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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2024

Ein solider und spannender Thriller mit kleinen Schwächen, der überzeugend von Sascha Rotermund vorgelesen wurde.

Stalker – Er will dein Leben.
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Zugegeben, der letzte Thriller des Autors hatte mich etwas enttäuscht, daher war ich schon gespannt auf diesen Thriller.
Eric Sanders gelingt der schauspielerische Durchbruch mit einer Nebenrolle im Münchner ...

Zugegeben, der letzte Thriller des Autors hatte mich etwas enttäuscht, daher war ich schon gespannt auf diesen Thriller.
Eric Sanders gelingt der schauspielerische Durchbruch mit einer Nebenrolle im Münchner Tatort. Interessiert verfolgt er die steigende Anzahl seiner Follower in den Sozialen Medien. Bis sich ein Stalker meldet, der in seinem Namen Beiträge postet, ihm Briefe schreibt und ihn schließlich dazu zwingt, ein Verbrechen zu gestehen, das Eric begangen haben soll.
Die Storys über Stalker sind schon oft dagewesen, aber diesen Ansatz hier fand ich zugegebenermaßen recht interessant. Die Story beginnt in meinen Augen etwas verhalten, denn Eric ist viel auf Facebook unterwegs und was er da so treibt wird irgendwann etwas langweilig, ist aber für den Verlauf der Story notwendig.
Doch irgendwann wird es spannender und die Geschichte nimmt an Fahrt auf und ab da war ich dann gefesselt. Das Hörbuch dauert 7 Stunden und 15 Minuten und die hatte ich an zwei Tagen durch.
Das, was alles auf Eric zukommt, habe ich so nicht kommen sehen. Eric versucht herauszufinden, was damals geschah. Das ist gar nicht so einfach, wenn man keine Erinnerungen mehr an seine Kindheit hat. Doch die Zeit drängt, denn der Stalker bedroht seine Familie. Die Geschehnisse in der Vergangenheit werfen ein neues Licht auf Eric, aber genau da ist mein Kritikpunkt: Ich fand das alles etwas zu sehr konstruiert, obwohl das der Spannung keinen Abbruch getan hat. Und die hat sich gesteigert, je länger ich das Hörbuch angehört habe. Das hat der Autor echt gut gemacht.
Eric Sanders fand ich als Charakter eigentlich ganz sympathisch, doch je mehr ich über ihn erfahren habe, desto zwiegespaltener war meine Meinung über ihn. Man erfährt viel über Eric Sanders, trotzdem fand ich, dass er nicht ganz so tiefgründig dargestellt wurde, wie Potential da gewesen wäre.
Alle anderen Protagonisten dagegen blieben oberflächlich und blass.
Das Hörbuch hat Sascha Rotermund gelesen und der hat einen richtig guten Job gemacht. Er hat meiner Meinung nach die Emotionen der Protagonisten sehr gut rübergebracht und man konnte direkt miterleben, wie es ist, wenn ein Charakter sehr aufgebracht war. Er hat abwechslungsreich vorgelesen, sein Vortrag hatte Höhen und Tiefen und er hat jeweils passenden Stimmen ausgewählt. Ich fand seine Sprecherleistung sehr kurzweilig und unterhaltsam. Sehr zu empfehlen!
Fazit:
Ein solider und spannender Thriller mit kleinen Schwächen, der überzeugend von Sascha Rotermund vorgelesen wurde.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Eine kurzweilige, amüsante und spannende Story in einem großartigen Fantasy-Setting

Dunkle Künste und ein Daiquiri
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Der erste Band der Guild Codex: Spellbound-Reihe hat mich fasziniert, deswegen war ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurde keinesfalls enttäuscht, ...

