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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2021

sehr zum Nachdenken

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
0

„That’s the off thing about depression and anxiety. It acts like an intense fear of happiness, even as you yourself consciously want that happiness more than anything.”
- S. 101

„Sometimes on the rocky, ...

„That’s the off thing about depression and anxiety. It acts like an intense fear of happiness, even as you yourself consciously want that happiness more than anything.”
- S. 101

„Sometimes on the rocky, windy path of recovery, what feels like failure can be a step forward.“
- S. 201



Rezension
{spoilerfrei}


Cover
Schlicht und dennoch aussagekräftig fällt das Cover einen schnell ins Auge.
4½ /5 🦋e

Inhalt
Matt Haig beschreibt Depressionen aus seiner Sicht und anhand seiner Erfahrungen. Hierbei greift er auf Erinnerungen an seine Anfangszeit der Depressionen, auf die Entwicklung, auf seine Kindheit und Hilfen, die er in dieser Zeit hatte, zurück.
Den Inhalt würde ich ein wenig chaotisch beschreiben. Die Kapitel lassen sich unabhängig lesen und bauen nicht unbedingt aufeinander auf. Dadurch kann man bei Bedarf schnell noch mal nachschlagen und nachlesen.
Seine Ansichten, seine Gefühle, seine Hilfen und seine Thesen sind interessant und ich denke, sie können vielen Helfen und zum Nachdenken anregen.
4½ /5 🦋e


Schreibstil
Matt Haig schreibt über seine eigene Erfahrungen und Erlebnisse. Dadurch erfährt man auf sehr persönliche Weise von seinem Leben, manchmal mehr, manchmal weniger genau. Die Kapitel sind kurz gehalten und haben meist nur zwei bis der Seiten. Dadurch und durch das, auch für Nichtmuttersprachler, leichte Verständnis, lässt sich das Buch gut lesen und schnell wird aus „Nur noch ein Kapitel“ fünf oder sechs Stück.
Es berührt und ist in manchen Szenen nichts für leichte Nerven. Eine gewisse Triggerwarnung wäre dadurch hilfreich. Gleichzeitig weiß man schon durch den Titel und den Klappentext worum es geht.
Ein einfacher Schreibstil, leicht zu lesen und doch berührend und zum Nachdenken anregend.
5 /5 🦋e


Fazit
Ein Buch, aus dem man vieles mitnehmen kann, sowohl für sich, als auch für seine Mitmenschen.
Ein Buch, dass Zitate und Sätze beinhaltet, die wohl jeder von uns nachvollziehen kann und berühren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2021

typisch Jojo Moyes

Der Klang des Herzens
0

{spoilerfrei}

Vorab erstmal Folgendes:
Dieses Buch erschien bereits 2010 im Goldmann Verlag unter gleichem Titel.
Dieses Buch ist eine überarbeitete Neuauflage.

Cover
Jojo Moyes‘ Cover erkennt man sofort: ...

{spoilerfrei}

Vorab erstmal Folgendes:
Dieses Buch erschien bereits 2010 im Goldmann Verlag unter gleichem Titel.
Dieses Buch ist eine überarbeitete Neuauflage.

Cover
Jojo Moyes‘ Cover erkennt man sofort: Die Schattierungen einer Person, passend zum Inhalt des Buches, stehend in Mitten einer schönen, auch zum Inhalt passenden, Landschaft.
Diese Gleichheit und doch Verschiedenheit der Cover gefällt mir sehr gut.
5 /5 🦋e

Inhalt
Seien wir doch ehrlich: Bei diesem Klappentext ahnt man sofort, worauf es hinausläuft, oder?
Tja, falsch gedacht!
Neben der Hauptgeschichte rund um Isabel, gibt es noch viele kleine Geschichten, die sich in diese integrieren. Und so bleibt es bis zum Ende spannend, sowohl bei Isabel, als auch bei den anderen. Isabel und ihre Kinder müssen so einiges durchmachen, erfahren und durchleben und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Aber das, was ich am Anfang vermutet hatte, war dann doch so gar nicht das, was mich erwartete.
5 /5 🦋e

