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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Gruselig und packend

Kill for Me
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Steve Cavanagh ist vielen bestimmt durch die Eddie Flynn- Reihe bekannt, auch ich habe die Reihe geliebt, aber muss gestehen, dass ich nach all den Wendungen und Ereignissen in dieser Reihe ganz froh war, ...

Steve Cavanagh ist vielen bestimmt durch die Eddie Flynn- Reihe bekannt, auch ich habe die Reihe geliebt, aber muss gestehen, dass ich nach all den Wendungen und Ereignissen in dieser Reihe ganz froh war, dass für Steve Cavanaghs neuster Thriller keine Vorkenntnisse nötig sind.

In „Kill for Me“ begleiten wir zwei Frauen durch die schrecklichsten Momente ihres Lebens und gleichzeitig ahnt man von Anfang an, dass nicht alles ganz so ist, wie es scheint. Eine Spannung begleitet einen so von Anfang an und beim Lesen hatte ich immer ne gewisse Angst, was als nächstes passieren würde - perfekt für einen Thriller! es zwar zeitweise wirklich unheimlich

Der Plot ist zwischenzeitlich etwas langsam vorangekommen und ab ner gewissen Stelle habe ich den großen Plottwist geahnt - doch trotzdem fand ich es wirklich gut gemacht und vor allem im letzten Teil flog ich nur so durch die Seiten. Das Ende war.. ja Crazy und ich weiß nicht genau, was man denken soll.

Es ist ein perfektes Buch für Thrillerfans, aber Achtung: es ist anders als bei seiner Eddy Flynn- Reihe: wer die Szenen im Gericht mochte, wird etwas enttäuscht, da sie hier (natürlich) nicht vorkommen. Dennoch bekommen wir einen interessanten Ermittler (von dem wir gerne noch mehr lesen können)

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Wichtige Themen

Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt?
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Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse ...

Ein tolles, leicht zu lesendes Jugendbuch mit wichtigen Themen.
Ich fand den Plot etwas vorhersehbar und habe den Ausgang so bereits länget erahnt, auch fand ich es schade, dass Cooper lange über gewisse Themen geschwiegen hat, allerdings ist es in dieser Situation vielleicht auch verständlich. Die Charakter verhalten sich ihrem Alter entsprechend, das gefällt mir.
Definitiv lesenswert!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Bewegend schön

Trotzdem zuhause
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Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“.

In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & ...

Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“.

In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & Autorin über ihr Aufwachsen und Leben als Schwarze in einem (damals noch) geteilten Deutschland. Mit weißer Mutter (& schnell abwesendem Schwarzen Vater) und einem Leben, indem sie mit ihrer Mutter immer wieder in einem kleinen Mikrokosmos voller Geborgenheit, Vielfalt und freien Gedanken aufwuchs und einer Welt drum herum, die ganz anders war.

Tupoka Ogette schreibt von ersten rassistischen Erfahrungen, aber auch von Sexismus und Missbrauch.

Das Buch lässt sich leicht lesen und tut gleichzeitig an manchen Punkten ganz schön weh.

Es ist interessant zu erfahren, welchen Weg Tupoka Ogette gegangen ist, welche Erfahrungen sie gemacht hat und welche Richtung(en) sie eingeschlagen hat, bis sie dort angekommen ist, wo sie nun ist.
Gleichzeitig ist es auch augenöffnend und man hat noch mal andere Einblicke in das Leben der DDR.

Ein Zitat recht am Ende, ihr Weg rein in die antirassistische Arbeit, durch ihren Sohn, hat mich sehr berührt und das habe ich sehr verstanden.

Eine wirklich lesenswerte Biografie!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Bewegend, langsam, treffend

Hazel sagt Nein
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Ein langsames Buch mit wichtiger Botschaft.
Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Entwicklung der Geschichte.
Man muss es mögen, das zeitweise nicht viel passiert, da das Buch von dieser ...

Ein langsames Buch mit wichtiger Botschaft.
Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Entwicklung der Geschichte.
Man muss es mögen, das zeitweise nicht viel passiert, da das Buch von dieser Gleichzeitigkeit des Stillstandes und kleinen, aber gezielten und bewegenden Taten lebt.
Nicht nur Hazel spielt eine große Rolle, ebenso ihr Bruder, sowie ihre Eltern, wodurch man ein gutes Gesamtbild der Familie bekommt und verschiedene Themen, die alle irgendwie mit dem Direktor zusammenhängen, eine Rolle spielen.

Der Schreibstil ist ruhig und treffend, das Thema (leider) immer hochaktuell. Besonders Hazels eigener Weg, die Entscheidungen, die sie trifft und die Gedanken, die sie weitergeben möchte, gefallen mir sehr gut.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Toller Schreibstil & wichtiges Thema

Was die Nacht nie vergisst
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„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman ...

„Was die Nacht nie vergisst“ ist mein erstes Buch von Justine Pust & ich frage mich ehrlich, wie das sein kann? Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber die Widmung und die ersten Seiten im Roman haben mir direkt gezeigt, was ich erwarten kann: ein wichtiges Thema & einen so schöne Schreibstil, im ganzen einfach ein tolles Buch 📚

Es geht um eine Reality Show und die Machenschaften hinter der Kamera. Mona, eine Gamerin, nimmt dran teil & trifft auf Samu, der scheinbar sein ganz eigenes Spiel spielt. Das allein klingt schon super spannend, doch Monas eigentlicher Grund zur Teilnahme, die Suche nach Antworten, was ihrer besten Freundin vergangene Jahr bei genau dieser Show passiert ist, macht alles noch mal intensiver.

Das Buch überzeugt aus mehrere Gründen. Der Suspense Anteil ist von Anfang an spürbar. Die Spannung liegt in der Luft und das ganze Buch über möchte man wissen, was mit Monas Freundin Fine passiert ist & auch Samus Sicht und 2,3 andere Situationen heizen die Spannung an. Man fliegt nur so durch die Seiten & hat Lust und Drang, weiter zu lesen. Das liebe ich.

Auch der Blick hinter die Reality Show gefällt mir sehr. Es verdeutlicht noch mal, wie viel von dem, was wir sehen Show ist und wie viel wir nicht wissen.
Der Schreibstil ist klar und eindringlich, aber auch poetisch. Ein wilder Mix, der es perfekt trifft.
Und Last but Not Least ist es vor allem das Thema, das überzeugt. Ein so wichtiges Thema, das viel zu oft vergessen wird oder nicht so ernst genommen wird. (Die meisten) Frauen, die Stärke zeigen, zusammenhalten und ein Plot, der mehr von „MeToo“ lebt, als von der Liebesgeschichte (, die aber trotzdem nicht zu kurz kommt).

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