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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2021

Lest unbedingt dieses Buch!

Let me Prove
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„Nur stehen wir nie im selben Moment am selben Punkt.“

Ich durfte auch dieses wundervolle Buch vorab lesen und wieder fällt mir nur Eines ein:
Nichts könnte die Beziehung zwischen Melissa und Caleb besser ...

„Nur stehen wir nie im selben Moment am selben Punkt.“

Ich durfte auch dieses wundervolle Buch vorab lesen und wieder fällt mir nur Eines ein:
Nichts könnte die Beziehung zwischen Melissa und Caleb besser beschreiben, als dieser eine Satz. Auf jeder Seite fiebert man mit den beiden, ob sie es jetzt endlich schaffen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Und ein paar Seiten weiter knallt man unsanft auf dem Boden der Tatsachen auf. Wenn Caleb es mal wieder nicht schafft, Melissa endlich sein Innerstes zu offenbaren. Wenn Melissa die undurchdringbaren Mauern um ihr Herz wieder hochzieht und Caleb aussperrt. Seite um Seite habe ich die beiden verflucht, beglückwünscht, gefeiert und wieder verflucht. Jedes Kapitel hat mich Achterbahn fahren lassen und mich wieder mitten hinein gezogen nach Hartwell.

Denn mit Let Me Prove hat Francis Eden dort weitergemacht, wo sie bei Let Me Glow aufgehört hat. In dem kleinen verschlafenen Städtchen, dessen Einwohner man sofort gernhaben muss. Caleb und Melissa mochte ich schon im ersten Band der Atlanta-Hartwell-Reihe, jetzt haben sie mein Herz im Sturm erobert.

Besonders gut hat mir gefallen, dass ab und an Parallelen zu Let Me Glow gezogen wurden und man so Ians und Andys Geschichte nochmal durch die Augen ihrer besten Freunde erleben durfte. Francis Eden hat wieder einen Roman voller Witz, Herzschmerz und Liebe gezaubert. Ihr unverkennbarer Schreibstil nimmt uns mit durch die Vergangenheit und die Gegenwart, offenbart uns Abgründe und Geheimnisse, wirft neue auf und lässt uns sprachlos zurück. Denn das Ende ist so unerwartet wie absolut passend. Nichts anderes wäre angemessen für Caleb und Melissa.

Let Me Prove bereichert mein Lieblingsbücher-Regal um einen weiteren glitzernden Band und ich freue mich schon so sehr auf das, was uns diese großartige Reihe noch bringen wird. Fünf Sterne und ein Must-Read für alle, die New Adult Romane lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2021

Maddox had me at hello

how to be happy: Veilchensturm
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„Wenn wir jetzt getrennte Wege gehen, dann nur noch mit schmerzendem Herzen und einem Kopf voller Erinnerungen an einen Sommer, in dem wir zu einer gemeinsamen Melodie wurden.“

Wie gut, dass Maddox und ...

„Wenn wir jetzt getrennte Wege gehen, dann nur noch mit schmerzendem Herzen und einem Kopf voller Erinnerungen an einen Sommer, in dem wir zu einer gemeinsamen Melodie wurden.“

Wie gut, dass Maddox und Violet in meinem Regal stehen, denn getrennte Wege möchte ich wahrlich nicht mehr gehen. Auch wenn Ash mein Herz im Sturm erobert hat und Rose & Jérome mich bezaubert haben, Maddox läuft ihnen allen den Rang ab.

Auch wenn Maddox Madness in Vergissmeinnicht auftaucht und auch in Winterrose erwähnt wird, so ist der letzte Teil der How-To-Be-Happy-Reihe von Kim Leopold wirklich gänzlich unabhängig von den anderen Romanen zu lesen. Wer aber die Geschichte aus Vergissmeinnicht kennt, der wird in diesem Buch voll und ganz auf seine Kosten kommen. Denn in Veilchensturm erfahren wir endlich seine ganze Geschichte und lernen den verletzlichen, sanften Maddox Reynolds kennen, der so ganz anders ist als sein Alter Ego Maddox Madness. Die Abgründe hinter seiner sorgsam errichteten Fassade sind so tief, dass es beinahe an ein Wunder grenzt, dass er nicht längst hinein gestürzt ist. Doch Maddox ist stärker als er ahnt. Selbst als er glaubt, Violett habe ihn für immer verlassen und in seine alten Gewohnheiten und Abgründe zurück stürzen will, schafft er es aus eigener Kraft, sich oben zu halten. Auf jeder Seite habe ich mit den beiden mitgefiebert, Herzklopfen verspürt und gefeiert, wenn sie endlich einen Schritt weiter kamen.

