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Veröffentlicht am 19.12.2017

Thriller trifft Mystery

Tödliche Gedanken (Kelltin 1)
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‘Man soll lieber Bücher lesen statt 'sörfen'’ das behauptet zumindest der Philosophie-Lehrer von Patricia. Mit welchem sie sich auch gleich zu Anfang anlegt weil er einen ihrer Mitschüler runtermacht und ...

‘Man soll lieber Bücher lesen statt 'sörfen'’ das behauptet zumindest der Philosophie-Lehrer von Patricia. Mit welchem sie sich auch gleich zu Anfang anlegt weil er einen ihrer Mitschüler runtermacht und mal wieder zum Direktor muss. Ihre sozialen Kompetenzen weisen anscheinend große Defizite auf. Außerdem musste sie wegen ihres rebellischen Verhaltens die neunte Klasse wiederholen - wobei ich nach wie vor nicht verstehe warum man obwohl die Leistungen passen (Patricia ist hochbegabt) die Klasse wiederholen muss? Das hat man irgendwie nie erfahren, aber egal, das ist auch nicht wichtig für den weiteren Verlauf
Alles in allem ist Patricia scheinbar ein sehr schwieriger Teenager der regelmäßig im Büro des Rektors wegen diverser Fehlverhalten antanzen muss. Der neuste Vorfall veranlasst den Rektor dazu einen Sozialplan aufzustellen, diesen muss sie erfüllen um zum Abitur - in nur wenigen Monaten - zugelassen zu werden.
Ich muss sagen, dass mich das Buch doch sehr überrascht hat. Laut Klappentext/Leseprobe hätte ich einen Jugendroman erwartet - allerdings würde da die Deklaration Thriller vom Cover nicht reinpassen. Die Vision, welche sie am Nachhauseweg hat und ihr eine Heidenangst einjagt und der fragwürdige Autofahrer welcher sie fast überfahren hätte oder auch nicht lassen einen auf jeder Seite mitfiebern ob Patricia nun verrückt wird wie ihr Vater (dieser hatte angeblich eine psychische Krankheit) oder ob alles wirklich passiert. Es gibt weitere Ereignisse welche sie an ihrem Geisteszustand zweifeln lassen.
Alles in allem ein sehr gutes und gelungenes Buch, die Schreibfehler überliest man vor lauter Spannung - ich hoffe auf mehr von Marcus Johanus! Vielleicht treffen wir Patricia und Lias ja nochmal in einem seiner Bücher? Allerdings ist Thriller meiner Meinung nach nicht die richtige Deklaration da mich das Buch zeitweise sehr an die Fernsehserien Heroes und dergleichen erinnert hat - Thriller gepaart mit Mystery würde es wohl besser treffen

Veröffentlicht am 19.12.2017

Gelungene Abwechslung zur immer wiederkehrenden Kennenlern-Liebesgeschichte

Boulder Lovestories - Amazing Grace
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‚Amazing Grace‘ ist der zweite Band der Reihe ‚Boulder Lovestories‘ von Mila Brenner. Die Cover aller Bände haben dasselbe Motive allerdings in unterschiedlicher Farbgestaltung – das sieht nett aus und ...

‚Amazing Grace‘ ist der zweite Band der Reihe ‚Boulder Lovestories‘ von Mila Brenner. Die Cover aller Bände haben dasselbe Motive allerdings in unterschiedlicher Farbgestaltung – das sieht nett aus und hebt den Wiedererkennungswert!

Für Band 2 ist es nicht zwingend notwendig Band 1 zu kennen (ich habe Band 1 noch nicht gelesen und hatte keine allzu großen Schwierigkeiten) – es dürften einige Personen aus Band 1 wieder in Band 2 vorkommen aber die Handlung baut nicht direkt auf Ereignisse aus Band 1 auf sodass man sich auch ganz gut ohne Kenntnisse über Band 1 zurecht findet.