Der erste Band der Guild Codex: Spellbound-Reihe hat mich fasziniert, deswegen war ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurde keinesfalls enttäuscht, sie wurden vielmehr übertroffen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig, er ist mit Sarkasmus und Humor durchzogen und die Autorin hat eine großartige Fantasywelt geschaffen. Die Story ist sehr kurzweilig und unterhaltsam und kaum dass ich einmal angefangen habe zu lesen, war es wie ein Sog. Ich wurde in die Welt von Tori und ihren drei heißen Magiern regelrecht hineingezogen, wobei man sagen muss, dass ganz klar die Story im Vordergrund steht und der Romance-Anteil sehr zurückhaltend ist. Aber ich finde, dass passt ganz gut.
Geschrieben ist die Geschichte aus Toris Sicht und ich musste beim Lesen öfter mal Grinsen.
Habe ich schon gesagt, dass ich Tori liebe? Sie ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe.
Mittlerweile ist Tori als Mensch in ihrem Job im Crow & Hammer ganz gut angekommen und findet sich in der magischen Welt super zurecht. Tori ist eine starke Protagonistin, die sich manchmal mehr zumutet als ihr gut tut. Sie hat ein loses Mundwerk, ist immer für ein Abenteuer zu haben, sie ist aber gleichzeitig ziemlich stur, was sie manchmal in eine fatale Lage bringt.
Toris Wohnungssuche mit den damit verbundenen Problemen gestaltete sich sehr unterhaltsam. Aaron, Kai und Ezra dagegen sind auf der Jagd nach dem „Geist“. Dessen bevorzugte Beute: Junge Magier. Um ihn zu ergreifen, soll Tori den Lockvogel spielen. Dass nicht alles so läuft wie geplant, war fast vorherzusehen, denn Tori ist einfach Tori.
„Der Geist“ ist ein weiterer toller Charakter, dessen Motive den ein oder anderen überraschen mögen. Und klar war nicht alles unvorhersehbar, aber das Meiste. Und wir lernen weitere interessante magische Wesen kennen. Ich bin mal gespannt, wer von denen in den weiteren Bänden noch eine Rolle spielen wird.
Wir erfahren auch mehr aus der Vergangenheit einiger Protagonisten, was diesen noch mehr Tiefe verleiht und schon die Vorfreude auf den nächsten Band schürt.
Der Fall, an dem die drei Magier arbeiten ist komplexer als gedacht und mühsam muss ein Puzzleteil nach dem anderen zusammengesetzt werden, bevor das Ende mit einem Paukenschlag kommt. Klasse gemacht!

Fazit:
Eine kurzweilige, amüsante und spannende Story in einem großartigen Fantasy-Setting, die ich absolut weiterempfehlen kann! Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 04.08.2024

Die Story ist spritzig, kurzweilig und unterhaltsam geschrieben und bietet faszinierende Charaktere

Roman (Carolina Cold Fury-Team Teil 7)
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„Roman“ war für mich das zweite Buch aus der Carolina Cold Fury-Team Reihe, in der Reihe ist es bereits der siebte Band und meiner Meinung nach kann man das Buch ganz gut als Standalone lesen.
Und auch ...

„Roman“ war für mich das zweite Buch aus der Carolina Cold Fury-Team Reihe, in der Reihe ist es bereits der siebte Band und meiner Meinung nach kann man das Buch ganz gut als Standalone lesen.
Und auch hier muss ich sagen, dass ich sehr neugierig auf die ersten Bände der Serie bin.
Der Schreibstil von Sawyer Bennett ist wunderbar: locker-flockig, unterhaltsam und sehr fesselnd. Einmal in die Story eingetaucht, fand ich diese sehr packend. Das ging mir bei „Max“ ebenso wie hier bei „Roman“.

Diesmal geht es - wie es der Titel schon vermuten lässt - um den Eishockeyspieler Roman, der bereits in jungen Jahren wegen des Eishockeys sein zu Hause in Europa verlassen hat. Er hat eigentlich ein gutes Herz, aber er ist der Bad Boy auf dem Eis und auch im Privatleben schlägt er oftmals so über die Strenge, dass die Presse über ihn berichtet. Deswegen hat er schon eine Ansage seiner Chefin kassiert.

Dann trifft Roman auf Lexi. Lexi ist sehr sympathisch, lebenslustig, quirlig und kämpft sich nach dem Tod ihrer Mutter durchs Leben. Sie ist furchtbar aufgeregt, denn sie hat vor kurzem erfahren, dass Brian, der Boss von Cold Fury, ihr Vater ist.

Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Roman, Lexi und Brian erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem besticht sie mit interessanten Nebenprotagonisten.
Wie gesagt, ich war sehr schnell in der Story und konnte mich auch gut in die Charaktere hineinversetzen. Roman und Lexi hatten von Beginn an eine tolle Chemie und haben sich auf wunderbar ergänzt. Doch wie geht man damit um, wenn einer ein Familienmensch ist und der andere so gar nichts mit Familie anfangen kann?
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn ich fand sowohl die Interaktionen untereinander als auch die Entwicklung der verschiedenen Beziehungen sehr kurzweilig, interessant und auch detailliert und realistisch beschrieben. Das hat richtig Spaß gemacht.

Fazit:

Die Story ist spritzig, kurzweilig und unterhaltsam geschrieben und bietet faszinierende Charaktere. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher aus der Feder von Sawyer Bennett.

Veröffentlicht am 28.07.2024

Sommerfeeling und die große Liebe

This could be love
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Inhalt: Louisa versucht sich nach einer Sportverletzung in der Tennisschule ihrer Tante auf Hawaii auf ein Comeback vorzubereiten. Beim Laufen lernt sie dabei eher zufällig den Surferboy Vince kennen. ...

