Nur was für Fans
Dass es uns überhaupt gegeben hatCover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und ...
Cover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und sie nicht mehr da ist. Zurück bleibt nur Asche.
Inhalt:
Marco Wanda beschreibt in dem Buch einen Werdegang seiner gleichnamigen Band Wanda. Es handelt sich in diesem Fall eben um ein Selbstporträt.
Er erzählt von den holprigen Anfängen, über die Gründung der Band, über Erfolg, Niederlagen und bis hin zum Ende der band.
Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir persönlich die Band so überhaupt gar nichts gesagt hat. Bisher einfach nie etwas davon gehört, dass es diese Band eben überhaupt gab – was eben auch passend zum Buchtitel ist.
Leider muss ich sagen, dass es mir echt schwer gefallen ist so richtig ins Buch einzutauchen. Ich habe mich nicht wirklich abgeholt gefühlt. Es tauchen Namen und Szenen gleich zu beginn auf, die mir eben nichts gesagt haben und ich so keinerlei zusammenhänge gesehen habe. Wenn man die Band kennt ist das sicher was anderes, aber so einfach holprig und man musste sich doch recht durchkämpfen. Auch was die Emotionen angeht, so hat das am Anfang einfach gefehlt. Es war eher wie ein Bericht verfasst.
Erst nach und nach wirkt es flüssiger und es findet so langsam den roten Faden. Auch sind die Ereignisse nicht mehr so sprunghaft. Man bekommt endlich mal Gefühle geliefert und man lernt so auch mal Marco Wanda kennen. Man wird jetzt erst mitgenommen auf seine Achterbahn der Geschehnisse rund um die Band und auch die ganzen Erfolge und auch regelrechte Abstürze. Es wird dann eben auch mal interessanter, da es nicht wie eine Art Dokumentation ist.
Habe dann auch mal mir ein Paar Songs und Videos angeschaut und meins ist es einfach nicht, aber dennoch war es mal eine Erfahrung wert ein etwas anderes Selbstporträt zu lesen, was durchaus auch ehrlich rüberkommt. Nur als Autor würde ich Wanda jetzt nicht wirklich weiterempfehlen.