Cover-Bild Die Frau des Zoodirektors
19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 31.10.2016
  • ISBN: 9783453270824
Diane Ackerman

Die Frau des Zoodirektors

Eine Geschichte aus dem Krieg
Christine Naegele (Übersetzer)

Eine wahre Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg

Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Als Jan und Antonina Żabiński, der Zoodirektor und seine Frau, mitansehen, wie die Nazis in Polen einmarschieren, ist ihr Entsetzen groß. Die jüdische Bevölkerung wird im Warschauer Ghetto zusammengepfercht. Zeitgleich beginnen die Nazis den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, um ausgestorbene Tierarten rückzuzüchten. Als die Nazis den brachliegenden Zoo verlassen, nutzen die Żabińskis die Situation und schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen verstecken. Sie retten ihnen damit das Leben.



Ausstattung: diverse s/w-Abbildungen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2018

Unglaubliche wahre Geschichte

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Cover: Simpel und einfach und doch passt es perfekt zu der Geschichte.

Schreibstil: Den empfna dich als sehr angenehm und gut gewählt für diese Geschichte. Man kam sehr gut voran und die Beschreibungen ...

Cover: Simpel und einfach und doch passt es perfekt zu der Geschichte.

Schreibstil: Den empfna dich als sehr angenehm und gut gewählt für diese Geschichte. Man kam sehr gut voran und die Beschreibungen rund um das Thema waren treffend und ausreichend.

Meinung: Tatsächlcih hätte ich nicht gedacht das mich das Buch so sehr aufwühlt und mich zum weinen bringt wie es das letzten Endes tat. Es ist eine schöne Geschichte mit ganz viel Herz und Liebe. Doch in ihr steckt noch mehr Grausamkeit, krieg und Hass drin als ich geahnt hatte, dabei geht es "nur" um einen Zoo und dessen überleben im 2. Weltkrieg.
Ich tu mich immer schwer mit Büchern um diese Zeit und dieses Buch hat mir mal wieder vor Augen geführt wieso.
Mir fehlt einfach das Verständnis dafür was Menschen anderen menschen und in diesem Fall Tieren antun können. Wie skrupellos und Gewissenlos manche Handeln und die Augen vor dem Leid verschließen.
Es wird ungeschönt gezeigt wie sich der Krieg auf den Zoo auswirkt. Tiere werden wahllos getötet, da sie als zu gefährlich gelten oder den Winter sowieso nicht überleben würde. Kinder werden vergewaltigt und Menschen auf offener Straße erschossen. Nichts für schwache Nerven.
Was mich allerdings berührt hat, war die Tatsache, dass die Familie über all dem steht und ihr bestes gibt diesen menshcen zu helfen. Sie holen sie aus dem gehtto raus, vertsecken sie im Zoo, besorgen ihnen neue Identitäten und schmuggeln sie raus.

Alles nach einer wahren Begebenheit konnten sie so 300 Menschen retten.
Unfassbar.

Schnell war klar das ich unbeidngten diesen Zoo noch dieses Jahr besuchen muss,denn dieser steht immer noch. Wiederaufgebaut und neu belebt.

Fazit: EIn buch das bewegt, ein Buch das Tränen fließen lässt, aber auch ein Buch das so viel bedeutet.

Veröffentlicht am 22.01.2018

Begeistert

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Inhalt: In dem Buch geht es um die Familie Żabińskis, dass Zoobesitzer des Tiergartens in Warschau. Beide betreiben mit viel Liebe und Hingabe den Zoo auf dessen Gelände sie auch Wohnen. Besonders Antonia, ...

Inhalt: In dem Buch geht es um die Familie Żabińskis, dass Zoobesitzer des Tiergartens in Warschau. Beide betreiben mit viel Liebe und Hingabe den Zoo auf dessen Gelände sie auch Wohnen. Besonders Antonia, sie ist eben die Frau des Zoodirektors, steht hier im Mittelpunkt und auch ihre Fähigkeiten sich an wirklich jedes Tier anzupassen. Die Geschichte schreitet voran und so beginnt der Krieg und während des Kriegs braucht man keinen Tierpark mehr und die Tiere werden abtransportiert. In Warschau entsteht ein großes Getto und alle Juden werden umgesiedelt und deportiert. Die Żabińskis wollen dies nicht mit ansehen und beschäftigen sich auch im Untergrund um den Juden zu helfen. Besondere Hilfe leisten sie aber dadurch, dass sie in den nun leerstehenden Tiergehegen Juden Schutz bieten und als Zwischenstation zu einem neuen Leben unter einer neuen Identität dienen.

