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Veröffentlicht am 10.02.2018

Kampf um die Rettung der Welt

Die Boten des Schicksals
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Inhalt: Bereits als Kinder werden Izila, Abale, Enki und Enlil zu den Boten des Schicksals ausgebildet, deren Aufgabe es sein wird, die Apokalypse zu verhindern. Dazu müssen sie zuerst die Erweckung der ...

Inhalt: Bereits als Kinder werden Izila, Abale, Enki und Enlil zu den Boten des Schicksals ausgebildet, deren Aufgabe es sein wird, die Apokalypse zu verhindern. Dazu müssen sie zuerst die Erweckung der vier Reiter verhindern, denn diese könnten das Buch der sieben Siegel öffnen und das Ende der Welt einleiten.

Meinung: „Die Boten des Schicksals: Die Legende“ ist der erste Band einer Fantasyreihe der Autorin Andrea Schrader.
Es geht um Engel, Dämonen und die Apokalypse. Denn Engel und Dämonen wollen diese beide herbeiführen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Dafür müssen jedoch erst einmal die vier legendären Reiter erweckt werden, was die Boten des Schicksals verhindern müssen.
Und das sind Izila, Abale, Enki und Enlil, die aus unterschiedlichen Teilen der Welt kommen und zu einem starken Team heranwachsen. Ihnen zur Seite stehen ihre Vögel und natürlich die Kräfte, die jeder von ihnen besitzt. Abgesehen von ihrer Bestimmung leben die Boten jedoch Größenteils ihr eigenes Leben, was dem Leser die Zeit gibt die Figuren kennen zu lernen. Man darf an ihren Entscheidungen, ihrem Liebesleben und ihren Kämpfen teilhaben.
Interessant finde ich hierbei die Idee, dass die Boten die Schicksalsbäume der Menschen sehen können und natürlich beeinflussen. Sie können das heilen, was Engel und Dämonen angerichtet haben.
Die Geschichte an sich ist spannend. Aber ich konnte leider mit den Charakteren keine echte Verbindung aufbauen.
Trotzdem gefällt mir die Grundidee und ich würde gerne erfahren wie es weitergeht.

Fazit: Insgesamt eine gute Geschichte. Für Fans von Engeln und Dämonen aber sicher zu empfehlen.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Sie sind unter uns

Pheromon 1: Pheromon
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Inhalt: Von einem Tag auf den anderen verändert sich das Leben des schüchternen Jake vollkommen. Er sieht schärfer und ist plötzlich gut in der Schule. Jake beginnt Nachforschungen anzustellen und findet ...

Inhalt: Von einem Tag auf den anderen verändert sich das Leben des schüchternen Jake vollkommen. Er sieht schärfer und ist plötzlich gut in der Schule. Jake beginnt Nachforschungen anzustellen und findet unglaubliches heraus.

Meinung: „Pheromon 1: Sie riechen dich“ ist der Auftakt einer neuen Reihe der Autoren Thariot und Rainer Wekwerth. Letzterer konnte mich bereits mit der Labyrinth-Reihe, sowie mit Camp 21 begeistern. Daher wollte ich auch sein neues Buch unbedingt lesen.
Die Geschichte spielt in zwei Zeiten. Erstmal natürlich mit Jake im Jahr 2018. Und dann noch hundert Jahre später, im Jahr 2118, wo der ältere Arzt Travis und das Straßenmädchen Lee ebenfalls eine interessante Entdeckung machen.
Beide Erzählstränge drehen sich um seltsame Pheromone und um ein Jugendzentrum, das in der Zukunft allerdings noch um einiges mehr ist, und dem die drei Hauptcharaktere den Kampf angesagt haben.
Travis hat mir als Charakter am besten gefallen. Er hat viele Fehler in seinem Leben gemacht, möchte diese jedoch als ehrenamtlicher Arzt wieder gut machen. Als er die schwangere Jugendliche Lee sieht, konzentriert er seine ganze Hilfe auf sie und wird so schnell in unvorhersehbare Ereignisse hereingezogen.
Lee hatte es ebenfalls nicht leicht und sie kommt mir, obwohl erst 16 Jahre alt, in vielerlei Hinsicht als die reifste Person der ganzen Geschichte vor. Sie vertraut erstmal keinem, wächst aber, gerade zum Ende der Geschichte, über sich selbst hinaus.
Jake, der in unserer Zeit lebt ist eigentlich ein ganz normaler Junge, dem allerdings wie aus heiterem Himmel Veränderungen an sich auffallen. Er hat das Herz am rechten Fleck und möchte unbedingt das Richtige tun.
Die Geschichte an sich ist gut gemacht und mal was anderes. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Spannung gewünscht. Trotzdem konnte sie mich gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Band dieser Reihe.

