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Veröffentlicht am 23.02.2023

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Das Kreuz der Hugenotten
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Dieser historische Roman spielt um 1700 in Berlin, wo Friedrich III. (der „schiefe Fritz“) als Kurfürst in Brandenburg regierte. Zusammen mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte, einer sehr gebildeten, aber ...

Dieser historische Roman spielt um 1700 in Berlin, wo Friedrich III. (der „schiefe Fritz“) als Kurfürst in Brandenburg regierte. Zusammen mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte, einer sehr gebildeten, aber nicht ungefährliche Frau, will er den wirtschaftlichen Aufschwung forcieren und daher wurden die in Frankreich verfolgten und fortschrittlichen Hugenotten nach Brandenburg eingeladen und auch von ihm protegiert. Dies führt zu Spannungen in der deutschen Gemeinde.
Ich bin sofort sehr gut in die Geschichte gekommen und war von diesem Buch bis zum Schluss total begeistert. Dies lag nicht nur an dem herrlichen, flüssigen Schreibstil von Claudius Crönert, sondern auch an der Struktur des Buches. So haben die einzelnen Kapiteln noch weitere angenehm kurze Unterkapiteln.
Ich finde die Hauptfiguren Claire, Paul und Lorenz mit all ihren Ecken und Kanten sehr sympathisch. Wohingegen auf mich die Deutschen, die den Franzosen gegenüber skeptisch eingestellt sind, wie Martin oder der Lohmüller, sehr unsympathisch wirkten. Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen. Einerseits die eleganten Franzosen, die sich anpassen möchten und andererseits die eher einfachen, ungehobelten Berliner, die diese eleganten Ausländer als Störfaktoren ansehen.
Ich finde die historischen Informationen über die Hugenotten, die unterschiedlichen Gerbverfahren, die gesellschaftlichen Spannungen und die politischen Zusammenhänge sehr interessant und diese wurden vom Autor sehr geschickt in die Handlungen eingeflochten.
Fazit:
Dies ist ein sehr gut lesbarer historischer Roman über die Hugenotten in Berlin kurz bevor sich Friedrich zum König in Preußen krönte. Ich spreche hier eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 16.02.2023

Tolle Fortsetzung der Trilogie Gut Erlensee

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Das wunderschöne Buchcover, das dem ersten Teil der Trilogie sehr ähnelt und somit einen großen Wiedererkennungseffekt hat, und der interessante Klappentext haben mich zum Buch greifen lassen. Der Schreibstil ...

Das wunderschöne Buchcover, das dem ersten Teil der Trilogie sehr ähnelt und somit einen großen Wiedererkennungseffekt hat, und der interessante Klappentext haben mich zum Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist auch in dieser Fortsetzung sehr flüssig zu lesen und die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz. Ich finde auch die Zeit der beginnenden Hyperinflation (1922 / 1923), in der die Geschichte spielt, sehr interessant. Da ich den ersten Teil bereits gelesen habe, hat es mich nicht überrascht, dass hier wieder der Schwerpunkt auf Liebesgeschichte und weniger auf historischen Roman gelegt wurde. Leider wurde die Reformpädagogik von Freinet nur angerissen.
Die Struktur des Buches hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen wird zwar durch die abwechselnden Sichtweisen der Protagonisten Cäcilia, Jakob, Hermann, Margareta, Ilsegard, Carla, Marilla, Gregor gehalten, aber nur der Epilog mit dem Dialog zwischen dem Wachtmeister und Marilla ganz am Ende des Buches hat mich überrascht; den Rest konnte man vorab immer erahnen.
Fazit:
Ich kann auch diese Fortsetzung als nette Urlaubslektüre für eine leichte Unterhaltung empfehlen, da ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.

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Veröffentlicht am 10.02.2023

Schwache Fortsetzung um Alma

Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus
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Das kunstvolle Buchcover sieht dem Band 1 des Fräulein vom Amt sehr ähnlich und gefällt mir wieder sehr gut. Dies ist nun mein zweites Buch von dem Autorenteam Regine Bott und Dorothea Böhme die unter ...

