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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2024

eindrucksvoller Roman, der lange nachhallt – düster und atmosphärisch.

Die Schwarzgeherin
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Ich war sehr neugierig auf das Buch, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, und habe mich gefreut, es als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Den Schreibstil von Regina Denk finde ich sehr schön ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, und habe mich gefreut, es als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Den Schreibstil von Regina Denk finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Er ist anders, bildhaft und ausdrucksstark. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Geschichte ist düster, aber auch atmosphärisch – genau nach meinem Geschmack. In dem Buch begleiten wir zwei Frauen, Theres und Maria – Mutter und Tochter.
Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitabschnitten und Zeitsträngen erzählt. Ich finde es schön, wie zwischen den Jahren hin- und hergewechselt wird. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung kommt man dabei nicht durcheinander und kann der Handlung gut folgen. Das österreichische Dorf in den Alpen im 19. Jahrhundert wird sehr bildhaft und eindrucksvoll beschrieben, und die damalige Zeit wird sehr gut eingefangen. Besonders die Schwierigkeiten, die das Leben im 19. Jahrhundert für die Bewohner – und insbesondere für die Frauen – mit sich brachte, hat die Autorin sehr gut dargestellt. Viele Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen begleiten uns, und es geht viel um Freiheit und was sie bedeutet, besonders für Frauen in dieser Zeit. Auch das Zwischenspiel mit dem Adler und die damit verbundene Symbolik sind sehr gelungen. Dieses Buch ist ein Highlight, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Autorin werde ich definitiv weiter im Auge behalten. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Eine spannende Geschichte einer Frau in der Nachkriegszeit

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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„Die Schwarze Gräfin“ ist ein historischer Roman, der trotz seiner weniger als 300 Seiten viel Inhalt und Erzählstoff bietet. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, was dazu beiträgt, dass man ...

„Die Schwarze Gräfin“ ist ein historischer Roman, der trotz seiner weniger als 300 Seiten viel Inhalt und Erzählstoff bietet. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, was dazu beiträgt, dass man das Buch schnell durchliest. Das Cover passt gut zur Geschichte und zur Zeit, in der sie spielt.
Der Roman spielt in der Nachkriegszeit in einem österreichischen Dorf. Wir begleiten Magdalena, die unter ihrem Ehemann leidet. Sie möchte eigentlich ein Luxusleben führen und wäre bereit, dafür alles zu tun. Die Geschichte wird durch die wechselnden Perspektiven der Dorfbewohner und insbesondere durch die in der Ich-Form erzählten Kapitel Magdalenas lebendig und facettenreich.
Es gibt einige Überraschungen und Wendungen im Buch, die ich nicht erwartet habe.
Insgesamt hat mich „Die Schwarze Gräfin“ gut unterhalten. Es ist ein Buch, das nicht nur durch seine düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere besticht, sondern auch durch die gelungene Mischung aus historischem Kontext und schwarzem Humor.
Ich bin gespannt, was uns von der Autorin noch erwartet.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, und ich hatte mehr erwartet.

Genau so, wie es immer war
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Ich war neugierig auf das Buch, da ich eine dramatische Familiengeschichte erwartet hatte, wurde jedoch letztlich nicht vollständig überzeugt. Der Schreibstil ist leicht und verständlich, und man kommt ...

Ich war neugierig auf das Buch, da ich eine dramatische Familiengeschichte erwartet hatte, wurde jedoch letztlich nicht vollständig überzeugt. Der Schreibstil ist leicht und verständlich, und man kommt schnell voran. Der Anfang war vielversprechend, doch danach wurde die Handlung für meinen Geschmack zu langatmig, obwohl es zwischendurch wieder interessanter wurde. Insgesamt zieht sich die Geschichte jedoch stellenweise stark in die Länge und verliert dadurch an Spannung. Wir begleiten Julia, eine Frau in den mittleren Jahren, die mit Problemen bei ihren beiden Kindern zu kämpfen hat und mit Ereignissen, die vor 20 Jahren passiert sind. Einige interessante Ansätze sind vorhanden, aber der emotionale Tiefgang, den ich mir erhofft hatte, fehlte. Zwischendurch musste ich mich zwingen, das Buch weiterzulesen, da es mit seiner Seitenzahl sehr umfangreich ist. Obwohl ich schon einiges von der Autorin gehört hatte, konnte mich dieses Buch nicht völlig überzeugen.

