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Veröffentlicht am 15.09.2016

Fit in 60 Tagen

Strong is sexy
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Ein Trainingsbuch, um in 60 Tagen fit und sexy auszusehen.
Die Autorin Mintra Mattison gibt uns in ihrem Buch einen sehr informativen Einblick wie man effektiv zu Hause trainieren kann, ganz ohne Geräte ...

Ein Trainingsbuch, um in 60 Tagen fit und sexy auszusehen.
Die Autorin Mintra Mattison gibt uns in ihrem Buch einen sehr informativen Einblick wie man effektiv zu Hause trainieren kann, ganz ohne Geräte und mit nur einfachen Hilfsmittel, die das Training optimiert.
Sie schafft eine gute Grundbasis rund um Ernährung, Motivation, Anatomie und Muskelentwicklung während des Trainings und wie sich der Körper bei regelmäßiger Bewegung verändert.

5 Tage trainieren -2 Tage Pause. Eine Seite pro Trainingstag mit sehr anschaulichen kleinen Fotos, um sehr einfach und schnell die Übungen durchführen zu können. In den hinteren Seiten wird jede einzelne Übung mit großen Fotos und detaillierte Erklärungen nochmal gezeigt und erklärt.

Die Übungen sind gut durchführbar, aber ist doch eher für Menschen geeignet, die schon relativ "fit"sind. Wer schon lange kein Sport mehr gemacht und kompletter Anfänger ist, wird sofort Muskelkater bekommen, sehr schnell an seine Grenzen kommen und sich wahrscheinlich sehr überwinden müssen, um dran zu bleiben. Es sind schon etwas anspruchsvollere Übungen, die Ausdauer, Kraft und Kondition fordern.

Effektiv sind die Übungen allemal und werden rasch in 20-30 Minuten durchgeführt.

Mir hat das Buch sehr motiviert an meine Fitness noch einiges zu ändern und zu verbessern. Ich trainiere nicht jeden Tag wie im Buch beschrieben, aber nehme sehr gerne ein-drei Trainingseinheiten in meinen wöchentlichen Sportpensum mit ein. Effektiv und angestrengt, habe ich auch nach nur 20-30 Minuten tatsächlich das Gefühl Sport getrieben zu haben und merke es auch körperlich.

Das Buch kann ich als Inspirationsquelle und Trainingsführer sehr empfehlen, man wird sehr gut durchs Training geführt mit tollen Tipps drum herum.

Note:4/5

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat mich sehr enttäuscht :-(

Das Feuerzeichen - Rebellion
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Auf die Fortsetzung der Feuerzeichen Trilogie hatte ich mich schon sehr gefreut, da mir der Auftakt dieser Reihe extrem gut gefallen hatte.
Eine Geschichte, die sich aus der Masse der vielen Jugenddystopien ...

Auf die Fortsetzung der Feuerzeichen Trilogie hatte ich mich schon sehr gefreut, da mir der Auftakt dieser Reihe extrem gut gefallen hatte.
Eine Geschichte, die sich aus der Masse der vielen Jugenddystopien stark hervorgehoben hatte, durch das sehr ungewöhnliche Setting, durch die tollen, sehr kreativen und extrem gut umgesetzten Ideen, durch die vielen unerwarteten Wendungen, fernab jeglicher Klischees und der etwas anspruchsvollere Schreibstil der Autorin.

Im zweiten Band, habe ich eine Fortsetzung erwartet, die mich weiterhin beeindrucken und überraschen sollte, mit dem Unerwarteten, den man sonst in anderen Jugendbüchern nicht begegnet.

Sehr angenehm fand ich, dass gleich im ersten Kapitel, die Geschichte des ersten Bandes grob zusammengefasst wurde, um sich an das Geschehene wieder zu erinnern, um schneller und besser in die Geschichte wieder rein zu kommen. Dies fand ich sehr hilfreich und hat mir einiges wieder ins Gedächtnis gerufen, dass ich schon längst vergessen hatte.
Trotz alledem, habe ich 60 Seiten gebraucht, um mich wieder komplett zurecht zu finden und das Gefühl zu haben in der Geschichte wieder drin zu sein.