Das kunstvolle Buchcover sieht dem Band 1 des Fräulein vom Amt sehr ähnlich und gefällt mir wieder sehr gut. Dies ist nun mein zweites Buch von dem Autorenteam Regine Bott und Dorothea Böhme die unter dem Psyeudonym Charlotte Blum schreiben. Im Allgemeinen ist es von Vorteil, wenn man den Anfang einer Reihe kennt, hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass es eher hinderlich war, da man zu sehr die Parallelen der beiden Bücher (beide Kriminalfälle sind ähnlich gestrickt) erkennen kann. Ich fand anfänglich die unterschiedlichen Bezeichnungen von Herrn Kehldorfer etwas verwirrend und daher auch schwer zu lesen. Einmal ist er Regisseur, dann wieder ist er Ensembledirektor. Ich fand auch, dass sich das Buch immer mehr in die Länge zog, obwohl ich sonst keine Probleme habe, 700 Seiten und mehr zu lesen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass man auf Biegen und Brechen eine Rahmenhandlung um eine historische Geschichte basteln musste. So zum Beispiel als der Rauschebart Unterschriften für eine Petition sammelte (S.272).
Mir hat der historische Stadtplan von Baden-Baden in der Innenseite des Buches sehr gut gefallen.
Fazit:
Ich hoffe, dass Alma's nächster Fall mich wieder begeistern wird.

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Veröffentlicht am 02.02.2023

Hafenärztin Anna van Zwaan im kaiserlichen Hamburg

Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe (Hafenärztin 3)
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Das kunstvolle Buchcover sieht den ersten beiden Teilen der Hafenärztin sehr ähnlich aus und gefällt mir wiederum sehr gut. Dies ist nun mein drittes Buch von Henrike Engel und mir hat wiederum ihr flüssiger ...

Das kunstvolle Buchcover sieht den ersten beiden Teilen der Hafenärztin sehr ähnlich aus und gefällt mir wiederum sehr gut. Dies ist nun mein drittes Buch von Henrike Engel und mir hat wiederum ihr flüssiger Schreibstil gefallen. Theoretisch muss man die beiden Vorgängerbände nicht lesen, da die Beziehungen der Protagonisten und auch wichtige Ereignisse kurz erläutert werden, mir persönlich hat es jedoch gefallen alle drei Bände zu lesen.
Die Protagonisten wirken auch hier wieder authentisch. Die junge Pastorentochter Helene ist inzwischen zur starken Persönlichkeit gereift. Der Kommissar Berthold hat seinen privaten Albtraum hinter sich gelassen und sich verliebt. Auch die Hafenärztin Anne, die weiterhin unbeirrt ihren Weg geht, scheint privat ihr Glück gefunden zu haben.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um den Opiumhandel, die Verstrickungen der Chinesen im Chinesenviertel und die weiterhin offenen Fälle der ersten beiden Bände.
Fazit:
Ich habe auch diesen Teil ganz gerne gelesen. Mir sind jedoch auch hier wieder Flüchtigkeitsfehler aufgefallen, die wohl des Zeitmangels herrühren, was ich wiederum schade fand.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Sehr empfehlenswerter historischer Roman

Die Siegel des Todes
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Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil von Peter Orontes ist sehr flüssig zu lesen und die vorgestellten Hauptpersonen wirken authentisch. Die tödlichen Gefahren, die der Waise Elias aufgrund ...

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil von Peter Orontes ist sehr flüssig zu lesen und die vorgestellten Hauptpersonen wirken authentisch. Die tödlichen Gefahren, die der Waise Elias aufgrund seines aufklappbaren Medaillons mit Inschrift und Pergament bestehen muss, werden von Peter Orontes sehr packend beschrieben. Elias muss jahrelang in „unehrlichen“ Berufen arbeiten, bis sein Leben durch einen glücklichen Zufall eine positive Wendung nimmt. Die Waisin Ranghild wird zur Heilerin ausgebildet und darf in Salerno Medizin studieren. Diese beiden scheinbar voneinander unabhängigen Handlungsstränge werden zum Schluss geschickt miteinander verknüpft.
Ich fand die Informationen, die ich in diesem Buch über die politischen Verstrickungen im 14. Jahrhundert, das Leben der einfachen Leute und die Schule von Salerno erhalten habe, sehr interessant. Im Nachwort erläutert der Autor noch die realen geschichtlichen Zusammenhänge.
Von mir also eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, die gerne auch mal mehr als 500 Seiten lesen.

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