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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2024

wunderbar

Pi mal Daumen
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Ich kann Alina Bronskys Roman frohen Herzens alle fünf Sterne geben.
PI MAL DAUMEN hat mich von der ersten Seite an begeistert.

Die Geschichte handelt von einer sehr besonderen Freundschaft. Ein sechzehnjähriger ...

Ich kann Alina Bronskys Roman frohen Herzens alle fünf Sterne geben.
PI MAL DAUMEN hat mich von der ersten Seite an begeistert.

Die Geschichte handelt von einer sehr besonderen Freundschaft. Ein sechzehnjähriger Junge und eine ältere Frau. Beide treffen sich in der Uni, wo beide Mathematik studieren wollen. Der Junge hat Probleme mit anderen Menschen und die Frau wird wegen ihres Alters und ihrer Kleidung und ihres Auftretens nicht für eine ernsthaft Studierende gehalten.

Zuerst einmal finden beide heraus, dass sie einander vertrauen können und sich helfen können. Und danach erobern sie die Uni und ihre kleine Welt.

Die Geschichte macht glücklich, weil man die Personen ins Herz schließt und an ihrer wachsenden zarten Gemeinschaft teilhaben darf. Ein Buch, wie es sein sollte. Zum Lachen und Weinen, zum Schmunzeln und Nachdenken. Wunderbar.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Volltreffer

Feuerjagd
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Endlich mal wieder ein Buch, dass mich so richtig mit seiner sprachlichen Kraft umgehauen hat. Manchmal kann ich gar nicht genau beschreiben, was es ist, was so ein Leseerlebnis bei mir erzeugt. Um Tana ...

Endlich mal wieder ein Buch, dass mich so richtig mit seiner sprachlichen Kraft umgehauen hat. Manchmal kann ich gar nicht genau beschreiben, was es ist, was so ein Leseerlebnis bei mir erzeugt. Um Tana French habe ich tatsächlich bis jetzt eher einen Bogen gemacht. Warum auch immer. Jetzt wurde ich eines Besseren belehrt und bin einsichtig.

Die Geschichte hatte mich von der ersten Seite an gepackt. Das junge Mädchen, dass neben dem ehemaligen Ermittler im Mittelpunkt steht, hat mich mit ihrer klugen und ruhigen Art sofort fasziniert. Sie sieht alles und ist klug genug, das Handeln der Erwachsenen zu durchschauen. Und bei ihrem Streben danach, den bedrohlichen Vater loszuwerden, entwickelt sie eine Härte und eine Hartnäckigkeit, die erstaunlich und erschreckend zugleich ist. Dass Cal als einziger Erwachsener dem Mädchen wirklich uneigennützig helfen will, wird glaubhaft erzählt und berührt. Eine Freundschaft, die ich nur zu gerne weiterverfolgen würde und die für mich auf die große Leinwand gehört.

Veröffentlicht am 25.08.2024

solider Krimi

Glutmoor (Janosch Janssen ermittelt 2)
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Mit "Glutmoor" legt der Autor Lars Engels den zweiten Band seiner Krimireihe um den Kommissar Janosch Janssen vor. Ich kenne den ersten Band leider noch nicht, hatte aber nie das Gefühl, dass mir große ...

Mit "Glutmoor" legt der Autor Lars Engels den zweiten Band seiner Krimireihe um den Kommissar Janosch Janssen vor. Ich kenne den ersten Band leider noch nicht, hatte aber nie das Gefühl, dass mir große Wissenslücken das Verständnis der Geschichte verwehrt hätten.

Der Erzählstil ist leicht lesbar und hat genug Lokalkolorit, dass ich mich in der Gegend wohlgefühlt habe aber. Auch kommt man dem Kommissar und seiner Familie schnell näher, unter anderem, weil seine Schwiegermutter seine Chefin ist.

Der Fall ist solide aufgebaut und nicht zu brutal erzählt, also auch für diejenigen Leser geeignet, die es nicht blutig mögen. Ich fand die Ermittlungen gut beschrieben und man kann als Leser auch miträtseln. Dass es auch ein, zwei Überraschungen gibt, hat mich erfreut, denn bei Krimis ist mir so etwas sehr wichtig. Ein guter deutscher Kriminalroman, der mir Lust auf Teil eins gemacht hat.

Veröffentlicht am 25.08.2024

einfühlsam erzählt

Und dahinter das Meer
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Die elfjährige Beatrix wird von den englischen Eltern Anfang des zweiten Weltkrieges in die USA zu einer Pflegefamilie geschickt, da die Angriffe auf London und das scheinbare Nahen der feindlichen Deutschen ...

Die elfjährige Beatrix wird von den englischen Eltern Anfang des zweiten Weltkrieges in die USA zu einer Pflegefamilie geschickt, da die Angriffe auf London und das scheinbare Nahen der feindlichen Deutschen sie um das Leben ihrer Tochter fürchten lassen. Das Mädchen tut sich anfangs schwer mit dieser Zwangsumsiedlung aber über die Jahre wächst die Zuneigung zu ihrer Pflegefamilie, vor allem zu den Kindern. Aber auch die Ziehmutter schafft es, eine Nähe aufzubauen, die sie langsam Vertrauen fassen lässt.

Als sie am Ende des Krieges zurück in die Heimat muss, hat Beatrix wieder so ihre Probleme. Und ihr Leben lang wird sie sich auch der amerikanischen Familie erbunden fühlen.

Das Buch nimmt sich Zeit für die Gefühle der Beteiligten. Mir hat gefallen, dass nicht nur das Mädchen sondern auch die Erwachsenen Raum bekommen. Ein interessantes Thema dass die Autorin empathisch rüberbringt.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Lesenswert

Winterwölfe
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Dan Jones war mir durch seine Sachbücher bereits ein Begriff. Ich lese eigentlich meistens Beletristik, aber seine Geschichtsbücher hatten sich schon fast wie Romane gelesen. Mit der Trilogie über den ...

Dan Jones war mir durch seine Sachbücher bereits ein Begriff. Ich lese eigentlich meistens Beletristik, aber seine Geschichtsbücher hatten sich schon fast wie Romane gelesen. Mit der Trilogie über den 100-jährigen Krieg setzt er nun sein geschichtliches Wissen in Büchern um, die durch eine ungewöhnliche Erzählperspektive bestechen.

Eine Gruppe von Kämpfern muss sich in diesem Krieg behaupten. Ihr Kampf ums Überleben, ihre Zweifel und Ängste, ihre Freundschaft stehen im Mittelpunkt. Um sie herum sind die realen geschichtlichen HIntergründe. Man merkt dem Buch an, dass der Autor weiß, wovon erzählt und dass es ihm wichtig ist, dass die Fakten stimmen. Man erlebt hautnah mit, wie es damals war auf den Schlachtfeldern und in den Feldlagern. Das ist teilweise harte Kost aber ich fand die Anschaulichkeit wieder sehr bemerkenswert.

Ein wenig muss der Autor noch daran arbeiten, dass er sein Darsteller emotional einzeln in Szene setzt und manchmal auch die Fakten hinter der Fiktion zurückstehen müssen, um den Leser ganz zu packen.

Lesenswert.