Inhalt: Louisa versucht sich nach einer Sportverletzung in der Tennisschule ihrer Tante auf Hawaii auf ein Comeback vorzubereiten. Beim Laufen lernt sie dabei eher zufällig den Surferboy Vince kennen. Zwischen den beiden knistert es sofort. Obwohl Vince und Louisas Tante nicht auskommen fällt es dem jungen Tennistalent schwer sich von Vince fernzuhalten. Eine Liebe beginnt, doch droht alles zusammenzubrechen, denn Vince hat ein dunkles Kapitel in seiner Vergangenheit...

Lilly Lucas hat mit "This could be LOVE" wieder mal eine cozy Romance zum Verlieben geschrieben, die der Green-Valley-Reihe in nichts nachsteht. Der kreative Einstieg holt einen direkt ins Buch und der Schreibstil macht es einem schwer möglich das Buch wieder wegzulegen. Die Beschreibungen der Umgebung haben beim Lesen das Gefühl vermittelt tatsächlich an den Stränden von Hawaii zu spazieren. Die Charaktere sind auch alle auf ihre Weise wundervoll und tiefgründig. Gerade Lou und Vince sind mit all ihren Emotionen und Motiven sehr nachvollziehbar und man fiebert mit der Liebesgeschichte der beiden bis zum Schluss mit. Es werden wichtige Themen angesprochen und trotzdem geht nichts von der Wohlfühlatmosphäre verloren. Auch das Thema Tennis, das für mich eher Neuland war, wurde raffiniert eingebettet ohne Überhand zunehmen. Für mich war das Buch in einer stressigen Zeit immer ein kleiner Lichtblick und ich kann den Erscheinungstermin des 2. Bandes kaum abwarten!

Veröffentlicht am 28.07.2024

Eine spannende Story mit kleinen Schwächen

A Tempest of Tea
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A Tempest of Tea von Hafsah Faizal ist ein spannendes Fantasy-Buch über Vampire und eine Crew, die versucht das Leben, das sie sich aufgebaut hat mit allen Mitteln zu beschützen.
Arthie Casimir ist Besitzerin ...

A Tempest of Tea von Hafsah Faizal ist ein spannendes Fantasy-Buch über Vampire und eine Crew, die versucht das Leben, das sie sich aufgebaut hat mit allen Mitteln zu beschützen.
Arthie Casimir ist Besitzerin des Spindrifts - ein berüchtigtes Teehaus in einer düsteren Stadt - und handelt mit Geheimnissen wie keine andere. Als die Existenz des Teehauses bedroht wird stellt, Arthie eine Crew, bestehend aus kriminellen und genialen Köpfen mit einzigartigen Fähigkeiten zusammen, um einen unmöglichen und gefährlichen Auftrag auszuführen. Doch wem kann sie wirklich vertrauen?
Das ist der Inhalt des Buches, von dem ich gar nicht mehr vorwegnehmen will.
Die fünf Hauptcharaktere waren alle auf ihre Art besonders. Jeder hat seine eigene Geschichte und persönliche Handlungsmotive, die ihn antreiben.
Arthie's Vergangenheit ist sehr düster und traumatisch, ebenso wie die ihres Bruders Jin. Weswegen dem Leser schnell klar wird, weshalb das Spindrift so wichtig für die beiden ist. Ein neues und hart erarbeitetes zu Hause, nachdem sie ihres verloren haben. Ich habe mitgefiebert, als die Existenz des Teehauses bedroht wird. Auch die anderen Figuren sind geheimnisumwoben und vielschichtig und machen Lust darauf, mehr über sie zu erfahren. Charismatisch und faszinierend sind die Interaktionen zwischen den Hauptcharakteren.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, hat viel Potential, das man meiner Meinung nach besser hätte ausschöpfen können. Das Worldbuildung war zunächst etwas verwirrend. Die Vampire und Halb-Vampire und wie sie in die Welt von White Roaring passen, war mir lange unklar. Auch hätte ich mir gewünscht mehr über den Betrieb im Teehaus zu lesen. Allerdings fand ich die Idee insgesamt neuartig und erfrischend.
Die Handlung selbst zieht sich zu Beginn leider etwas. Das wird aber vollkommen aufgewogen durch die spätere Entwicklung der Story. Es ist lange her, dass ich ein Buch mit so vielen guten und unvorhergesehenen Plottiwsts lesen durfte. Zum Ende hin konnte ich es nicht mehr beiseitelegen.
Am meisten überzeugte mich das Buch allerdings durch den Schreibstil der Autorin. Sie hat ein unglaubliches Talent für Worte. Ständig war ich beeindruckt von den Formulierungen und Metaphern, die tiefschürfend und einzigartig sind. Sie helfen auf jeden Fall auch dabei, den sich etwas ziehenden Anfang zu lesen und gut in die Story einzusteigen.

Fazit:
Das Buch konnte mich trotz kleinen Schwächen überzeugen und nach dem fiesen Cliffhänger, bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Ich hoffe, dass die Autorin dort das Potential der Story weiter ausschöpft und freue mich schon erneut auf ihren Schreibstil.