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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2022

Ein spannendes historisches Abenteuer

Octavia, Tochter Roms – Gefahr in Germanien (Octavia, Tochter Roms 1)
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Ein gelungenes Kinderbuch über Octavia, die Tochter eines römischen Legionärs, die zusammen mit diesem in einem Militärlager in Germanien lebt, nachdem ihre Mutter spurlos verschwunden ist. Doch dort ...

Ein gelungenes Kinderbuch über Octavia, die Tochter eines römischen Legionärs, die zusammen mit diesem in einem Militärlager in Germanien lebt, nachdem ihre Mutter spurlos verschwunden ist. Doch dort wird sie plötzlich eiskalt verraten und muss zu den Germanen fliehen - wo sie herausfindet, dass diese einen Aufstand gegen Rom planen. Deshalb versucht sie, die drohende Katastrophe abzuwenden und dabei auch noch ihren Vater zu retten, der seit dem Verrat gefangen gehalten wird. Der Schreibstil erzählt angenehm einfach aus der Erzählerperspektive und die kurzen Kapitel ermutigen zusätzlich zum flüssigen und schnellen Lesen. Das Setting ist dabei wirklich interessant und auch die Geschichte selbst ist spannend gemacht, so dass man wissen will wie es weiter geht, selbst wenn man den historischen Hintergrund gänzlich kennt. Nur gibt es an einigen Stellen durchaus viele lateinische Sprüche und Vokabeln, was einige jüngere Leser vielleicht kurz abschreckt, obwohl diese eigentlich keine großen Probleme darstellen. Außerdem ist Octavia eine wirklich starke und mutige Protagonistin, was gerade dadurch unterstrichen wird, dass sie sich zu einer Zeit durchsetzt, in der Frauen nicht so viel zu sagen hatten. Sprich ist sie wirklich ein gutes Vorbild und ein toller Charakter. Insgesamt also ein gutes Buch mit viel Frauenpower, das sowohl junge als auch ältere Leser überzeugen kann und in dem man durch den geschichtlichen Aspekt durchaus noch was lernt.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Mit tiefgründiger Idee & relativ guter Umsetzung

Winterrose
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Ein schöner New Adult-Roman und gleichzeitig Band vier der »How To Be Happy«-Reihe, den man aber auch unabhängig davon lesen kann. (Allerdings empfiehlt es sich, Band eins und Band zwei zu lesen, da dort ...

Ein schöner New Adult-Roman und gleichzeitig Band vier der »How To Be Happy«-Reihe, den man aber auch unabhängig davon lesen kann. (Allerdings empfiehlt es sich, Band eins und Band zwei zu lesen, da dort doch schon einige Schlüsselszenen passieren.) Hier geht es um Rose, die vor zwei Jahren einen One Night-Stand mit Jerome hatte, dem Bruder der Frau ihres Exfreundes. Obwohl schon damals Gefühle im Spiel waren, kam es aber nicht zu einer Beziehung, da Jerome kurz darauf in Schwierigkeiten geriet. Doch jetzt machen alle plötzlich gemeinsam Winterurlaub, wobei Rose ihm wieder näher kommt - was aber auch ein unliebsames Geheimnis zutage fördert. Der Schreibstil ist relativ einfach und leicht gehalten und erzählt dabei aus Rose' Sicht. Dabei gibt es auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, so dass man sich die Situation der beiden sehr gut vorstellen kann. Auch ansonsten hat die Story durchaus tiefgründige Elemente und die Charaktere punkten mit ihren gut ausgearbeiteten Hintergrundgeschichten. Die Lovestory selbst ist dabei auch schön zu verfolgen. Nur einen kleinen Tick emotionaler hätte es manchmal ruhig noch werden können; gerade da teilweise sehr ernste und dramatische Themen angesprochen werden, hätte es gepasst, wäre das lockere Liebesgeschichten-Feeling stellenweise auch mal nicht vorhanden gewesen, damit die Geschichte einem ordentlich unter die Haut geht. Aber auch so passt alles ganz gut und insgesamt ist es wirklich ein nettes Buch, was einen wie der Rest der Reihe gut unterhält.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Eine mitreißende Story zum Durchsuchten

Dreivierteltot
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Ein relativ guter Jugend-Thriller über Kim, die mit ihrem Freund Jon eine Wandertour durch Schottland macht und dabei den attraktiven und mysteriösen Sky kennenlernt. Kurz darauf schickt ihre beste Freundin ...

