Cover-Bild Letztendlich sind wir dem Universum egal
Band 1 der Reihe "Alle Bücher zu "Letztendlich sind wir dem Universum egal""
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  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 22.09.2016
  • ISBN: 9783596811564
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
David Levithan

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2021

Wow!

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Mega gut. Also dieses Buch ist echt toll, finde ich. Das Cover finde ich total schön, es ist schlicht und passt mit den vielen Gesichtern sehr gut zu der Geschichte. Auch der Schreibstil spricht mich total ...

Mega gut. Also dieses Buch ist echt toll, finde ich. Das Cover finde ich total schön, es ist schlicht und passt mit den vielen Gesichtern sehr gut zu der Geschichte. Auch der Schreibstil spricht mich total an, ich konnte wirklich gut mitkommen und alles verstehen. Eine wunderbare Mischung aus Fantasie auch etwas Romantischem. Leseempfehlung für alle Romantasy-Leser!!

Inhalt:
A ist jeden Tag in in einem anderen Körper, aber doch immer der Gleiche. Es stört ihn, sich niemandem anvertrauen zu können - Was sollen die Leute denn denken? Sie könnten ihn als Teufel verdächtigen; genau das, passiert nämlich auch. Bisher war das Motto von A, bloß nicht aufzufallen. Doch dann lernt er Rhiannon kennen und verliebt sich in sie. Ab dann versucht er, sie jeden Tag zu sehen auch wenn er lange zu ihr fahren muss; schließlich kann er sich nicht selbst aussuchen, wo er landet. Als er sich dem Mädchen anvertraut, reagiert sie ungläubig. Wie soll das mit ihnen klappen wenn A jeden Tag in einem anderen Körper steckt?

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Letztendlich sind wir dem Universum egal - 5/5⭐

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Gemeinsam mit A besichtigt man eine sehr verrückte Welt mit den unterschiedlichsten, und doch stetig identischen, Sicht. Man ist jemand anderes und gleichzeitig man selbst.
Genau dieses Durcheinander beschreibt ...

Gemeinsam mit A besichtigt man eine sehr verrückte Welt mit den unterschiedlichsten, und doch stetig identischen, Sicht. Man ist jemand anderes und gleichzeitig man selbst.
Genau dieses Durcheinander beschreibt der Autor geübt. Es sind nicht nur die normalen „eigenen“ Gefühle eines Teenagers, sondern auch die der anderen Personen, die immer wieder aufs Neue perfekt rübergebracht werden, ohne dass man durcheinanderkommt.

Man kann mühelos mitlesen und hat schöne Absätze in den man mal Pause machen kann, aber auch die Kapitellänge ist einwandfrei, um mal eben in der Mittagspause zu lesen.
Dadurch das A in fast jedem Kapitel wer anderes ist besteht eine großartige Spannung im ganzen Buch, so das man es schneller durchgelesen hat als man anfangs denkt.
Vor allem erstaunlich finde ich das in diesem Buch so viel wichtige Dinge thematisiert werden, mit denen sich Jugendlichen und auch noch später erwachsene auseinandersetzen müssen.
Weitgehend kann man sagen, dass die Themen angerissen werden, ein wenig reflektiert und am Ende der Leser für sich stehen gelassen wird, um darüber nachzudenken.

Insgesamt ein großartiges Buch über das Erwachsen werden, die Liebe und alles drumherum. 5/5⭐

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Letztendlich sind wir dem Universum egal

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Letztendlich sind wir dem Universum egal

In dem Buch geht es um A und Rhiannon. Jeden Morgen wacht A in einem neuen Körper auf. Er weiß nie wo er gerade auftaucht oder in welchem Körper er sich befindet. ...

