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Veröffentlicht am 11.06.2017

Die Liebe einer Königin

Die Liebesbotin der Königin
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Die Liebesbotin der Königin von Bettina Pecha entführt die Leser in die Welt rund um Heinrich VIII, vielen sicherlich bekannt für seine vielen Ehefrauen, denen er sich nach und nach auf nicht immer feine ...

Die Liebesbotin der Königin von Bettina Pecha entführt die Leser in die Welt rund um Heinrich VIII, vielen sicherlich bekannt für seine vielen Ehefrauen, denen er sich nach und nach auf nicht immer feine Art entledigte.

Erzählt wird die Geschichte von Elizabeth Ruscot ab ihrem 13. Lebensjahr. Sie entstammt dem Adel von England und ihr Vater schafft es unter Entbehrungen ihr eine standesgemäße Erziehung zukommen zu lassen. Während ihrer Zeit bei einer adligen Dame in deren Haus sie ihren letzten Schliff für die damalige zeit bekommen kann lernt sie auch Catherine Howard kennen, welche als 5. Ehefrau von Heinrich in die Geschichte eingehen wird. Catherine holt Elizabeth als ihre Hofdame zu sich in der Hoffnung, das Elizabeth ihr bei einer unerlaubten Liebschaft als Freundin helfen kann.

Elizabeth ist mittlerweile mit Lord Philip Hamilton verheiratet und hat sich während ihrer Ehe ihrem vorerst ungeliebten Gemahl angenähert. Beide fürchten nun um das Wohl von Elizabeth bei Hofe und trennen sich nur ungern. Die Furcht ist nicht unbegründet und Catherine zieht ihre Freundin Elizabeth mit in den Abgrund, nachdem ihre Liebschaft entdeckt wurde. Kann Elizabeth sich noch retten? Wer es wissen möchte, sollte diesen Roman lesen.

Mir persönlich hat er sehr gut gefallen. Die Schreibweise der Autorin ist lebhaft und sie schafft es die Welt der Tudors vor dem Auge der Leser erscheinen zu lassen. Die Geschichte ist stimmig und kündet auch von guter Recherche der Autorin. Die Charaktere werden in ihren verschiedenen Facetten gut vorgestellt und mir wurde beim lesen nie langweilig. Der Spannungsbogen im Buch bleibt stets erhalten und wer historische Romane mag, wird hier einen gut geschriebenen Roman finden.

Es gibt zwar einige Sprünge in der Zeit, nicht hin und her sondern von einem Kapitel zum anderen vergehen ein paar Jahre, aber das war nur im ersten Moment etwas irritierend, auf den zweiten Blick wurde so die Spannung erhalten und es verging keine Zeit mit Nebenschauplätzen oder Geplänkel. Die 280 Seiten des Buches sind leider zu schnelle gelesen und ich freue mich schon auf weitere Romane von Bettina Pecha.


Veröffentlicht am 10.06.2017

Leider schon der letze Band

Der Kampf der Wächter
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Mit Kampf der Wächter schließt die Autorin Sabine Schulter ihre Trilogie rund um Sin und Miriam ab. Im Finalband müssen sich Miriam und ihre Wächter einer großen Bedrohung stellen. Aus den Reihen der Limare ...

Mit Kampf der Wächter schließt die Autorin Sabine Schulter ihre Trilogie rund um Sin und Miriam ab. Im Finalband müssen sich Miriam und ihre Wächter einer großen Bedrohung stellen. Aus den Reihen der Limare hat sich eine Bewegung entwickelt, die Jagd auf die Erwachten macht. Wie sie es schaffen sich dieser Bedrohung zu stellen beschreibt die Autorin, wie bereits in den beiden Bänden zuvor, auf lebendige und gut lesbare Art. Sabine Schulter versteht es die Welt rund um Miriam und ihre Freunde sichtbar vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen.
Ich habe jederzeit mitgefiebert wie sich die Protagonisten der Gefahr stellen und wie die Autorin das Geschehen auflöst. Es ist ihr gelungen mich auch in Band drei wieder zu fesseln und ich wollte das Buch nur ungern aus der Hand nehmen, so begierig war ich darauf das Ende mitzuerleben. Für den vollen Lesegenuss sollte man die Vorbände kennen, da sich sonst nicht alles erschließt. Insgesamt ist es eine Geschichte voller Freundschaft und Liebe gepaart mit einer Prise Magie. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der drei Bände und als Leser wäre man gerne ein Teil dieser Familien-und Freundesbande.

Veröffentlicht am 10.06.2017

Eine gelungene Fortsetzung

Das Phyralit
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Mit Band zwei der Geschichte von Sin und Miriam Das Phyralit nimmt die Autorin Sabine Schulter die Leser wieder mit zu Sin und Miriam. Die Geschichte setzt zwei Jahre nach Band eins fein und führt fort ...

