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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Leider sehr enttäuschend

DARK risky CASTLE
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Als großer Fan der Dark‑Castle‑Reihe hat mich der sechste Teil leider mit einem sehr bitteren Nachgeschmack zurückgelassen. Für mich ist es der bisher schwächste Band – und das, obwohl ich die ersten fünf ...

Als großer Fan der Dark‑Castle‑Reihe hat mich der sechste Teil leider mit einem sehr bitteren Nachgeschmack zurückgelassen. Für mich ist es der bisher schwächste Band – und das, obwohl ich die ersten fünf wirklich geliebt habe. Dieses Mal war ich mehrfach kurz davor abzubrechen.

In der ersten Hälfte wird gefühlt zwanghaft Gewalt hineingepresst, ohne dass es der Handlung etwas bringt. Viel passiert – und gleichzeitig nichts. Die ersten 150–160 Seiten waren für mich nur frustrierend, das frühere Gefühl der Reihe war komplett verschwunden.

Die zweite Hälfte wird minimal besser, der Charme der Lords blitzt kurz auf, aber wirklich Freude kam beim Lesen trotzdem nicht auf. Statt Spannung oder Weiterentwicklung wirkt alles nur noch künstlich in die Länge gezogen. Ich frage mich zunehmend, was Madison und die Lords überhaupt noch erleben sollen, ohne dass es sich wiederholt.

Was mich besonders gestört hat:

massive Rechtschreib‑, Grammatik‑ und Formatierungsfehler, die den Lesefluss ständig unterbrechen

eine extrem dünne Story, die bemüht wirkt, aber kaum Substanz hat

Dialoge ohne Tiefe, teilweise fremdschämend und auf einem Niveau, das nicht zur Reihe passt

blasse Charaktere, zu denen ich nach sechs Bänden immer noch keine echte Verbindung habe

weniger Erotik, was an sich kein Problem wäre – wenn die Handlung dafür tragen würde

offenes Ende, das eher nach Verkaufsstrategie als nach erzählerischer Notwendigkeit wirkt

Madison selbst wird für mich zunehmend unsympathisch und widersprüchlich dargestellt. Die Dynamik mit den Lords wirkt inzwischen unrealistisch und überzogen, und neue Figuren wie Jupiter machen das Chaos eher größer als spannender.

Was bleibt, ist eine wunderschöne Buchgestaltung – dafür gibt es die zwei Sterne. Inhaltlich aber ist der Band für mich eine klare Enttäuschung. Ich werde die Reihe wohl zu Ende lesen, einfach weil ich ungern abbreche, aber wirklich neugierig bin ich nicht mehr. Schade, denn das Potenzial war da – nur leider wird es inzwischen ausgeschlachtet, statt weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Leider nicht wirklich perfekt

Acht perfekte Stunden
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Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich ...

Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen, da der Orangeton für mich eher wenig ansprechend ist. Insgesamt ein schönes, aber nicht herausragendes Cover.
Inhalt
Die Geschichte beginnt mit einer vielversprechenden Idee: Noelle und Sam lernen sich während eines Schneesturms im Stau kennen und verbringen acht Stunden mit intensiven Gesprächen. Diese Ausgangssituation weckt hohe Erwartungen, wird jedoch recht schnell abgehandelt. Entgegen des Klappentextes spielt der Stau nur einen kleinen Teil der Handlung, danach basiert die Geschichte vor allem auf wiederholten, zufälligen Begegnungen der beiden. Die Handlung lebt stark vom Schicksalsmotiv, das stellenweise übertrieben und konstruiert wirkt. Zwar werden emotionale Themen angeschnitten, doch bleiben Charaktere und Beziehung insgesamt eher oberflächlich.
Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, wodurch sich das Buch leicht lesen lässt. Dennoch fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Besonders Noelles verkopfte und unsichere Art empfand ich stellenweise als anstrengend. Die Emotionen und die romantische Spannung waren zwar teilweise spürbar, konnten mich aber nicht durchgehend erreichen. Auch die vielen Zufälle nahmen der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich zu fesseln.
Fazit
Acht perfekte Stunden ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mit einer starken Grundidee startet, diese jedoch nicht konsequent ausschöpft. Es fehlte mir an Tiefe, emotionaler Intensität und einer klaren gemeinsamen Entwicklung der Protagonisten. Gegen Ende wird die Geschichte zwar etwas spannender, konnte meine Erwartungen insgesamt aber nicht erfüllen. Für Leserinnen und Leser, die eine leichte, unaufgeregte Liebesgeschichte suchen, ist das Buch dennoch geeignet – mich hat es jedoch nur teilweise überzeugt.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Merkwürdoge Lektüre

Willow in Deutschland
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Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was ...

Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was es geht.

Inhalt:
Willow will die Menschen verstehen, dafür ist er als junger Außerirdischer ein Jahr lang in Deutschland unterwegs.

Meinung:
Gleich zu Beginn mal was zum Aufbau des Buches: es ist eine Art Tagebuch. Man findet hier eben Notizen von Willow. Seine täglichen Erfahrungen mit der Menschheit und wie es sich für ihn anfühlt, dass auch er selbst einen menschlichen Körper hat.

