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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Lustig,kurzweilig, weihnachtlich

Weihnachtsliebe auf vier Pfoten
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Zwischen den Jahren habe ich mit „Weihnachtsliebe auf vier Pfoten“ den neuen Roman von Kajsa Arnold gelesen. Heute möchte ich dieses schöne Buch in einer Rezension näher vorstellen.

Esme freut sich auf ...

Zwischen den Jahren habe ich mit „Weihnachtsliebe auf vier Pfoten“ den neuen Roman von Kajsa Arnold gelesen. Heute möchte ich dieses schöne Buch in einer Rezension näher vorstellen.

Esme freut sich auf Weihnachten: sie lebt in London und will sich während der Feiertage eine Auszeit voller Ruhe nehmen. Aber das kann sie knicken. Denn ihre Nachbarin bittet sie, während der Feiertage auf ihren Hund aufzupassen: Königspudeldame Miss Austen. Die Hündin hat richtige Starallüren.

Und dann steht plötzlich der Bruder ihrer Nachbarn vor ihr: Leo ist Anwalt und hat eine Hundehaar-Allergie. Esme hatte gehofft, dass er ihren Job als Hundesitterin übernimmt- weit gefehlt.
Aber der mürrische Leo ist mehr als ein griesgrämiger Jurist. Er ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie Esme nach und nach herausfindet. Und sie verbringt die Feiertage mit ihm. Der Zauber der Weihnacht nimmt von ihr Besitz, auch Leo kann sich der Anziehung nicht mehr länger verwehren.

Aber hält die Magie nur an Weihnachten an und werden sie nach den Feiertagen das Ganze nüchtern betrachten?

Ich finde das Buch einfach toll. Der Schreibstil ist locker-leicht, einfühlsam und auch witzig. Die Geschichte hat einen großen Feelgood-Faktor und konnte bei mir ein angenehmes Gefühl hervorrufen. Es hat Spaß gemacht, Weihnachten mit Esme, Leo und Miss Austen zu erleben.

Ich mag Esme, die sich eigentlich was anderes unter ihren Weihnachtstagen vorgestellt hat, am Ende das Fest der Liebe mit einer divenhaften Hündin und dem Bruder ihrer Nachbarin verbracht.

Ein Roman, der kurzweilig und unterhaltsam ist, der Spaß macht. Und ich finde den Namen der Pudeldame sehr lustig 🙂

4,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Flüssig, locker leicht

Kaktus sucht Rose
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ch durfte vor einiger Zeit die Geschichten rund um „Agentin Uhu“ lesen von Autorin Maike Johnke. Nun habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Er trägt den Titel „Kaktus sucht Rose“. Klingt gut, ...

ch durfte vor einiger Zeit die Geschichten rund um „Agentin Uhu“ lesen von Autorin Maike Johnke. Nun habe ich einen weiteren Roman der Autorin gelesen. Er trägt den Titel „Kaktus sucht Rose“. Klingt gut, oder?

Laura hat eigentlich ihren Traummann gefunden: Thomas. Eigentlich. Denn Thomas ist ihr Chef und entlässt sie. Aber nicht nur das. Denn Thomas hat einen besten Freund – und dieser wird ihr neuer Nachbar, denn er zieht ausgerechnet in die Wohnung neben ihr ein. Und dann ist da noch ihr neuer Kollege, der schwul ist- aber ein wirklich guter Freund für sie wird.

Dann bricht das Chaos vollends aus: Laura ist schwanger. Und es stellt sich die Frage: wer ist der Vater?

Laura ist eine angenehme Protagonistin, die mit dem Wirrwar des Lebens klar kommen muss. Sie ist authentisch, es hat Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen. Das Liebeschaos hat mich manchmal ein wenig verwirrt, denn das Buch ist nicht gerade dick mit 198 Seiten als Printausgabe, aber dafür ist viel Handlung vorhanden. Maike Johnke spart nicht an Plotttwists und hat sich eine Geschichte über eine Frau ausgedacht, die vollends im Liebeschaos landet.

Der Schreibstil ist flüssig, lustig und macht Spaß. Und so würde ich auch das ganze Buch beurteilen: es ist kurzweilig, macht Spaß und eignet sich super für die Lektüre zwischendurch.