Schreibstil
Der Erzähler nutzt verschiedene Perspektiven, um die Geschichte zu erzählen. Neben Isabels und der Sicht ihrer Tochter, wird auch aus Matts, Lauras, Bayrons und weiteren Perspektiven geschrieben. So hat man als LeserIn einen weitreichenden Überblick über die Geschehnisse, aber auch die Hintergedanken der Charaktere.
Jojo Moyes Schreibstil ist bildlich und so konnte man sich schon ab der ersten Seite die Kulisse genau vorstellen.
Ab und an waren mir die Beschreibungen zu ausführlich, doch darüber kann man leicht hinwegblicken, bei dem melancholischen und verträumten Schreibstil, durch den man schnell im Roman verloren geht.
Ein Schreibstil, den man von Jojo Moyes kennt und der sie auch ausmacht.
4 /5 🦋e


Fazit
Mal wieder ein schöner Roman Jojo Moyes‘, der voller Melancholie und Hoffnung ist. Kein typischer Liebesroman und auf seine eigene Weise besonders und einfühlsam.

🦋🦋🦋🦋½ /🦋🦋🦋🦋🦋

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2021

super Buch!

Otto geht spazieren
0

{spoilerfrei}


Cover und Illustrationen
Das Buch ist kindgerecht und farbenfroh gestaltet. Durch die klaren Illustrationen können schon kleine Kinder die Geschichte gut nachvollziehen.
Auch gefällt mir, ...

{spoilerfrei}


Cover und Illustrationen
Das Buch ist kindgerecht und farbenfroh gestaltet. Durch die klaren Illustrationen können schon kleine Kinder die Geschichte gut nachvollziehen.
Auch gefällt mir, dass Otto auf den Bildern selber Gebärden macht, die dann rechts noch mal abgebildet sind.
5/5 🦋e




Inhalt & Schreibstil
Auf jeder Doppelseite gibt es ein paar Sätze, die zu den Bildern passen. Zudem stehen rechts auf der Seite jeweils drei einfache Gebärden, die zum Bild und Text passen und leicht nachzumachen sind. Bei jüngeren Kindern wird es wohl einfacher sein, wenn ein Erwachsener ihnen die Gebärden vormacht und so noch einmal visualisiert. Für ältere Kinder hingegen ist es schon eine kleine, spaßige Herausforderung, die Gebärden anhand der Bilder richtig und ohne Hilfe Erwachsener nachzumachen.
Die Geschichte an sich ist nichts besonderes und beschreibt den Alltag des kleinen Ottos, doch gerade in diesem Buch ist die schlichte Geschichte passend, um alltägliche Gebärden wie Haus, Katze, Blume und Bagger kennenzulernen.
5 /5 🦋e


Fazit
Ein sehr schönes und wichtiges Buch für Kinder, das ihnen die Vielfalt an Spracharten näherbringt und durch die leichten Gebärden schon für die Kleinsten gut zum Nachahmen geeignet ist.

🦋🦋🦋🦋🦋 /🦋🦋🦋🦋🦋


Neben diesem Buch gibt es auch zwei weitere Bücher über Otto:
Otto spielt
Otto kauft ein

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Veröffentlicht am 24.07.2021

zum Nachdenken

Terror
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{spoilerfrei}


Cover
Schlicht und typisch für von Schirach.
4 /5 🦋e

Inhalt
Das Theaterstück spielt durchgehend im Gerichtsaal, von Eröffnung der Verhandlung bis zur Urteilsverkündung. Verschiedene Zeugen ...

{spoilerfrei}


Cover
Schlicht und typisch für von Schirach.
4 /5 🦋e

Inhalt
Das Theaterstück spielt durchgehend im Gerichtsaal, von Eröffnung der Verhandlung bis zur Urteilsverkündung. Verschiedene Zeugen werden befragt, ebenso wie der Angeklagte, ein Kampfpilot der Luftwaffe. So erfährt man im Laufe des Stückes immer mehr über die Tat und bemerkt vermehrt, wie verstrickt und schwierig diese Situation zu beurteilen ist.
Nach dem Theaterstück gibt’s im Buch noch eine kurze Rede zu Charlie Hebdo. Die hatte gute Anregungen und in vielen stimme ich zu. Dennoch konnte sie mich nicht ganz überzeugen und war für mich etwas überflüssig im Anschluss zu dem Stück. Zudem gefiel mir nicht, wie bei Islamisten immer wieder die Religion als Grund genannt wurde, während andere Anschläge als pseudopolitisch betitelt wurden und meiner Meinung nach so runtergespielt wurden.
4 /5 🦋e