Wie die anderen Bände hat auch Veilchensturm seine eigene Aufmachung. Die einzelnen Teile sind in Monate untergliedert und jedes Kapitel wird von einer Headline aus der Presse eingeleitet, die teils erahnen lassen, dass etwas Schlimmes oder Unvorhergesehenes passiert. Die alternierende Erzählperspektive, die uns sowohl aus Maddox‘ als auch aus Violets Sicht die Geschichte näher bringt, hat mir genauso gut gefallen wie die Aufteilung und der Schreibstil der Autorin.

Mein Fazit: Maddox‘ Geschichte, auf die ich seit Vergissmeinnicht gewartet habe, bekommt 5 Sterne Plus. Sie hat mich mitgerissen, berührt und lässt mich mit einem glücklichen Gefühl zurück.

Veröffentlicht am 15.10.2021

Right in the feels

How to be happy 4: Winterrose
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„Wie eine Rose. Schön anzusehen, aber schmerzhaft anzufassen.“

Sowohl zu Rose als auch Jérome passt diese Beschreibung und gibt den Leser:innen einen Ausblick auf das, was die beiden Protagonisten miteinander ...

„Wie eine Rose. Schön anzusehen, aber schmerzhaft anzufassen.“

Sowohl zu Rose als auch Jérome passt diese Beschreibung und gibt den Leser:innen einen Ausblick auf das, was die beiden Protagonisten miteinander verbindet – und auch entzweit.

Von allen bisherigen How-To-Be-Happy-Romanen hat mich dieser Teil am meisten berührt. Kim Leopold beschreibt auf knapp 250 Seiten wie eng Freud und Leid, Liebe und Trauer, Angst und Hoffnung beieinander liegen. Rose und Jérome tauchen das erste Mal in Ascheblüte auf und schon dort wird einem klar, dass die beiden mehr verbindet, als nur ein Two-Night-Stand. Doch die Umstände verhindern, dass mehr aus ihnen werden kann und so verwundert es nicht, dass die Anziehung auch zwei Jahre später noch unglaublich stark ist.

Während beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen und verzweifelt versuchen, die Mauern um ihre Herzen nicht einstürzen zu lassen, werden sie vom Schicksal dazu gezwungen, sich endlich mit ihren Gefühlen auseinander zu setzen. Und obwohl beide zutiefst verletzt und auch misstrauisch sind, siegt am Ende die Liebe über alle Missverständnisse und Hindernisse.

Auch in diesem Teil blieb sich die Autorin treu und hat wieder eine andere Aufmachung gewählt. Da Rose singt und Lieder schreibt, ist das Buch als Song aufgebaut und die einzelnen Teile werden als Intro, Strophe, Refrain, Bridge und Outro beschrieben, was mir sehr gut gefällt. Außerdem hat sie an einigen Stellen den Text durchgestrichen um zu verdeutlichen, was Rose eigentlich fühlt und nach außen hin zeigt. Es zieht eine Parallele zu Roses Leben und ihrer Leidenschaft als Songwriterin.

Wer das Nachwort liest merkt, dass es Winterrose beinahe nicht gegeben hätte, daher bin ich umso glücklicher, dass diese beiden ihre Geschichte erzählt bekommen. Wie die anderen haben sie 5 Sterne verdient, sogar ein bisschen mehr und Kim Leopold zeigt uns mal wieder, dass die Liebe wirklich die stärkste Kraft sein kann, die es gibt.

Veröffentlicht am 15.10.2021

Meine Lieblingsreihe geht weiter

Vergissmeinnicht
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„Endlich vollständig. Erstaunlich wie wenig ich brauche, um glücklich zu sein.“

Vergissmeinnicht ist der dritte Teil der How-To-Be-Happy-Reihe von Kim Leopold und hat mich wie schon die ersten Teile mitgerissen ...