Fazit: Guter Jugendthriller über die Macht der Pheromone und einen Kampf gegen einen mächtigen Gegner. Mal was ganz anderes und ich freue mich auf den nächsten Band dieser Reihe.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Lebensecht

Lied der Weite
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Inhalt: Die 17-jährige Victoria wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt, weil sie schwanger ist. Sie hat niemanden, der ihr helfen kann. Also bittet ihre Lehrerin zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei ...

Inhalt: Die 17-jährige Victoria wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt, weil sie schwanger ist. Sie hat niemanden, der ihr helfen kann. Also bittet ihre Lehrerin zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Daraus entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit, die niemanden kalt lässt.
Auch der Lehrer Guthrie hat es alles andere als leicht, da seine Frau nicht mehr dieselbe ist wie früher und er sich um seine zwei Jungs kümmern muss.

Meinung: „Das Lied der Weite“ ist ein trauriger, mitfühlender und sehr lebensecht wirkender Roman. Ich könnte mir vorstellen, dass sich eine so ähnliche Geschichte tatsächlich irgendwo abspielen könnte.
Es werden eigentlich zwei parallele Geschichte erzählt. Einmal die von Victoria und den McPheron-Brüdern und dann noch die von Lehrer Guthrie und seinen Jungs. Die Verbindung ist wohl ganz klar Lehrerin Maggie, die mit beiden irgendwie zu tun hat, selbst aber nur am Rand mitspielt.
Die Figuren wirken ungekünstelt und auch ungeschönt. Neben den Hauptcharakteren, aus deren Sichtweisen abwechselnd erzählt wird, gibt es noch allerlei Unsympathen wie den Vater von Victorias Kind oder Guthries Schüler.
Von den Protagonisten haben mir die McPherons am besten gefallen. Sie haben eine raue Schale, aber einen total weichen Kern und ich mochte, wie sie mit der schwangeren 17-Jährigen umgegangen sind.
„Das Lied der Weite“ ist eine sehr interessante Spiegelung unserer Gesellschaft, die gleichzeitig betroffen macht, als auch Hoffnung schürt.
Manchmal hat die Geschichte zwar einige Längen, trotzdem finde ich sie recht unterhaltend.

Meinung: Lebensechter Gegenwartsroman. Für Fans des Genres auf jeden Fall zu empfehlen.

Veröffentlicht am 12.12.2017

Ab der Hälfte richtig spannend

Mystic Highlands 1: Druidenblut
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Inhalt: Als Rona auf einen versteckten Brief ihres Cousins Sean stößt, bricht sie auf nach Schottland, in das Land ihrer Vorfahren. Lange schon hat sie die Heimat vermisst, die sie als Kind zuletzt sah. ...

Inhalt: Als Rona auf einen versteckten Brief ihres Cousins Sean stößt, bricht sie auf nach Schottland, in das Land ihrer Vorfahren. Lange schon hat sie die Heimat vermisst, die sie als Kind zuletzt sah. In Schottland angekommen, ist sie jedoch nicht nur von dem Land angetan, sondern auch von ihrem Cousin Sean, der sehr sexy ist. Schnell fühlt sich die junge Frau von dem Schotten angezogen, der beginnt ihr das Land zu zeigen. Dabei macht sie jedoch eine Entdeckung, die ihr Leben für immer verändern wird.