Mit Band zwei der Geschichte von Sin und Miriam Das Phyralit nimmt die Autorin Sabine Schulter die Leser wieder mit zu Sin und Miriam. Die Geschichte setzt zwei Jahre nach Band eins fein und führt fort was in Band eins Die Erwachte begonnen hat. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt und es sind verschiedene Paare aus Band eins immer noch zusammen. Insgesamt beginnt es eher harmonisch wird aber schnell wieder spannend, als sich Miriam und ihre Wächter wieder auf die Suche nach einem Nest ihrer Widersacher machen. Aus dieser Suche ergeben sich Konsequenzen, die das Team nach Ägypten führt und dort wird es richtig heikel. Einmal mehr versteht es Sabine Schulter eine ausgewogene Mischung aus Spannung und ruhigen Momenten mit einem Schuss Romantik zu finden. Der Schreibstil und die Geschichte selber machen Lust darauf weiter zu lesen und ich selber war immer wieder gespannt was als nächstes passiert. Die Autorin versteht es geschickt einen Spannungsbogen aufzubauen und ihn dann mit einem Überraschungseffekt aufzulösen, ohne die Grundspannung herauszunehmen. Ich bin schon neugierig wie es in Band drei, der derzeit in Arbeit ist, weiter gehen wird.

Veröffentlicht am 10.06.2017

Schnappt die Falle zu?

Die Falle
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Mit dem Thriller Die Falle ist der Autorin Melanie Raabe ein sehr gutes Debüt gelungen. In diesem Buch leidet die Bestsellerautorin Linda Conrads noch immer unter dem 11 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer ...

Mit dem Thriller Die Falle ist der Autorin Melanie Raabe ein sehr gutes Debüt gelungen. In diesem Buch leidet die Bestsellerautorin Linda Conrads noch immer unter dem 11 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer Schwester. Zwar hat sie derzeit den Mörder gesehen, aber das führte dennoch nicht zu seiner Ergreifung. Zurückgezogen lebt sie in ihrem Haus, das sie seit Jahren nicht verlassen hat, und leider unter den Erinnerungen. Zufällig sieht sie das Gesicht des Mörders im Fernsehen und beschließt diesem eine Falle zu stellen. Ob bzw. wie ihr das gelingt wird auf sehr intensive Weise erzählt.

Der Schreibstil im Buch ändert sich auch mit der Entwicklung von Linda. Ist er anfangs noch kurz und etwas abrupt wird er immer fließender und strömt auf ein gut gemachtes Ende hin. Der Spannungsbogen bleibt während des gesamten Thrillers erhalten und driftet auch nicht ab. Ich als Leser wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und so habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Die Charaktere kommen stimmig rüber und auch die Idee ein Buch im Buch vorkommen zu lassen hatte seinen Reiz. So konnte ich immer wieder Passagen des von Linda geschriebenen Buches lesen und erhielt dadurch auch viele Informationen zu den handelnden Personen, da dieses Buch auch dazu dienen sollte den Mörder in die Falle zu locken. Linda hielt sich dabei recht genau an die Ereignisse rund um den Tod ihrer Schwester. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch das ich nur ungern unterbrochen habe.

Veröffentlicht am 06.06.2017

Alles hat seinen Sinn

Apfelkuchen am Meer
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Apfelkuchen am Meer ist eine Geschichte der Autorin Anne Barns. Merle geht für sechs Wochen nach Juist um einen Ferienjob anzutreten, das gefällt ihrem Freund Frederick gar nicht und so reist Merle frisch ...

Apfelkuchen am Meer ist eine Geschichte der Autorin Anne Barns. Merle geht für sechs Wochen nach Juist um einen Ferienjob anzutreten, das gefällt ihrem Freund Frederick gar nicht und so reist Merle frisch getrennt nach Juist, einer Insel mit der sie Kindheitserinnerungen verbindet. Zurück auf der Insel muss Merle erkennen das es in ihrer Familie Geheimnisse gibt die es zu entdecken gilt.

Anne Barns schafft es mit leichtem und flüssig lesbaren Schreibstil die Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und malt mit Worten greifbare Szenarien. Das Inselleben wird liebevoll geschildert und auch die Protagonisten sind passend getroffen. Wie Merle nach und nach die Geheimnisse erkundet und auf was sie zum Schluss stößt wird stimmig erzählt. Kleine Höhepunkte vermitteln Lesevergnügen und den Wunsch Merle und den anderen auf ihrem Weg zu folgen. Insgesamt ein Buch das mir sehr gut gefallen hat und das ich trotz der Auflösung des Geheimnisses gerne gelesen habe. Die Dialoge waren gut und immer wieder humorvoll und die Protagonisten trafen untereinander immer das richtige Wort. Für Kuchenfans gibt es am Ende der Geschichte das Rezept der Apfeltorte sowie der Apfelbutter. Alleine beim lesen läuft mir schon das Wasser im Munde zusammen.