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Veröffentlicht am 06.03.2017

Profilerin Andrea Thornton - Fall #6

Keiner hört dein Schweigen
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In 'Die Profilerin - Keiner hört dein Schweigen' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band sechs der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt wieder!
Das Cover sieht wieder sehr unheimlich ...

In 'Die Profilerin - Keiner hört dein Schweigen' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band sechs der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt wieder!
Das Cover sieht wieder sehr unheimlich und schaurig aus - speziell die gelbe Schrift verstärkt diesen Eindruck noch. Es passt wieder sehr gut zur Inhaltsangabe und fügt sich optisch gut in die Cover der restlichen Reihe ein.

Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen, gefangen von den Emotionen und der Spannung hat es mich bis zur letzten Seite gefangen gehalten! Ich kann mit gutem Gewissen sagen das dieser Band der aufwühlendste und emotionalste der Reihe ist. Er hat mich sehr berührt und zwischendurch regelrecht fertig gemacht hat - die Autorin schickt hier ihre Figuren an deren Grenzen und man leidet als Leser richtig gehen mit!

Der Prolog ist ein spannender und interessanter Einstieg in die Geschichte. Ebenso gut hat mir die kurze Rückblende zu Sarah im ersten Kapitel gefallen.
Die kursiv geschriebenen Rückblende-Kapitel sind zwar Aufschlussreich um die Vergangenheit der Opfer zu verstehen aber gleichzeitig haben sie es dieses Mal sehr in sich.

Ich bin nach wie vor überwältigt von den Erzählungen der Figuren - die Emotionen konnte ich selbst durch das Buch hindurch noch fühlen! Einige Kapitel waren sehr aufwühlend.

Es kommen natürlich wieder viele bekannte Personen vor und man lernt diese noch besser kennen - auch wenn ich immer wieder denke das geht gar nicht mehr besser. Greg ist der Wahnsinn, bei ihm erkennt man immer wieder die größte Veränderung seit Beginn der Reihe.


Fazit:
Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in ihren Profiler-Thrillern gekonnt um. Einmal angefangen kann man durch den fesselnden Erzählstil das Buch nicht mehr aus der Hand geben, durch die flüssige Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin. Man baut immer mehr Verbindung zu Andrea, ihrer Familie und Freunden auf.

Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Zum Verständnis von diesem Thriller empfehle ich die anderen Bänder der Reihe zu lesen, da sich die privaten Geschehnisse mit Dingen aus den anderen Teilen beschäftigen bzw. sich auf diese beziehen und man ansonsten den Zusammenhang nicht verstehen wird. Und fehlendes (Vor-)Wissen soll natürlich nicht den Lesegenuss trüben!

Man darf nun gespannt auf weitere Fälle der Autorin mit Andrea als Profilierin warten. Bei der Vorschau auf den nächsten Teil kann man sich bereits wieder ein Gusto holen!

Veröffentlicht am 21.02.2017

Die Gerechtigkeit ist hässlich und gemein

Cruelty: Ab jetzt kämpfst du allein
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Das Cover ist der Hammer, es gefällt mir sehr gut. Das Motiv, die Farbgebung und die Schrift sind super aufeinander angepasst. Das violett-schwarze Motiv mit dem orangen Titel hat es mir total angetan. ...

Das Cover ist der Hammer, es gefällt mir sehr gut. Das Motiv, die Farbgebung und die Schrift sind super aufeinander angepasst. Das violett-schwarze Motiv mit dem orangen Titel hat es mir total angetan. Und ich muss sagen dass es in echt noch viel besser aussieht als auf dem Bild. Einzig dass die Seiten am Rand orange eingefärbt sind hat mich am Anfang etwas überrascht und auch etwas gestärt aber das hat sich mit der Zeit gelegt, sieht auf jeden Fall sehr arg aus - ist dadurch bestimmt ein Blickfang in der Buchhandlung da man an dem Buch durch die orangen Seitenränder bestimmt nicht vorbei kommt!

Das Zitat von George Owell vor Beginn des Thrillers ist interessant, ich liebe solche Zitate und rätsle immer gerne warum der Autor dieses oder jenes Zitat für seine Geschichte ausgesucht hat.

Spielort ist zu Anfangs die USA aber es wechselt dann nach Europa.

Hach, der Name Gwen - Gwendolyn, hat es mit seit der Edelstein-Trilogie etwas angetan. Ich finde es toll dass die Hauptfigur hier denselben Namen hat!

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, der Thriller ist flüssig und leicht zu lesen wodurch man schnell vorankommt. Die Einteilung in 30 Kapiteln mit mehreren kleineren Abschnitten ist dafür sehr gut geeignet. Mit den neuen/wechselnden Figuren kommt man auch ganz gut zu recht. Es hat mich stellenweise sehr stark an ein Jugendbuch erinnert, irgendwo hat jemand von 'Jugendbuch-Vibes' geredet und das stimmt wohl.

