Cover-Bild Die Geister von New York
Band 1 der Reihe "Die Geister von New York-Reihe"
(14)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 11.07.2022
  • ISBN: 9783453321267
Craig Schaefer

Die Geister von New York

Roman
Michael Siefener (Übersetzer)

Lionel Page hat es sich zur Aufgabe gemacht, all die Scharlatane und Wunderheiler zu entlarven, die anständigen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. An übernatürliche Phänomene glaubt der gerissene Reporter nicht.

Doch als er eines Tages in New York ein verschollenes Manuskript von Edgar Allan Poe aufspüren soll, muss Lionel feststellen, dass offenbar nicht alles, worüber der Horror-Großmeister geschrieben hat, seiner Fantasie entsprungen ist – und dass Lionel selbst dem Übernatürlichen bereits näher gekommen ist, als er geahnt hat …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2022

Hat Potenzial!

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Zu dem Buch habe ich, sage ich lieber gleich, gemischte Gefühle.
Der Anfang hatte sich lange entfaltet und bis wir zur eigentlichen Magie kamen, mussten so einige Kapitel ins Land ziehen. Wobei die meisten ...

Zu dem Buch habe ich, sage ich lieber gleich, gemischte Gefühle.
Der Anfang hatte sich lange entfaltet und bis wir zur eigentlichen Magie kamen, mussten so einige Kapitel ins Land ziehen. Wobei die meisten Kapitel nur wenige Seiten lang sind. Was man sowohl als Vorteil, als auch Nachteil sehen kann, aber das ist ein anderes Thema.

Jedoch war ich lange nicht begeistert von der Geschichte rund um Lionel Page, aber meine Neugier wollte unbedingt weiter lesen – vieles war angeschnitten worden zum Start der Ereignisse und “nicht weiter lesen” war unmöglich.

Lionel Page, Journalist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch als ein anderer, junger aufstrebender Reporter in seiner Vergangenheit herumgestochert und sie droht ans Licht zu kommen, geht Lionel Page einen Handel ein.

Für das Auffinden eines seltenen Manuskripts von Edgar Allen Poe sorgt sein Auftraggeber dafür, dass seine Vergangenheit eben Vergangenheit bleibt.
Auf der Suche stößt er auf Magie, Geheimnisse und evtl. ein paar neue Freunde.

Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und dabei folgen wir die meiste Zeit Lionel, der ohne viel Wissen in eine Welt voller Magie dringt. Sonst haben wir noch die Perspektive von Maddison, einer hübschen jungen Frau, die Lionel gleich am Anfang seiner Recherchen trifft und später wieder … ob sie was mit seinem Fall zu tun hat?

Die Figur von Lionel Page ist authentisch. Bodenständig in seinem Denken und oftmals naiv, wenn es um die magische Welt denkt. Wobei ich ihn nicht sonderlich sympathisch, besser gesagt, interessant finde. Für mich ist er eine Figur, die alles zum Laufen bringt, genau wie Maddison. Sie fand ich interessanter, ihr Hintergrund hat Potenzial!
Jedoch gefielen mir die Kapitel aus ihrer Sicht weniger, weil sie mir nur zeigen, was für eine chaotische und meist ängstliche Person sie ist. Es steht im Widerspruch zu ihrem Hintergrund.

So ganz wurde ich aus dem Fantasy-Mix von Craig Schaefer nicht schlau. Sein Urban Fantasy Roman bedient sich zahlreichen phantastischen Elementen, ohne eins gänzlich auszubauen. Also habe ich hier menschenfressende Kreaturen im Untergrund, Monster, Titanen, Götter, Hexenlehrling und Wesen aus dem Gothic-Bereich versammelt.
Und dann noch die Liebesgeschichte… Als Leser von Liebesromanen oder besser gesagt “Fantasy Romance” war diese echt flach, einseitig und ich sehe da keine Zukunft, um ehrlich zu sein. Was die Beiden verbinden soll, habe ich nicht gesehen. Außer vielleicht von ein paar lebensbedrohlichen Actionszenen, die einem das eigene Lebensende zeigen.
Aber ein zweiter Band ist bereits in der Originalsprache erschienen, wo es darum gehen wird, dass er ihr zur Hilfe eilen wird oder zur Unterstützung.

Jetzt habe ich viel gemeckert und komme zu dem Punkt, warum ich am Anfang meinte, ich hätte gemischte Gefühle.

Nach dem langsamen Start wurde das Tempo stark angezogen und die Ermittlungen gingen so richtig los. Von einem Kapitel zum nächsten schienen wir der Lösung endlich näher zu kommen, die Spannung war greifbar, um dann eine Wendung nach der anderen zu erwischen. An der Stelle, wirklich guter Handlungsverlauf, der einen festhält.