Teils sehr witzig geschrieben und die Erfahrungen die Willow macht scheinen ja auch etwas außergewöhnlich zu sein.
An sich ist das Buch okay, aber nicht wirklich interessant. Gerade als Willow Freundschaften knüpft wird es dich sehr abgedreht und es fehlt dann einfach der rote Faden. Manche Tage wirken dann auch ehe wie Lückenfüller.
Die Gedanken von Willow sind hier und da gut nachzuvollziehen und aus seiner Perspektive auch lustig und manchmal auch etwas merkwürdig. Auch dass Willow gleich zu beginn Vergleiche zum Aussehen zeiht find ich unpassend.
Schade, dass man nicht merkt wie Willow eigentlich als Außerirdischer war/ist – er beschreibt immer nur den Menschen an sich und seine Beobachtungen.
Insgesamt ganz okay, aber nicht dringend zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Nur was für Fans

Dass es uns überhaupt gegeben hat
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Cover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und ...

Cover:
Ich finde das Cover wirklich richtig gut gestaltet mit dem Schriftzug, welche wie verbrannt wirkt und sich auch erhaben anfühlt. Fast so, als ob man eben einfach die Vergangenheit verbrennt und sie nicht mehr da ist. Zurück bleibt nur Asche.

Inhalt:
Marco Wanda beschreibt in dem Buch einen Werdegang seiner gleichnamigen Band Wanda. Es handelt sich in diesem Fall eben um ein Selbstporträt.
Er erzählt von den holprigen Anfängen, über die Gründung der Band, über Erfolg, Niederlagen und bis hin zum Ende der band.

Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir persönlich die Band so überhaupt gar nichts gesagt hat. Bisher einfach nie etwas davon gehört, dass es diese Band eben überhaupt gab – was eben auch passend zum Buchtitel ist.
Leider muss ich sagen, dass es mir echt schwer gefallen ist so richtig ins Buch einzutauchen. Ich habe mich nicht wirklich abgeholt gefühlt. Es tauchen Namen und Szenen gleich zu beginn auf, die mir eben nichts gesagt haben und ich so keinerlei zusammenhänge gesehen habe. Wenn man die Band kennt ist das sicher was anderes, aber so einfach holprig und man musste sich doch recht durchkämpfen. Auch was die Emotionen angeht, so hat das am Anfang einfach gefehlt. Es war eher wie ein Bericht verfasst.
Erst nach und nach wirkt es flüssiger und es findet so langsam den roten Faden. Auch sind die Ereignisse nicht mehr so sprunghaft. Man bekommt endlich mal Gefühle geliefert und man lernt so auch mal Marco Wanda kennen. Man wird jetzt erst mitgenommen auf seine Achterbahn der Geschehnisse rund um die Band und auch die ganzen Erfolge und auch regelrechte Abstürze. Es wird dann eben auch mal interessanter, da es nicht wie eine Art Dokumentation ist.
Habe dann auch mal mir ein Paar Songs und Videos angeschaut und meins ist es einfach nicht, aber dennoch war es mal eine Erfahrung wert ein etwas anderes Selbstporträt zu lesen, was durchaus auch ehrlich rüberkommt. Nur als Autor würde ich Wanda jetzt nicht wirklich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Provokativ

Haunting Adeline
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Cover:
Die Gestaltung des Buches ist extrem düster mit dem Totenkopf und den roten Rosen. Man weiß gleich, dass dieses Buch auch Böses enthält. Dazu findet man auch eine Warnung als Sticker, dass dieses ...

Cover:
Die Gestaltung des Buches ist extrem düster mit dem Totenkopf und den roten Rosen. Man weiß gleich, dass dieses Buch auch Böses enthält. Dazu findet man auch eine Warnung als Sticker, dass dieses Buch eine Leseempfehlung ab 18 Jahre hat.
Zudem habe ich die Ausgabe mit dem passenden Farbschnitt in schwarz mit ebenfalls dem Totenkopf und den roten Rosen. Leider färbt dieser etwas ab.

Inhalt:
Die junge Frau Adeline ist Bestsellerautorin. Sie hat ein Anwesen in Optik einer viktorianischen Villa von ihrer Großmutter geerbt, welches schon etwas in die Jahre gekommen ist und gruselig wirkt. Durch Zufall entdeckt sie die Tagebücher ihrer ermordeten Urgroßmutter und bekommt damit Hinweise, dass diese damals einen Stalker hatte. Ihr Mörder vielleicht???
Dumm nur, dass es nicht lange dauert und sie plötzlich auch einen Stalker hat, der sie bei einer Lesung entdeckt hat und ihr nun nachstellt und ihr ständig rote Rosen schenkt und sogar in ihr Haus einbricht…Wird auch sie sterben??

Meinung:
Der Stalker namens Zane ist anfangs noch zurückhaltend, aber er hat eine sehr dunkle Seite. Einerseits hat er Vergewaltigungsfantasien und andererseits versucht er einen Menschen- bzw. Kinderhändlerring zu zerschlagen. Er ist regelrecht besessen von Adeline und stellt sich jeden in dem Weg der nur versucht sie zu berühren. Nebenbei jagt er Kinderschänder.
Er als Figur ist echt etwas merkwürdig. Ich kann gar nicht so richtig was mit ihm anfangen. Einerseits find ich das ja gut, dass er gegen die Menschenhändler vorgeht, aber andererseits sind seine Gelüste auf sexueller Basis einfach nur extrem und auch teils echt widerlich.
Das Buch hat nicht ohne Grund eine Trigger Warnung. Es provoziert durchgängig und man mag es teils einfach auch gar nicht weiterlesen. An sich steckt ja aber eine Story dahinter mit viel Aussagekraft, aber die Szenen mit Vergewaltigung und Mord muss man echt nicht haben.
Mir persönlich zu viel. Und damit hat das auch nix mit Dark Romance an sich zu tun, denn wirklich Romance ist da nix. Extrem brutal und auch teils verstörend.
Das was Adeline erlebt ist einfach nur erniedrigend.
Für mich keine wirkliche Leseempfehlung und absolut grenzwertig.

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