Ein relativ guter Jugend-Thriller über Kim, die mit ihrem Freund Jon eine Wandertour durch Schottland macht und dabei den attraktiven und mysteriösen Sky kennenlernt. Kurz darauf schickt ihre beste Freundin Emma ihr seltsame Nachrichten und meint, sie wäre auch in Schottland, bevor plötzlich Funkstille herrscht - bis Kim im Wald eine Leiche entdeckt, die aussieht wie ihre Freundin. Der Schreibstil erzählt aus Kims Sicht und ist dabei wunderbar locker und einfach. Außerdem motivieren einen die angenehm kurzen Kapitel sehr zum Lesen. Die Charaktere sind dabei relativ gut ausgearbeitet und auch der Plot ist nicht schlecht; die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und gerade zum Ende hin gibt es dann einige Wendungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Sprich ist das Buch wirklich unterhaltsam und durchaus mitreißend zu verfolgen. Insgesamt eine gute Empfehlung für alle Fans von Jugend-Thrillern, die eine schnelllebige Story für Zwischendurch suchen.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Eine gute Empfehlung für Zwischendurch

Wenns einfach so passiert
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Eine angenehme Young Adult-Lovestory über die Schülerin Becca, die durch ihren Umzug am Rathenburg-Gymnasium landet. Dort scheint sich der gutaussehende Jay für sie zu interessieren, aber auch den ruhigeren ...

Eine angenehme Young Adult-Lovestory über die Schülerin Becca, die durch ihren Umzug am Rathenburg-Gymnasium landet. Dort scheint sich der gutaussehende Jay für sie zu interessieren, aber auch den ruhigeren Nick bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf. Jedoch ist das Gefühlschaos erst völlig komplett als sie dann auch noch bemerkt, dass sie sich in ein Mädchen verliebt hat. Die Geschichte versprüht ein schön frisches Schulfeeling und liest sich dank des einfachen und lockeren Schreibstils, der aus Beccas Sicht erzählt, sehr angenehm und leicht. Die Charaktere sind ebenfalls ganz nett, wenn auch nichts besonderes und die Chemie zwischen Becca und ihrer heimlichen Angebeteten ist echt gut. Auch der Plot ist relativ unterhaltsam und realistisch gemacht, wobei einige wohl etwas von einer bestimmten Wendung überrascht sein werden. Zwar eskaliert an einer Stelle etwas das typische Schul-Drama, das so herrscht, was vielleicht leicht unrealistisch wirkt, aber das wäre dann auch schon der einzige richtige Kritikpunkt. Insgesamt also ein wirklich nettes Buch für alle, die Lust auf eine Story mit Schul-Setting und einer lesbischen Lovestory haben, das sich schnell mal so weg liest.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Kann einen gut unterhalten

Miss Gladys und ihr Astronaut
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Ein ganz schöner Roman über den grimmigen Astronauten Thomas Major, der eigentlich seine Exfrau per Satellitentelefon anrufen will, aber stattdessen die siebzig-jährige, leicht demente Gladys erreicht. ...

Ein ganz schöner Roman über den grimmigen Astronauten Thomas Major, der eigentlich seine Exfrau per Satellitentelefon anrufen will, aber stattdessen die siebzig-jährige, leicht demente Gladys erreicht. Diese kümmert sich gerade um ihre beiden Enkel, solange deren Vater im Gefängnis ist und begeht aus Versehen einen schrecklichen Fehler. Deshalb beschließt Thomas, ihr vom Weltall aus unter die Arme zu greifen, damit die kleine Familie nicht auseinander gerissen wird. Die Idee der Geschichte ist wirklich nett und auch der Schreibstil, der sehr einfach und locker in der Erzähler-Perspektive verfasst ist, macht einem das Lesen leicht. Dazu gibt es außerdem eine schöne kleine Prise Humor, die alles auflockert und einen manchmal zum Schmunzeln bringt. Die Charaktere sind ebenfalls relativ gut ausgearbeitet und gerade Thomas ist sehr interessant, da man erst Stück für Stück seine Lebensgeschichte erfährt und er so nochmals an Tiefe gewinnt. Über Gladys hätte man sich an der ein oder anderen Stelle zwar vielleicht noch etwas mehr gewünscht, aber auch so war es vollkommen okay. Genau wie der Plot an sich, der wirklich angenehm zu verfolgen ist und wo man gern immer erfahren möchte, was als nächstes passiert. Insgesamt also ein echt unterhaltsames Buch mit einer originellen, definitiv leicht humorvollen Geschichte, die sich für Zwischendurch schon mal lohnt, wenn einiges natürlich auch etwas vorhersehbar ist.

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