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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Regionalkrimi

SchwedenMord (Schwedenkrimi)
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Nachdem in einem Waldstück eine weibliche Leiche gefunden wird, übernimmt der kommissarische Polizeichef Vimmerbys Marten Henriksson die Ermittlungen. Zur Unterstützung des Teams wird Mordermittlerin Lena ...

Nachdem in einem Waldstück eine weibliche Leiche gefunden wird, übernimmt der kommissarische Polizeichef Vimmerbys Marten Henriksson die Ermittlungen. Zur Unterstützung des Teams wird Mordermittlerin Lena Wallin, Martens Ex-Frau, in die Provinz geschickt. Werden Marten und Lena den Täter überführen können?
Die Protagonisten werden dynamisch, lebendig und überwiegend sympathisch, mit ihren Ecken und Kanten, dargestellt. Die Handlung auf der Suche nach dem Motiv und Täter beinhaltet einige interessante Wendungen und es bleibt bis zum unerwarteten Ende überwiegend spannend, wobei das Ende doch ziemlich abrupt kommt. Allerdings erscheinen mir die Handlungen der Ermittler nicht immer logisch. Ebenso nimmt die Beziehung und die damit verbundenen persönlichen Konflikte von Marten und Lena einen relativ großen Raum ein, was mir hier phasenweise zu viel ist. Auch fehlt mir das atmosphärische der Region Schweden. Der flüssige und bildreiche Schreibstil liest sich meist angenehm.
Dieser Krimi ist für mich der bisher schwächste der Autorin.

Veröffentlicht am 14.10.2024

Wohlfühlroman

Lavendelblütenzauber (Im Herzen der Provence)
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Die Hamburgerin Charlotte erhält unerwartet die Einladung zur Verlesung des Testaments ihres Vaters nach Südfrankreich. Charlotte geht von einer reinen Formalität aus und plant nach wenigen Tagen zurück ...

Die Hamburgerin Charlotte erhält unerwartet die Einladung zur Verlesung des Testaments ihres Vaters nach Südfrankreich. Charlotte geht von einer reinen Formalität aus und plant nach wenigen Tagen zurück in die Hansestadt zu reisen. Als sie allerdings von dem traumhaften Anwesen erfährt, macht Charlotte sich Gedanken über die Zukunft.
Die Protagonisten werden dynamisch, lebendig und individuell, mit ihren Ecken und Kanten, dargestellt. Die Handlung rund um einen Neuanfang, Freundschaft und Liebe ist meist nachvollziehbar. Es gibt zwar einige Wendungen, aber richtig mitnehmen konnte mich die Geschichte nicht und phasenweise empfand ich sie auch als langatmig. Die Schauplätze der Provence, wie auch die französische Lebensart, werden lebendig, atmosphärisch und facettenreich skizziert und mit den farbenprächtigen Bildern, die vor meinem geistigen Auge entstehen, hatte ich das Gefühl mich mitten in der Provence zu befinden. Der fließende Schreibstil liest sich angenehm und es gibt immer wieder Stellen zum Schmunzeln.
Ein Wohlfühlroman, der für mich zu den schwächeren Büchern der Autorin gehört.

Veröffentlicht am 14.10.2024

Weihnachtsmagie

Weihnachtsträume in Mistletoe Valley
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Alice lernte auf ihrer Reise ins weihnachtliche New York Aubree kennen und hilft ihr in einer schwierigen Situation. Als Aubree Alice einen Job in Mistletoe Valley anbietet, willigt Alice sofort ein. Wird ...

Alice lernte auf ihrer Reise ins weihnachtliche New York Aubree kennen und hilft ihr in einer schwierigen Situation. Als Aubree Alice einen Job in Mistletoe Valley anbietet, willigt Alice sofort ein. Wird Alice in Mistletoe Valley ihr Glück finden?
Die Haupt- und Nebencharaktere werden lebendig, sowie überwiegend sympathisch und schlüssig, dargestellt. Allerdings konnte ich mich mit einer Eigenschaft Alices nicht anfreunden, wodurch sie auch einiges an Sympathie einbüßte. Die Handlung rund um Vergangenheit, Familie, Freunde und Liebe ist überwiegend nachvollziehbar. Aufgrund überraschender Wendungen bleibt es bis zum Schluss emotional und spannend, aber gerade am Ende gibt es für mich einige Ereignisse, die zu klischeebehaftet sind. Für magische Momente sorgt der Weihnachtsmann mit kryptischen Aussagen und das weihnachtliche Setting. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive von Alice und Hunter erzählt, wodurch man Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Gefühle erhält. Der flüssige Schreibstil liest sich angenehm.
Der Weihnachtsroman bietet einen unterhaltsamen Zeitvertreib für zwischendurch an.

