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Veröffentlicht am 11.10.2024

Bridgerton trifft auf griechische Mythologie

Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinern
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Euryale wird von Griechenland nach London geschickt, um dort den Riss zur Unterwelt zu finden und zu schließen. Wenn dies erledigt ist, kann sie endlich eine vollständige Furie werden.

Doch um dort nicht ...

Euryale wird von Griechenland nach London geschickt, um dort den Riss zur Unterwelt zu finden und zu schließen. Wenn dies erledigt ist, kann sie endlich eine vollständige Furie werden.

Doch um dort nicht aufzufallen, muss sie sich den Gepflogenheiten des viktorianischen Englands anpassen und so tun, als wenn sie auf der Suche nach einem Ehemann sei. Dabei läuft sie immer wieder Deacon über den Weg, angehender Geschichtsprofessor und wenn es nach Euryale geht, die größte Nervensäge. Doch Deacon kann noch viel mehr, als nur mit seinem Geschichtswissen glänzen.



Auch hinten auf der Rückseite steht " Bridgerton meets Greek Mythology". Zusammen mit dem Klappentext dachte ich, wir bekommen eine mystische Fantasy Geschichte im viktorianischen London mit einer schönen Liebesgeschichte. Diese bekommen wir auch, aber liegt die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund. Das filtert sich schnell raus und als ich mich darauf eingestellt habe, war ich auch gut damit.

Zu Beginn bekommen wir einen schnellen Crash Kurs in der griechischen Mythologie und den Furien. Da ich letztes Jahr schon einige Bücher mit dem Thema gelesen habe, fiel mir der Einstieg nicht so schwer.

Und als sich das Setting nach London verlegte und wir mit Euryale in die britischen Gesellschaften abtauchen, wird es besonders lustig, denn natürlich kann eine starke Furie nicht einfach die gesittete Madame auf Bräutigamsuche spielen. So kommt es zu einigen witzigen Situationen, gerade mit dem anderen Geschlecht.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Nicht nur Euryale und Deacon, sondern auch Callisto, und Cecilia bekommen ihre Geschichte und wachsen einem ans Herz.

Die Verweise auf die Schauergeschichten des viktorianischen Englands habe ich während des Lesens nicht so ganz bekommen, eher später beim Diskutieren über das Buch, da ich doch gut beschäftigt war, mit den griechischen Aspekten der Geschichte. (genauer drauf eingehen kann ich nicht, sonst spoiler ich )

Auch zum großen Finale läuft es etwas andres ab als erwartet, aber ich fand es erfrischend. Nachdem ich mein Schubladendenken in Genres beim Lesen abgelegt hatte, konnte ich das Buch genießen.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Wunderschön

Heaven Official's Blessing
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Ich habe leider noch nicht in die Roman von Heaven Official´s Blessing reingelesen ( es liegt auf dem SuB ) aber ich durfte dank Lovelybooks bei der Leserunde zur Manhua Adaption dieses Buches mit machen. ...

Ich habe leider noch nicht in die Roman von Heaven Official´s Blessing reingelesen ( es liegt auf dem SuB ) aber ich durfte dank Lovelybooks bei der Leserunde zur Manhua Adaption dieses Buches mit machen.

So kam ich in den Genuss den ersten Band der Reihe zu lesen.

Und ein Genuss sind sie Zeichnungen von STARember. Manhua ist der chinesische Begriff für Comic und somit ist auch klar, dass sie Zeichnungen mit vielen chinesischen Elementen versehen sind. Teilweise sind es einfach schöne Landschaftszeichnungen. Doch umso mehr die Geschichte voran geht und dunkler wird, umso dunkler und düsterer werden auch die Farben und Zeichnungen.

Zwischendurch wird die Ernsthaftigkeit genau im richtigen Rahmen mit witzigeren Zeichnungen und Gesprächen der Protagonisten gebrochen.

In der Story folgen wir den Gott Xien Lian, der nach mehrmaliger Verbannung aus dem Himmel noch 888000 Karmapunkte seinen Mitgöttern schuldet , sich auf den Weg macht in die Welt der Sterblichen, um dort den Entführer von Bräuten in den Yujun Bergen entführt. Nur kann er es nicht alleine schaffen.