„Endlich vollständig. Erstaunlich wie wenig ich brauche, um glücklich zu sein.“

Vergissmeinnicht ist der dritte Teil der How-To-Be-Happy-Reihe von Kim Leopold und hat mich wie schon die ersten Teile mitgerissen und berührt. Die Geschichte von Toby und Liz, die eindeutig füreinander bestimmt sind, ist gleichzeitig herzzerreißend und wunderschön. Nicht nur die Liebe, auch ehrliche Freundschaft spielen hier eine große Rolle. Denn als Toby nach der Hochzeit seines Bruders ohne Abschied nach Europa verschwindet, bricht für Liz eine Welt zusammen, während sich gleichzeitig eine neue Gelegenheit ergibt.

Auch in diesem Teil bleibt die Autorin sich treu und ändert die Erzählweise. Hier wird deutlich, dass die Protagonistin in den sozialen Medien äußerst erfolgreich ist und jeder Teil wird von einem ihrer Posts eröffnet. Im Laufe des Romans verliert Liz sich beinahe selbst und erst als alles zusammen zu brechen droht, erkennt sie, dass ihre Freunde und ihre Familie das Wichtigste für sie sind und nicht etwa tausende von Followern oder ein erfolgreicher Social Media Account.

Neben den bekannten Charakteren aus den ersten beiden Romanen taucht hier auch Maddox Madness auf, ein Star Geiger und absoluter Star. Liz lernt ihn auf einer völlig anderen Ebene kennen und die Freundschaft zwischen den beiden rettet nicht nur Maddox sondern auch Liz. Und macht ihr klar, auf was es am Ende ankommt. Dass man nämlich nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Nur seinen Seelenmenschen, die andere Hälfte seines Herzens.

Fazit: Auch hier gibt es 5 Sterne, ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, mitgeliebt und mitgelitten. Und ich bin gespannt, ob Maddox noch seine Geschichte erzählen wird.

Veröffentlicht am 15.10.2021

Auftakt zu einer meiner Lieblingsreihen

how to be happy: Liliennächte
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„Als hätten sich zwei verlorene Seelen getroffen, um eine schlaflose Nacht miteinander zu verbringen.“

Dieses Zitat beschreibt Lilys und Jamies Geschichte auf den Punkt genau. Schlaflose Nächte verbringen ...

„Als hätten sich zwei verlorene Seelen getroffen, um eine schlaflose Nacht miteinander zu verbringen.“

Dieses Zitat beschreibt Lilys und Jamies Geschichte auf den Punkt genau. Schlaflose Nächte verbringen beide des Öfteren miteinander und diese bilden die Grundlage für ihr tiefes Vertrauen, die zarten Gefühle, die sich in ihre Herzen schleichen und lassen uns Leser:innen ahnen, was alles auf uns zukommt.

Als Auftakt zu Kim Leopolds How-To-Be-Happy-Reihe zählt Liliennächte mit zu meinen Jahreshighlights 2020. Lilys Schicksal, dass sich durch einige Irrungen und Wirrungen letztendlich zum Besten wendet, war gleichzeitig berührend und spannend zu lesen. Und obwohl Ash mein Leserinnen Herz im Sturm erobert hat, steht Jamie ihm in nichts nach. Oft wollte ich mitten drin sein, statt nur zu lesen und ich kann es kaum erwarten, mehr von den beiden und ihren Freunden zu erfahren.

Der flüssige Schreibstil, die kurzen Kapitel und die spannende Geschichte um Lily und ihre Mitbewohner, ihren Vater und die Frage, warum sie einer gewissen Rose so ähnlich sieht haben mich von Anfang an in den Bann gezogen. Und kurz vor Schluss schafft Kim Leopold es noch, mein Herz zu brechen, indem sie meinen Lieblings-Charakter sich des Nachts davonstehlen lässt. Glücklicherweise endet die Geschichte für Lily und Jamie so, wie ich es mir von Anfang an gewünscht habe und ich bin wirklich froh, dass dies der Auftakt und nicht etwa das Ende einer Reihe ist.

Mein Fazit: 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Liebesromane lesen und am Ende immer hoffen, dass es weiter geht.