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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2017

ein gelungener auftakt

Venusf@ll
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Die Autorin Ute Kissling hat dem LKA Ermittler Paul Klinker und seine Kollegin Rosi ins Leben gerufen. Dieses ist ihr erster Fall.

Zu Beginn lernen wir Paul Klinker kennen, der vor seiner Vergangenheit ...

Die Autorin Ute Kissling hat dem LKA Ermittler Paul Klinker und seine Kollegin Rosi ins Leben gerufen. Dieses ist ihr erster Fall.

Zu Beginn lernen wir Paul Klinker kennen, der vor seiner Vergangenheit in Heidelberg in die Hauptstadt Berlin im wahrsten Sinne des Wortes geflüchtet ist.
Bei einem morgendlichen Spaziergang mit seinem Hund entdeckt er eine schwer verletzte Frau, die ihm ein kleines Säckchen mit einem geheimnisvollen Inhalt in die Hände drückt. Ihr Name ist Marianne.
Kurz danach wird er von seiner Kollegin Rosi aus seinem Urlaub zurückgerufen, denn sie haben ihren ersten Toten.
Wie sich herausgestellt, hängt alles irgendwie mit einer VenusBerlin, dem Internet, und einer recht schweigsamen WG zusammen. Es geschehen weitere Morde, und die beiden Ermittler drehen sich manchmal im Kreis…

Ich habe schon die Leseprobe verschlungen, und war absolut gebannt von der spannenden Erzählweise der Autorin. Es gelang ihr zu fesseln, und diesen Bogen bis zum Schluss zu halten.
Paul Klinker ist ein realistischer und sympathischer Charakter, welcher manchmal ein wenig naiv durchs Leben läuft. Doch gerade dieses macht ihn so liebenswert.
Dadurch, dass dieses der erste Fall ist, und ich in keinster Weise enttäuscht wurde, wird die Zeit bis zum nächsten Fall hoffentlich schnell vergehen.

Veröffentlicht am 31.03.2017

hat mich sofort eingefangen

Kristall - Spiel im Schatten
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Sie ist jung. Sie ist ahnungslos. Sie ist die Hauptfigur in einem mörderischen Spiel!

Die Autorin Louise Williams entführt uns nach London, wo ihre Protagonistin Caitlyn Brown lebt. Caitlyn ist Lehrerin, ...

Sie ist jung. Sie ist ahnungslos. Sie ist die Hauptfigur in einem mörderischen Spiel!

Die Autorin Louise Williams entführt uns nach London, wo ihre Protagonistin Caitlyn Brown lebt. Caitlyn ist Lehrerin, und hat auf einer Shopping Tour einen Mord an einem Mann beobachtet, der sie kurz zuvor fotografiert hat. Wer ist dieser Mann, und was bedeutet dieses alles für sie?

Zunächst, wie es scheint, nichts Schlechtes. Caitlyn flüchtet im wahrsten Sinne des Wortes vor ihrem Verlobten Daniel, und beginnt eine neue Stelle an einem Internat. An diese Stelle ist sie durch Emrys, einem nicht durchschaubaren Mann, der ihr Patenonkel ist, gekommen. Doch verunsichert ist sie, dass ihr neuer Chef, der Schulleiter, der Duke, ist.

Caitlyn erreichen Briefe, die während des zweiten Weltkrieges spielen. Diese sind zugleich geheimnisvoll und mysteriös. Es geschehen weitere undurchsichtige Dinge, und Caitlyn weiß bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann.



Dadurch, dass dieser Thriller den Leser sofort einfängt, kann man ihn kaum aus den Händen legen. Man muss wissen, was auf den nächsten Seiten geschieht. Der Autorin gelingt es, dass das Buch auf der einen Seite sehr real, und doch auch wieder sehr mystisch ist. Man ist sich bis zum Schluss nicht sicher, wer die Guten und die Bösen sind. Und aufgelöst wird dieses wohl erst, wenn der zweite Teil erschienen ist.

Veröffentlicht am 31.03.2017

fesselnd

Asphalt. Ein Fall für Julia Wagner
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In seinem Thriller „Asphalt“ lernen wir Julia, eine ehemalige LKA Mitarbeiterin, und jetzige Fotografin kennen.

Julia ist auf der Jagd nach der ganz großen Story- doch ihr altes Leben holt sie in Form ...

In seinem Thriller „Asphalt“ lernen wir Julia, eine ehemalige LKA Mitarbeiterin, und jetzige Fotografin kennen.

Julia ist auf der Jagd nach der ganz großen Story- doch ihr altes Leben holt sie in Form ihres ehemaligen Geliebten, dem LKa´ler Frank, wieder ein. Dieser bittet sie um ihre Hilfe.

Julia gerät zwischen alle Fronten. Die des LKA, einer Motorradgang, die ihrem Namen alle Ehre macht, und auch leider ihren alten Gefühlen für Frank. Dieser schafft es immer wieder, Julia in die irrsten Ideen zu verwickeln. Wobei, Julia auch nein sagen könnte. Doch, der wahre Hintergrund ist ein grausamer. Und Julia springt über ihren eigenen Schatten.