Letztendlich sind wir dem Universum egal

In dem Buch geht es um A und Rhiannon. Jeden Morgen wacht A in einem neuen Körper auf. Er weiß nie wo er gerade auftaucht oder in welchem Körper er sich befindet. A hat einige Regeln aufgestellt. 1. Lass dich niemals zu sehr darauf ein. 2. Falle nicht auf. 3. Hinterlasse keine Spuren.
Doch dann verliebt A sich in Rhiannon und das ändert alles. Ob sie ihn auch lieben kann, obwohl er ständig den Körper wechselt? Rhiannon kann es und A muss etwas ändern, denn er hinter ließ immer Spuren bei den Menschen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben und man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzten. Auch ist schön, dass A sich Gedanken macht, dass er doch Spuren hinterlässt, weil er immer das getan hat, was er wollte, wenn er in dem Körper der Person war. Er rettet sogar ein Mädchen vor dem Selbstmord. Die Geschichte ist außergewöhnlichen und interessant gestaltet worden. Mal komplett was anderes. Mir hat es super gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht im zweiten Teil.6

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Veröffentlicht am 14.08.2019

Rezension - Letztendlich sind wir dem Universum egal

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Handlung

A ist weder weiblich noch männlich, weder hetero noch schwul. Das einzige was an A beständig ist, ist sein Alter. Jeden Tag wacht die Seele in dem Körper eines 16 Jährigen Jugendlichen auf. Meist ...

Handlung

A ist weder weiblich noch männlich, weder hetero noch schwul. Das einzige was an A beständig ist, ist sein Alter. Jeden Tag wacht die Seele in dem Körper eines 16 Jährigen Jugendlichen auf. Meist in der selben Stadt oder zumindest in der Nähe davon. A kennt es nicht anders, denn so geht es schon A' s ganzes Leben lang. Selbst aufgestellte Regeln helfen dem Protagonisten dabei die Seelen der eigentlichen Körperbesitzer, in deren Abwesenheit, nicht allzu sehr durcheinander zu bringen.
Und plötzlich trifft die A' s Seele auf Rhiannon - und verliebt sich. Aber kann er/sie einfach so alle Regeln, die bisher so gut funktioniert haben, über den Haufen werfen? A sollte es nach früheren Geschehnissen besser wissen.



Meine Meinung

Eine Buchidee, die es so noch nicht gab. Dieses nervenaufreibende Thema lässt einen einfach nicht mehr los, da man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht, was als nächstes passiert.
Viele offene Fragen welche sich zum Anfang stellen, werden größtenteils im Laufe des Buches aufgeklärt. So zum Beispiel was mit der eigentlichen Person passiert, während A für einen Tag in deren Rolle schlüpft. Im Gröbsten kann sich die von Körper zu Körper springende Seele gut anpassen, da sie auf Bedarf auch Erinnerungen der Person abfragen kann.
Zudem wird das immer aktueller werdende Thema der offenen Sexualität der Menschen gut aufgegriffen, da A sich nicht in Jungs oder Mädchen verliebt. Die Seele von A wechselt ja selber jeden Tag den Körper. Wenn A jemanden mag, dann mag er die Person hinter der Sexualität.
 Begehren ist das eine, Liebe das andere, jedenfalls soweit ich es bisher erlebt habe. Ich habe mich nie in ein bestimmtes Geschlecht verliebt, sondern in einzelne Menschen. - S. 178
Und plötzlich verliebt sich die sonst so standhafte Seele in Rhiannon, welche jedoch sehr mit dem sich wandelnden Äußeren ihren Gegenübers zu kämpfen hat.
Fraglich bleibt weiterhin warum die Seele auf einmal alle Regeln über den Haufen wirft. Nach bereits gemachten schlechten Erfahrungen, sollte man meinen A weiß es besser.
Trotz allem bleibt man an der Geschichte von A und Rhiannon hängen und kann nicht anders als weiterzulesen. Das Buch bringt trotz der täglichen Körperänderungen eine gute Standhaftigkeit der Gefühle A' s rüber. Jeden Tag nach dem Aufwachen ist das erste was er abfragt: Wie weit bin ich von Rhiannon entfernt. Für mich definitiv ein gelungenes Stilmittel!
Das Buch fällt weiterhin aus den Reihen (im guten Sinne) da es eben auch Einblicke in das Leben von Personen bekommt, die wirklich mit sich zu kämpfen haben - sowohl körperlich als auch psychisch. Die Seele muss dieses Leben nur einen Tag ertragen, die Personen selber allerdings jeden Tag. An den richtigen Stellen versucht A die Personen durch kleine Hilfestellungen vor großen Fehlern zu bewahren, was A nur umso sympathischer macht.
Zu guter Letzt muss sich die Seele noch mit Versuchungen des Bösen auseinandersetzen und trifft am Ende eine Entscheidung für sich und Rhiannon, die ich so nicht habe kommen sehen.



