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Veröffentlicht am 12.12.2022

Elli gibt den Löffel ab

Elli gibt den Löffel ab
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Eleonore, genannt „Elli“ ist sechzig Jahre alt und Witwe. Sie merkt, dass es mit ihrem Leben immer mehr bergab geht: ihre Freundinnen sterben und auch ihre Videothek läuft nicht mehr so richtig. Als nichts ...

Eleonore, genannt „Elli“ ist sechzig Jahre alt und Witwe. Sie merkt, dass es mit ihrem Leben immer mehr bergab geht: ihre Freundinnen sterben und auch ihre Videothek läuft nicht mehr so richtig. Als nichts mehr klappt, wie es soll, erhält sie einen Brief aus Capri. Darin steht, dass sie geerbt haben soll. Sie packt also ihre Sachen und reist dort hin. In der Zwischenzeit reisen aber auch ihre Schwester und deren Tochter nach Capri, welche natürlich auch scharf auf das Erbe sind. Die Frage bleibt offen: Wer hat denn nun geerbt? Viele Zwischenfälle geschehen; Streitereien zwischen den Schwestern müssen gemeistert werden, gibt es doch kein Erbe … ?

Die Geschichte von Elli ist zwar unterhaltsam, ich musste ab und zu schmunzeln, jedoch fand ich es insgesamt etwas langweilig und viel zu voraussehend. Das Buch lässt sich, durch den einfachen Schreibstil, sehr leicht und schnell lesen. Wenn man also etwas Leichtes für den Urlaub zum Lesen sucht, ist dieses Buch wohl genau das Richtige. Es ist sowohl für Jung als auch für Alt geeignet.

Den Titel und das Coverbild finde ich unpassend. Da man sich unter „den Löffel abgehen“ wohl etwas anderes vorstellt. Bei der Leseprobe fand ich das Cover noch total witzig, da es mich selbst an meine beiden Omis erinnert hatte, jedoch passt es so gar nicht zum Buchinhalt.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Krank

Krank
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Detective Carson Ryder wird gerufen, um die Hypnose des Psychopathen Crayline zu unterbinden. Dies gelingt ihm nicht und so kommt es, dass das Monster fliehen kann.

Ryder beschließt, nach diesem Vorfall, ...

Detective Carson Ryder wird gerufen, um die Hypnose des Psychopathen Crayline zu unterbinden. Dies gelingt ihm nicht und so kommt es, dass das Monster fliehen kann.

Ryder beschließt, nach diesem Vorfall, Urlaub zu machen. Doch schon folgt der nächste Schlag. Ein Mann wird gefoltert in einem Zimmer gefunden, eine Frau tot in einem Teich, und sie sollen nicht die einzigen Toten in dem kleinen Örtchen bleiben. Ryder begibt sich mit Cherry auf die Suche nach dem Mörder. Später schaltet sich noch das FBI ein. Ryder bemerkt, dass sich auch sein psychopatischer Bruder in dem Ort niedergelassen hat. Hat er womöglich etwas mit den Morden zu tun? Dann wird Ryder plötzlich selbst zum Gejagten. Und was hat es mit den Jugendlichen auf sich, die gegeneinander kämpfen mussten? …

Das Cover sagt rein gar nichts über das Buch aus. Ich dachte dies wird im Buch klar, aber so ist es nicht. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich hätte es mir etwas blutrünstiger vorgestellt, aber es war sehr leicht zu lesen und ich wollte es auch nicht mehr aus der Hand legen, da ich bis zum Schluss nicht wusste, wer wohl der Mörder sein wird. Leider bleibt die Spannung auch etwas auf der Strecke.

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Veröffentlicht am 15.12.2022

Kryptische Aussagen und unrealistische Handlungen

Seelendämmerung
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„Seelendämmerung“ ist der zweite Fall für Thyra König und somit der zweite Teil einer Reihe von Dirk Trost.
Ich kannte den ersten Teil „Blutgold“ nicht, was aber kein Problem darstellen sollte. Denn den ...

„Seelendämmerung“ ist der zweite Fall für Thyra König und somit der zweite Teil einer Reihe von Dirk Trost.
Ich kannte den ersten Teil „Blutgold“ nicht, was aber kein Problem darstellen sollte. Denn den zweiten Band kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen und kommt sehr gut in die Handlung. Die Charaktere werden ebenfalls gut beschrieben, so dass man sich von ihnen ein Bild machen kann und direkt in das Leben der Investigativjournalistin Thyra König und dem Privatermittler Folkert Mackensen einsteigen kann.

Als Thyra König nach ihrem Boxtraining in der Duschkabine überfallen wird, ahnt sie nicht, auf was für eine spannende und nervenzerreisende Reise sie sich bald begeben wird. Mit sehr kryptischen Aussagen, schildert der Täter sein Anliegen: Thyra soll ihm helfen, die Kinder aus dem Paradies zu holen.
Einem Hinweis folgend, fährt sie gemeinsam mit Folkert Mackensen zuerst nach Berlin ins berüchtigte Berghain, später nach Irland auf eine grüne Insel.
Was die beiden dort erwartet, ist kaum zu glauben.