Natürlich muss man in Band 1 erstmal die Figuren einführen und die Umstände erklären. Durch die Visualisierung durch die Zeichnungen klappt das aber auch gut, und da die Panels auch sobald es im Düsteren spielt schwarz drumherum werden, kommt die Wirkung noch besser rüber.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und ich werde es weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Viel- Sichtig

Grave 1: Höllenschwur und Knochenflut
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(Leserunde Buch / Rezensionsexemplar)

Selbst die Hölle hat ein Herz, das es zu retten lohnt!

Die Säulen der alten Welt sind gefallen. Seit Zeus, Poseidon und Hades getötet wurden, sind die Throne der ...

(Leserunde Buch / Rezensionsexemplar)

Selbst die Hölle hat ein Herz, das es zu retten lohnt!

Die Säulen der alten Welt sind gefallen. Seit Zeus, Poseidon und Hades getötet wurden, sind die Throne der drei Reiche verwaist. Nun liegt die Hölle im Sterben. Und nur einer kann sie retten: Grave – der Bastard der Unterwelt. Von den Göttinnen des Schicksals auserwählt, ist es an ihm, die Erde vor der dunklen Bedrohung zu beschützen. Denn Nyx, die Göttin der Nacht, lauert auf ihre Gelegenheit. Doch für einen allein ist diese Aufgabe zu groß. In Nero, dem schweigsamen Anführer der Halbgötter, findet Grave einen unerwarteten Verbündeten. Zwischen ihnen brodelt ein Feuer, das selbst die Hitze des Hades in den Schatten stellt.

Was habe ich bei dem düsteren (neuen) Titelbild und dem Klappentext erwartet ? Eine mit Spannung geladene Fantasy Geschichte in der Unterwelt mit vielen bekannten Namen und Figuren aus der griechischen Mythologie mit etwas Spice und etwas Gefühl.

Was ich bekommen habe : eine recht langatmige Geschichte, mit vielen Charakteren, die man zwar namentlich teilweise kennt, aber die durch die endlosen Sichten aus der die Geschichte erzählt wird, mich nur noch verwirrt haben. Zwar bekommen wir ein wenig Spice und viel Gefühl, aber leider kam dieses nicht immer rüber.

Eigentlich lesen wir die Geschichte um die Rettung der Unterwelt aus jeder Perspektive von jedem Charakter, der auftaucht. Dadurch hatte ich große Probleme in die Geschichte reinzufinden bzw. zu blieben. Zwar gibt es ein Glossar, aber man möchte bei lesen ja den Fluss nicht stören und dauernd blättern.

Ich glaube ich bin etwa nach der Hälfte oder im 2. drittel endlich auf alle Sichten und Erzählstränge klar gekommen und konnte dann die Geschichte auch etwas genießen.

Spannung gab es ab und an, aber die ist schnell auch vorbei. Letztendlich begeben wir uns mit der Story auf die typische Heldenreise, nur an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Paaren.

Und das war noch so ein Ding. Nachdem jedes noch so ungleiche Paar auf einmal Gefühle für einander entwickelt, konnte ich irgendwie nur noch die Augen verdrehen. Es begann sich eher wie eine Sitcom in der Unterwelt anzufühlen.

Grave und Nero, die ja als Hauptpersonen erscheinen durch den Klappentext, bekomme ich nicht zu fassen. Durch den ständigen Perspektivwechsel und die verschiedenen Spielorte, bekomme ich irgendwie zu keinem richtig eine Verbindung, wodurch entstehende Gefühle mich auch weniger tangieren.

Dank den ganzen Kritikpunkten, aber weil es zum Ende hin einen kleinen Durchbruch für mich gab, gebe ich dem Buch noch 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Chaotisches Coming of Age

Die Sache mit Rachel
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Rachel ist eine irische Studentin, die mit ihrem schwule besten Freund James zusammen wohnt. Doch während James versucht zu verstecken, dass er schwul ist, sehnt Rachel sich nach Liebe , Spaß und eine ...

Rachel ist eine irische Studentin, die mit ihrem schwule besten Freund James zusammen wohnt. Doch während James versucht zu verstecken, dass er schwul ist, sehnt Rachel sich nach Liebe , Spaß und eine gute Zukunft. Dabei stürzt sie sich (auch gerne von James gelenkt) in eine Situation in die andere.

An die Erzählweise von der gegenwärtigen Rachel, die zurückschaut auf ihr Leben zu der Zeit, musste ich mich gewöhnen, denn nicht nur erzählt sie recht locker und ungeschönt, sondern streut auch immer wieder gegenwärtige Dinge mit ein, so dass ich gerne mal verwirrt war, wo wir uns befinden.