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Veröffentlicht am 10.08.2024

Eine interessante Neuinterpretation der biblischen Geschichte

Die Löwin von Jerusalem
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"Bathseba - Die Löwin von Jerusalem" von Ruben Laurin ist ein historischer Roman, der die Geschichte der biblischen Figur Bathseba auf neue Weise interpretiert. Der Roman ist in zwei Erzählsträngen aufgebaut, ...

"Bathseba - Die Löwin von Jerusalem" von Ruben Laurin ist ein historischer Roman, der die Geschichte der biblischen Figur Bathseba auf neue Weise interpretiert. Der Roman ist in zwei Erzählsträngen aufgebaut, die sich geschickt abwechseln. Es wurde auch eine Erzählerperspektive gewählt, die anders ist, als man es gewohnt ist – hat mir aber sehr gut gefallen. Einerseits erleben wir die junge Bathseba, die auf König David trifft, andererseits eine reifere Bathseba, die bereits mit Uria verheiratet ist. Der Schreibstil ist leicht, verständlich und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind vielschichtig und menschlich dargestellt, was besonders bei den beiden Hauptfiguren Bathseba und David deutlich wird. David, der oft als strahlender Held der Bibel dargestellt wird, erscheint hier in einem weniger positiven Licht. Laurin zeigt ihn als einen komplexen, oft widersprüchlichen Charakter, dessen Handlungen und Entscheidungen nicht immer gerecht oder heldenhaft sind. Der Kampf Davids gegen Goliath, eine der bekanntesten Geschichten der Bibel, wird in diesem Roman sehr anschaulich dargestellt. Die beigefügte Karte und das Glossar sind äußerst hilfreich, um sich in der Welt der Erzählung besser zurechtzufinden, und tragen zur Vertiefung des Leseerlebnisses bei. Auch die mystischen Elemente, die eingebracht wurden, fand ich passend zur Geschichte. Der letzte Abschnitt des Romans ist besonders spannend und bringt viele zuvor offene Fragen zu einem stimmigen Abschluss. Das Buch ist ein interessanter und einmal anderer historischer Roman mit mystischen Elementen, der nicht nur Fans biblischer Geschichten begeistern wird. Es war mein erstes Buch des Autors, und ich bin nun neugierig auf seine weiteren Werke.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Es hat mich sehr gut unterhalten und überzeugt.

Dunkle Wälder, ferne Sehnsucht
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Ja, ich habe mich gefreut, das zweite Band der Auswanderer-Saga zu lesen. Und es hat mich wieder sehr gut unterhalten und überzeugt.
Wir begleiten die drei Weber-Schwestern weiter. Jahre später hat jede ...

Ja, ich habe mich gefreut, das zweite Band der Auswanderer-Saga zu lesen. Und es hat mich wieder sehr gut unterhalten und überzeugt.
Wir begleiten die drei Weber-Schwestern weiter. Jahre später hat jede der Schwestern geheiratet, und sie leben an unterschiedlichen Orten. Sie sind aber trotzdem miteinander verbunden und versuchen, Kontakt zu halten. Zwischen den drei Orten begleiten wir unsere Protagonistinnen, die jeweils ihre eigenen Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen haben.
Es kommen wieder viele Schicksalsschläge und Wendungen im Buch vor, was es mitreißend zu lesen macht. Wir erfahren, was aus den anderen Protagonisten des ersten Bands geworden ist. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr schön und leicht verständlich, Martina Sahler schreibt fesselnd und bildhaft. Auch die historischen Begebenheiten finde ich schön beschrieben und im Buch wiedergegeben. Besonders das Personenregister am Anfang des Buches finde ich sehr gut und auch, dass das Alter der jeweiligen Personen aufgeschrieben ist – das hat nicht jedes Buch. Leider war das Buch für mich etwas zu kurz – es könnte ruhig noch länger sein.
Ich freue mich sehr auf den letzten und dritten Band der Reihe.

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