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Veröffentlicht am 22.04.2025

Starker dritter Band!

Die Schwester des Serienkillers
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Mehr als fesselnd!
Die beiden vorherigen Bände konnten mich schon überzeugen und dieser Band hat für mich nochmal einen drauf gesetzt.
Was ist wenn der eigene Bruder als Serienmörder verdächtigt wird? ...

Mehr als fesselnd!
Die beiden vorherigen Bände konnten mich schon überzeugen und dieser Band hat für mich nochmal einen drauf gesetzt.
Was ist wenn der eigene Bruder als Serienmörder verdächtigt wird?
Anna als Protagonistin fand ich wirklich greifbar und der Schock über die Enthüllung, was mit ihrem Bruder Henry angeblich passiert ist, war heftig.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bänden wird hier die Geschichte nur aus Anna‘s Sicht erzählt. Durch unterschiedliche Zeitebenen und Einblicke aus ihrer und Hemrys harter Vergangenheit im Waisenhaus brachten jedoch den gleichen hohen Spannungsbogen in die Handlung.
Dadurch, dass in die Handlung ein Katz—und—Maus—Spiel integriert wurde, war das Tempo wirklich hoch. Das Miträtseln hat dafür umso mehr Spaß gemacht, wenn man mit Anna und dem ermittelnden Detective die neuesten Hinweise entschlüsseln musste. Auch wenn Anna nicht immer rational und nachvollziehbar gehandelt hat, so schlossen sich doch viele offene Fragen im Laufe der Handlung. Bis zur Hälfte wurde ich auch wirklich total an der Nase herumgeführt. Zum Ende hat sich mein einschleichender Verdacht dann aber doch noch bestätigt. Dafür kam zum Schluss jedoch noch eine Wendung, die ich wirklich gar nicht habe kommen sehen. Chapeau Alice Hunter. Das war ganz große Kino!
Was zum Ende etwas auffiel war, dass die drei unterschiedlichen Bände doch einige Parallelen in ihrem Konstrukt aufwiesen. Alice Hunter hat wirklich ein Händchen dafür schlechte Ehemänner zu schreiben. 😄
Die Bücher haben mir echt viel Freude bereitet und ich kann sie jedem empfehlen, der Lust auf wendungsreiche Spannungsromane hat und dabei über kleine Logiklücken hinwegsehen kann!

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Ist Mordlust erblich?

Die Tochter des Serienkillers
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Alice Hunters Thriller haben mich seit dem ersten Band „Die Frau des Serienkillers“ in ihren Band gezogen. Diesmal handelt die Geschichte mehr davon, wenn die Tochter eines Serienkillers ihrer Vergangenheit ...

Alice Hunters Thriller haben mich seit dem ersten Band „Die Frau des Serienkillers“ in ihren Band gezogen. Diesmal handelt die Geschichte mehr davon, wenn die Tochter eines Serienkillers ihrer Vergangenheit entflieht.

Jenny hat sich ein solides Leben aufgebaut. Ein netter Ehemann, zwei kleine Kinder und ein toller Job als Tierärztin. Als dann jedoch eine Frau in ihrer Kleinstadt verschwindet, geraten die Dinge immer mehr außer Kontrolle und sie muss sich fragen, ob ihre Vergangenheit sie nicht eingeholt hat.

Auch hier wurde die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt – aus der von Jenny, von ihrem Ehemann Mark und dem unbekannten Journalisten, welcher über den Fall des damaligen Schmetterlingskiller recherchiert.
Durch Jennys Blackouts und anschließenden Flashbacks, an denen sie seit ihrer Kindheit leidet, erfährt der Leser auch viel aus ihrer Vergangenheit.

Die ganze Handlung strotzt nur so vor Spannung. Durch die kurzen schnellen Kapitel kommt man als Leser gar nicht zu Atem, wenn eine Wendung die nächste jagt.
Die Auflösung habe ich hier jedoch im Vergleich zum Vorgänger schon recht früh erahnen können und fand daher den zweiten Band minimal schwächer. Auch fand ich es etwas schade, dass nicht alle aufgebauten Finten am Ende logisch aufgelöst wurden. Dennoch hat das Buch wieder unglaublich viel Spaß gemacht beim Lesen!

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Fantasy meets Dark Romance

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Fantasy mit Dark Romance? Geht das? Und ob!

Die Geschichte startet direkt rasant. Wir lernen Nyra kennen, welche als untergetauchte Prinzessin sich auf der Straße als Diebin durchschlägt. Als sie jedoch ...

Fantasy mit Dark Romance? Geht das? Und ob!

Die Geschichte startet direkt rasant. Wir lernen Nyra kennen, welche als untergetauchte Prinzessin sich auf der Straße als Diebin durchschlägt. Als sie jedoch gefasst wird, verdankt sie es einem Zufall, dass sie dort den Rebellen in die Hände läuft. Auf der Flucht vor ihrem Vater, dem grausamen König und nun inmitten der kriminellen Rebellen, die die Wahrheit über sie nicht kennen, ist Nyra nirgends sicher. Erst recht nicht, als die Anziehung zwischen ihr und dem Rebellenprinz immer stärker wird.