Schreibstil
Das Theaterstück ist typisch aufgeteilt, in zwei Akte, mit Beschreibungen und Anweisungen der Beteiligten, ebenso wie mit langen Monologen, die einen zum Nachdenken anregen.
Der Schreibstil ist fesselnd, alles wirkt real und man konnte sich den Saal gut bildlich vorstellen.
5 /5 🦋e


Fazit
Ein gelungenes Theaterstück, das einen zum Nachdenken anregt und typisch für Ferdinand von Schirach ein moralisches Dilemma dargestellt.

🦋🦋🦋🦋 ½ /🦋🦋🦋🦋🦋

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Veröffentlicht am 24.07.2021

wow!

Strafe
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„Es ist ganz gleich, ob wir Apotheker oder Tischler oder Schriftsteller sind. Die Regeln sind immer ein wenig anders, aber die Fremdheit bleibt und die Einsamkeit und alles andere auch.“
- S.189

Rezension
{spoilerfrei}


Cover
Schlicht ...

„Es ist ganz gleich, ob wir Apotheker oder Tischler oder Schriftsteller sind. Die Regeln sind immer ein wenig anders, aber die Fremdheit bleibt und die Einsamkeit und alles andere auch.“
- S.189

Rezension
{spoilerfrei}


Cover
Schlicht gehalten in schwarz- weiß. Dennoch fällt es einem auf und lässt sich als ein Buch von Ferdinand von Schirach wiedererkennen.
4 /5 🦋e

Inhalt
Das Buch ist in 12, mal längere, mal kürzere Stories unterteilt. Immer geht es um einen Rechtsfall, der entweder direkt zu Beginn angesprochen wird, oder erst im Laufe der Geschichte sichtbar wird. In allen Stories lernt man besonders einen Charakter der Story näher kennen. Welche Rolle der Charakter spiet, variiert. Und obwohl es sich immer um ein Dilemma vor Gericht handelt, lernt man in jeder Story etwas neues kennen und einem wir zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Bei jedem Ende bleibt dem/der LeserIn ein gewisses Cliffhanger und man kommt in ein Dilemma: „War die Entscheidung richtig?“, „Darf man das so okay finden?“, „Sollte es nicht anders sein?“.
Mal mehr, mal weniger leicht, viel mein persönliches Urteil aus und man merkt: Nicht immer ist es Rechtens. Mit anderen Worten: Die Stories konnten mich alle mit ihrem eigenen Merkmal fesseln und regen einen zum Nachdenken an. Genau das, was von Schirach erzeugen wollte.
5 /5 🦋e

Schreibstil
Distanziert, komplett wertfrei und direkt – so kann man Ferdinand von Schirachs Schreibstil beschreiben. Ohne persönlich zu werden oder eine Handlung zu verurteilen, beschreibt er die Charaktere und Geschehnisse in seinen zwölf Stories.
Nur durch diesen Schreibstil ist es einem möglich, selber zu urteilen, selber Überlegungen aufzustellen und seine Gedanken zum jeweiligen Fall zu ordnen. Das Verrückte ist: Je nachdem, wie man selber denkt, hat man das Gefühl, auch der Schreibstil will einem versteckt zustimmen.
Ein toller und präziser Schreibstil, sowas gibt es selten.
5 /5 🦋e


Fazit
„Strafe“ ist mein zweites Buch von Ferdinand von Schirach und konnte mich noch mehr überzeugen, als sein Roman „Der Fall Collini“. Eine wirklich geniale Art, seine LeserInnen zu unterhalten und über Recht und Unrecht nachdenken zu lassen.
„Strafe“ wird sicher nicht mein letztes Buch von Ferdinand von Schirach gewesen sein.

🦋🦋🦋🦋🦋 /🦋🦋🦋🦋🦋

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