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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

Nur was für Fans

Dass es uns überhaupt gegeben hat
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Cover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und ...

Cover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und sie nicht mehr da ist. Zurück bleibt nur Asche.

Inhalt:
Marco Wanda beschreibt in dem Buch einen Werdegang seiner gleichnamigen Band Wanda. Es handelt sich in diesem Fall eben um ein Selbstporträt.
Er erzählt von den holprigen Anfängen, über die Gründung der Band, über Erfolg, Niederlagen und bis hin zum Ende der band.

Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir persönlich die Band so überhaupt gar nichts gesagt hat. Bisher einfach nie etwas davon gehört, dass es diese Band eben überhaupt gab – was eben auch passend zum Buchtitel ist.
Leider muss ich sagen, dass es mir echt schwer gefallen ist so richtig ins Buch einzutauchen. Ich habe mich nicht wirklich abgeholt gefühlt. Es tauchen Namen und Szenen gleich zu beginn auf, die mir eben nichts gesagt haben und ich so keinerlei zusammenhänge gesehen habe. Wenn man die Band kennt ist das sicher was anderes, aber so einfach holprig und man musste sich doch recht durchkämpfen. Auch was die Emotionen angeht, so hat das am Anfang einfach gefehlt. Es war eher wie ein Bericht verfasst.
Erst nach und nach wirkt es flüssiger und es findet so langsam den roten Faden. Auch sind die Ereignisse nicht mehr so sprunghaft. Man bekommt endlich mal Gefühle geliefert und man lernt so auch mal Marco Wanda kennen. Man wird jetzt erst mitgenommen auf seine Achterbahn der Geschehnisse rund um die Band und auch die ganzen Erfolge und auch regelrechte Abstürze. Es wird dann eben auch mal interessanter, da es nicht wie eine Art Dokumentation ist.
Habe dann auch mal mir ein Paar Songs und Videos angeschaut und meins ist es einfach nicht, aber dennoch war es mal eine Erfahrung wert ein etwas anderes Selbstporträt zu lesen, was durchaus auch ehrlich rüberkommt. Nur als Autor würde ich Wanda jetzt nicht wirklich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Provokativ

Haunting Adeline
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Cover:
Die Gestaltung des Buches ist extrem düster mit dem Totenkopf und den roten Rosen. Man weiß gleich, dass dieses Buch auch Böses enthält. Dazu findet man auch eine Warnung als Sticker, dass dieses ...

Cover:
Die Gestaltung des Buches ist extrem düster mit dem Totenkopf und den roten Rosen. Man weiß gleich, dass dieses Buch auch Böses enthält. Dazu findet man auch eine Warnung als Sticker, dass dieses Buch eine Leseempfehlung ab 18 Jahre hat.
Zudem habe ich die Ausgabe mit dem passenden Farbschnitt in schwarz mit ebenfalls dem Totenkopf und den roten Rosen. Leider färbt dieser etwas ab.

Inhalt:
Die junge Frau Adeline ist Bestsellerautorin. Sie hat ein Anwesen in Optik einer viktorianischen Villa von ihrer Großmutter geerbt, welches schon etwas in die Jahre gekommen ist und gruselig wirkt. Durch Zufall entdeckt sie die Tagebücher ihrer ermordeten Urgroßmutter und bekommt damit Hinweise, dass diese damals einen Stalker hatte. Ihr Mörder vielleicht???
Dumm nur, dass es nicht lange dauert und sie plötzlich auch einen Stalker hat, der sie bei einer Lesung entdeckt hat und ihr nun nachstellt und ihr ständig rote Rosen schenkt und sogar in ihr Haus einbricht…Wird auch sie sterben??