Leider ist 'Cruelty' nicht der erwartete Thriller, ab etwa der Hälfte des Buches wird es teilweiße unglaubwürdig und unrealistisch... Deswegen muss ich zwei Sterne abziehen, ansonsten ist das Buch aber gut und beschert dem einen oder der anderen bestimmt einige spannenden Lesestunden.

Fazit:
Über den Autor Scott Bergstrom steht im Buch dass sein Interesse besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen - die er in < > düster und anschaulich beschreibt - gilt. Dem kann ich nur teilweise zustimmen, Cruelty ist zwar ein Thriller aber er ist nur stellenweise düster und rasant. Ich würde das Buch eher in die Kategorie ‚ Jugendroman ‘ einordnen anstatt in das Genre ‚ Thriller ‘.

Vom Buchcover bin ich noch immer total begeistert, es passt sehr gut zum Inhalt - ich stelle mir vor dass die abgebildete Figur Gwen darstellt!

Veröffentlicht am 20.02.2017

Weil es nicht freiwillig gegeben wurde

Die Tage, die ich dir verspreche
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Das Buchcover ist irgendwie interessant aber wenig ansprechend. Bzw. finde ich dass es mit dem Buchtitel und der Inhaltsangabe nur wenig harmoniert - es passt absolut nicht zusammen...

Man steigt mit ...

Das Buchcover ist irgendwie interessant aber wenig ansprechend. Bzw. finde ich dass es mit dem Buchtitel und der Inhaltsangabe nur wenig harmoniert - es passt absolut nicht zusammen...

Man steigt mit Gwen drei Monate nach ihrer Herztransplantation ein. Die Kapitel sind einigermaßen regelmäßig abwechselnd aus Sicht von Gwen und Noah geschrieben.

Lily Oliver hat es bereits mit Gwens Forumsbeitrag im ersten Kapitel geschafft mich zu Tränen zu rühren: >> Mein Arzt sagt, die Familien der Spender sind froh, dass sie helfen können. Wie können sie froh sein? Jemand, den sie lieben, ist tot.<<

Spielort sind München und Berlin, was in mir das Bedürfnis geweckt hat wieder mal nach München zu fahren

Sehr gefühlvoll und berührend geht es im gesamten Roman zu wobei ich allerdings finde dass der Roman im Verlauf der Geschichte etwas an Gefühlen verliert je näher man dem Ende kommt - deswegen muss ich auch einen Punkte abziehen. Die hier aufgegriffenen Themen über Organspende und -transplantation sind sehr heikel und emotional. Es ist für die Empfänger nicht einfach und schwer mit dem eigenen Gewissen vereinbar auf den Tod eines gesunden Menschen zu warten um selbst leben zu können. Ich finde das vermittelt der Roman um Gwen gut, man kann ihre Handeln einigermaßen nachvollziehen und ihre Emotionen nachfühlen.

Fazit :
Lily Oliver ist hier ein sehr bewegender Roman mit dem Thema 'Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen' gelungen. Es stellt die Schwierigkeiten einer solchen Situation, vor allem auf emotionaler Ebene, dar. Für alle Fans von 'Ein ganzes halbes Jahr' oder 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter'. Enden möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: >>Nicht der Verlust quält uns am meisten, sondern die Hoffnung.<<

Veröffentlicht am 20.02.2017

Profilerin Andrea Thornton - Fall #5

Ewig wartet die Dunkelheit
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In ' Die Profilerin - Ewig wartet die Dunkelheit' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band fünf der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt wieder!

Das Cover sieht wieder unheimlich und ...

In ' Die Profilerin - Ewig wartet die Dunkelheit' beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band fünf der Profiler-Reihe - Andrea Thornton ermittelt wieder!

Das Cover sieht wieder unheimlich und schaurig aus. Ich finde dieses Mal passt es leider nicht so gut zur Inhaltsangabe aber es fügt sich optisch sehr gut in die Cover der bisherigen Teile ein.


Der Prolog ist ein spannender Einstieg in die Geschichte und man fiebert dieser Szene solange entgegen bis man endlich dort angelangt ist.


Es kommen natürlich wieder viele bekannte Personen vor und man lernt diese noch besser kennen. Bei Gregory erkennt man eine sehr große Veränderung – das hätte ich nach den Geschehnissen in den anderen Bänden nicht erwartet. Außerdem durften wir in diesem Band Sarah, eine alte Studienkollegin von Andrea bekannt aus Band eins, wieder sehen und näher kennen lernen. Das hat mir sehr gut gefallen denn ich habe Andrea und Sarahs Gespräche bereits vermisst und hier ist es sehr passend diese Figur wieder ‚einzuführen‘.


