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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2023

die Spannung fehlte leider

Glutspur
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Liv Jensen hat ihren Job als Ermittlerin bei der Polizei in Jütland aufgegeben und ist nach Kopenhagen gezogen. Dort arbeitet sie vorübergehend als Privatdetektivin. Ein Freund bei der Polizei bittet sie ...

Liv Jensen hat ihren Job als Ermittlerin bei der Polizei in Jütland aufgegeben und ist nach Kopenhagen gezogen. Dort arbeitet sie vorübergehend als Privatdetektivin. Ein Freund bei der Polizei bittet sie um Ermittlungen in einem alten Fall. Vor drei Jahren wurde ein Journalist ermordet, der Täter nie gefunden.
Hannah Leon muss den Selbstmord ihres Bruders Daniel verarbeiten, der einen Freigang aus dem Gefängnis zu seinem Selbstmord genutzt hat. Zuvor hatte er in seiner Gefängniszelle eine Botschaft an die Wand geschrieben in unbekannter Sprache.
Der aus dem Iran geflüchtete Kfz-Mechaniker Nima wird des Mordes an seiner Ex-Affäre verdächtigt. Wie hängen die Ereignisse zusammen?

Die Handlung wechselt kapitelweise von Liv, zu Hannah und zu Nima. Zwischendurch kurze eingeschobene Kapitel aus 1943, in denen es um eine schwangere Jüdin geht. Das Buch ist eigentlich gut geschrieben, mit schönem Schreibstil, aber mir leider viel zu detailliert. Dadurch schweiften meine Gedanken sehr schnell ab. So habe ich manchmal z.B. den Wechsel von Liv zu Hannah gar nicht so schnell realisiert. Livs Ermittlungen plätschern lange vor sich hin, es passiert leider so gar nichts. Ich fand das Buch leider überhaupt nicht spannend,es war für mich eher ein Roman, als ein Krimi. Die Auflösung ist zwar plausibel und alles gut konstruiert und komplex, aber mich konnte das Buch leider nicht fesseln, so dass ich weitere Bücher um Liv Jensen nicht lesen werde.

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Veröffentlicht am 30.09.2023

leider nicht sehr unterhaltsam

Verlogen
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Vor sieben Monaten verschwand eine junge Mutter spurlos. Aufgrund einer hinterlassenen Notiz für ihre Tochter nahm man an, sie habe Selbstmord begangen. Nun aber wird ihre Leiche in der Höhle eines Lavafelds ...

Vor sieben Monaten verschwand eine junge Mutter spurlos. Aufgrund einer hinterlassenen Notiz für ihre Tochter nahm man an, sie habe Selbstmord begangen. Nun aber wird ihre Leiche in der Höhle eines Lavafelds gefunden. Elma und ihr Kollege nehmen die Ermittlungen wieder auf. Wo findet man heute im Gegensatz zu den damaligen Ermittlungen einen neuen Ansatzpunkt?

In eingeschobenen kurzen Kapiteln wird in Ich-Perspektive geschildert, welche Schwierigkeiten eine Mutter mit ihrem Kind hatte, von der Geburt ihrer Tochter bis in die Gegenwart. Erst spät wird ersichtlich, was es damit auf sich hat.

Das erste Buch der Autorin fand ich leidlich unterhaltsam, wollte es hier noch einmal versuchen. Mich hat aber auch dieses Buch leider nicht wirklich packen können. Die isländischen Namen sind schwierig, oft hielt ich die jeweilige Person für einen Mann, obwohl es eine Frau war und umgekehrt. Erst nach dem Lesen habe ich hinten ein Personenregister entdeckt. Aber auch die die Handlung plätschert einfach nur vor sich hin, spannende Passagen fehlten leider. Sehr unbefriedigend fand ich außerdem das Ende, das hat mich richtig geärgert. Ich bin raus aus der Reihe, mir ist das Ganze doch zu langweilig.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Etwas klischeehaft

Elbleuchten
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Reederstochter Lily Karsten bittet bei einer Schiffstaufe einen Hafenarbeiter, ihren ins Hafenbecken gefallenen Hut zu retten. Dabei wird der Mann schwerst verletzt. In der Folge fängt die „höhere Tochter“ ...

Reederstochter Lily Karsten bittet bei einer Schiffstaufe einen Hafenarbeiter, ihren ins Hafenbecken gefallenen Hut zu retten. Dabei wird der Mann schwerst verletzt. In der Folge fängt die „höhere Tochter“ an, sich Gedanken zu machen über die sozialen Unterschiede.