Das Grundsetting in der unterirdischen Rebellenstadt, Nyra als starke Protagonistin und ein interessantes Magiesystem haben den Grundstein für einen tollen Fantasy Auftakt geschaffen. Aufgrund der Kürze des Buches bleibt das Worldbuilding leider noch sehr ausbaufähig.
Viele Fragen bleiben weiterhin noch unbeantwortet, die für mich anfangs essenziell wären. Wie ist das Reich topografisch aufgebaut, wo die Handlung drin spielt? Wie funktioniert das ganze Magiesystem? Warum ist der König so grausam geworden? Wie stehen die ganzen Figuren im Bezug zueinander, wie zum Beispiel Dacres Großmutter, die eindeutig mehr weiß?

Die Chemie zwischen Nyra und Dacre hat direkt gestimmt, auch wenn es der klassische Fall von Instant Love war. Die körperliche Anziehung war direkt vorhanden, die emotionale blieb dafür leider sehr auf der Strecke.
Dafür kamen die Dark Romance Elemente stark zum tragen. Besonders im letzten Drittel bestand die Handlung größtenteils aus expliziten Szenen, die zwar wirklich gut geschrieben waren, mich mit dem klassischen Dominanz Gehabe des MMCs und der Demütigung der FMC mich aber nicht so packen konnte. Das trifft halt einfach nicht meinen Geschmack. Ich mag lieber Leidenschaft auf Augenhöhe.

Dennoch konnte das Buch mich gut unterhalten. Der einfache Schreibstil ließ mich schnell durch die wenigen Seiten fliegen und mit dem Ende sowie den vielen noch offenen Fragen, ist mein Interesse an der Reihe noch nicht erloschen. Ich geb dem ganzen noch eine Chance!

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Spannende Reise ins alte Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Das Cover katapultiert den Leser schon ins alte Ägypten und der Inhalt steht dem in nichts nach. Ägyptische Mythologie meets Archäologie Abenteuer wie bei Indiana Jones. Das Buch hält auf jeden Fall was ...

Das Cover katapultiert den Leser schon ins alte Ägypten und der Inhalt steht dem in nichts nach. Ägyptische Mythologie meets Archäologie Abenteuer wie bei Indiana Jones. Das Buch hält auf jeden Fall was es verspricht!
Anfangs lernen wir Inez Olivera kennen, eine junge Frau, welche nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern, selbst nach den Gründen ihres Verschwindens forschen möchte und sich selbst von deren Faszination für das alte Reich überzeugen möchte.
So reist sie Hals über Kopf alleine los und stürzt in mehr als nur ein Abenteuer.

Inez als Charakter mochte ich von Anfang an. Ihre Eigenwilligkeit machte sie mir direkt sympathisch. Zudem ist sie überaus lernwillig, emphatisch, zielstrebig und auch etwas unvorhersehbar. Im Laufe ihrer Reise wächst sie selbst immer mehr über sich hinaus und lernt aus ihren Fehlern.

Das Setting war magisch, obwohl nicht allzu viel Magie im Buch vorhanden war. Die übrig gebliebene Magie aus damaliger Zeit, welche in alten Gegenständen überdauert, hat dafür umso besser zum Archäologie Setting gepasst. Mich hat daher der geringe Magie Anteil auch gar nicht gestört.

Die Handlung brachte viele spannende Twists mit sich, wo ich ein zweimal sogar an der Nase herumgeführt wurde. Auch die Ausgewogenheit zwischen offenen Fragen und bereits vorhandenen Antworten machte das Buch für den Leser wie zu einer Art Schnitzeljagd.

Zum Romance Part kann ich nur sagen. Will nicht jeder einen Whit an seiner Seite haben? Die Chemie zwischen den beiden war förmlich spürbar und die ganze. Neckereien als auch Kabbeleien lassen mich immer noch auf ein Happy End für die beiden hoffen.

Meine Vorfreude auf den abschließenden zweiten Band ist immens groß und ich kann kaum dessen Erscheinen erwarten!

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Ein Tor zu unzählig vielen anderen Welten …

The Hollow Places
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T. Kingfisher schafft es jedes Mal mich aufs neue zu faszinieren. Ihre Geschichten haben einen ganz eigenen, skurril, makabren als auch düsteren, poetischen Charme.
Besonders hier fand ich das Duo aus ...

T. Kingfisher schafft es jedes Mal mich aufs neue zu faszinieren. Ihre Geschichten haben einen ganz eigenen, skurril, makabren als auch düsteren, poetischen Charme.
Besonders hier fand ich das Duo aus Kara und Simon extrem gut gelungen. Das Setting des Wundermuseums mit dem Loch in der Wand als Durchgang zu einer mysteriösen Parallelwelt war stets greifbar und hat mich ab Seite 1 an fesseln können.
Die Geheimnisse rund um den Leichenotter, die Weiden, das nicht greifbare Grauen was in dieser Inselwelt mit den vielen Türen lauert, hat eine ganz tolle düstere Atmosphäre geschaffen und sich seinen Platz im Horror Genre mehr als verdient. Manch Begegnung von Kara und Simon mit Gestalten aus anderen Welten hat mich zutiefst verstört.
Einzig das offene Ende hat mich ein wenig unzufrieden zurückgelassen, da es einerseits etwas zu überdramatisch dargestellt wurde und manche Erklärung mir doch zu einfach erschien bzw. komplett fehlte. Aber genau diese offenen Fragen, zeigen nochmal auf, dass man manch unheilvolle Geschehnisse nicht logisch erklären kann…

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