Cover-Bild Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
Band 1 der Reihe "Kaleidra-Trilogie"
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 30.10.2020
  • ISBN: 9783732594757
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kira Licht

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

"Wir waren zu mächtig, um Feinde zu sein. Wir waren dafür gemacht,
Seite an Seite die Welt aus ihren Angeln zu reißen."

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist - denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Der grandiose Auftakt einer neuen mitreißenden Urban-Fantasy-Trilogie in der ewigen Stadt Rom

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2020

Silberfee

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„Kaleidra – Wer das Dunkel ruft“ ist der Auftakt der neuen Fantasy-Trilogie von Kira Licht.
Die siebzehnjährige Emilia ist ein ganz normaler Teenager und lebt mit ihrer Mutter in Rom. Auf einem Schulausflug ...

„Kaleidra – Wer das Dunkel ruft“ ist der Auftakt der neuen Fantasy-Trilogie von Kira Licht.
Die siebzehnjährige Emilia ist ein ganz normaler Teenager und lebt mit ihrer Mutter in Rom. Auf einem Schulausflug ins Museum stellt sie überrascht fest, dass sie als Einzige die geheimnisvollen Voynich-Manuskripte lesen kann. Die uralten Dokumente sind codiert und konnten noch nie entschlüsselt werden. Sie ist irritiert und kehrt nochmal zurück ins Museum, wo sie auf den düsteren und mysteriösen Ben trifft. So sehr sie sich dagegen wehrt, weicht ihr Ben nicht mehr von der Seite und auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Emilia gerät ins Kreuzfeuer der rivalisierenden Geheimlogen und erfährt Ungeheuerliches über ihre eigene Herkunft.

Kira Licht hat mit Alchemisten und geheimen Logen ein spannendes Thema für ihre Fantasy-Trilogie gewählt. Und auch wenn ich kein Supertalent in Chemie bin, faszinierte mich das Thema von Anfang an.
Die ausführlichen Erklärungen im Buch empfand ich eher hilfreich als störend. Für einen Auftaktband und um in die magische Welt einzutauchen, hat die Autorin genau das richtige Maß gefunden. So ist es mir eindeutig lieber, als wenn ich nach zwei Dritteln des Buches immer noch nicht weiß, worum es geht. Der Schreibstil liest sich sehr gut und durch die actionreiche Handlung wird man immer weiter mitgerissen. Interessante Fakten und Fantasy sind in dieser packenden Story geschickt verknüpft und letztendlich greifen alle Puzzleteile perfekt ineinander.
Emilia finde ich großartig und ich mag es, dass sie sich von Ben nicht unterkriegen lässt und ihm immer Kontra gibt. Er sammelt am Anfang echt keine Sympathiepunkte mit seiner arroganten und beleidigenden Haltung ihr gegenüber. Erst im Laufe der Handlung deutet sich an, dass er doch nicht so gefühlskalt ist, wie vermutet. Leider gestaltet sich die Ausgangssituation für die beiden alles andere als rosig und so kann man jetzt schon neugierig sein, wie die Autorin diesen Konflikt auflösen will. Am Ende des Buches wartet ein völlig unerwarteter Cliffhanger, der mich total umgehauen hat und mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte. Und dies ist nicht der einzige überraschende Twist, der einen in Atem hält.

Mein Fazit:
Das einzig negative, was ich gefunden habe, ist die Wartezeit auf den zweiten Band, denn ansonsten kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung geben!

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Magischer Reihenauftakt

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Schon der Klappentext und das wunderschöne Cover haben schnell mein Interesse geweckt. Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil ist wirklich sehr schön! Flüssig, locker und fesselnd. Dieses ...

Schon der Klappentext und das wunderschöne Cover haben schnell mein Interesse geweckt. Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ihr Schreibstil ist wirklich sehr schön! Flüssig, locker und fesselnd. Dieses Buch hat alles, was eine gute Romantasy benötigt.

Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort mitgerissen und ich habe mich gemeinsam mit Emilia über Bens komisches Verhalten aufgeregt. Auch finde ich es ziemlich schlau und gut, dass Emilia nicht auch gleich zum Goldorden gehört - klar wird das für die Handlung wichtig, ich finde es aber besonders gut, da sie sich damit noch einmal von der Loge distanziert und nicht „wirklich“ dazugehört, was man später noch einmal als Konflikt aufgreifen kann.

Das Wirken der Alchemie fiel mir im ersten „Kampf“ noch etwas schwer vorzustellen, aber hier werden die chemischen Elemente wirklich toll aufgedröselt, sodass es nicht viel Vorkenntnisse benötigt um alles zu verstehen. Nachdem sie auch näher erklärt wurde, fiel es mir leichter den „Kämpfen“ zu folgen und das Konzept konnte mich voll für sich einnehmen. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen!
Der Mix aus Wissenschaft und Magie hat auf jeden Fall etwas für sich und ist ein interessanter Aspekt.