3,5/5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Gelungener Auftakt

Schule der Meisterdiebe
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Gabriel ist gerade mal 13 Jahre alt- und ein super Taschendieb. Damit schafft er es, sich selbst irgendwie über die Runden zu bringen und nicht zu sehr hungern zu müssen. Das funktioniert auch gut-bis ...

Gabriel ist gerade mal 13 Jahre alt- und ein super Taschendieb. Damit schafft er es, sich selbst irgendwie über die Runden zu bringen und nicht zu sehr hungern zu müssen. Das funktioniert auch gut-bis er von Caspian Crook auf frischer Tat ertappt wird. Aber Gabriel hat Glück. Er wird nicht vond er Polizei abgeführt, sondern von Caspian in die „Schule der Meisterdiebe“ eingeladen. Hier werden talentierte, junge Diebe zu einer Art Robin Hood ausgebildet. Natürlic möchte Gabriel wissen, was es damit auf sich hat. Und er folgt Caspian in die Schule. Dort gibt es Fächer wie Schlösserknacken und Fälschen- und andere kriminelle Fähigkeiten werden ausgebildet. Gabriel findet neue Freunde, fortan ist er immer wieder mit der Tochter des Schulleiters unterwegs und mit zwei Brüdern, die super gute Hacker sind. Er fühlt sich endlich zuhause und verstanden. Aber wird sich sein Talent als Dieb rächen?

Vorher heben möchte ich den sehr flüssigen und lockeren Schreibstil des Autoren. Der macht es auch für mich als Erwachsene sehr leicht, Zugang zu der Geschichte zu finden- und die ist wirklich fantastischer. Wir erleben einen jungen Dieb, der seine Fähigkeiten an einer besonderen Schule zu etwas Gutem ausbilden lassen kann. Wir fiebern mit einem Jungen mit, der immer hungern musste und in der Schule nun eine Art Zuhause und Freunde findet.

Mich hat Gabriel komplett überzeugt. Mir tat das Herz weh, dass er so hungern muss, aber er ist gewitzt, klug und trotz seiner kriminellen Talente ein Junge mit dem Herz am rechten Fleck. Er stiehlt, um zu überleben. Und ich habe seine Reise in die Schule und seine Entwicklung dort sehr gemocht.

Ich finde auch das Motto der Schule und Ausbildung verständlich und menschlich. Bestiehlt nur die Leute, die nicht auf ehrliche Weise reich geworden sind, betrügt nur diese. Natürlich ist das Stehlen und Betrügen nichts, was man an Werten vermitteln sollte- und darum geht es in dem Buch auch gar nicht!

Es geht um Moral, un Geheimnisse, um Freundschaft, um Ehrlichkeit.

Der Schreibstil, der Spannungsbogen und der eine oder andere Plotttwist machen diesen ersten Band der Reihe für mich zu einem beachtenswerten Buch, welches ich Kindern und jungen Erwachsenen ans Herz legen möchte.

Spannend, unterhaltsam, altersgerechter Schreibstil und Ausdruck- ein gelungenr Auftakt.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Auftakt einer tollen Serie

Das Haus Kölln. Glänzende Zeiten
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Mit „Glänzeite Zeiten“ ist der Auftakt der „Das Haus Kölln“-Reihe von Elke Becker erschienen. Ich habe den ersten Band gestern in einem Rutsch durchgelesen und möchte euch natürlich von meinem Leseerlebnis ...

Mit „Glänzeite Zeiten“ ist der Auftakt der „Das Haus Kölln“-Reihe von Elke Becker erschienen. Ich habe den ersten Band gestern in einem Rutsch durchgelesen und möchte euch natürlich von meinem Leseerlebnis berichten.

Wir befinden uns im Jahr 1886 in Elmshorn. Charlotte Kölln ist eine viel zu junge Witwe, ihr Mann starb bei einem Arbeitsunfall in der familieneigenen Kornmühle. Doch sie kann nicht lange trauern, denn der Betrieb darf nicht still stehen. Ihre Familie hat finanziell schwer zu kämpfen und Charlotte will natürlich nicht, dass das Elend größer wird. Aber es ist nicht einfach für eine Frau in der damaligen Zeit, einen Kredit zu bekommen, geschweige denn Geschäftsführerin zu sein. Aber sie setzt sich durch.
Ihr Sohn Peter verliebt sich in die Arbeiterin Bertha, was Charlotte nicht gut findet. Sie möchte nicht, dass der Status der Familie Kölln unter dieser unstandesgemäßen Liebe leidet. Sie will ihn mit der Tochter einer angesehenen anderen Familie verheiraten. Aber ihr Sohn setzt sich durch und setzt auf die Liebe zu Bertha. Und das ist der Wendepunkt in Charlottes Kampf ums Überleben der Firma. Sie muss sich mit Bertha zusammenraufen und die beiden ungleichen Frauen merken, was sie gemeinsam und mit ihrem jeweiligen starken Willen erreichen können!