Die Vorfreude auf das Buch löste sich aber leider sehr schnell in Enttäuschung. Der ganze Verlauf der Geschichte war extrem zäh, langatmig und trotz vereinzelten Passagen überwiegend langweilig. Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass der zweite Band, wie in so vielen Trilogien, als unnötiger Platzhalter geschrieben wurde. Es passierte so gut wie nichts und das was passierte hatte für die ganze Geschichte, für mein Empfinden überhaupt keine Relevanz.

Es gab überhaupt keine überraschenden Wendungen.Nein, ganz im Gegenteil, der Verlauf bediente sich den vielen zu erwarteten Klischees einer Rebellion, die andere Trilogien uns schon längst zu Genüge dargeboten haben. Es war alles sehr voraussehbar und nicht beeindruckend.

Auch die Protagonistin, die im ersten Band so viel Charakterstärke, Engagement und Willen gezeigt hatte, zeigte sich in diesem Band sehr schwach, einsatzlos und in ihrem Selbstmitleid suhlend.
Die Nebencharaktere waren mir zu blass, nicht in die Tiefe genug, dargestellt.

Alles in allem, war ich doch sehr enttäuscht. All das was ich erwartet habe ist absolut nicht aufgetaucht und gerade die Klischees wurden aufgegriffen, die ich in dieser Reihe nicht haben wollte.

Ich muss gestehen, daß mir das Lesen dieses Bandes nicht gefallen hat und ich auch kein Spaß daran hatte. Es war für mich ein komplett unnötiges Buch für die Reihe.
Trotzdem werde ich das Finale noch lesen wollen, in der Hoffnung, dass die Autorin mich wieder überzeugen kann und das Besondere vom ersten Band wieder hervorruft.

Note:2/5

Veröffentlicht am 15.09.2016

So viel besser als der erste Band!!!

Monday Club
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Mit der zweite Verrat des Monday Club von Krystyna Kuhn, gehen die mysteriösen Vorfälle weiter.

Nachdem mir der erste Teil der Monday Club Trilogie trotz großer Vorfreude, sichtlich enttäuscht hatte, ...

Mit der zweite Verrat des Monday Club von Krystyna Kuhn, gehen die mysteriösen Vorfälle weiter.

Nachdem mir der erste Teil der Monday Club Trilogie trotz großer Vorfreude, sichtlich enttäuscht hatte, konnte mich dieser Teil der Geschichte um einiges mehr überzeugen.

Vor dem Prolog, werden in einem "Vorkapitel" recht ausführlich über die Vorkommnisse im ersten Teil zusammengefasst. Was ich sehr hilfreich finde, wenn man zwischen den beiden Bände eine etwas längere Pause hatte.

Der ganze Band war von der ersten bis zur letzten Seite, deutlich spannender, actionreicher, mysteriöser und böser. Es konnte mich packen und fesseln.
Faye, war als Protagonistin deutlich aktiver und nicht mehr ganz so naiv, wie im Auftakt der Reihe. Sie hat mehr Initiative und Engagement gezeigt und sich nicht ständig im Selbstmitleid gesuhlt.

Endlich habe ich die Autorin wieder erkannt, die mir im ersten Band sehr gefehlt hatte. Das Mysteriöse und Spannende war, wie bei Krystyna Kuhns Bücher bekannt, wieder komplett vorhanden!
Diesmal wurde es deutlich böser mit 1-2 Morde, die recht überraschend kamen.

Das Buch konnte mich so viel besser mitnehmen und mich mitreißen. Und habe es komplett in einer Nacht durchgelesen. Es war eindeutig sehr viel besser als der erste Band.
Meine Enttäuschung auf die Reihe hat sich verflogen, und ich bin schon sehr gespannt auf die Finale.

Note:4/5

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat mich etwas enttäuscht

Monday Club. Das erste Opfer
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Als großer Krystyna Kuhn Fan, musste ich unbedingt ihre neue Trilogie lesen. Insbesondere weil das Cover unglaublich schön ist und der Klappentext sich sehr vielversprechend anhört.

Ich habe mich extrem ...

Als großer Krystyna Kuhn Fan, musste ich unbedingt ihre neue Trilogie lesen. Insbesondere weil das Cover unglaublich schön ist und der Klappentext sich sehr vielversprechend anhört.