Und dann haben wir Rachel. Anfänglich mochte ich ihre lockere Art, doch bald schon erkennt man, dass sie sehr uneigenständig ist und sich immer an jemanden ranhängt. Und gerade James ist da nicht der Beste, würde ich mal sagen. Wenn er nicht da ist, fixiert sie sich auf jemanden anderen. Aber das ist eben ihr Charakter.

Die Geschichte spielt zu den 2010er in Irland und es werden auch ein paar politische Dinge angesprochen, die auch teilweise sehr wichtig für die Geschichte sind.

Die Geschichte ist eine Berg und Talfahrt, hat mich aber wie gesagt, gerne mal verwirrt und auch mit Rachel wurde ich bis zum Schluss nicht hundert Prozent warm.

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Veröffentlicht am 05.07.2024

Lov-it 2.0 mit schwarzen Humor

LOV-IT 20
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Stell dir vor es gibt einen neuartigen Virus, Lov -it 2.0..

Infizierte Menschen verlieren alle Hemmungen und werden von unbändiger Lust überfallen. Und diese wird ausgelebt, egal wo sie sind und es

sie ...

Stell dir vor es gibt einen neuartigen Virus, Lov -it 2.0..

Infizierte Menschen verlieren alle Hemmungen und werden von unbändiger Lust überfallen. Und diese wird ausgelebt, egal wo sie sind und es

sie überkommt. Übertragen wird dieser durch Augenkontakt.

Die PTA Lilly erfährt von den ersten Ausbrüchen in Paris und macht sich ihre Sorgen, dass auch sie befallen sein könnte, denn immer wenn sie den Virologen Mister V sieht oder hört, entwickelt sie auch ungewöhnliche Gefühle und verhält sich nicht, so wie sie es kennt. Und auch ihr Umfeld spielt verrückt aus verschiedenen Gründen.



Die Autorin Jenna Severs verarbeitet in der Geschichte um Lilly, Mister V und dem Virus auf schwarzhumorige und derbe Art die Pandemie, die gerade hinter uns liegt. Immer wieder gibt es Szenen, die es so eins zu eins im Realen Leben gab oder eben etwas abgewandelt

Immer wieder muss man schmunzeln (wenn man über Corona schmunzeln kann, wenn nicht, wird es schwer das Buch zu lesen ), wenn man sieht, wie auch der Lov-it Virus nicht ernst ge­nommen wird und sich eher noch drüber lustig gemacht wird.

Und diese Paralelen haben mich persönlich fast am meisten unterhalten.

Lilly war mir am Anfang sympathisch, entfernte sich aber immer weiter in der fortschreitenden Geschichte, da ich ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen kann. Selbst wenn man sich fragen soll, ob einiges auf Lov-it zurück zu führen ist, sind auch andere Situationen dabei, die ich nicht nachvollziehen kann. Und auch die Nebencharaktere , egal ob Kollegen oder Mitbewohner, sind mir nicht wirklich sympathisch und verhalten sich auch nicht besonders liebenswert. Jeder hat irgendwie irgendwelche Probleme und ist teilweise einfach nur bescheiden zu seinen Mitmenschen. Die meisten Miteinander in der Geschichte sind nicht positiv.

Da ich das Buch in Rahmen einer Leserunde lesen durfte, erklärte mir die Autorin, dass alle Charaktere unter einen Kontrollverlust leiden, auch ohne den Virus. Und ja das tuen alle irgendwie auf ihre Art, mir persönlich waren dadurch aber zu viele Baustellen in dem Buch vorhanden und der Hauptplot um den Virus und Lilly bleibt etwas auf der Strecke.

Zum Ende werden auch einige Fragen gelöst und es gibt einen interessanten Plottwist, der alles weitere für Band 2 aufmacht.

Am interessantesten fand ich eigentlich die Zwischensequenzen, wo wir direkt mitbekommen, wie sich der Virus verbreitet oder jemand seine Hemmungen verliert. Diese werden auch von mal zu mal extremer. Und werden zum Ende zum großen Finale zusammengeführt

Da ich nicht warm wurde mit den meisten Charakteren und die Chemie zwischen diesen auch nicht ganz rüber kam und mir zu dem zu viele Storys erzählt wurden, würde ich dem Buch noch 3 Sterne geben

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