Cover-Bild Die Reise der Spira von Knossos
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 274
  • Ersterscheinung: 21.10.2021
  • ISBN: 9783755702122
Max Lange

Die Reise der Spira von Knossos

In der faszinierenden Zeit der Minoer erlebt die junge Spira spannende Abenteuer. Sie will unbedingt Priesterin der höchsten Göttin werden, doch dazu gehört mehr als eine schwere Prüfung.
Spira muss eine gefährliche Seereise unternehmen. Dabei erlebt sie Kameradschaft und bewährt sich in Stürmen und fremden Ländern. Schneller als gedacht reift Spira zur selbstbewussten Frau heran, doch wird sie jemals ankommen? Wird sie ihren Traum erfüllen können? Und welche Rolle spielt überhaupt Kapitän Leron dabei?

Das Buch zeigt uns eine Gesellschaft, die ganz anders ist als die heutige. Und doch kennen die Menschen die gleichen Gefühle und Sehnsüchte wie wir.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2021

Beeindruckender historischer Roman

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„...Langsam spürte Spira, wie sie ein wenig Selbstvertrauen gewann. Sie sah sich nach Kedite um, der Priesterin, die offenbar einiges von Stierspringen verstand...“

Für Spira ist ein wichtiger Tag gekommen. ...

„...Langsam spürte Spira, wie sie ein wenig Selbstvertrauen gewann. Sie sah sich nach Kedite um, der Priesterin, die offenbar einiges von Stierspringen verstand...“

Für Spira ist ein wichtiger Tag gekommen. Es steht die letzte Prüfung an, bevor ihre Ausbildung als Priesterin beginnt. Sie ist dementsprechend nervös. Wird ihr der Sprung über den Stier gelingen?
Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Er führt mich in die Welt des Minos von Kreta.
Der Schriftstil passt zum Geschehen. Er hilft mir, in die fremde Welt einzutauchen.
Was für Spira der schönste Tag ihres Lebens werden sollte, wird zu einer Enttäuschung. Zwar gelingt ihr der Stiersprung, aber ihre Ausbildung ist in weite Ferne gerückt. Ihr Vater gilt nach einem Schiffsunglück als verschollen. Ihre Mutter erkrankt. Ohne Geld aber wird sie nicht in die Reihe der Novizinnen aufgenommen.
Bei einem Gespräch der Mädchen vor der Prüfung mit Anea, einer Priesterin, wird deutlich, welche Macht die auf Kreta hatten.

„...“Hast du schon einmal einen König zurechtgewiesen?“, fragte Mara dazwischen. „Dutzende Male. Ihr wisst ja: Erst muss der Mensch Klugheit lernen, dann Stärke und Mut.“...“

Spiro und ihre Schwester kommen bei Dosto, ihrem Onkel, unter, der sich mehr schlecht als recht um die Mädchen kümmert. Ein zufälliges Gespräch zwischen Spira und Leron sollte dem Leben der jungen Frau eine neue Richtung geben.
Leron, Obmann der Kauffahrer und Fischer, nimmt Spira als Auszubildende, wie wir heute sagen würden, mit auf die Reise. Damit zeigt sich ein besonderes Merkmal des Lebens auf Kreta. Frauen konnte alles werden, auch Seemänner. Spiras Aufgabe ist es anfangs, sich mit um das Stapeln und Befestigen der Ladung zu kümmern. Hier zeigt sich schon die Intelligenz und gute Beobachtungsgabe der jungen Frau. Sie hat einen Blick für Schwachstellen. Gleichzeitig hofft sie, auf der Reise auf Spuren ihres Vaters zu stoßen. Übrigens ist Spira nicht die einzige Frau an Bord. Die ältere Thiaba erklärt ihr in einer ruhigen Stunde:

„...“Eine Reise kann dich an viele Orte bringen, Spira“, sagte sie dann, und nach einer kleinen Pause: „Auch zu dir selbst.“...“

Apropos ruhige Stunde: Die gibt es kaum. Die Seefahrt bietet einiges an Überraschungen. Ein Sturm und eine durchgeschnittene Ankerkette sind nur zwei klitzekleine Beispiele. Auf der Reise entwickelt sich Spira zu einer selbstbewussten jungen Frau. Sie zeigt Geschick im Handel und beweist Durchsetzungsvermögen. Natürlich macht sie nicht alles richtig. Dabei bringt sie sich aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit das eine oder andere Mal in Gefahr.
Bei den Besuch der verschiedenen Inseln und dem Abstecher nach Ägypten lerne ich viel über den Handel der Zeit. Ausführlich wird berichtet, was Leron wo am besten verkaufen kann. Sehr gut gefällt mir, dass dies häufig auch gut begründet wird. Ich darf also mit Spira mit lernen.