Falls jemand einen Blick in die Leseprobe wirkt rate ich demjenigen die feelings-Skale zu ignorieren – das sollte besser jeder selbst bewerten da es meiner Meinung nach viel zu individuell und sehr stark vom eigenen Empfinden abhängt wie jeder diese Punkte bewertet

Man kommt sofort in die Geschichte rein, der Schreibstil ist gut und flüssig. Es ist nicht die typische Liebesgeschichte (übers Kennenlernen und Zusammenkommen), Grace und Alec sind bereits über 10 Jahre verheiratet und haben zwei Kinder. Manche mögen sich deswegen vielleicht schwer tun Grace nachzuempfinden aber ich finde diese Geschichte ist eine gelungene Abwechslung in diesem Genre. Es ist interessant zu sehen wie sich die Autorin vorstellt dass Alec und Grace die Familie, die Jobs und natürlich die Freunde unter einen Hut bringen ohne sich dabei selbst zu verlieren. Man fühlt mit Grace regelrecht mit – schwankt zwischen ‚vor Wut schreien‘ oder ‚mit Grace mitheulen‘. Im Laufe der Geschichte tauchen einige Fragen und Geheimisse auf – ich finde es gut dass sich zum Ende hin dann aber alles aufklärt und man nicht mit offenen Fragen zurückbleibt.

Einen Stern Abzug gibt es deswegen weil mir die Nebengeschichte (mit dem Stalker-Fall) zu abrupt aus war – da hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, andererseits ist es vielleicht unrealistisch das zu erwarten weil die Polizisten selbst vielleicht wirklich nicht mehr darüber wussten.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Kurzweilige Unterhaltung

Heroes Reborn - Folge 2
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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Fast alles schwarz nur der Mann in Priestergewand vor der Wolke bzw. dem Gewitter sticht hervor.
Das Buchcover und die Inhaltsangabe haben mich sofort angesprochen. ...

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Fast alles schwarz nur der Mann in Priestergewand vor der Wolke bzw. dem Gewitter sticht hervor.
Das Buchcover und die Inhaltsangabe haben mich sofort angesprochen. Als Fan von der Serie Heroes (ich habe diese bestimmt 2-3 mal gesehen) freute es mich natürlich zu hören dass es eine Fortsetzung gibt. Zum Zeitpunkt des Lesens von diesem Buch hier kannte ich die Fortsetzung aus dem Fernsehen noch nicht. Es schadet auch nicht dass man (so wie ich) mit Folge zwei statt eins startet. Die Geschichte dieser Folge ist eine in sich abgeschlossene Geschichte und ich denke man benötigt dazu nicht allzu viel Vorwissen.
Die neue Staffel setzt fünf Jahre nach dem Finale der vierten (Fernsehserien) Staffel ein, in einer Welt, in der Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gefürchtet, verfolgt und angegriffen werden. Für mich wäre es interessant gewesen zu erfahren was genau in diesen fünf Jahren passiert ist aber das findet man in dieser Folge leider nicht heraus – man such vergeblich danach und auch nach einem länger fesselnden Lesevergnügen. Für dieses ist die Story viel zu kurz. Man kann sich nicht in die Charaktere einfinden und auch keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Alles wird nur sehr kurz angeschnitten und bevor man sich’s versieht ist es zu Ende bevor man überhaupt richtig in die Geschichte reingefunden hat.
Ich wurde hier leider sehr enttäuscht. Ich hätte mir mehr Details sowie eine bessere und spannendere Geschichte gewünscht wo man das Buch nicht aus der Hand legen will weil man unbedingt das Ende erreichen will. Stattdessen habe ich mich zwingen müssen das Buch in die Hand zu nehmen um des zu Ende zu bringen.
Fazit: Die Story ist zwar verständlich und flüssig geschrieben aber sie fesselt einen nicht und ist viel zu kurz um darin abtauchen zu können.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Sehr tolles und berührendes Buch!

Jonah
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Das Buchcover ist total schön und passt bestimmt in jedes Bücherregal Die Farben, das Motiv und die Texte sind sehr harmonisch. Alles am Buchcover ist sehr gut aufeinander abgestimmt und weckt trotzdem ...

Das Buchcover ist total schön und passt bestimmt in jedes Bücherregal Die Farben, das Motiv und die Texte sind sehr harmonisch. Alles am Buchcover ist sehr gut aufeinander abgestimmt und weckt trotzdem sobald man das Buch sieht das eigene Interesse.

