Am Ende ist jeder nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet
Am Ende dieses JahresDas Cover ist sehr interessant und ansprechend gestaltet. Der Sepia-Ton und die Kriegsflugzeuge unterstreichen sehr gut dass die Geschichte in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges spielt.
Am Anfang ...
Das Cover ist sehr interessant und ansprechend gestaltet. Der Sepia-Ton und die Kriegsflugzeuge unterstreichen sehr gut dass die Geschichte in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges spielt.
Am Anfang des Buches steht ein wunderschöner Text aus dem 'Zunftlied der Uhrmachergilde' von Johann Gabriel Seidl.
Das Buch beginnt gut erzählt, dennoch habe ich einige Kapitel lang gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen aber irgendwann hat es mich dann gepackt und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Einige Szenen sind sehr beklemmend und beunruhigend dargestellt – was denke ich sehr gut die wahren Gegebenheiten wiederspiegelt. Durch das Buch konnte ich auch einiges neues in Erfahrung bringen und lernen – das Thema wird ja leider noch viel zu oft todgeschwiegen und allgemein nicht viel darüber geredet wodurch vielen Leuten nicht wirklich viel über diese Zeit bekannt ist. Ja, schon klar man lernt in der Schule darüber aber das sind nur die allgemeinen Fakten. Aber bei diesem Buch fühlt man sich den Menschen von damals sehr viel näher und erfährt Dinge die man in der Schule niemals hören würde.
Die Autorin schreibt in diesem Roman einige Erlebnisse ihres Opas nieder und zeichnet dadurch sehr erschreckende Erlebnisse unserer Vergangenheit nach/auf.
Dieses berührende und mitreißende Buch sollte meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre für ALLE Schüler (auf der ganzen Welt) werden damit niemand die Schrecken der (gar nicht so lang zurückliegenden) Weltkriege vergisst und wir aus der Vergangenheit lernen können um sie für eine bessere Zukunft zu nutzen und zu berücksichtigen.