Ich habe mich extrem drauf gefreut und hatte auch große Erwartungen an das Buch. Leider konnte es mich nicht so überzeugen wie erhofft.
Mir fehlte eindeutig die Spannung, das Mysteriöse, das Rätselhafte und leicht Gruselige, dass ich bisher von der Autorin, insbesondere aus der Tal-Reihe kannte.
Hier waren die Komponenten da, aber in deutlich abgeschwächter Form. Vielleicht lag es an die jüngeren Protagonisten in diesem Buch.
Doch es konnte mich nicht so packen und faszinieren, wie ich es mir erwünscht habe.

Ebenso war mir Faye viel zu naiv, passiv, antriebslos. Sie beschuldigt alle, aber nimmt selber keine eigenen Initiativen, um Antworten zu bekommen, sondern wartet dass es andere für sie machen. So entstanden unnötige Längen, die die Geschichte schleppend voranschreiten ließen.

Insgesamt hat mich der Auftakt, doch ganz schön enttäuscht. Es war mir nicht überzeugend und greifbar genug.
Ich gebe trotzdem 3/5, da ich die Autorin bisher immer toll fand und ich mir noch Besseres und eine deutliche Steigerung in den Folgebände erwarte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Als Buch hätte es mir sicherlich besser gefallen als das Hörbuch

Das Seehaus
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Kate Morton ist eine sehr bekannte Schriftstellerin für Familiengeschichten mit Geheimnisse. Da ich noch nie ein Buch von ihr gelesen habe und neugierig auf die Autorin geworden bin, und mir das Genre ...

Kate Morton ist eine sehr bekannte Schriftstellerin für Familiengeschichten mit Geheimnisse. Da ich noch nie ein Buch von ihr gelesen habe und neugierig auf die Autorin geworden bin, und mir das Genre gut gefällt, dachte ich mir könnte ich es mir als Hörbuch anhören, um ein Gefühl für die Autorin und ihre Bücher zu bekommen.

In diesem Buch geht es um ein verschwundenes Kind in den '30er Jahren in einem großen Anwesen mitten in Cornwall und die tragischen Auswirkungen auf die ganze Familie und deren Werdegang.
70 Jahre später stößt Sadie auf das inzwischen verfallene Haus am See und versucht herauszufinden, was mit dem Jungen passiert ist und was aus der Familie geworden ist.

Der Klappentext hörte sich sehr interessant und spannend an. Das Buch hat mir sehr komplexe Charaktere und sehr ausführliche Beschreibungen geben können. Die sehr bildliche und plastische Bilder hervorrufen konnten, aber manchmal doch schon zu langatmig wurden.

Die Autorin hat mir eine Geschichte geliefert, die extrem dem Schema F dieses Genres gleicht. Es war für mich fast schon zu voraussehbar und vorausschauend. Andere überraschende Wendungen, ein anderes Ende hätten mir etwas mehr Spontanität und Unerwartetes gegeben, was ich leider nicht bekommen habe. Ich muß gestehen, dass insbesondere das Ende mich arg enttäuscht hat. Weil es zu gewollt und viel zu sehr 0815 geglichen hat. Ein Ende wie in den meisten anderen Familiengeheimnissen auch, daß aber hier für mich sehr deplatziert und überhaupt nicht authentisch war.

Die Sprecherin des Hörbuchs, Esther Schweins hatte vom Ton her gut vorgelesen, aber mir war es eindeutig zu langsam, zu ruhig und viel zu einschläfernd. Mir fehlte der Elan, die Emotionen. Hätte ich beim Zuhören nicht gleichzeitig was anderes gemacht, wäre ich auf alle Fälle jedes Mal dabei eingeschlafen.
Dies hat mir die Freude an das Buch ein wenig vermiest.

Hätte ich das Buch selber gelesen, hatte es mir sicherlich deutlich besser gefallen. Wobei die Geschichte meiner Meinung nach nichts Besonderes oder Neues war. Im Gegenteil. Ich hatte doch deutlich mehr erwartet.

Ein mittelmäßiges Buch, dass nichts Neues bringt und auf die bequeme bekannte Schiene bleibt.

Note: 3/5