Meinung:
Der Stalker namens Zane ist anfangs noch zurückhaltend, aber er hat eine sehr dunkle Seite. Einerseits hat er Vergewaltigungsfantasien und andererseits versucht er einen Menschen- bzw. Kinderhändlerring zu zerschlagen. Er ist regelrecht besessen von Adeline und stellt sich jeden in dem Weg der nur versucht sie zu berühren. Nebenbei jagt er Kinderschänder.
Er als Figur ist echt etwas merkwürdig. Ich kann gar nicht so richtig was mit ihm anfangen. Einerseits find ich das ja gut, dass er gegen die Menschenhändler vorgeht, aber andererseits sind seine Gelüste auf sexueller Basis einfach nur extrem und auch teils echt widerlich.
Das Buch hat nicht ohne Grund eine Trigger Warnung. Es provoziert durchgängig und man mag es teils einfach auch gar nicht weiterlesen. An sich steckt ja aber eine Story dahinter mit viel Aussagekraft, aber die Szenen mit Vergewaltigung und Mord muss man echt nicht haben.
Mir persönlich zu viel. Und damit hat das auch nix mit Dark Romance an sich zu tun, denn wirklich Romance ist da nix. Extrem brutal und auch teils verstörend.
Das was Adeline erlebt ist einfach nur erniedrigend.
Für mich keine wirkliche Leseempfehlung und absolut grenzwertig.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Leider nicht so Besonders

Violet Made of Thorns – Dem Schicksal zu trotzen hat seinen Preis
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Cover:
Optisch sehr ansprechend mit dem lila-rosafarbenen Farbverlauf und den goldenen Blüten mit Dornen. Passend zum Inhalt des Buches, denn dort tauchen diese Ranken auch auf.
Zudem hat das Buch, je ...

Cover:
Optisch sehr ansprechend mit dem lila-rosafarbenen Farbverlauf und den goldenen Blüten mit Dornen. Passend zum Inhalt des Buches, denn dort tauchen diese Ranken auch auf.
Zudem hat das Buch, je nach Auflage auch einen farblich passenden Farbschnitt.

Inhalt:
Violet ist eine Prophetin bzw. Seherin, aber auch eine sehr gute Lügnerin, welche den königlichen Hof mit ihren geschickt formulierten vermeintlichen Weissagungen beeinflusst. Prinz Cyrus will den Posten von Violet berauben, sollte er am Ende des Sommers den Thron besteigen, es sei denn sie kann das vielleicht irgendwie verhindern.
Doch als der König sie bittet, für einen bevorstehenden Ball Prophezeiungen bezüglich Cyrus’ Liebesleben zu fälschen, erweckt Violet einen gefürchteten Fluch zum Leben, der das Königreich entweder verdammen oder erlösen wird – je nachdem, für welche Braut sich der Prinz entscheidet.

Meinung:
Der Klappentext konnte mich durchaus überzeugen, denn es klang sofort spannend, so dass ich das Buch einfach kaufen musste.
Auch gleich zu Beginn war ich Feuer und Flamme für Violet. Als dann immer mehr Protagonisten dazu kamen wurde es plötzlich verworrener. Die gesamte Geschichte wirkte zerrissen und einfach nicht kompakt genug. Überall lose Enden und immer wieder kleineren Twists, die einfach unnötig sind, bzw. den Lesefluss eher negativ beeinflusst haben.
Die Grundidee der Story ist echt gut und es gibt auch gute inhaltliche Ansätze, aber leider wird der Leser fast nie wirklich abgeholt. Das Worldbuilding lässt zu Wünschen übrig, denn eine wirklich gute Beschreibung der Szenen gibt es kaum.
Der Schreibstil wirkt unfertig und etwas holprig. Ein wirklicher Spannungsaufbau fehlt hier leider, obschon es spannende Szenen gibt, welche aber dann durch unnötige Dialoge oder eingeschobene Phrasen geprägt sind.
Für mich was es regelrecht eine Qual, um das Buch bis zu Ende zu lesen. Ich habe gehofft, dass es eben spannender wird und ich einen Ahha-Effekt am Ende bekomme, was leider so nicht geschehen ist. Es fehlt einfach der rote Faden.
Auch die Charakterisierung erschient unfertig, denn so richtig nahbar wurde Violet nie.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Leider nichts

Die Totentänzerin
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Ich habe die Trojan- Reihe angefangen und fand die ersten beiden Bände richtig gut, so dass eben dieser als dritter Band auch auf meine Leseliste musste.

Cover:
Mal wieder passend zur Reihe in Grautönen ...

Ich habe die Trojan- Reihe angefangen und fand die ersten beiden Bände richtig gut, so dass eben dieser als dritter Band auch auf meine Leseliste musste.

Cover:
Mal wieder passend zur Reihe in Grautönen und mit roten Highlights. Ich finde das optisch super.