Amy hat auch nochmal einen kurzen Auftritt, um diesen verstehen zu können ist es unbedingt notwendig die anderen Bände zu kennen.
Dies ist bis jetzt der actionreichste und rasanteste Band der Reihe – Andrea ist wieder voll gefordert. Die kursiven Rückblickkapitel finde ich dieses Mal sehr besonders und interessant aber mehr zu viel will ich an dieser Stelle darüber nicht verraten – macht euch selbst ein Bild davon!


Der bekannte Humor zwischendurch fehlt natürlich auch wieder nicht und hat mich wieder einige Male zum Schmunzeln gebracht.


Fazit:
Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in ihren Profiler-Thrillern gekonnt um. Einmal angefangen kann man durch den fesselnden Erzählstil das Buch nicht mehr aus der Hand geben, durch die flüssige Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin. Man baut immer mehr Verbindung zu Andrea, ihrer Familie und Freunden auf.


Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Zum Verständnis von diesem Thriller empfehle ich die anderen Bänder der Reihe zu lesen, da sich die privaten Geschehnisse mit Dingen aus den anderen Teilen beschäftigen bzw. sich auf diese beziehen und man ansonsten den Zusammenhang nicht verstehen wird. Und fehlendes (Vor-)Wissen soll natürlich nicht den Lesegenuss trüben!


Man darf nun gespannt auf weitere Fälle der Autorin mit Andrea als Profilierin warten. Die Vorschau auf den nächsten Teil ist wie immer total spannend!

Veröffentlicht am 13.02.2017

Digitale Spuren - Ich kann es, also tue ich es auch

Glashaus
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Der Prolog ist ein interessanter Einstieg in die Geschichte. Weiter geht es dann 24 Stunden früher. Die Geschichte ist in 30 Kapitel sowie ein paar Tage (6 Tage + zusätzlich noch Tag 17, 18, 19 und 20) ...

Der Prolog ist ein interessanter Einstieg in die Geschichte. Weiter geht es dann 24 Stunden früher. Die Geschichte ist in 30 Kapitel sowie ein paar Tage (6 Tage + zusätzlich noch Tag 17, 18, 19 und 20) unterteilt. Bei jedem Kapiteln gibt es einen Paragraphen von Goodspeed, diese zusammengefasst bilden scheinbar 'seine' Gebot bzw. 'sein' Gesetzt - sehr interessanter manche dieser Passagen, andere hingegen eher verwirrend. Die Orts- und Zeitangaben bei allen Abschnitten finde ich sehr gut, dadurch kann man sich leicht orientieren und findet sich somit auch viel besser in der Handlung zurecht. Nach wenigen Kapitel ist man in der Geschichte drinnen und fiebert jedem neuen Tag entgegen. Der Schreibstil gefällt mir gut und ist flüssig. Durch die recht kurzen Abschnitte innerhalb jedes Kapitels kommt man schnell voran.

Mit den vielen Figuren hatte ich zu anfangs so meine Schwierigkeiten, das wurde im Verlauf der Geschichte nur geringfügig besser. Klar, die Hauptfiguren ergeben sich dann irgendwann von alleine aber bei den anderen tat ich mir eher schwierig. Hätte mir bei der doch sehr großen Anzahl an Figuren ein Personenverzeichnis am Anfang des Buches gewünscht - deswegen muss ich (leider) einen Stern abziehen.

Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr gut und fesselnd. Nur mit Torstens Passwort und seinem Umgang mit Daten habe ich nach wie vor so meine Probleme, ich halte das für absolut unwahrscheinlich - vor allem in Anbetracht seines Berufes!!! Ich habe ehrlich gesagt lange hin und her überlegt ob ich deswegen einen Stern abziehen soll oder nicht, mich dann aber dagegen entschieden. Vermutlich stört sich jemand der mit Datensicherheit nicht viel am Hut hat nicht dran... Denen will ich den Lesegenuss nicht wegen einer schlechteren Bewertung verwehren falls sich jemand davon abschrecken lässt.

Allerdings fand ich ein paar Dinge nicht logisch bzw. unzureichend erklärt damit man es versteht und deswegen muss ich sehr wohl einen Stern abziehen. Die Anweisungen des Chefs von Glashaus an Julia bzw. West waren manchmal etwas wirr oder es tauchen auf einmal Dinge auf wo man nicht weiß wo die herkommen. Genauer möchte ich das an dieser Stelle nicht ausführen um niemanden zu spoilern.

Dem Sprung von Tag 6 auf Tag 17 stand ich anfangs skeptisch gegenüber aber das war dann überhaupt nicht schlimm - hat gut zum Handlungsverlauf der Geschichte gepasst.

In den letzten Kapiteln ging es dann noch mal so richtig hoch her, das Ende war okay und der Epilog hat einen guten Abschluss gebildet.

Fazit: Ein sehr rasanter und empfehlenswerter Roman gewürzt mit etwas Humor der aufgrund der aufgegriffenen Thema aktueller denn je ist.