Zu viel Romance und Drama, zu wenig Cosy und Crime
Spellbound - Tod eines traurigen TrollsEmma Hart lebt sich in ihrer neuen Heimat Spellbound immer besser ein. Sie hat gute Freunde gefunden, einen guten Job und auch in der Hexenförderklasse läuft es langsam besser.
Aber eine Sache droht der ...
Emma Hart lebt sich in ihrer neuen Heimat Spellbound immer besser ein. Sie hat gute Freunde gefunden, einen guten Job und auch in der Hexenförderklasse läuft es langsam besser.
Aber eine Sache droht der Jung-Hexe den Verstand zu rauben. Ihr großer Schwarm, der gefallene Engel Daniel, steht offenbar unter dem Einfluss von Zauberei und ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Wie sonst könnte er ernsthaft daran denken, die Fee Elsa, die selbstsüchtige Tochter der Bürgermeisterin zu heiraten?
Emma Hart versucht alles um diese Verbindung zu verhindern und darf dabei auf die bedingungslose Hilfe ihrer Freunde zählen. Als es aber trotzdem zur Vermählung kommen soll, bricht ein Ereignisorkan über Spellbound herein, der alles verändern wird - auch für Emma...
Im sechsten Teil der Spellbound-Reihe von Autorin Annabel Chase kommt es zum ultimativen Showdown in Sachen "persönliche Lovestory" der Hauptperson Emma Hart. Der Aufhänger der Story ist zwar ein Kriminalfall, der aber zu Lasten des im absoluten Vordergrund stehenden Beziehungsdramas sträflich vernachlässigt wird. Dieser Band zieht seine vergleichsweise geringe Spannung einzig aus den Fragen: kann Emma die Hochzeit von Daniel verhindern und, wenn ja, wie geht es dann weiter?
Für mich ist in diesem Band zu viel Bessenheit der ansonsten tollen Hauptperson und zu wenig Cosy, und noch weniger Crime. Das bislang mit Abstand schwächste Buch der Spellbound-Reihe, die sich auf diesem Weg leider von einer Crime-Reihe mehr zu einer schwachen Romance-Reihe entwickelt. Hoffentlich stehen in den kommenden Bänden wieder mehr der Humor und die Kriminalfälle im Vordergrund.