Nachdem ich mit Begeisterung die beiden Bände „Das Tor zur Welt“ gelesen hatte, hatte ich nach weiteren Büchern der Autorin geschaut und mir Elbleuchten bestellt.

Leider konnte mich die Handlung hier nicht so fesseln wie die anderen Bücher. Es war recht klischeehaft mit dem großen Elend einerseits, dem unwissenden, reichen, naiven Töchterchen aus gutem Hause andererseits. Natürlich verliebt sich Lily in einen Hafenarbeiter, aber ihr Aufbegehren gegenüber der Familie und die Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen haben mir gefallen. Das Ende dann leider wieder weniger, so dass ich den zweiten Band nicht lesen werde.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Hatte mir mehr davon versprochen

Der Bojenmann
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Ein Serientäter treibt in Hamburg sein Unwesen. Zunächst hat er einen der Hamburger Bojenmänner ausgetauscht. Er hat einen Toten plastiniert und an der gleichen Stelle auf der Elbboje befestigt, so dass ...

Ein Serientäter treibt in Hamburg sein Unwesen. Zunächst hat er einen der Hamburger Bojenmänner ausgetauscht. Er hat einen Toten plastiniert und an der gleichen Stelle auf der Elbboje befestigt, so dass es erst einem vorbeifahrenden Paddler auffiel, dass mit der hölzernen Bojenmann Figur etwas nicht stimmt. Und es gibt weitere Leichen, die so präpariert in Hamburg ausgestellt werden.

Die Spuren weisen zu einem Seemannstreff. Anscheinend hat es jemand auf Seeleute abgesehen.

Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen wie nach der Leseprobe und dem Klappentext erwartet. Mir ist einiges zu langatmig gewesen, zu lange Dialoge, zu viel Frotzeleien zwischen Kommissar Knudsen und seinem Freund, dem ehemaligen Lotsen Ocke Andersen, zuviel Beschreibungen Hamburger Besonderheiten. Irgendwie insgesamt zu viel gewollt und teilweise zu sehr überzogen, auch auf die Sprache und den Humor bezogen. Mir wurden zudem die Protagonisten nicht sehr sympathisch, konnten mich nicht für sich einnehmen, obwohl die Autoren seitenlang versucht haben, die Charaktere herauszuarbeiten. Zwischendurch gibt es einen Blick in die Kindheit des Mörders, so dass man erfährt, wie es zu seinem "Hobby" gekommen ist. Das ganze Thema um das Plastinieren war mir zu drastisch. Ich habe mich regelrecht durch das Buch durchmühen müssen. Ein offenes Ende, was wohl die Lust auf die Fortsetzung wecken soll, hat mich dann völlig verärgert, so dass ich einen weiteren Band nicht lesen werden. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen.

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Veröffentlicht am 12.03.2023

unterhaltsam, aber fesselt mich nicht mehr wie früher

Ostfriesengier
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Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen haben eine neue Chefin. Auf ihrer Antrittsfeier explodiert auf dem Parkplatz vor dem Polizeigebäude plötzlich ein Fahrzeug, der Wagen von Dirk Klatt, BKA Mitarbeiter. ...


Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen haben eine neue Chefin. Auf ihrer Antrittsfeier explodiert auf dem Parkplatz vor dem Polizeigebäude plötzlich ein Fahrzeug, der Wagen von Dirk Klatt, BKA Mitarbeiter. Nicht lange danach wird Dirk Klatt erschossen aufgefunden. Wer hatte es auf ihn abgesehen und warum? Zeitgleich verschwindet eine Mitarbeiterin von Café ten Cate spurlos. Ann Kathrin, Weller und Rupert haben alle Hände voll zu tun und die Zusammenarbeit mit ihrer neuen Chefin lässt sich nicht allzu gut an...

Hier gibt es zwei Erzählstränge. Zum einen muss der Mörder von Dirk Klatt gefunden werden. Bei dem einen Mord bleibt es zudem nicht. Zum anderen gilt es, die junge Mutter und ihr Tochter zu finden, die vor einem gewalttätigen Ex geflohen sind und sie zu beschützen. Mitarbeiter vom BKA, die im Falle Klatt ermitteln, machen Ann Kathrin das Leben nicht gerade leichter, ebenso wenig wie ihre Chefin Elisabeth Schwarz. Diese kommt in der Handlung nicht sehr gut weg, wird sich meine Sympathien und die des Teams noch verdienen müssen.

Das Buch war gewohnt unterhaltsam, allerdings hat es mir ein wenig an Spannung gefehlt. Manches ist einfach auch zu überzeichnet. Und für meinen Geschmack war es zu viel Werbung für Bettina Gröschl, Café ten Cate etc.

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