Veröffentlicht am 14.10.2024

Ein Schluck Liebe zum Fünften

Das Herz ist niemals blind
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Seit einem Jahr ist Lilly heimlich in Albert verliebt und freut sich auf jede Begegnung mit ihm, wenn er seine Mutter in dem Seniorenheim besucht, in dem Lilly arbeitet. Als sich nun die Gelegenheit bietet, ...

Seit einem Jahr ist Lilly heimlich in Albert verliebt und freut sich auf jede Begegnung mit ihm, wenn er seine Mutter in dem Seniorenheim besucht, in dem Lilly arbeitet. Als sich nun die Gelegenheit bietet, den sehbehinderten Albert zu einem Vorstellungsgespräch nach England zu begleiten, nimmt Lilly diese wahr.
Die verschiedenen Charaktere werden dynamisch, vielschichtig, warmherzig und lebendig, mit ihren Stärken und Schwächen, dargestellt. Die Geschichte wird überwiegend aus Sicht von Lilly und Albert, sowie einige Male aus Sibylles Sicht erzählt. Dieser Perspektivenwechsel gefällt mir, da man dadurch Einblicke in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt bekommt und die Handlungen verständlicher werden. Der flüssige, einfühlsame und bildreiche Schreibstil liest sich angenehm und immer wieder gibt es Szenen zum Schmunzeln, aber auch zum Mitfiebern aber auch zum Mitleiden. Die Handlung beschränkt sich nicht nur auf die Geschichte von Lilly und Albert, sondern es sind einige Nebenstränge rund um die Familie Schluck vorhanden. Hier ist es schön, die Entwicklung der Charaktere und Familiengeschichte mitzuerleben. Dazu gibt es immer wieder interessante Wendungen, so dass bis zum Ende ein Spannungsbogen erhalten bleibt.
Das Buch kann eigenständig gelesen werden, aber um die Entwicklungen und Zusammenhänge rund um die Familie Schluck besser genießen zu können, denke ich, dass es schöner ist die Reihenfolge einzuhalten.
Mit dem wunderschönen Roman verbrachte ich unterhaltsame und schöne Lesestunden und warte sehnsüchtig auf den Abschlussband.

Veröffentlicht am 14.10.2024

Urlaubslektüre

Das kleine Olivenglück am Gardasee
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Die Dublinerin und Journalistin Ivy wird wiederholt von ihrem Chef ausgenutzt. Nach einer Aktion hat Ivy genug und kündigt. Kurzentschlossen bucht sie eine Reise an den Gardasee. In Italien angekommen, ...

Die Dublinerin und Journalistin Ivy wird wiederholt von ihrem Chef ausgenutzt. Nach einer Aktion hat Ivy genug und kündigt. Kurzentschlossen bucht sie eine Reise an den Gardasee. In Italien angekommen, findet sie rasch Anschluss und genießt die Atmosphäre.
Die Protagonisten werden abwechslungsreich und lebendig, mit ihren Ecken und Kanten, beschrieben. Dies gilt nicht nur für die Hauptpersonen, sondern ebenfalls für die zahlreichen Nebencharaktere, die gut in die Geschichte eingebunden sind. Ebenfalls finde ich es schön Personen aus dem ersten Band wiederzutreffen. Allerdings konnten mich Ivy und Luca nicht wirklich mitnehmen. Die unterhaltsame Handlung, wie auch die Dialoge, sind oftmals nicht schlüssig. Dazu gibt es auf der einen Seite etliche langatmige Szenen und auf der anderen Seite kommt das Ende ziemlich abrupt. Die facettenreichen Beschreibungen rund um den Gardasee und Dublin lassen farbenprächtige Bilder vor dem geistigen Auge entstehen und machen Lust auf Urlaub in den jeweiligen Gegenden. Der Schreibstil liest sich überwiegend locker und angenehm.
Dies ist eine lockere Urlaubslektüre zum Wegträumen.