Meinung: „Mystic Highlands 1: Druidenblut“ ist der erste Band einer Fantasyreihe der Autorin Raywen White. Es geht um Liebe, Mystic, Fantasy und die Weiten Schottlands, gespickt mit etwas Erotik.
Im Mittelpunkt steht Rona, die in Amerika aufwuchs und ihre alte Heimat immer vermisst hat. Sie ist willensstark und dickköpfig. Und sie fühlt sich sehr schnell von ihrem Großcousin angezogen. Sean geht es da nicht anders. Auch er ist von seiner schönen Cousine fasziniert. Jedoch hat er noch einen kleinen Hintergedanken, denn in seinen Adern fließt Druidenblut und er möchte herausfinden, ob es ebenfalls durch ihre Adern rinnt.
Das Buch ist voll von mystischen Elementen und einigen unheimlichen Begegnungen. Allerdings wird es erst nach ungefähr der Hälfte wirklich spannend und ab da konnte ich es dann nicht mehr aus er Hand legen. Vorher geht es vorrangig um die Beziehung zwischen Rona und Sean, und deren Auslebung.
Ab der Hälfte ist es dann aber nur noch spannend und das Ende ist genial.
Die Autorin schreibt sehr bildhaft und hat Schottland und auch die Figuren gut beschrieben.
Ich werde auf jeden Fall noch den nächsten Band dieser Reihe lesen, weil ich nun unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit: Guter Fantasyroman, mit romantischen Elementen. Zwar erst ungefähr ab der Hälfte spannend, dann aber richtig.

Veröffentlicht am 10.12.2017

In der Fremde winkt das Abenteuer

Im Labyrinth von London
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Inhalt: 1403: Der junge Jakob ist begeistert, als er seinen Vater, den angesehenen Kaufmann Henning Thidemann von Hamburg nach London begleiten darf. Nach einem schrecklichen Zwischenfall ist Jakob jedoch ...

Inhalt: 1403: Der junge Jakob ist begeistert, als er seinen Vater, den angesehenen Kaufmann Henning Thidemann von Hamburg nach London begleiten darf. Nach einem schrecklichen Zwischenfall ist Jakob jedoch völlig auf sich allein gestellt und muss sich im fremdartigen London zurechtfinden.

Meinung: „Im Labyrinth von London“ ist ein spannendes Jugendbuch, das im Jahr 1403 in London spielt. Im Mittelpunkt steht Jakob, aus dessen Sicht der Leser die Geschichte erleben darf. Jakob ist sehr fantasievoll, aber, gerade zu Anfang, hochmütig und von sich und seinem Stand überzeugt. Dies lässt er vorallem den Schiffsjungen auf seiner Überfahrt spüren. Im Laufe des Buches wurde mir der Junge etwas sympathischer und hat, durch seine Erlebnisse, eine Wandlung durchgemacht. Der Leser erlebt mit, wie er vom Jungen zum jungen Mann wird.
Meine Lieblingsfigur in dem Buch ist die schüchterne Mabel. Sie ist für ihre Freunde und auch für Jakob stets die vernünftige Stimme im Hintergrund, die immer gute Ideen zur Problemlösung beiträgt. Mit den anderen Charakteren, Jakob eingeschlossen, konnte ich nicht ganz 100 %ig warm werden.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und erinnert teilweise an einen Krimi. Besonders hervorzuheben ist, dass neben der eigentlichen Geschichte noch einige kleine Geschichten, erzählt von einem von Jakobs neuen Freunden, vorkommen. Das hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Fakten, die immer wieder mit eingewoben werden.
Ebenfalls interessant ist natürlich das Leben zur damaligen Zeit und der Umgang untereinander. Da in dem Buch verschiedene Stände vorkommen, kann man etwas über deren Unterschiede erfahren.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen.

Fazit: Historisches Jugendbuch, das spannend geschrieben ist, Krimitendenzen aufweist und von dem man noch einiges lernen kann.