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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2020

Naja...

Helle und der falsche Prophet
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Naja...
Nun haben wir also Teil 3 vor uns.
„Es ist Oktober und Helle Jespers ist im Urlaub. Doch selbst Pastis, Zigaretten und südfranzösische 18 Grad Lufttemperatur können die dänische Polizeikommissarin ...

Naja...
Nun haben wir also Teil 3 vor uns.
„Es ist Oktober und Helle Jespers ist im Urlaub. Doch selbst Pastis, Zigaretten und südfranzösische 18 Grad Lufttemperatur können die dänische Polizeikommissarin nicht davon ablenken, dass es zu still in ihrem Leben zugeht. Hätte sie nach Fredrikshavn zur Polizeibehörde gehen sollen? Zur Mordkommission nach Kopenhagen? Stattdessen hat sie es sich in Skagen zwischen den Dünen in ihrer kleinen Polizeistation gemütlich gemacht. Plötzlich klingelt aber mitten im Urlaub Helles Handy. Ihr Kollege Ole hat eine erschütternde Nachricht: Eine enge Freundin ihres Sohnes wurde tot am Strand aufgefunden. Steht die Leiche in Zusammenhang mit einem jungen Paar auf der Flucht in Zusammenhang, das eine Schneise der Verwüstung bis nach Kopenhagen zieht? Helle ist klar: Diesen Fall übernimmt sie selbst. Sie steigt in den nächsten Flieger zurück nach Dänemark und beginnt mit den Ermittlungen. Was sie nicht ahnt: dieser Mord war erst der Anfang, und er wird das Leben ihrer Familie betreffen…“
Durchaus spannend geschrieben, dieses Mal mit eher persönlichen Bezügen der Protagonistin, was die Geschichte nochmal interessanter macht – dennoch fehlte mir hier einfach die Spannung ein wenig. Sie war vorhanden, das ja, aber nicht so, dass ich gerne am Ball geblieben wäre... Ich habe das Buch dann doch mehrfach auf die Seite gelegt und erst was Anderes gelesen und das sprach dann doch eher für das jeweils andere Buch... Mit diesem wurde ich irgendwie nicht richtig „warm“, sorry. Drei Sterne.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Großes Kino wieder !

Mord in Highgate
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Großes Kino wieder !
Anthony Horowitz ist wie Chris Carter für mich einfach ein Meister seines Fachs. Ich weiß gar nicht recht, was ich zu ihren Büchern schreiben soll, ohne dass sich die Superlative noch ...

Großes Kino wieder !
Anthony Horowitz ist wie Chris Carter für mich einfach ein Meister seines Fachs. Ich weiß gar nicht recht, was ich zu ihren Büchern schreiben soll, ohne dass sich die Superlative noch überschlagen würden... Ihre Bücher lese ich nicht, die „suchte“ ich regelrecht, „inhaliere“ sie in einem Zug !
„Der erfolgreiche Scheidungsanwalt Richard Pryce wurde in seinem Londoner Haus in Hampstead Heath mit einer 2000 Pfund teuren Flasche 1982 Château Lafite Rothschild Pauillac niedergeschlagen. An die Wand neben der Leiche ist in grüner Farbe eine rätselhafte Botschaft gepinselt. Schnell scheint klar, wer es war: Nur wenige Tage zuvor hat die berühmte feministische Autorin Akira Anno ihm genau diesen Tod angedroht – und ihm ein Glas Rotwein ins Gesicht geschüttet. Aber ist es wirklich so einfach? Was hat die geheimnisvolle Botschaft an der Wand neben dem Opfer zu bedeuten? Neue Entwicklungen und Enthüllungen verringern nicht, sondern erhöhen die Anzahl der Verdächtigen – alle lügen oder verbergen etwas. Als ein weiterer Toter gefunden wird, muss Hawthorne gemeinsam mit seinem Assistenten Anthony Horowitz tief in die Vergangenheit der Opfer eintauchen, um die Lösung des Rätsels zu finden.“
„Mord in Highgate“ ist nach „Ein perfider Plan“ der zweite Roman in der Reihe um Privatdetektiv Daniel Hawthorne und Autor Anthony Horowitz und strotzt wieder mal von dieser selbstironischen Art, die ich so sehr liebe.
Ergo: Unterhaltsam, lustig, augenzwinkernd und ungemein spannend. Besser kann man nicht mehr schreiben ! Und die beiden Herrschaften sind immer wieder aufs Neue herrlich !

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Einfallsreich

Rache, auf ewig (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 3)
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Einfallsreich
Lars Schütz weiß nur zu gut, wie er seine Leser an seine Geschichte „fesselt“, sie bei Laune hält und zum immer weiterlesen animiert... Und das ist bei „Rache auf ewig“ wieder so gewesen; ...

