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Veröffentlicht am 22.03.2024

Familiengeschichte über vererbte Traumata

Wir sitzen im Dickicht und weinen
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Der Debüt Roman von Felicitas Prokopetz erzählt von Müttern und Töchtern, die gefangen sind in ihrem Konflikt über Erziehung, Liebe und Lebenssinn.

Der Familienroman handelt von einer Verkettung an, ...

Der Debüt Roman von Felicitas Prokopetz erzählt von Müttern und Töchtern, die gefangen sind in ihrem Konflikt über Erziehung, Liebe und Lebenssinn.

Der Familienroman handelt von einer Verkettung an, meist, alleinerziehenden Müttern, die in ihrem Glauben immer das Richtige für ihre Kinder zu entscheiden, auf die Fehler der Großeltern herabblicken.

Die dysfunktionale Beziehung von Valerie zu ihrer an Krebs erkrankten Mutter Christina, probiert diese durch Übervorsorge bei ihrem Sohn Tobi wett zu machen. Was der Hauptcharakter dabei eigentlich vergisst, ist es diese toxische Mutter-Tochter Beziehung die ihr Leben bestimmt hat und jegliche Entscheidungen beeinträchtigt.

"Wir sitzen im Dickicht und weinen" ist ein Buch mit zu vielen Themen für die wenigen Seiten, möchte man die Dramen der Familie besser verstehen so fehlt einem der Tiefgang der Geschichte.

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