Ambitioniert und sehr aufwändig illustriert - aber vielleicht nicht jedermanns Sache... Torben Kuhlmanns "Die graue Stadt" ist ein außergewöhnliches Bilderbuch, das mit eindrucksvollen Illustrationen und ...
Ambitioniert und sehr aufwändig illustriert - aber vielleicht nicht jedermanns Sache... Torben Kuhlmanns "Die graue Stadt" ist ein außergewöhnliches Bilderbuch, das mit eindrucksvollen Illustrationen und einer berührenden Geschichte besticht. Die düstere, monotone Stadtlandschaft erwacht langsam zu neuem Leben, als ein Junge Farbe und Hoffnung zurückbringt.
Anrührende Biografie aus dem Chiemgau. Mit feinem Humor und scharfem Blick erzählt der Autor von seiner Kindheit in Reit im Winkl, wo seine Familie während des Zweiten Weltkriegs Zuflucht fand.
Anrührende Biografie aus dem Chiemgau. Mit feinem Humor und scharfem Blick erzählt der Autor von seiner Kindheit in Reit im Winkl, wo seine Familie während des Zweiten Weltkriegs Zuflucht fand.
Das Cover ist recht ansprechend, das Papier erstaunlich leicht, dafür dass das Buch so dick ist. Und der Preis nicht zu schlagen! Textlich ist das Buch natürlich wieder brandaktuell.
Das Cover ist recht ansprechend, das Papier erstaunlich leicht, dafür dass das Buch so dick ist. Und der Preis nicht zu schlagen! Textlich ist das Buch natürlich wieder brandaktuell.
Wir haben das Buch bei Hugendubel entdeckt und eigentlich als Geschenk mitgenommen, aber doch doch selbst behalten. Die in dieser Typologie beschriebenen Bahnfahrer wie der "Telefonierer", der "Schnarcher", ...
Wir haben das Buch bei Hugendubel entdeckt und eigentlich als Geschenk mitgenommen, aber doch doch selbst behalten. Die in dieser Typologie beschriebenen Bahnfahrer wie der "Telefonierer", der "Schnarcher", der "Pendler" oder der "Schlepper" kommen einem vielfach bekannt vor - solche Mitreisenden hat vermutlich schon jeder von uns schon einmal erleben dürfen. Andere wie der "Aktenvernichter", der "Nerd" oder der "Gesangsverein" sind vielleicht eher etwas exotisch und treten nicht unbedingt auf jeder Reise auf, sind aber nicht weniger unterhaltsam geschrieben. Die Texte sind allesamt ironisch bis süffisant gehalten; der Stil erinnert ein bisschen an Loriot oder Kästner, ist jedenfalls eher zurückhaltend und keinesfalls "haudrauf". Man merkt dem Autor die Freude am Fabulieren an (und er hat übrigens auch die Cartoons gezeichnet). Man kann das Buch gut quer lesen, die Kapitel sind jeweils etwas 3-4 Seiten lang in relativ großer, gut lesbarer Schrift auf griffigen Papier. Ich würde sagen, es ist ein witziges Geschenkbuch für alle, die gern mit der Bahn fahren. Und vielleicht sogar auch für solche, die das weniger gerne tun...