Der erste Satz der Inhaltsangabe „Wenn nichts ist, wie es scheint!“ beschreibt das Buch sehr treffend. Man hat so seine Vermutungen und gewisse Ahnungen die sich während des Lesens im Kopf auf- und ausbauen und sich nacheinander anfangen zum Aufklären. Der Autorin Laura Newman ist es sehr gut gelungen die Gefühle und Ängste der Personen darzustellen und dem Leser zu vermitteln und nahe zu bringen. Man fühlt und fiebert mit den Hauptprotagonisten Emily und Jonah nicht nur von der ersten bis zur letzten Seite sondern von der ersten bis zur letzten Zeile mit – das Buch aus der Hand zu legen um zwischendurch mal zu schlafen oder sonst etwas zu tun ist keine Option! Die Geschichte liest sich sehr flüssig und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin.

Also Achtung ein kleiner Warnhinweis an dieser Stelle für alle Interessierten an diesem Buch: Einmal mit dieser Geschichte angefangen ist es nur sehr schwer bis unmöglich es aus der Hand zu legen bevor man das Ende erreicht und somit das letzte Wort gelesen hat!

Die Geschichte ist teilweise sehr mysteriös aber es klärt sich bis zum Ende hin alles Wichtige auf. Das finde ich sehr gut denn das ist nicht selbstverständlich, leider viel zu oft steht man am Ende da und denkt sich ‚Das war es jetzt? Nein oder?!!‘. Nicht aber hier, bei Jonah und Emily werden dem Leser alle aufkommenden Fragen beantwortet!

Abzuschließen erlaube ich mir mit den Worten der Autorin da mich diese sehr berührt und nachdenklich gestimmt haben: Man weiß immer erst, wie sehr man etwas vermisst, wenn man es nicht mehr haben kann.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Der Bund der Zwölf
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Das Cover von ‚Der Bund der Zwölf‘ ist wunderschön gestaltet! Das zerfallende Instrument ist ein Blickfang – es macht das Buch bereits auf den ersten Blick interessant. Zerfallend wirkt es viel besser ...

Das Cover von ‚Der Bund der Zwölf‘ ist wunderschön gestaltet! Das zerfallende Instrument ist ein Blickfang – es macht das Buch bereits auf den ersten Blick interessant. Zerfallend wirkt es viel besser als wenn es ganz wäre – es macht es auf eine spezielle Art interessant. Und sobald man die Geschichte gelesen hat erkennt man dass es anders nicht passend gewesen wäre – das Cover trifft den Inhalt des Buches sehr gut.

Vorweg kann ich nur sagen dass das einzige was ich in Bezug auf dieses Buch bereut habe es war dass ich es nicht bereits früher gelesen habe! Die Geschichte fängt super an und man findet sich leicht ein ins Paris der wilden 20er Jahre. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die einzelnen Handlungsstränge sehr gut und spannend gestaltet. Jede Hauptfigur ist auf ihre eigene Weise speziell ebenso ‚Die Philharmonie der zwei Welten‘. Durch die tolle Schreibweise der Autorin fühlt man sich den Protagonisten sofort sehr nahe. Man muss sich sehr zusammenreißen um das Buch am Abend wegzulegen und sich zum Schlafen regelrecht zwingen! Ansonsten besteht die Gefahr dass man die ganze Nacht durchmacht um diese tolle Geschichte auf einmal durchzulesen

Bis zum Ende des Buches häuft man immer mehr Fragen an und es steigert sich die Hoffnung dass sich alles irgendwann aufklären wird. Ab zirka der Mitte des Buches fangen sich dann die ersten Fragen stückweise zum Klären an – andere kommen allerdings noch hinzu! Man lernt im Laufe des Buches einige neue Ausdrücke bzw. die verschiedensten Kopfbedeckungen kennen (zumindest erging es mir so). Ich finde bis zum Ende hin klärt sich alles sehr gut und schlüssig auf – das ist leider nicht bei vielen Büchern anzutreffen aber dieses hier ist eines der wenigen! Der Nachklang lässt dann allerdings noch einiges für eigene Spekulationen und Vermutungen offen sodass man noch einige Tag über das Buch nachdenkt

Abschließen kann ich nur mehr folgendes sagen: Ein sehr außergewöhnlicher Roman!!
Sehr empfehlenswert für jeden der mysteriöse Todesfälle, Frankreich und die 20er Jahre mag!