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Veröffentlicht am 22.04.2024

here comes the sun

All That We Never Were (1)
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„Schmerz ist ein Kollateralschaden des Lebens.“

3,5 ⭐️
„all that we never were“ ist der erste Band der „Let it be“ Reihe der Autorin Alice Kellen und ist mir durch das bunte Cover wirklich sofort ins ...

„Schmerz ist ein Kollateralschaden des Lebens.“

3,5 ⭐️
„all that we never were“ ist der erste Band der „Let it be“ Reihe der Autorin Alice Kellen und ist mir durch das bunte Cover wirklich sofort ins Auge gesprungen.
Leah und Axel kennen sich schon seit ihrer Kindheit und könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein. Interessant wurde es dadurch, dass Leah zwar in der Vergangenheit bereits für Axel (den besten Freund ihres großen Bruders) geschwärmt hat, ihre Gefühle dann durch einen schweren Schicksalsschlag doch aber erst einmal zweitrangig sind. Ich lese nicht viel Age Gap Romance, daher musste ich mich hier erstmal eingrooven - tatsächlich wurde man auch recht häufig als Leser daran erinnert, dass die beiden alterstechnisch auseinanderliegen. Wir bekommen sowohl Leahs als auch Axels Perspektive, sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Generell war das Lesen des Romans recht bei mir durchwachsen, zum Teil war es mir einfach zu Sprunghaft und ich konnte recht viel nicht nachvollziehen und andererseits habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Ich glaube viel an dem was mich am Schreibstil oder an der Wortwahl gestört hat, ist auf die Übersetzung zurückzuführen. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist Alice Kellen eine spanische Autorin und ich glaube da ist einiges einfach nicht so im deutschen rübergekommen, wie es angemacht war. Dadurch hat es sich aber manchmal beim Lesen einfach etwas wild und unpassend angefühlt. Inhaltlich würde ich sagen, dass man die Grundidee der beiden so oder in anderen Formen schon einmal gelesen hat. Der erste Band war dadurch recht vorhersehbar und hat allerdings dadurch einen interessanten Grundstein für den zweiten Band geliefert - denn nach dem Ende des ersten Bands, weiß ich nicht was jetzt noch folgen könnte. Von anderen Romanen abgehoben hat dieser sich insofern, dass ich den Umgang und das Verhalten der beiden sowohl als interessant und schnelllebig als auch gewöhnungsbedürftig empfunden habe. Leah und Axel sind für sich zwei eigentlich komplexe Charaktere, die allerdings kaum eine (richtige) Plattform für ihre Probleme erhalten haben. Vielmehr standen die beiden mit ihrem Verlangen nacheinander im Vordergrund, welches ich nicht nachvollziehen konnte, da ich beide Protagonisten nicht wirklich kennenlernen konnte. Das kam dann erst im Laufe der Storyline. Gefühlsmäßig war hier einiges mit dabei und durch die ständigen Auf und Abs, entstand eine fesselnde Dynamik. Allerdings hat mir persönlich der Umgang mit den Triggerthemen nicht gut gefallen. Leah und Axel haben beide ihre Päckchen zu tragen und gerade Leahs Verhalten wurde viel thematisiert. Jedoch wurde die Plattform an der Stelle nicht richtig ausgenutzt. Die Art, wie mit Leahs Trauma umgegangen wurde war mit zu leicht für ein so schweres Thema. Dadurch war es mir dann auch nicht möglich der Lovestory von den beiden hundertprozentig zu folgen, da mich zwischenzeitlich an dem (meiner Meinung nach) zu fordernden Umgang zwischen den beiden aufgehangen habe.
Gleichzeitig mochte ich aber die kleinen Details der Handlung. Die Namensgebung der Reihe zum Beispiel, ist wirklich treffend und auch die künstlerische Komponente hat mir gut gefallen. Und auch, wenn ich das Zusammenspiel von Leah und Axel zwar nicht direkt gefühlt habe, war irgendwas an „all that we never were“ so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Ich hatte immer mal wieder einige Kritikpunkte und trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht. Ob jetzt durch die Übersetzung oder nicht: der Schreibstil hat mir auf Dauer nicht unbedingt zugesagt, allerdings konnte ich mich wirklich schnell daran gewöhnen. Dadurch, dass im ersten Band jedoch schon so viel in der Beziehung der beiden passiert ist, wäre ich wirklich neugierig was der zweite Band dahingehend noch mit sich bringt.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Zurück nach Nimmernie

Plötzlich Rebell
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„Wenn ich dem Tod schon ins Auge blicken muss, dann werde ich es mit einem höhnischen Lachen tun“

„Plötzlich Rebell - Aufruhr in Nimmernie“ ist der erste Band eines Spin-Offs der Reihe, die wohl meine ...