Als kurzer Abstecher in die Welt der Urban Fantasy, war es in Ordnung. Mit seinem Ermittlungs-Charme und Wendungen erinnert der Roman leicht an Ben Aaronovitchs phantastische Kriminalfälle und mit Spannung geizt der Autor, nach dem Anfang zumindest, nicht.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Fantasy Geschichte

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Es war leider nicht ganz mein Fall weil ich das Thema nicht so interessant finde, aber für Leute die Fantasy mögen ist es vielleicht doch gut.

Es war leider nicht ganz mein Fall weil ich das Thema nicht so interessant finde, aber für Leute die Fantasy mögen ist es vielleicht doch gut.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Das Buch hat leider so gar nicht das gehalten, was es verspricht

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Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich ...

Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich verlaufene Séance und sollte eigentlich die Grundlage eines seiner neuen Bücher sein. Da die tatsächlichen Ereignisse jedoch so unglaubwürdig erschienen und zu viel von der unwirklichen Welt preisgeben, wurde dieses abgeändert und das Original gilt seither als verschollen.

Die ersten Kapitel des Buches fand ich super spannend und wollte es gar nicht so recht aus der Hand legen. Doch dann nahmen die seltsamen Ereignisse ihren Lauf und es wirkte für mich immer weniger attraktiv zum Lesen.

Die Charaktere wirkten für mich etwas unnahbar und unrealistisch dargestellt. Wenn man bedenkt, dass die Hauptperson Lionel noch nie etwas mit Magie zu tun hatte und plötzlich in eine solche Welt hineinstolpert, erwartet man, dass diverse Dinge in Frage gestellt werden. Hier passierte eher das Gegenteil. Lionel war zu allem bereit. Alle Magie, die er ausprobierte, gelangen ihm nach wenigen Anläufen, selbst in schwierigen Situationen.

Wird das Werk im Gesamten betrachtet, so wirkt es auf mich wie mehrere Ideen für verschiedene Bücher, die zu einem Exemplar zusammengebunden wurden, um die Seiten zu füllen. Denn plötzlich tauchen in der Welt des Poe-Manuskriptes Wesen wie Ghule, Dämonen und Götter auf, die eigentlich gar nichts damit zu tun hatten.

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Wir sind uns nicht grün geworden

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„Wir sind das, was wir unserem Körper zuführen. Nahrung, Worte, Gedanken, Einstellungen. Die Welt formt uns, und im Gegenzug formen wir die Welt.“ (S. 303)

Lionel Page ist sehr gut in seinem Beruf. Er ...

„Wir sind das, was wir unserem Körper zuführen. Nahrung, Worte, Gedanken, Einstellungen. Die Welt formt uns, und im Gegenzug formen wir die Welt.“ (S. 303)

Lionel Page ist sehr gut in seinem Beruf. Er ist Enthüllungsjournalist und deckt die falschen Machenschaften von Wunderheilern auf. Seine eigene Vergangenheit hält er unter Verschluß, bis eines Tages ein aufstrebender Reporter Lionel damit konfrontiert. Er befürchtet das Schlimmste, doch ein geheimnisvoller Anruf bietet ihm einen Ausweg, wie seine Geschichte weiterhin unerzählt bleibt. Damit verstrickt er sich jedoch in Machenschaften, die weit über Wunderheiler und Enthüllungen hinaus gehen.

In New York trifft Lionel auf Maddie, und sie fasziniert ihn. Ihre Wege kreuzen sich noch öfter, sodaß sie irgendwann zusammen arbeiten. Maddie hat schon bei der ersten Begegnung gesagt, daß sie sich eine „leidenschaftliche, herzzerbrechende Romanze“ (S. 313) wünscht. Und auf Seite 330 wird es so richtig romantisch: „[…] denk nicht, sondern fick mich.“ Da ich bis dahin der Geschichte nur mit halben Interesse folgen, die Zusammenhänge nicht ganz nachvollziehen konnte und überhaupt nicht wußte, was die beiden eigentlich machen, habe ich diesen Satz als Anlaß genommen, das Buch abzubrechen. Es hat mich nicht gefesselt und mitgerissen, die Handlung war mir egal und alles in allem haben das Buch und ich uns auf dem falschen Fuß getroffen. Doch der erste Eindruck zählt und ich habe mich wirklich bemüht, ihn zu ändern. Es hat alles nichts genützt. Alles plätschert irgendwie so dahin, obwohl es um Mord und Totschlag geht. Selbst die Tode sind unspektakulär, als wenn man etwas im Restaurant bestellt, was man immer isst.

In Die Geister von New York geht es um Hexen, Halbgötter, Geheimgesellschaften, Tarot, und das organisierte Verbrechen. Leider hat mich nichts davon begeistern können.

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