Ein tragisch-schönes Familiendrama. Tieftraurig und doch gleichzeitig hoffnungsvoll.
Wie Risse in der ErdeEin wirklich empfehlenswertes und emotionales Familiendrama und eine tragische Liebesgeschichte in einem, die schmerzlich aufzeigt, was passieren kann, wenn man nicht miteinander kommuniziert, sondern ...
Ein wirklich empfehlenswertes und emotionales Familiendrama und eine tragische Liebesgeschichte in einem, die schmerzlich aufzeigt, was passieren kann, wenn man nicht miteinander kommuniziert, sondern stattdessen spekuliert.
Es geht um Wehmut, verpasste Chancen und wie falsche Entscheidungen das eigene Schicksal verändern und den Lauf des Lebens beeinflussen.
Die 17-jährige Beth verliebt sich in den gleichaltrigen, gut aussehenden, aus gutem Hause stammenden und Literatur liebenden Gabriel. Mit ihm erlebt sie ihre erste große Liebe und die Gefühle sind beiderseits sehr stark. Gabriels Mutter allerdings ist von dieser Verbindung nicht überzeugt und verunsichert Beth mit einigen ihrer Aussagen. Als Beth Gabriel während seines Studiums auf dem Campus von Oxford besucht, erfährt sie etwas, das ihre heile Welt ins Wanken bringt und trennt sich von ihm.
13 Jahre später ist Beth mit Frank verheiratet, der sie ebenso bereits seit der Schulzeit vergöttert. Sie leben auf der Farm seiner Eltern ein beschauliches, einfaches Leben und teilen zudem einen schlimmen Schicksalsschlag, nämlich den Tod des gemeinsamen Sohnes Bobby.
Eines Tages steht Gabriel quasi wieder vor der Tür, denn er kehrt gemeinsam mit seinem Sohn Leo zurück in den Ort und ins alte Herrenhaus seiner Eltern. Erneut treffen die Liebenden von damals aufeinander und haben fortan viel miteinander zu tun, sehr zum Missfallen von Frank.
Und während sich Frank und Beth schleichend voneinander entfernen und dafür Gabriel zunehmend mehr Raum einnimmt, geschieht ein erneuter tragischer Todesfall. War es ein Unfall, Mord oder Totschlag? Auf schicksalhafte Weise hängen beide Unglücke von damals und heute zusammen, was während des Gerichtsprozesses aufgearbeitet wird.
Das Ende ist stimmig, überraschend, tieftraurig und doch gleichzeitig hoffnungsvoll. Eine authentische Geschichte, so richtig mitten aus dem Leben gegriffen und wundervoll erzählt.