eine gute Urlaubsunterhaltung ist.



Die Autorin bedient sich eines sehr flüssigen Stils, ich habe das Buch rasch gelesen und fand es auch ganz gut. Ein typischer Urlaubsroman eben, kurzweilig, nichts, was länger im Gedächtnis hängenbleibt, aber unterhaltsam durchaus.

Ganz nett fand ich, wie sie beschreibt, wie sich Tante Martha teilweise gebährdet, schon ironisch und mit einem Augenzwinkern, sowas gefällt mir immer gut.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Februar

Und wieder Februar
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Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen...

Aber ich konnte dem Buch durchaus ...

Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen...

Aber ich konnte dem Buch durchaus auch Einiges Positives abgewinnen:

Die Zerrissenheit der Hauptperson Helen, die ihren Mann im Alter von 31 Jahren und schwanger (drei Kinder sind schon da zu dem Zeitpunkt, zwei Mädchen und ein Junge), durch einen Unfall auf seiner Ölplattform verliert, wird sehr deutlich geschildert und steht quasi im Vordergrund der ganzen Geschichte.

„Kann man jemandem die Treue halten, der seit 30 Jahren tot ist“ ist an sich die zentrale Frage des Buches/der Autorin.

Sollte man nicht wieder nach vorn blicken irgendwann ? Wer entscheidet das ? Meine klare Antwort: jeder für sich selbst!

Helen versucht ihr Bestes, um für die Kinder da zu sein, aber sie kann eben auch ihre große Liebe Cal nicht vergessen.

Das ist menschlich und wird von der Autorin zwar in schönen Worten verpackt, aber dennoch war mir ihr Stil teilweise einfach zu langatmig. Sie schilderte mir oft zu sehr die Gefühle einer Person, die meiner Meinung nach mit weniger Worten auch gut zum Ausdruck gekommen wären...

Ein wenig unverständlich fand ich, wieso John mit seinen 35 Jahren auf Verständnis seiner Mutter hofft, nachdem er eine ihm im Grunde fast fremde Frau geschwängert hat. Er ist alt genug und sollte für seine Taten alleinverantwortlich einstehen...

Trotz der Kritikpunkte war das Buch gut geschrieben und ist sicherlich in der Kategorie „Frauenroman“ ein wertvoller Beitrag.

Für mich war es zwar nichts Besonderes und an einigen Stellen habe ich mich ein wenig durchgequält, aber alles in allem kann ich noch drei Sterne vergeben.