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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2017

Sehr schön für Zwischendurch :)

For 100 Days - Täuschung
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„For 100 Days“ von Lara Adrian ist eine schön geschriebene, „luftig-lockere“ Story, die man mal eben so an einem Stück durchlesen kann.
Ich war von dem Buch dann leider doch sehr enttäuscht, da ich mit ...

„For 100 Days“ von Lara Adrian ist eine schön geschriebene, „luftig-lockere“ Story, die man mal eben so an einem Stück durchlesen kann.
Ich war von dem Buch dann leider doch sehr enttäuscht, da ich mit einer anderen Erwartung daran gegangen bin. Ich wollte eine Story mit Tiefgang, Überraschungen und schönen Erotikszenen. Anfangs war dies auch sehr vielversprechend, aber je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr wurde sie in die Länge gezogen. Die Handlung kam irgendwie nicht vorwärts und es gab sehr viel sinnlosen Sex. Die Erotikszenen sind wirklich gut geschrieben, aber mir persönlich war das dann doch zu viel. Es ist zwar ein Erotikbuch, aber wenn zwischen den Szenen gerade mal 2 Sätze gesprochen werden und dann kommt schon der nächste stundenlange Sex, finde ich diesen einfach nicht mehr angebracht. Das wirkte so, als wären das nur „Filler“ - Kapitel, um die Handlung hinauszuzögern.
Auch hat Avery sich von der taffen, selbstständigen jungen Frau in eine Art notgeiles Schoßhündchen verwandelt, die springt, sobald mit den Fingern geschnippt wurde. Am Ende des Buches kam dann auch endlich die große Auflösung der Geheimnisse, die größtenteils vorauszusehen waren, aber das brachte doch nochmal etwas Spannung mit hinein. Der Cliffhanger animiert zum weiterlesen der Reihe und auch wenn ich bei diesem Teil so enttäuscht wurde, werde ich weiterlesen, denn jetzt weiß ich was ich zu erwarten habe und kann mit einer anderen Einstellung anfangen zu lesen.

Fazit:
„For 100 Days“ überzeugt mit einem leichten Schreibstil, in den man sofort abtauchen kann. Wer nach einem schönen, entspannenden Buch für zwischendurch sucht, hat damit genau das Richtige gefunden. Wer jedoch etwas Tiefgang und Spannung erwartet, der sollte sich doch nochmal woanders umschauen…

Veröffentlicht am 05.04.2017

Wer FanFictions liebt.. :)

Killer Con
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Die „KillerCon“ von Steffi Holzer und Lars Erbstößer ist im Großen und Ganzen ein sehr schönes Buch. Die Autoren haben mir Lust gemacht, direkt auf die nächste Convention zu rennen (aber bitte ohne Leiche! ...

Die „KillerCon“ von Steffi Holzer und Lars Erbstößer ist im Großen und Ganzen ein sehr schönes Buch. Die Autoren haben mir Lust gemacht, direkt auf die nächste Convention zu rennen (aber bitte ohne Leiche! :D). Man merkt, dass sie viel in der „Szene“ zu tun haben und auch für „Nicht-Kenner“ wurde sehr viel erklärt und der Flair einer solchen Convention ist schön rübergekommen. Ich wusste vorher zum Beispiel nicht, warum Kakao-Karten Kakao-Karten heißen.
Leider wirken die Gespräche sehr gestellt (vor Allem am Anfang) und manchmal gab es ein paar komische Bezeichnungen/Satzbildungen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob das vielleicht ein Dialekt ist. Das stört zwar erstmal nicht sonderlich, aber aus dem Lesefluss rausgebracht hat es mich schon. Auch zieht sich der Anfang ganz schön, weil nicht wirklich was passiert und viel erklärt wird (/werden muss).
Im Laufe der Geschichte wurde es aber richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr weg legen. Es gab auch ein paar wirklich unerwartete Wendungen. Bis zum Schluss konnte ich mir nicht sicher sein, was noch passieren würde. Der einfache Schreibstil ließ das Buch auch eher wie eine FanFiction wirken (das ist für mich nicht negativ, denn ich mag FanFictions).

Fazit:
Alles in Allem hat es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Einzige Kritikpunkte: gestellt wirkende Gespräche und ein sich hinziehender Anfang.
Wer allerdings FanFictions liebt, wird dieses Buch auch lieben!