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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2018

Für einen Krimi fehlt mir die Spannung

Blumen des Todes
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Die Handlung findet in Glasgow statt. Gruselig fängt sie an. Da wird ein Mann tot auf dem Friedhof gefunden, erschlagen mit einem kleinen Metallkreuz, das in seinem Schädel steckt. Zudem wurde er an einen ...

Die Handlung findet in Glasgow statt. Gruselig fängt sie an. Da wird ein Mann tot auf dem Friedhof gefunden, erschlagen mit einem kleinen Metallkreuz, das in seinem Schädel steckt. Zudem wurde er an einen Grabstein hingelegt, in seinen gefalteten Händen steckte die Blüte des Judasbaumes.

Unter der Leitung der Ermittlerin DI Pereira und ihrem Partner Bain werden die ersten Spuren untersucht. Schon kurze Zeit später erfahren sie, dass es sich beim Opfer um Archie Wilson handelt, der vor ein paar Wochen über 100 Millionen Pfund im Lotto gewonnen hat. War da jemand eifersüchtig und gierig oder handelt es sich um einen Racheakt.

Anfänglich dachte ich, was für ein spannender Krimi. Doch nach nur wenigen Seiten flachte die ganze Geschichte immer mehr in verschiedene langatmige Details ab. In meinen Augen ziemlich überflüssig. Auch DI Pereira überzeugte mich überhaupt nicht. Zu viele private Probleme lenkten sie von der eigentlichen Arbeit ab. Ich musste mich richtiggehend zwingen, diesen Krimi fertig zu lesen.

Diesen Krimi kann ich leider nicht weiterempfehlen. Schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Spannung
  • Stil
Veröffentlicht am 21.04.2018

spannende dänische Krimi-Serie

Krokodilwächter
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Die Studentin Julie lebt zusammen mit ihrer Freundin in einer Mietwohnung in Kopenhagen. Ihre Vermieterin Esther de Laurenti, eine kürzlich pensionierte Professorin lebt ebenfalls in diesem Haus. Laurenti ...

Die Studentin Julie lebt zusammen mit ihrer Freundin in einer Mietwohnung in Kopenhagen. Ihre Vermieterin Esther de Laurenti, eine kürzlich pensionierte Professorin lebt ebenfalls in diesem Haus. Laurenti freut sich, endlich nur das zu machen, worin sie ihre Freude und Befriedigung findet. Unter anderem einen Krimi schreiben und ihren jungen Freund geniessen. Eines Morgens wird sie brutal aus ihrem Tiefschlaf gerissen. Vor der Tür steht die Polizei mit einer Hiobsbotschaft. Ihre Mieterin Julie wurde letzte Nacht brutal ermordet.

Unter der Leitung von Jeppe Korner und Anette Werner werden die Ermittlungen aufgenommen. Auch de Laurenti macht sich so einige Gedanken, hat sie Julie auf ihre Art ins Herz geschlossen. Irgendwann wird ihr klar, dass der Mörder ihr aktuelles Krimi Manuskript als Vorlage genommen hat. Da dieses Manuskript aber nur sehr wenige Leute kennen, fragt sich, ist einer von ihnen der Mörder?

Dieser Krimi hat mich gleich von Anfang an gepackt. Katrine Engberg ist es mit ihrem Debüt gelungen einen packenden Krimi zu schreiben. Der Schreibstil ist angenehm und schnörkellos. Die unterschiedlichen Charakteren wie Jeppe oder Anette hervorragend beschrieben . Der Autorin ist es gelungen. den Leser immer wieder auf eine falsche Spur zu führen bis dann endlich der wahre Täter und dessen Hintergründe erkannt werden. Ich habe wahrlich mitgefiebert.

500 Seiten, die einen spannenden und vielschichtigen Krimi versprechen. Bitte Katrine Engberg, weiter so.

Veröffentlicht am 25.03.2018

erneut spannend

Das Lied der toten Mädchen
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Vor gut 20 Jahren wird ein junges Mädchen auf dem Wilzenberg tot aufgefunden. Mit einem einzigen Stich, der sie mitten in ihr Herz traf, wurde sie ermordet. Neben ihr liegt eine Spieluhr, die „Hush, little ...

Vor gut 20 Jahren wird ein junges Mädchen auf dem Wilzenberg tot aufgefunden. Mit einem einzigen Stich, der sie mitten in ihr Herz traf, wurde sie ermordet. Neben ihr liegt eine Spieluhr, die „Hush, little baby“ spielt. Nach intensiven Polizeiermittlungen wurde seinerzeit der Fall als ungeklärt abgeschlossen.

Jan Römer und seine Kollegin Stefanie Schneider stossen auf diesen ungeklärten Fall und setzen nun alles daran, den Mörder von Sonja aufzuspüren. Anfänglich stossen sie immer wieder auf eine „Mauer des Schweigens“. Sonja arbeitete zuvor in einem ganz in der Nähe liegenden Haus, welches jedoch heute nicht mehr steht. Auch ihre damaligen Freundinnen sind nicht unbedingt bereit, weitere Erklärungen über Sonja abzugeben.