„Wenn ich dem Tod schon ins Auge blicken muss, dann werde ich es mit einem höhnischen Lachen tun“

„Plötzlich Rebell - Aufruhr in Nimmernie“ ist der erste Band eines Spin-Offs der Reihe, die wohl meine Jugend mit am meisten geprägt hat. Julie Kagawas „Plötzlich Fee“ Reihe habe ich wirklich sehr geliebt und daher habe ich mich auch wirklich auf das Lesen von „Plötzlich Rebell“ gefreut. Nochmal nach Nimmernie? Lets go!

Allerdings muss ich zugeben, dass ich zuerst gar nicht in die Handlung reingefunden habe. Nachdem ich es sogar einmal pausiert habe, habe ich es dann doch nochmal probiert. Und ich muss zugeben, dass ich jetzt nach dem Beenden des Romans gemischte Gefühle habe. Zum einen war es irgendwie pure Nostalgie zurück nach Nimmernie zu kehren, die Charaktere nochmal wiederzusehen, neue Charaktere kennenzulernen; eine Fortsetzung zu erhalten. Und doch hätte ich vielleicht auch drauf verzichten können. Grundsätzlich fiel es mir recht schwer, den Inhalt aus Pucks Perspektive zu lesen. Und versteht mich nicht falsch, ich habe Puck wirklich geliebt aber irgendwie ist der Zauber hier ein bisschen verloren gegangen - ich konnte einfach nicht wirklich mitfühlen. Weder bei der Love Story, noch den restlichen Aspekten. Pucks Gefühle waren teilweise schwer zu greifen bzw. wurden mir zu sprunghaft thematisiert. Ehrlicherweise muss ich auch zugeben, dass ich wahrscheinlich auch einfach nicht mit dem Buch und Pucks POV warmgeworden bin, da Meghan und Ash halt aus Pucks Sicht beschrieben wurden sind. Interessant aber gleichzeitig eben hart: so kam ein ganz anderer Blickwinkel auf Personen, die in meinen Erinnerungen so so toll waren.
Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und trotzdem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl als würde ich nur eine oberflächliche Erzählperspektive erhalten. Irgendwie habe ich alles mitbekommen aber war nie nah genug dran, um wirklich in die Geschichte einzutauchen - etwas was mir persönlich, gerade im Fantasybereich, sehr gut gefällt.
Nimmernie wurde großartig beschrieben und als ich in die Geschichte reingefunden habe, lies sie sich auch flüssig lesen aber das wars dann auch schon leider. Weiterhin hat mich auch die grundsätzlich Handlung nicht mitreißen können, wodurch ich auch hier nicht wirklich gefesselt war. Sie hat sich recht lange gezogen und letztendlich ist dann doch kaum was passiert. Vielleicht habe ich durch „Plötzlich Fee“ zu viel erwartet, vielleicht war die Reihe auch einfach nur in meiner Erinnerung so unfassbar gut und vielleicht habe ich mich nicht genug drauf einlassen können. Woran auch immer es lag, ich konnte mich mit dem ersten Band von „Plötzlich Rebell“ einfach nicht wirklich anfreunden bzw. habe ich emotional einfach keine Bindung aufbauen können. Die Bewertung fällt mir dabei hier wirklich schwer, da es für mich kein schlechtes Leseerlebnis war aber eben auch kein sonderlich Gutes. Irgendwie war es einfach recht neutral für mich, was durchaus am Schreibstil liegen könnte. Den Punkt, dass ich Charaktere wie Meghan und Ash lieber anders in Erinnerung behalten hätte, finde ich für mich gesehen wichtig aber würde ich aus der Bewertung ausklammern, da das einfach an Pucks POV liegt - die nun einmal das Buch ausmacht. Lustigerweise habe ich eher Lust bekommen noch einmal in die Bücher rund um Meghan und Ash reinzulesen und habe gleichzeitig aber dann doch Angst, dass es eben nicht mehr so schön wäre, wie damals.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Ein gewaltiges Leseerlebnis

Babel
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„Ich glaube, genau darum geht es beim Übersetzen. Darum geht es beim Sprechen. Einander zuhören und versuchen, an den eigenen Vorurteilen vorbeizugucken, um einen Blick auf das zu erhaschen, was der andere ...