Wie ihr sicher richtig erkannt hat, geht es in dieser Reihe um die Entstehungsgeschichte der Firma Kölln. Noch heute kennen wir ihre Produkte. Ich mag es sehr, wie darauf dieser Roman entstanden ist. Es ist sehr interessant, wie eine Witwe nach dem Tod ihres Mannes ein Unternehmen durchbringt, immer wieder werden ihr und ihrer Familie Hindernisse in den Weg gelegt und immer wieder sind es die Konventionen, die die Familie auf die Probe stellen. Charlotte orientiert sich sehr am Stand und Ruf ihrer Familie. Ihr ältester Sohn stellt sie vor vollendete Tatsachen, in dem er sich für die Liebe entscheidet. Es war schön, zu sehen, wie die beiden ungleichen Frauen zusammen gewachsen sind.

Elke Becker widmet diesen Roman nicht nur der Familie Kölln, sondern auch mutigen Frauen, die sich über Standeshindernisse hinwegsetzen, die als Frauen trotzdem mutig sind und ein Unternehmen durch eine schwere Zeit führen.

Der Schreibstil hat mich berührt, so wie mich die ganze Geschichte berührt hat. Ich habe mich sehr gut in diesen Roman einfühlen können und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein sehr spannender Roman rund um die Entstehung eines bekannten Unternehmens und rund um die Familie dahinter. Eine Familiengeschichte, die berührt und mitreisst.

Wunderbar. Ich freue mich auf Band 2 !

4,5/ 5 *

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Klassiker für jedes Büchrregal

Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre
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Heute möchte ich einen echten Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe vorstellen. „Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre“ kennt man, wenn man sich mit deutscher Dichtung und Literatur auskennt.

Als ...

Heute möchte ich einen echten Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe vorstellen. „Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre“ kennt man, wenn man sich mit deutscher Dichtung und Literatur auskennt.

Als Goethe lebte und wirkte, hatte man eine besondere Auffassung vom Menschen und den Leben. Demnach hat jedes menschliche Wesen ein Schicksal, welches ihm bereits vorgegeben ist. Das Leben ist der Weg zum wirklichen Dasein, zu sich selbst- und jede:r von uns hat die Möglichkeit, es nach eigenem Wunsch zu gestalten. Und genau das ist das Grundmotiv für die beiden Bücher Wilhelm Meisters Lehrjahre und Wanderjahre, die in diesem Band zusammen gefasst worden sind.

Die Romane sind natürlich gewöhnungsbedürftig, wenn man den zeitgenössischen Schreibstil des großen Autoren nicht kennt. Ich lese ab und an sehr gerne große Werke von großen Namen und habe mich seit meiner Realschulzeit sehr an diese Art des Schreibens gewöhnt. Goethe bedient sich seiner typischen Sprache, aber trotzdem finde ich diese Romane sehr unterhaltsam, beflügelnd und lehrreich.

Es geht um Charaktere, die viele Facetten mit sich bringen, um Bildung, um den Werdegang eines Menschen in seinem Leben. Wie gestaltet man sein Leben, wie beeinflusst man sein Schicksal? Es ist kein abgehobener Leitfaden aus der Feder Goethes, der zu seiner Zeit nur Sinn machte- man kann sehr viel für unser heutiges Leben und die Gesellschaft daraus ableiten. Denn eines steht fest: jeder ist seines Glückes Schmied. Es geht um Selbstfindung, um das Werden, um das freie Dasein des Ichs, um Bildung, um Lebensgestaltung.

Goethes Weltansicht zeigt sich in diesen beiden Romanen einmal mehr. Sie ist vielleicht nicht immer aktuell, aber regt zum Nachdenken an, sorgt für neue Impulse und dafür, das man sich einmal mit dem eigenen Schicksal und der Lebenseinstellung beschäftigt.

Daher kann ich auch nur 5/5 * vergeben. Ein Werk, welches in keiner Sammlung fehlen sollte.

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