Der Autor Axel Hollmann hat es wahrlich geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Sämtliche Darsteller haben Hand und Fuß, ob es nun die manchmal „etwas“ verrückte Julia, oder der eklige Chef der Motorradgang ist. Alles passt zusammen. Julia ist tough, mutig, und steht für ihre Überzeugungen ein, obwohl diese ihr in vieler Hinsicht allein schon das Leben kosten können.

Vieles ist aus der Realität gegriffen, ob es nun das Feuer ist, oder der böse Bodygard der vor der Türe von Julia wartet, und etwas Bestimmtes von ihr haben will.



Die Empfehlung meinerseits heißt: Lesen!

Veröffentlicht am 31.03.2017

fesselnd

Das Mädchen mit den Engelshänden
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Der Autorin Anne Lück ist mit „Das Mädchen mit den Engelshänden“ ein wahrlich besonderer Roman gelungen.

Wir lernen Johanna kennen, die die schreckliche Gabe besitzt, jeden, den sie berührt, zu Tode zu ...

Der Autorin Anne Lück ist mit „Das Mädchen mit den Engelshänden“ ein wahrlich besonderer Roman gelungen.

Wir lernen Johanna kennen, die die schreckliche Gabe besitzt, jeden, den sie berührt, zu Tode zu bringen. Dieses geschah bereits mit ihren Eltern, einer Nachbarin und einem Klassenkameraden. Nun lebt Johanna ganz in sich zurückgezogen bei ihrer Tante. Sie geht zu ihrem Therapeuten Sebastian, doch auch ihm kann sie nicht alles über sich erzählen.

Bei Sebastian lernt sie Carla kennen. Carla folgt ihr auf Schritt und Tritt, und Johanna ist dieses gar nicht recht. Weiß sie doch, dass sie ein unglücksbringender Mensch ist. Doch die Mädchen kommen sich näher, und Johanna kann sagen, dass sie eine Freundin gewonnen hat.

Durch einen dummen Unglücksfall stirbt Carla. Bei derem Tod sieht sie einen weißgekleideten Mann, der ihr sagt, dass sie an allem schuld sei.

Johanna nimmt sich das Leben….

Doch hier endet das Buch nicht, nein, es geht weiter….

Johanna kommt in eine Art Zwischenwelt, und sie muss sich entscheiden, ob sie direkt in die Hölle oder aber als Todesengel ihr weiteres Dasein verbringen will. Sie nimmt dieses an, und arbeitet nun neben Than (auch ein „ehemaliger“ Mensch) fortan als Todesengel.

Wie die Geschichte weitergeht, werde ich natürlich nicht verraten….



Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass mich das Buch derart fesseln würde. Es hat von allem etwas. Man lebt und leidet mit Johanna. Man spürt den Zorn. Und auch die zarten Bande einer Liebe.

Durchgehend flüssig geschrieben, liest sich das Buch in einem durch, ohne dass man es aus den Händen legen möchte.

Veröffentlicht am 31.03.2017

spannend

Deichgräber
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Karla liebt ihren Job als Staatsanwältin über alles. Leider auch über ihren Mann Lars hinaus. Sie bekommt nun das Angebot, als Oberstaatsanwältin zu arbeiten.

Als sie mit ihrem Mann reden will, verlässt ...

Karla liebt ihren Job als Staatsanwältin über alles. Leider auch über ihren Mann Lars hinaus. Sie bekommt nun das Angebot, als Oberstaatsanwältin zu arbeiten.

Als sie mit ihrem Mann reden will, verlässt dieser sie aber, um weiterhin mit einem Mann zusammenzuleben. Karla ist am Boden zerstört. Sie flieht zu ihrem Vater, um dort Trost zu suchen. Unglücklicherweise verstirbt ihr Vater an einem Schlaganfall. Karla findet in den Unterlagen eine Urkunde für den Besitz eines Hauses in Deichmoor.

Doch Klara hat nie davon gehört. Welche Geheimnisse hatte ihr Vater vor ihr?

Aufgrund ihrer Lage wird Klara der Posten zur Oberstaatsanwältin wieder entzogen. Hals über Kopf fährt sie nach Deichmoor, nachdem auch noch in ihr Haus eingebrochen worden ist.

Im Dorf kennt jeden ihren Vater, genannt Fritz. Sein Tod wird von sämtlichen Leuten gerührt aufgenommen.

Doch es gibt viele Geheimnisse. Und Klara gerät in Gefahr als sie versucht, das Geheimnis um Ruth, welches auch ihren Vater umgibt, zu lüften.



Die Autorin Romy Fölck versteht es, einen Krimi zu schreiben, der einen Spannungsbogen bis zum Ende hält. Man kann sich ganz klar in die Geschichte hineinversetzen, leidet und erlebt mit der Protagonistin Klara mit.

Das Geheimnis wird lange gedeckt gehalten, und während der Spurensuche tappt man immer wieder ins Dunkel, doch der große Showdown zum Schluss hätte nicht besser sein können.