Inhalt:

Eine Frau wird angefesselt an ihren deutlich älteren Freund ermordet aufgefunden. Der Mann mit Kopfwunde und die Arme um die Frau umschlungen. Dazu scheint die Nachtwäsche der Beiden regelrecht drapiert neben den Körpern dargestellt. Nils Trojan und sein Team werden zu dem Fall hinzugezogen. Als ein weiteres Paar mit deutlichem Altersunterschied ebenso ermordet aufgefunden wird, ist klar, dass es sich um eine Mordserie handelt. Dumm nur, dass eine Bekannte ins Visiert gerät.


Meine Meinung:

Der Schreibstil von Max Bentow ist wie gewohnt flüssig, leicht und einnehmend.
Die unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven macht es deutlich interessanter und spannender. Zudem auch aus Sicht des Mörders berichtet wird und man dennoch bis zum Schluss im Dunklem tappt.
Die Fälle erscheinen an sich spektakulär, aber ab den zweiten Fall ist es fast schon eintönig oder langweilig. Es gibt kaum Abwandlungen. Auch Trojan wird eher schüchtern dargestellt und ist nicht der Kämpfer. Er ist durch sein eigenes Liebesleben sehr abgelenkt und das macht leider die Story kaputt. Es nimmt einfach zu viel Platz ein. Zudem die Abgrenzung zum kriminalistischen Geschehen kaum gegeben ist. Es verschmilzt quasi. Und das lässt die Spannung immer wieder abklingen.
Zudem die Ermittlungen träge erscheinen. Es gibt wenig Dynamik.
Theresa als eine der Hauptpersonen wird eher schwammig dargestellt, so dass man diese nicht so richtig authentisch findet.

Fazit: Leider diesmal keine 5 Sterne und leider sogar keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Hat mich nicht mitgenommen

Wilde Berge des Balkan
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Cover:
Passend zu den Autorinnenteam werden diese eben auch auf dem Cover abgedruckt. Man erkennt hier die Freude in den Gesichtern und gerade die Bezeichnung Wilde Berge haben es mir angetan.
In der Innenklappe ...

Cover:
Passend zu den Autorinnenteam werden diese eben auch auf dem Cover abgedruckt. Man erkennt hier die Freude in den Gesichtern und gerade die Bezeichnung Wilde Berge haben es mir angetan.
In der Innenklappe findet man zudem eine Routenzeichnung.

Inhalt/Meinung:
Das gesamte Buch ist hochwertig gestaltet und gefällt mir vom Aufbau her ganz gut, allerdings hätte ich mir zu jeden Wanderabschnitt ein paar Bilde gewünscht, statt die komplette Masse in der Mitte des Buches. Das zerreißt es etwas.
Im Buch beschreiben die 3 Frauen zunächst ihre gemeinsamen Erlebnisse und ihre Bergtour die sie durch ungewöhnliche Strecken führt. Sie wandern diesmal abseits der eigentlichen Pfade wie den Alpen rundum Österreich, Deutschland oder Schweiz. Sie wagen sich zum Balkan. Dort beschreiben sie die Begegnungen mit verschiedenen Bewohnern und eben die Natur.
Man spürt beim Lesen, dass alle auf der Journalistenbereich stammen und es wirkt leider wenig emotional, sondern ehr wie ein Bericht. Das hat mich entsprechend leider nicht so recht mitgenommen. Die Wanderung an sich erscheint toll zu sein und ich hätte auch Lust diese Wanderung mal zu machen, aber ein Abenteuer ist das irgendwie nicht. Und statt wilder Natur erschient alles recht karg und eben eher abgeschieden.
An sich gute Erlebnisse. Die Teile mit den Interviews haben nicht so richtig reingepasst, obschon sie durchaus interessant sind. Ich hätte mit gern gezielte Tourenempfehlungen gewünscht, so dass man eben diese genau nachwandern kann. Oder gern auch Adressen wo man welche Unterkünfte oder Sehenswürdigkeiten entdecken kann.
Ich habe mir da echt mehr erwartet. Klar ist es kein Reiseführer, aber so sehr als Bericht ist mit nicht ganz klar welchen Zweck das Buch haben soll für den Leser.
Fazit:
Leider keine wirkliche Kaufempfehlung.

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