Emilia, als Protagonistin, ist bodenständig, greifbar und sehr realistisch. Sie fühlt sich kein bisschen besonders und benimmt sich auch nicht so. Es viel mir leicht sie sympathisch zu finden und es hat mir viel Spaß gemacht ihr bei ihren Abendteuern zu folgen. Auch die kleinen Verbindungen zu ihrem alten Leben, ergeben ein tolles, rundes Bild wenn man am Ende des ersten Bandes angelangt ist.
Ben hingegen hat mich vor allem durch seine witzigen aber manchmal auch trockenen Dialoge für sich gewonnen. Er ist charmant, ohne es zu wollen und konnte mich zum Lachen bringen.
Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und das Knistern, das eigentlich nicht sein darf, ist eindeutig spürbar.
Auch die Nebencharaktere sind toll, obwohl ich mir wünsche auch in den nächsten Bänden ihnen noch etwas näher zu kommen.

Die Handlung baut sehr auf dem Entschlüsseln des Manuskripts und dem Finden der Bausteine auf, was ich sehr mochte. Somit wird die Spannung durch viele offene Fragen und kleine Kampfeinlagen getragen. Die Rätsel, die es zu lösen gilt, sind gut gestellt und regen mich als Leser selbst an mir den Kopf zu zerbrechen. Das hier historische Orte, Personen und Geschehnisse als Fakten in die Geschichte einfließen kommt einem gar nicht so vor.

Das Ende. Puh. Das hat mich total aus der Fassung gebracht. Mit dieser Wendung habe ich kein bisschen gerechnet und der Cliffhanger ist wirklich fies. Jetzt will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Fazit:
Eine tolle Verbindung von Wissenschaft und Magie mit lebendigen, sympathischen Charakteren, interessanten Aspekten, einer spannenden Handlung und historischen Fakten. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen!
4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 30.12.2020

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean

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Nur noch wenige Tage trennen Emilia und ihre besten Freunde Matti und Tizi von ihrem Schulabschluss. Eine ihrer letzten Schulstunden im Fach Geschichte führt sie ins Museo Nazionale Romano. Dort wird das ...

Nur noch wenige Tage trennen Emilia und ihre besten Freunde Matti und Tizi von ihrem Schulabschluss. Eine ihrer letzten Schulstunden im Fach Geschichte führt sie ins Museo Nazionale Romano. Dort wird das sagenumwobene Voynich-Manuskript ausgestellt, dessen Inhalt bis dato noch von keinem Wissenschaftler entschlüsselt werden konnte. Als Emilia jedoch einen Blick auf den Text wirft, kann sie nicht verstehen, warum die anderen diesen Text nicht lesen können. Der Text ist klar und deutlich, in einem altmodischen Stil, aber unverkennbar in ihrer Muttersprache italienisch geschrieben. Als sie ihre Verwirrung kundtut, stößt sie nur auf Unverständnis, ohne zu wissen, dass sie damit die Aufmerksamkeit eines jungen Mannes, der sich im Hintergrund aufhält, auf sich zieht. Schon bald wird Emilia in eine jahrhundertealte Fehde gezogen, dessen Ursprung in einer verbotenen Liebesbeziehung fußt. Wie konnte Emilia da nur hineingeraten?

Am Anfang brauchte ich zunächst meine Zeit, um mit den Charakteren warm zu werden, da sie mir alle etwas „überdreht“ erschienen. Als ich gelesen habe, dass Mariagrazia Visconti ihren Vater selbst als „Paperino“ bezeichnet, der ihrer Principessa nichts abschlagen kann oder von einem Matti gelesen habe, der eine Wette verloren hat und nun fortan ein neongrünes Scrunchie mit glitzernden Einhörnern in seinen Haaren tragen muss, hat dies zunächst sehr schräg auf mich gewirkt, da ich mir nur dachte: „Wer redet so?“. Zum Glück zeigt sich diese Überdrehtheit nur am Anfang und spätestens als Emilia von der Existenz der Gold-Loge erfährt, wird das Buch zunehmend ernster.

Mit dem Ernst zieht auch die Spannung spürbar an. Ich wollte unbedingt wissen, warum Emilia scheinbar die Einzige ist, die das Voynich-Manuskript lesen kann. Zudem wird es ab dem Auftauchen der Gold-Lodge schön mystisch und geheimnisvoll, warten doch jahrhundertealte Geheimnisse darauf, von Emilia entschlüsselt zu werden. Damit entwickelt sich das Buch zu einer spannenden Schatzsuche rund um den Erdball.

Ein weiteres interessantes Element stellen die Kämpfe auf Basis der Alchemie dar. Zwar konnte ich mich in der Schule nie wirklich für Chemie begeistern, dafür empfand ich die Kämpfe zwischen den einzelnen Logen in diesem Buch als äußerst spannend. So kann sich Emilia z.B. nur aus einer Situation retten, da sie es schafft, Chlorgas in harmloses Streusalz zu verwandeln mit Hilfe von Natrium. Gerade diese Kämpfe besitzen viel Potenzial, da sie sehr taktisch sind und von den Kämpfern ein großes Wissen über die chemischen Elemente erfordern. Zudem lernt man als Leser so ganz nebenbei einiges über die Elemente und wie sie miteinander reagieren.