Fazit

Dieses Buch hat so viele Vorurteile aufgerollt, so viele kritische Themen angeschnitten ohne dabei zu sehr von der eigentlichen Geschichte abzuweichen, dass ich für mich einfach nur sagen kann: WOW! Definitiv eins meiner Jahreshighlights.


Kaufempfehlung

Durch das junge Alter der beiden Protagonisten würde ich es derselbigen Altersklasse empfehlen und eben solchen, die sich trotz des Altersunterschied gut in andere hineinversetzen könne. Meine Empfehlung von daher: ab 14 Jahren für einfach jeden. Dieses Buch dürfte jeden Geschmack treffen.


Veröffentlicht am 23.07.2019

Eine kunterbunte Geschichte um eine einzigartige erste Liebe

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Gebundene Ausgabe: 399 Seiten
Verlag: FISCHER FJB (27. März 2014)
ISBN-13: 978-3841422194
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Originaltitel: Every Day
Übersetzung: Martina Tichy
Preis: als HC vergriffen
als ...

Gebundene Ausgabe: 399 Seiten
Verlag: FISCHER FJB (27. März 2014)
ISBN-13: 978-3841422194
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Originaltitel: Every Day
Übersetzung: Martina Tichy
Preis: als HC vergriffen
als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Eine kunterbunte Geschichte um eine einzigartige erste Liebe

Inhalt:
A führt ein unstetes Leben. Seit der Geburt vor 16 Jahren wacht er jeden Morgen in einem anderen Körper auf. Mal verbringt er den Tag als Junge, mal als Mädchen. Er versucht stets, das Leben seines Wirts nicht allzu sehr durcheinander zu bringen, sondern sich anzupassen und nicht aufzufallen. Dies ändert sich, als er Rhiannon kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Nun tut A alles, um mit ihr zusammensein zu können. Doch kann es eine gemeinsame Zukunft für die beiden geben? Kann Rhiannon A lieben, wenn er jeden Tag in einem anderen Körper feststeckt?

Meine Meinung:
Die Idee hinter dieser Geschichte ist schon mal sehr ungewöhnlich, und man muss sie einfach so hinnehmen. Man darf hier keine logischen Erklärungen für As Leben erwarten, denn die gibt es nicht, kann es gar nicht geben. Für jüngere Leser*innen ist dies auch sicher kein Problem.

Fast wie in einem Tagebuch erzählt A von Tag 5994 bis Tag 6034 seines Lebens. Wir lernen in dieser Zeit sehr viele unterschiedliche Menschen kennen, in die A schlüpft, brave, rebellische, schöne, fette, sportliche, ehrgeizige, heterosexuelle, homosexuelle, transgender usw. Ich fand dies sehr interessant, denn man entwickelt dadurch viel Verständnis für die einzelnen Menschen, wenn man sie einen Tag lang in ihrem Alltag begleitet.

Und über allem steht die einzigartige Liebe zwischen A und Rhiannon, die mit etlichen Problemen zu kämpfen hat und auf lange Sicht hoffnungslos wirkt. Denn während A Rhiannon in jedem seiner Körper liebt, zählt für Rhiannon nicht nur das Innere, also As Wesen, sondern eben auch das Äußere, der jeweilige Körper, so sehr sie sich auch etwas anderes wünscht.

Mir hat diese kunterbunte Liebesgeschichte mit viel Gefühl wirklich gut gefallen.

★★★★★