„...Unser Holz war zyprische Zeder, die gibt es bei uns reichlich. Hier wachsen aber keine Zedern. Das hier, was wir gerade laden, ist Ulmen- und Eschenholz, das bei uns sehr teure ist...“

Speziell in Ägypten wird Spira damit konfrontiert, das es nicht selbstverständlich ist, dass Frauen mitreden und allein durch die Stadt gehen dürfen.
Schon zu Beginn des Buches wird klar, dass das Thema Menschenopfer in Kreta keines mehr ist.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es erlaubt mir den Blick in eine ferne Vergangenheit, die punktuell gar nicht so fern zu sein scheint.

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Veröffentlicht am 05.12.2021

Spiras große Reise

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Spira ist ein junges Mädchen, das sehr gerne Priesterin werden möchte. Aber dafür braucht es Geschenke an die Hohepriesterin. Anfangs ist das kein Problem, aber dann gilt ihr Vater nach einer Seereise ...

Spira ist ein junges Mädchen, das sehr gerne Priesterin werden möchte. Aber dafür braucht es Geschenke an die Hohepriesterin. Anfangs ist das kein Problem, aber dann gilt ihr Vater nach einer Seereise als verschollen und die Familie kann die Geschenke nicht mehr leisten. So muss Spira mit ihrer Ausbildung aufhören, hat aber den Traum, Priesterin zu werden nicht vergessen. Als sie die Chance erhält, auf dem Boot eines Handelskapitäns als Hilfe mitzureisen und sich damit Geld zu verdienen, das sie für ihre Ausbildung gebrauchen könnte, sagt sie schnell zu. Bei ihrem Onkel, bei dem sie lebt, fühlt sie sich nicht wohl und sie findet es nur schade, dass ihre kleine Schwester nicht auch auf dem Schiff mithelfen darf. Aber sie selber richtet sich bald in ihrem Job ein und fühlt sich auch wohl an Bord. Sie ist stets zu helfen bemüht und vielfach ist das auch sehr gut und ihre Arbeit hilfreich. Aber gleichzeitig schafft Spira es auch immer wieder, sich in Gefahr zu begeben, was nicht aus Bosheit, sondern aus Unwissenheit geschieht. Trotzdem ist es eine Reise, bei der Spira sehr viel lernen kann und möchte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Spira ist als Charakter sehr sympathisch und so kann man sehr gut mit ihr mitfühlen, was bei dem tollen Schreibstil auch sehr gut gelingt. Man hat die jeweiligen Situationen genau vor Augen, über die man da liest und das macht es zu einer Freude, dieses Buch zu lesen und Spira auf ihrer Reise zu begleiten. Ich hoffe sehr, dass es auch noch eine Fortsetzung geben wird. Auch das Cover finde ich wunderschön gestaltet. Bei den Farben und Bildern weiß man direkt, dass man damit eine Reise nach Griechenland machen darf.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Die Abenteuer einer jungen Frau

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Spira will Priesterin werden. Die ersten Hürden hat sie bereits gemeistert, doch als es daran geht der Göttin Silber für die Ausbildung zu opfern, werden ihre Pläne je durch das Schicksal zerstört: Ihr ...

Spira will Priesterin werden. Die ersten Hürden hat sie bereits gemeistert, doch als es daran geht der Göttin Silber für die Ausbildung zu opfern, werden ihre Pläne je durch das Schicksal zerstört: Ihr Vater ist verschollen auf See. Spiras großer Traum zerplatzt und sie muss sich, ihre Schwester und die kranke Mutter irgendwie über Wasser halten. Das Angebot von Kapitän Leron scheint ihr in der Not wie ein Rettungsanker und so nimmt sie die Stelle als Frachtaufseherin auf seinem Schiff an. Fortan begibt sich Spira mit der Mannschaft von Kapitän Leron auf eine abenteuerliche Reise.

Spiras Reisen gestalten sich spannend und unerwartet. Sie wird auf dieser Reise zur Frau und lernt aus ihren Fehlern. Besonders gut gefallen hat mir das Bild der Frau, welches hier vermittelt wird. Spira ist selbstbestimmt und geht ihren eigenen Weg und die Gesellschaft bekräftigt dies. Leider war es mir teilweise nicht ganz einfach ihren Reisen zu folgen, da der Schreibstil von sehr kurzen Sätzen geprägt ist, die direkt aufeinander folgen. Dies machte es für mich schwierig allen Einzelheiten der Geschichte nachzuempfinden.

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