Natürlich darf auch neben der ganzen Schatzsuche rund um das Voynich-Manuskript nicht die Liebe zu kurz kommen. Oder wie man auch immer das bezeichnet, was Ben und Emilia miteinander verbindet. Am besten passt der Spruch „was sich liebt, das neckt sich“ zu ihrer Beziehung. Emilia und Ben schenken sich nichts und geraten wegen jeder Kleinigkeit aneinander. Aber gerade diese Streitereien sind sehr unterhaltsam und lockern die Geschichte auf.

Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine spannende und wendungsreiche Geschichte rund um das sagenumwobene Voynich-Manuskript sucht, in dessen Zentrum eine ganz normale Schulabsolventin steht.

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Toller Auftakt mit spannender Handlung

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Das Cover wirkt mit seinen düsteren Farben und den Ornamenten sehr geheimnisvoll, was mir sehr gut gefällt. Hinzu kommt, dass es thematisch auch einfach sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da es vorwiegend ...

Das Cover wirkt mit seinen düsteren Farben und den Ornamenten sehr geheimnisvoll, was mir sehr gut gefällt. Hinzu kommt, dass es thematisch auch einfach sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da es vorwiegend um Rätsel geht.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, da man sofort ins Geschehen reingeworfen wird. Dadurch wurde von Anfang an Spannung erzeugt und es kam keine Langeweile auf.
Ich liebe Kiras Schreibstil – humorvoll, bildlich und sehr fesselnd.

Emilia ist seit langem mal wieder eine Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Man konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Sie handelt, weil sie es für richtig hält, auch wenn es manchmal unbedacht wirkt. Was mir auch gut gefällt ist, dass sie nicht einfach alles so hinnimmt.
Mit Ben, unserem männlichen Protagonisten, wurde ich auch sofort warm, auch wenn er am Anfang sehr distanziert, kühl und teilweise knallhart wirkt. Mit der Zeit bekommt man aber seine gefühlsvolle und sensible Seite zu sehen. Diese Entwicklung von Ben hat mir auch sehr gefallen.
Die Nebencharaktere sind zudem sehr gut herausgearbeitet, vor allem Larkin hat es mir hier angetan.

Ich finde das Setting und die Geschichte echt gelungen. Jedoch habe ich mir das mit den Rätseln etwas anders vorgestellt, irgendwie schwieriger, da es dann doch recht schnell und einfach ging. Auch wurde man teilweise mit Informationen erschlagen, was oft ziemlich verwirrend war. Auf der anderen Seite jedoch, hat es Emilia nahbarer gemacht, da es für sie ebenfalls Neuland ist.

Für mich war Kaleidra ein toller Start mit vielen Wendungen und Informationen. Es gab sowohl spannende als auch etwas ruhigere Passagen, für mich wurde es jedoch nie langweilig.

Ich kann es gar nicht erwarten Band 2 zu lesen, vor allem nach diesem fiesen Cliffhanger.

Fazit:

Von mir bekommt „Kaleidra - Wer das Dunkel ruft“ von Kira Licht 4,5 Sterne. Ich mochte sowohl Emilia als auch Ben und man konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen. Ich bin gespannt, wie es mit Ben und Emilia weiter geht. Die Idee mit den Alchemisten find ich unglaublich gut und interessant. Es gibt definitiv noch viel zu viele offene Fragen. Mir waren es teilweise zu viele Informationen die Schlag auf Schlag folgten, sodass ich das Buch mal aus der Hand legen musste, um das Ganze sacken zu lassen. Mit dem Ende habe ich aber überhaupt nicht gerechtet und es hat mich überrascht und schockiert zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

Interessantes Konzept

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Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Von Kaleidra habe ich ja schon echt viel gehört und in einer Leserunde habe ich dann endlich mal Band 1 gelesen. Ich fand den Auftakt der Reihe ganz gut.
Mit den Figuren ...

Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Von Kaleidra habe ich ja schon echt viel gehört und in einer Leserunde habe ich dann endlich mal Band 1 gelesen. Ich fand den Auftakt der Reihe ganz gut.
Mit den Figuren hatte ich so mein Problem, weil ich sie zumindest am Anfang vom Verhalten her, doch sehr jung fand. Das ging dann im Verlauf der Geschichte, aber da war jetzt nicht so mein Fall, auch wenn es bei einem Jugendbuch natürlich normal ist, wenn die Figuren sich auch ein wenig unreifer verhalten.
Trotzdem muss ich sagen, ich mochte die verschiedenen Mitglieder von Bens Gruppe ganz gerne und das ganze Alchemisten-Konzept fand ich sehr interessant. Der Plot war super spannend, besonders das Rätselkonzept war sehr interessant und ich habe wirklich mitgefiebert. Daher freue ich mich auch auf jeden Fall auf Band 2.

4 Sterne

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