Meine Meinung: Zunächst als „Warnung“ das Buch ist wirklich ein Sachbuch und man darf nicht mit den Erwartungen eines Romans herangehen. Dennoch wird die komplette Geschichte wirklich sehr bildlich beschrieben und man leidet mit. Teilweise war es so extrem das ich das Buch zur Seite legen musste, da das gelesene sehr schwer zu verdauen war. Neben den Biographischen Anteilen kamen aber auch andere Themen nicht zu kurz. Viele Zoologische Fakten und Berichte bereicherten die Ausführungen. Sei es über die Zustände vor dem Krieg oder auch die Rückzüchtungsversuche der Nazis, dies kreierte eine besonders interessante Atmosphäre welche verdeutlichte, dass diese Aktion in einem Zoo stattfand. Aber auch Architektur und Kunst fand Erwähnung im Leben des Zoos besonders die einwürfe über den Bauhausstil des Wohnhauses der Familie fand ich interessant, da ich über diesen Architekturstil auch meine Abiturprüfung abhielt. Weitere erwähnte Punkte waren natürlich die Geschichte des Krieges. Man erfuhr hier eine völlig andere Sicht auf die Ereignisse nämlich die Position aus der Sicht Polens. Diese Sichtweise kannte ich noch nicht aus vielen Büchern und besonders auch dieses Merkmal machte die Geschichte für mich sehr besonders. Natürlich ging es in dem Buch auch um Religion und die Situation der Juden in den Gettos auch hier war man sehr nahe dran und man fühlte sich wirklich als wäre man in der Geschichte.

Veröffentlicht am 15.11.2016

Die Frau des Zoodirektors

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Ein Buch, das ich eigentlich als Biografie darstellen möchte. Das Ehepaar Zabinski lebte wirklich und betrieb den Warschauer Zoo in und vor der Zeit des 2. Weltkrieges. Der Warschauer Zoo war vor dem Krieg ...

Ein Buch, das ich eigentlich als Biografie darstellen möchte. Das Ehepaar Zabinski lebte wirklich und betrieb den Warschauer Zoo in und vor der Zeit des 2. Weltkrieges. Der Warschauer Zoo war vor dem Krieg einer der besten Zoos insgesamt. Hier wurden exotische Tiere aus aller Welt gehalten und liebevoll betreut, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Hingabe von Antonina Zabinski. Sie konnte auf die Tiere eingehen, pflegte sie gesund und konnte auch die schwierigsten und scheuesten Tiere beruhigen, In der Villa im Zoo trafen sich Künstler und Gelehrte, das Haus war immer offen für Gäste und alle Tiere, egal welcher Rasse und Art. Hier wird der Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau geschildert, Der Zoo wird bombardiert, viele Tiere getötet oder nach Deutschland in die Zoos transportiert. In dieser Zeit zeigten die Zabinskis großen Mut. Sie versteckten in den Häusern, den Tiergehegen Juden und bewahrten sie so vor dem Tod. Jan Zabinski schmuggelte mit viel List Lebensmittel in das Judenghetto und verhalfen vielen Leuten zur Flucht und bewahrten sie vor dem Tod. Eindrucksvollwird hier die schlimme Zeit geschildert, der Hunger, die Not. Und dennoch konnten die Leute dieser Zeit etwas abgewinnen, sie halfen einander, wo sie nur konnten. In der Mitte des Buches befinden sich Aufnahmen der Familie und des Zoos, Eine Lektüre, die uns die vergessenen Schrecken des Krieges wieder nahe bringt, die uns zeigz, mit welchem Mut und mit welchem Engagement die Zabinskis den Zoo lange aufrechterhielten. Das Buch ist ein Zeitzeuge der schwärzesten Zeit des 20.Jahrhunderts.