„Ich glaube, genau darum geht es beim Übersetzen. Darum geht es beim Sprechen. Einander zuhören und versuchen, an den eigenen Vorurteilen vorbeizugucken, um einen Blick auf das zu erhaschen, was der andere eine sagen will. Ein Stück von sich selbst preisgeben und hohen, dass jemand anders es versteht“

Ich glaube, wenn ich Babel in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es gewaltig. Und nein, das liegt nicht nur an der Seitenzahl. Wobei 736 Seiten auch ziemlich gewaltig sind. Aber tatsächlich meine ich die Welt, die Bedeutung und das ganze System. Besser könnte ich es gar nicht beschreiben. Mit Babel habe ich mich aus meiner Comfortzone bewegt und ein reines Fantasybuch gelesen (mit viel gesellschaftskritischen Anregungen). Babel wird als ein Bestseller über die Magie der Sprache und die Macht von Worten beworben und die Autorin Rebecca F. Kuang wusste wie sie mit den Worten umgehen musste, um die zielsicher einzusetzen. Es war mein erstes Buch der Autorin und der Schreibstil war auch keiner, zu dem ich normalerweise greifen würde. Allerdings hat mich das Magiesystem rund um das Silberwerk und die Worte direkt in seinen Bann gezogen. Obwohl das Buch sich langsam aufgebaut hat und wirklich viele Seiten hatte, würde ich fast schon sagen, dass es trotzdem keine Längen hatte - Babel brauchte das. Die Geschichte hat sich langsam entfaltet und einen als Leser immer tiefer hineingezogen. Die Autorin hat viel recherchiert für ihren Roman, das war beim Lesen deutlich spürbar. Und ehrlich gesagt habe ich einfach nicht erwartet, dass ein Buch, welches allein vom Genre und der Erzählweise so anders ist als die Bücher die ich sonst lese, mich so überwältigt. Es hat hat zum Nachdenken angeregt - sowohl über die Geschehnisse als auch die offene Kritik. Eine Welt und Menschen, die unserer gar nicht so unähnlich sind. Ein Protagonisten, Robin Swift, dem man bei seiner Entwicklung begleitet. Interessanterweise habe ich zu keinem Charakter auf irgendeine Art eine richtig emotionale Bindung aufgebaut und trotzdem würde ich sagen, dass es dem Leseerlebnis nicht geschadet hat. Ich habe mitgefiebert, war verwirrt und habe vor allem Wissen aufgesogen. Ich möchte gar nicht zu viel über den Inhalt verraten, um nicht zu Spoilern aber ich kann sagen. Und obwohl Babel mich völlig in seinen Bann gezogen hat, brauchte ich die Lesezeit. Ich glaube, selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich es nicht in einem Rutsch Weglesen können. Die Verarbeitungszeit, um das Gelesene sacken zu lassen war bei mir schon notwendig. Zudem erforderten der Schreibstil und dadurch auch die Handlung meine ganze Konzentration. Das Lesen war dadurch nicht direkt anstrengend aber ich musste mich aktiv darauf einlassen, dies war keine leichte Lektüre für Zwischendurch.
Ich bin wirtlich froh, dass ich Babel gelesen habe und es kennenlernen konnte, denn hier wurde mit so viel Hintergrundwissen und Detailarbeit eine komplette Welt aufgebaut, die auf eine Art der Magie und Bedeutung der Worte beruht, die ich mir nie hätte vorstellen können.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Gut Ding will Weile haben :)

If We Were Villains. Wenn aus Freunden Feinde werden
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„Aber richtig zersprungen sind wir erst, als wir alle wieder vereint waren“

„If we were villains“ und ich hatten einen schwierigen Start. Gerade zu Beginn des Romans, wollte ich ihn so gerne mögen und ...