In einem zweiten Handlungsstrang wird die Geschichte des „Uhrmachers“ erzählt. Irgendwann wird klar, welche Bedeutung er bei Sonja hatte. Ist er ev. der Mörder?

Die Geschichte ist gut aufgebaut und für Spannung ist gesorgt. Römer und Schneider sind ein sympathisches Team. Das Ganze wird mit ein paar humoristischen Einschüben abgerundet.

Fazit: einfach spannend und fesselnd geschrieben.

Veröffentlicht am 10.03.2018

einfach spannend bis zum Schluss

Schlüssel 17
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Was für einen Auftakt! Der spektakuläre Mord an der Dom-Predigerin versetzt die ganze Kripo Berlin in einen unglaublichen Aufruhr. Dazu kommt noch, dass sie einen Schlüssel mit der Kennziffer 17 um den ...

Was für einen Auftakt! Der spektakuläre Mord an der Dom-Predigerin versetzt die ganze Kripo Berlin in einen unglaublichen Aufruhr. Dazu kommt noch, dass sie einen Schlüssel mit der Kennziffer 17 um den Hals trägt. Der ebenfalls herbeigerufene Ermittler Tom Babylon ist total geschockt als diesen Schlüssel sieht, ist er doch das letzte Zeichen, das ihn mit seiner vor 20 Jahren verschwundenen Schwester in Verbindung bringt.

Marc Raabe hat mich diesem Thriller gleich zu Beginn eingefangen. Spannung und Dramatik hat er einmalig zu einer unglaublichen Story verpackt. Das Ermittler-Duo Tom Babylon und Dr. Sita Johanns überzeugt mit ihren nicht ganz einfachen und komplizierten Charakteren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es den beiden, eine gute Zusammenarbeit zu entwickeln. Für Tom ist klar, in erster Linie will er seine Schwester finden, was von seinen Vorgesetzten nicht unbedingt akzeptiert wird.

Geschickt ist es dem Autor gelungen, die einzelnen Fäden zu einem schlüssigen Schluss zu verbinden. Der flüssige Schreibstil hat mir gefallen. Ein Thriller, der mich super unterhalten und begeistert hat.

Ich freue mich heute schon auf eine weitere Folge mit Tom Babylon und Sita Johanns.

Veröffentlicht am 18.02.2018

spannender Krimi mit zu vielen Nebengeschichten

Die Eishexe
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Und wieder ist ein kleines Mädchen verschwunden. Schon vor 30 Jahren verschwand Stella, die auf dem gleichen Hof gelebt hat. Nach intensiver Suche wurde sie im Wald in einem See tot aufgefunden. Sie schnell ...

Und wieder ist ein kleines Mädchen verschwunden. Schon vor 30 Jahren verschwand Stella, die auf dem gleichen Hof gelebt hat. Nach intensiver Suche wurde sie im Wald in einem See tot aufgefunden. Sie schnell war klar, dass Stelle ermordet wurde und schnell geraten zwei 13-jährige Mädchen, nämlich Marie und Helen, in Verdacht, Stella umgebracht zu haben. Diese gestehen die Ermordung zuerst, doch wenige Tage später ziehen beide ihr Geständnis zurück.

Auch Nea wird nach intensiver Suche genau an derselben Stelle tot aufgefunden. Die Polizei nimmt ihre umfangreichen Ermittlungen auf. Doch jede Spur ist irgendwie eine Sackgasse. Bei der Suche nach Nea haben sich auch ein paar Asylanten aus Syrien beteiligt. Und ausgerechnet einer von ihnen findet sie noch. Sind sie ev. Schuld am Tot von Nea? Schon vorher brachte die Bevölkerung grosses Misstrauen gegenüber den Asylanten und jetzt erst recht. So kommt es wie kommen muss.

Erica Falk, die gerne über ungeklärte Todesfälle schreibt, recherchiert ausgerechnet über den nicht aufgeklärten Mordfall „Stella“.
Zum gleichen Zeitpunkt kehrt Marie, die inzwischen ein gefeierter Hollywood-Star ist, nach Fjällbacka zurück. Auch sie und Helen geraten erneut unter die Verdächtigen.

In einem weiteren Handlungsstrang wird das Schicksal von Elin Jonsdotter erzählt, die im 17. Jahrhundert als Hexe schlussendlich verurteilt und hingerichtet wird.

Für den Leser stellt sich nun die Frage, was haben diese drei Fälle miteinander zu tun? Für mich war die historische Geschichte einfach zusätzlich. Erst ganz am Schluss wird eine Beziehung zu den beiden obigen Fällen beschrieben.

Auch die drei Handlungsstränge allein sind teilweise sehr anstrengend. Ich musste höllisch aufpassen, dass ich den Faden nicht verlor. Dadurch kam bei mir einfach keine richtige Spannung auf. Das viele Hin und Her empfand ich mühsam.

Fazit: Camille Läckberg hat mit „die Eishexe“ einfach zu viele Themen miteinander verknüpft Dadurch wirkte es für mich einfach zu komplex und teilweise zu konstruiert. Ich habe von ihr alle Bücher gelesen, „Eishexe“ leider hat mich jedoch nicht völlig überzeugt. Die Geschichte hat mich nicht gepackt.