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- Verlag: Wallstein Verlag
- Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft
- Genre: keine Angabe / keine Angabe
- Seitenzahl: 520
- Ersterscheinung: 10.04.2026
- ISBN: 9783835360983
Die Stimme des Gewissens
Geschichte einer Denkfigur von Kant bis Kafka
Die Stimme des Gewissens – Ein rätselhaftes Phänomen zwischen akustischer Empfindung und personaler Vorstellung. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis.
Welche Versuche wurden in der Literatur, der Philosophie und der Psychologie unternommen, die Stimme des Gewissens unter modernen Voraussetzungen zu denken? Der von Philipp Weber untersuchte Zeitraum reicht von Kants Verankerung des Gewissens im Bewusstsein bis zu Freuds Nachweis eines unbewussten Anteils am Gewissen. Im Durchgang dieser geschichtlichen Bewegung wird sichtbar, dass der Gegenstand einerseits beständig im Medium der Stimme konzipiert wird und andererseits die Literatur eine substanzielle Funktion für das Verständnis dieses Verhältnisses einnimmt: Die Unentscheidbarkeit von Innen und Außen oder von Hören und Sprechen, wie sie beim Einsatz der Stimme des Gewissens zutage tritt, lässt sich nämlich primär in der Literatur – oder mittels literarischer Verfahren – gedanklich erschließen. Seine Relevanz gewinnt das Buch zum einen durch die historisch-systematische Neubestimmung eines vielfach tradierten, bislang jedoch kaum kohärent erschlossenen Gegenstands, zum anderen durch das innovative und produktive Zusammenwirken literaturwissenschaftlicher, philosophischer und psychoanalytischer Zugänge.
Welche Versuche wurden in der Literatur, der Philosophie und der Psychologie unternommen, die Stimme des Gewissens unter modernen Voraussetzungen zu denken? Der von Philipp Weber untersuchte Zeitraum reicht von Kants Verankerung des Gewissens im Bewusstsein bis zu Freuds Nachweis eines unbewussten Anteils am Gewissen. Im Durchgang dieser geschichtlichen Bewegung wird sichtbar, dass der Gegenstand einerseits beständig im Medium der Stimme konzipiert wird und andererseits die Literatur eine substanzielle Funktion für das Verständnis dieses Verhältnisses einnimmt: Die Unentscheidbarkeit von Innen und Außen oder von Hören und Sprechen, wie sie beim Einsatz der Stimme des Gewissens zutage tritt, lässt sich nämlich primär in der Literatur – oder mittels literarischer Verfahren – gedanklich erschließen. Seine Relevanz gewinnt das Buch zum einen durch die historisch-systematische Neubestimmung eines vielfach tradierten, bislang jedoch kaum kohärent erschlossenen Gegenstands, zum anderen durch das innovative und produktive Zusammenwirken literaturwissenschaftlicher, philosophischer und psychoanalytischer Zugänge.
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