Schmerz voller Liebe
Kodiak Echoes – Trust meDa ich bereits den ersten Teil der Kodiak Reihe kenne und noch dazu sehr gemocht habe, war klar, dass ich dieses Buch nicht ungelesen lassen kann. Es ist sehr leicht ersichtlich, dass die beiden Bücher ...
Da ich bereits den ersten Teil der Kodiak Reihe kenne und noch dazu sehr gemocht habe, war klar, dass ich dieses Buch nicht ungelesen lassen kann. Es ist sehr leicht ersichtlich, dass die beiden Bücher zusammengehören, da sie im Cover nahezu ident sind, aber durchaus hübsch mit dem Wald und der schönen Schrift.
Die Handlung wird wieder aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt, dieses Mal Finn, Brynns Bruder und Keira, die Schwester der verstorbenen Ada, deren ungeklärter Tod eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt. Zudem gibt es nach fast jedem Kapitel einen Auszug aus Adas Tagebuch von 2014. Finn ist charmant, gut aussehend, unabhängig, sieht fast überall das positive und ist irgendwie überall und nirgends daheim. Obwohl Keira die größere Rolle in der Erzählung der Geschehnisse einnimmt, ist eindeutig er der Sympathieträger der Geschichte. Keira wirkt in allem unzufrieden, hat natürlich eine sehr tragischen Hintergrund, strafft sich selbst mit ihrem Selbstmitleid und nervt zwischendurch leider sehr. Man rätselt immer wieder wer der/die TäterIn ist und dies trägt definitiv zur Spannung im gesamten Buch bei, wodurch ich innerhalb kürzester Zeit alles gelesen hatte.
Mir gefiel der erste Teil dieser Dilogie ein wenig besser, da einfach das Setting im Kodiak Nationalpark neu war und auch mehr auf die Umgebung und auch die Kodiakbären eingegangen wurde. Trotzdem hat mir der Roman sehr solide, fesselnde Lesestunden geliefert!
Fazit: Ich bin definitiv ein Fan der Autorin geworden und würde auch einen weiteren Roman von ihr lesen!