„Aber richtig zersprungen sind wir erst, als wir alle wieder vereint waren“

„If we were villains“ und ich hatten einen schwierigen Start. Gerade zu Beginn des Romans, wollte ich ihn so gerne mögen und habe einfach nicht reingefunden. Nach einer monatelangen Pause, habe ich es nochmal probiert und wurde plötzlich in die Handlung reingezogen und von der Erzählart gefesselt. Grundsätzlich bleibt definitiv zu erwähnen, dass der Schreibstil von M. L. Rio überaus ungewöhnlich ist und man durchaus ein eignes Interesse an Dramatik/Theater und auch im speziellen Shakespeare mitbringen sollte. Denn die Autorin hat Shakespeares Werke derart in die Handlung mit einfließen lassen, dass ich zwischendurch auch einfach nur immens begeistert war von der Recherchearbeit, die das Schreiben des Romans mit sich gezogen haben muss. Die Liebe zu Shakespeare hat sie ihren Charakter ganz klar mit an die Hand gegeben. Doch nicht nur die Stimmung und Wortwahl passt sich Shakespeare an, auch der reine Aufbau des Romans. Dieser ist nämlich in Akte und Szenen unterteilt. Teilweise wird aus der Vergangenheit berichtet und zwischendurch erhascht man als Leser einen Einblick in die Gegenwart. Alles jedoch auf eine solch (bewusst gewählte) schwammige Art, dass ich als Leserin zwischendurch nicht nur das Gefühl hatte den roten Faden verloren zu haben sondern auch keine Ahnung zu haben, wie es weitergehen könnte. Und genau dieses Gefühl hat beim Lesen einen Suchtfaktor hervorgerufen. Die Freundesgruppe am Dellecher College könnte unterschiedlicher nicht sein und doch verbindet sie die Liebe zum Theater. Doch Schauspieler haben nun einmal das Talent anderen etwas vorzumachen und genau das hat man beim Lesen deutlich gemerkt. Der Todesfall, den es aufzudecken geht, verändert die Dynamik in der Gruppe. Ich habe mit Spannung beobachtet, wie alle sich verhalten, was passiert sein könnte und habe versucht auf jedes noch so kleine Zeichen zu achten. Ich hatte beim Lesen teilweise eben diese schaurig (schönen) und bitteren Momente, die irgendwie immer wieder dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht noch einmal aus der Hand legen konnte. Nach der längeren Pause habe ich es tatsächlich auch fast in einem Zug durchlesen können.
„If we were villains“ hat mich auf eine Art herausgefordert, die ich zuerst nicht verstanden habe. Ich dachte das Buch wäre nichts für mich und habe mich nicht nur von den unglaublich hohen Erwartungen verabschiedet sondern direkt von allen Erwartungen. Und ich glaube dies war das Beste, was mir passieren konnte. Und auch wenn es letztendlich kein Highlight ist (dafür fiel es mir zwischendurch durch den Schreibstil doch einfach zu schwer mitzufühlen), bin ich froh, dass ich dem Roman noch einmal eine Chance gegeben habe.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Ratgeber mal anders

Not Your Business, Babe!
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„My anxiety is chronic but my performance at work is iconic“

Von Zeit zu Zeit passiert es und ich nehme mir einen Ratgeber zur Hand. Dort wo sie häufig dann doch „zu“ wissenschaftlich oder fernab von ...

„My anxiety is chronic but my performance at work is iconic“

Von Zeit zu Zeit passiert es und ich nehme mir einen Ratgeber zur Hand. Dort wo sie häufig dann doch „zu“ wissenschaftlich oder fernab von der (in meinem Alltag) umzusetzenden Realität sind, holt „Not your Business, Babe! Alles, was du als Frau in der Arbeitswelt wissen musst“ einen mit klaren und einfachen Formulierungen ab. Und obwohl es wirklich recht umgangssprachlich (und dafür auch nah) verfasst ist, mangelt es nicht an Quellen oder Recherchen, um Belege zu liefern. Mich hat die Art und Weise der Autorin hier recht gut gefallen, kann mir jedoch vorstellen, dass man hier nicht 100% zufrieden ist, wenn man distanziertere Ratgeber bevorzugt.
Klar, die Probleme und die Gedankengänge auf die hier aufmerksam gemacht wird, die werden durch das Lesen nicht plötzlich verschwinden aber dafür ist es ja auch gar nicht da. Ich würde schon sagen, dass dieser Ratgeber ganz besonders für die Generation Y und Z (oder später auch darunter) relevant sein könnte. Grundsätzlich liefert er natürlich Denkanstöße für alle Menschen, egal ob männlich oder weiblich. Ich kann da jetzt aber nur aus meiner Erfahrung sprechen und als Anfang 20-jährige in einer Arbeitswelt voller vorgelebten Klischees, festgefahrenen Strukturen und „das war schon immer so, das wird auch so bleiben“, waren wirklich ein paar gute und nachhaltige Punkte mit dabei. Vieles war mir bereits bewusst, anderes wurde mir durchs Lesen erst klar - inwiefern ich eben auch schon einiges einfach hinnehme und weitergebe. Ich finde, selbst wenn man bei geht und alleine natürlich nicht die Arbeitswelt verändern kann, ist es zumindest wichtig sich die Punkte vor die Augen zu halten, die eben aber nicht richtig laufen oder einfach auch mal unfair sind. Und da hat Verena Bogner angesetzt und fast schon spielerisch Elemente und Vorgänge der Arbeitswelt auf den Tisch gebracht, die teilweise schon so tief verankert und dadurch Normalität worden sind.

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