Einfallsreich
Lars Schütz weiß nur zu gut, wie er seine Leser an seine Geschichte „fesselt“, sie bei Laune hält und zum immer weiterlesen animiert... Und das ist bei „Rache auf ewig“ wieder so gewesen; auch dieses Buch habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen, denn die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und sehr gut präsentiert, vom Setting und den Personen her.
„Ein Mann wird in einem Gewächshaus festgehalten. Unter ihm wächst der Bambus, Zentimeter für Zentimeter. Bis ihn die spitzen Sprossen stechen. Bis sie ihn durchbohren. Bis sie ihn qualvoll töten.
Profiler Jan Grall und Rabea Wyler haben schon viele verstörende Fälle bearbeitet, doch was sie an diesem Tatort vorfinden, treibt sie an ihre Grenzen. Ein albtraumhaftes Spiel gegen die Zeit beginnt, denn „der Erlöser“, wie der Täter sich nennt, wird nicht ruhen, bis seine Rache vollkommen ist.“
Man muss einfach immer weiterlesen, bis man endlich weiß, was wirklich passiert ist.
Die Mordmethode mit dem Bambus fand ich richtig fies, hatte ich aber so auch noch nirgends gelesen, insofern echt innovativ und einfallsreich, denn irgendwann hat man ja als Thriller-Autor auch mal alle Mordmethoden durch. Nein, eben nicht alle... Irgendwo gibt es immer noch eine...
Sehr spannend, unterhaltsam und mit interessanten Protagonisten, was will man mehr ??!!

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Veröffentlicht am 13.09.2020

Es geht weiter

Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)
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Es geht weiter
Band 2 um den Würfelmörder fand ich ähnlich wie den ersten Band.
Die Geschichte:
„Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner ...

Es geht weiter
Band 2 um den Würfelmörder fand ich ähnlich wie den ersten Band.
Die Geschichte:
„Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ermordet. Ein Segler wird mit einem Schwert auf seinem Boot enthauptet. Kommissar Fabian Risk begreift als Erster, dass die Morde zusammenhängen: Alle haben kein Motiv und immer neue Methoden. Als Risk an einem Tatort einen Würfel findet, erkennt er, dass dieser Fall wie kein anderer ist. Der Mörder spielt ein Spiel. Und die Regeln kennt nur er selbst. Wird der Würfel auch über Risks Leben entscheiden?“
ist wieder gut durchdacht und so präsentiert, dass man auch gerne weiterliest.
Auch hier hält sich die Spannung nicht durchgängig, aber wie bereits in meiner Rezension vom ersten Teil erwähnt: das muss ich auch nicht in jedem Thriller haben... Wenn es zur Geschichte passt – und das tut es hier – dann ist das auch etwas weniger „hektisch“ vollkommen in Ordnung für mich, Thriller hin oder her. Es ist auf jeden Fall immer noch spannender als ein Krimi, der ja eher „die ruhigeren, leiseren Töne“ bedient.
Auch hier wird er ein wenig ausschweifend teilweise, aber da ich Band 1 direkt davor gelesen habe, war ich an diesen Schreibstil nun bereits gewöhnt und er hat mich nicht mehr so tangiert bzw. beeinflusst wie beim ersten Buch.
Auch hier kann ich gute vier Sterne vergeben, da ich die Geschichten sowie den Protagonisten Fabian Risk einfach spannend und interessant fand und die 512 Seiten dann immer doch recht schnell durch hatte...

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Veröffentlicht am 13.09.2020

Hatte ich ja schon mal gelesen...

Der Würfelmörder (Ein Fabian-Risk-Krimi 4)
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Hatte ich ja schon mal gelesen...
Ich fand es richtig doof, dass ich nicht bemerkt habe, dass dieses Buch bereits im Vorjahr 2019 unter dem Titel „10 Stunden tot“ erschienen war..! Denn so habe ich mir ...

Hatte ich ja schon mal gelesen...
Ich fand es richtig doof, dass ich nicht bemerkt habe, dass dieses Buch bereits im Vorjahr 2019 unter dem Titel „10 Stunden tot“ erschienen war..! Denn so habe ich mir das recht unnütz gekauft, dann aber trotzdem nochmal gelesen, da ich beide Bücher nacheinander lesen wollte... Aber ärgerlich bleibt das trotzdem ! Ich kann den Verlag verstehen, dass man nun mit einheitlichem Cover rausbringen wollte, doch ich hätte mir da wirklich bessere Hinweise gewünscht und damit bin ich ja auch nicht alleine...
Band 1 um den berüchtigten Würfelmörder behandelt also folgende Geschichte:
„In Helsingborg häufen sich brutale Mordfälle. Auch Kommissar Fabian Risk kann keinen Zusammenhang zwischen den Morden erkennen. Der Mord im Flüchtlingswohnheim zeigt keine Anzeichen für Fremdenhass. Der Tote im Einkaufszentrum ist eine grausame Hinrichtung. Alles was bleibt, ist eine lange Reihe blutiger Morde ohne Motiv. Doch was, wenn genau das der Zusammenhang ist? Was, wenn der Mörder einfach nur töten will? Aber wie fasst man einen Mörder, der kein Motiv hat?“
Stefan Anhem schreibt recht spannend, wenn auch leider nicht durchgängig, aber das muss ich auch nicht in jedem Thriller haben... Wenn es zur Geschichte passt – und das tut es hier – dann ist das auch etwas weniger „hektisch“ vollkommen in Ordnung für mich, Thriller hin oder her. Es ist auf jeden Fall immer noch spannender als ein Krimi, der ja eher „die ruhigeren, leiseren Töne“ bedient.
Es gibt auch etliche „Nebenschauplätze“, die mich dann doch immer ein wenig aus meinem Lesefluss gerissen haben leider. Es ist nicht so, dass diese einen nachhaltig verwirren oder so, aber ich hatte schon das Gefühl, an der einen oder anderen Stelle hätte man(n) etwas weniger „ausschweifig“ erzählen können... Aber im Großen und Ganzen konnte mich der Autor durchaus ja überzeugen.
Von daher gibt es auch vier Sterne für „Der Würfelmörder“ bzw. „10 Stundentot“ von mir.

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