Man merkt, dass Dirk Trost für sein Buch sehr viel Recherche betrieben hat.
Orte werden detailgetreu beschrieben, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann.
Er beschreibt Dinge, die so verrückt sind, dass man sie kaum wahrhaben möchte.
Die Geschichte hat mich sehr fasziniert. Das Thema „Sekte“ hat Dirk Trost sehr gut umgesetzt.
Leider wurde die Geschichte durch mehrfache Wiederholungen des Autors ein wenig kaputt gemacht; Spannung ging so für mich verloren, da dieselben Dinge immer und immer wieder wiederholt wurden.
Ebenso war ich von den Charakteren enttäuscht. Diese wurden mir zu unrealistisch dargestellt. Vor allem Thyra schien alles in den „Schoß zu fallen“, sie hatte auf alles eine Antwort oder für jeden Umstand eine Taktik. Auch waren ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehbar. Dadurch wurde die gesamte Handlung bis zum Schluss immer unrealistischer.

Die Idee des Buches fand ich sehr spannend, die Umsetzung hat mir leider nicht ganz so gut gefallen.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Sehr brutal

Bad Family
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Zwei Freundinnen aus Australien sind zum ersten Mal in Deutschland und besuchen das Oktoberfest in Bayern. Die Stimmung ist ausgelassen, der Alkohol fließt und dort lernen sie drei Geschwister kennen, ...

Zwei Freundinnen aus Australien sind zum ersten Mal in Deutschland und besuchen das Oktoberfest in Bayern. Die Stimmung ist ausgelassen, der Alkohol fließt und dort lernen sie drei Geschwister kennen, die zwar nur gebrochenes Englisch sprechen, aber doch ganz nett zu sein scheinen, bis sie in das Auto der Geschwister gezerrt und zum Haus der Familie Koller gefahren werden. Was sie dort erleben, hat mit einem liebevollen Elternhaus nichts zu tun..

Die Story an sich fand ich sehr spannend. So etwas in der Art gibt es als Horrorfilme und genauso hat es sich auch gelesen. Sehr viel Gewalt, Blut und andere fürchterliche Dinge.

Die Geschichte ließ sich sehr flüssig und schnell lesen.

Für mich war es eine kurzweilige Geschichte, die mir an einigen Stellen zu brutal und ein bisschen zu drüber war und auch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Nicht meins

Fake Roomie
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„Fake Roomie“ war für mich das erste Buch der Autorin. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen. Meine Entscheidung, es zu lesen, wurde größtenteils von seiner aktuellen Popularität und ...

„Fake Roomie“ war für mich das erste Buch der Autorin. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen. Meine Entscheidung, es zu lesen, wurde größtenteils von seiner aktuellen Popularität und dem niedlichen Cover beeinflusst, obwohl Romance normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist.

Amy und Cameron kennen sich schon ihr ganzes Leben. Sie sind die allerbesten Freunde, vertrauen sich, unterstützen sich und holen den jeweils anderen aus schlimmen Dates heraus. Sie selbst haben sich Regeln auferlegt, dass sie nur Freunde bleiben dürfen. Sie dürfen sich niemals nackt sehen, sich niemals küssen und sich vor allem niemals ineinander verlieben. Doch als Amy die Chance auf ihre absolute Traumwohnung erhält, und die Vermieterin nur an Paare vermieten möchte, bleibt Amy in diesem Moment nichts anderes übrig, so zu tun, als wäre sie mit Cameron verlobt. Um die Lüge perfekt zu machen, muss er nun auch noch mit Amy zusammen in die Wohnung ziehen. Natürlich nur so lange, bis Amy die Wohnung wirklich bekommt. Ob das gut geht?

Naja, wie die Geschichte ausgehen wird, ist vermutlich nach Lesen des Klappentextes sowieso klar. Allerdings haben mich mehrere Dinge innerhalb der Geschichte gestört. Zum einen fand ich Amy und Cameron nicht wirklich greifbar. Sie waren mir beide nicht wirklich unsympathisch, allerdings konnte ich auch nicht wirklich groß Sympathien für beide aufbringen. Die ganze Miskommunikation zwischen den beiden hat mich in den Wahnsinn getrieben.
Eine erfrischende Ausnahme bildete Ivy, ein Charakter, der aber leider viel zu wenig in der Geschichte vorkam.

Obwohl der Schreibstil flüssig war und die Perspektivenwechsel zwischen Amy und Cameron gut umgesetzt wurden, konnte mich die Handlung insgesamt nicht überzeugen.

Die Geschichte hätte eigentlich ganz süß sein können, allerdings fand ich so viele Stellen einfach nur unangenehm zu lesen und ich glaube der Trope „Friends-to-Lovers“ spricht mich einfach nicht an. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für diese Art von Romanen. (Oder einfach nur unromantisch :D)

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