Platzhalter für Profilbild

Iridia

Lesejury Profi
offline

Iridia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Iridia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2025

Süßer Zweite Chance Roman mit sympathischen Protagonisten

If We Were Perfect
0


Vorweg: Ich kannte die If Love Reihe nicht und das war überhaupt kein Problem. Es wird auf die Geschehnisse der Vorgängerbücher referenziert, aber man fühlt sich nie so, als hätte man keine Ahnung.

Das ...


Vorweg: Ich kannte die If Love Reihe nicht und das war überhaupt kein Problem. Es wird auf die Geschehnisse der Vorgängerbücher referenziert, aber man fühlt sich nie so, als hätte man keine Ahnung.

Das Buch war eine schöne Unterhaltung an einem sonnigen Nachmittag und ich hatte Spaß beim Lesen.
Olivia ging mir mit ihrem Perfektionismus und ihrem "Masterplan" hin und wieder etwas auf die Nerven, aber ich hatte immer das Gefühl, das hing mit der Charakterentwicklung zusammen. Sammy fand ich super sympathisch und zuckersüß. Ein toller Book-Boyfriend.
Zusammen fand ich die beiden niedlich. Ihre Unsicherheiten, ihre Gefühle für einander und dann doch eine schwierige Vergangenheit.
Die Entwicklung der beiden Charaktere – aber vor allem Olivias – innerhalb des Buches wurde richtig gut beschrieben – wie sie reifer werden, ihre Sicht aufs Leben ändern und neue Prioritäten setzen.
Vom Schreibstil fand ich das Buch ganz gut geschrieben, für einen gemütlichen Nachmittag ist es perfekt passend!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2025

Mitreißende Katz-und-Maus Romantasy mit gut ausgearbeiteten Protagonisten

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
0

Ein richtig tolles Enemies-To-Lovers Romantasy mit tollen, runden Charakteren und einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel der Protagonisten.
Mich hat das Cover absolut angesprochen, auch wenn ich zu Beginn ...

Ein richtig tolles Enemies-To-Lovers Romantasy mit tollen, runden Charakteren und einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel der Protagonisten.
Mich hat das Cover absolut angesprochen, auch wenn ich zu Beginn wenig aus dem Titel auf den Inhalt schließen konnte. Die Leseprobe hat mich dann auch ganz schnell überzeugt, das Buch zu lesen.

Das Buch spielt in einer Welt, wo Hexen gejagt und öffentlich ermordet werden. Unsere Protagonisten Rune spielt ein gefährliches Doppelspiel - in den Augen der Öffentlichkeit ist die eine flatterhafte junge Patriotin, die ihre Hexen-Großmutter verraten hat. Im Geheimen ist Rune eine intelligente, tiefgründige Hexe, die andere Hexen vor den Jägern, der Blutwache, rettet.
Da die Blutwache immer kreativer wird, plant Rune den Hexenjäger Gideon Grape zu bezirzen, um an deren Geheimnisse zu kommen.
Doch nichts ist so wie es scheint und es entsteht ein exiquistes Katz und Maus Spiel mit einigen Überraschungen.

Rune und Gideon sind tolle Charaktere, beide haben Stärken und Schwächen, sind unsicher, haben Angst verletzt zu werden und gleichzeitig kämpfen sie für ihre Überzeugungen.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Entwicklung der Beiden manchmal sehr langatmig war und einige Stellen waren für mich nicht auf den Punkt gebracht.
Das hat mein Lesevergnügen minimal getrübt. Allerdings möchte ich Teil 2 definitiv lesen. Die Autorin hat mich richtig neugierig gemacht wie es mit Rune und Gideon weitergeht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2025

Von der Raupe zum Schmetterling - oder wie Fee ihre Bindungsängste abstreift

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian
0

Vorweg - ich mag die Idee des Buches und auch den Aufbau der Geschichte, die Abwertung kommt bei mir primär deswegen, weil ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden konnte.

Unsere Hauptcharakterin ...

Vorweg - ich mag die Idee des Buches und auch den Aufbau der Geschichte, die Abwertung kommt bei mir primär deswegen, weil ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden konnte.

Unsere Hauptcharakterin Fee hat seit jeher Bindungsängst. Um diese zu bekämpfen hat sie sich für ein Mental-Health Seminar in Malaga angemeldet - und dabei leider ein Paar-Seminar erwischt. Um trotzdem teilnehmen zu können sucht sie verzweifelt nach einem Fake-Partner. Und wird in ihrem meistgehasstem Kollegen Aurelian fündig. Und schon gehts auf ins wunderbare Malaga.

Die Chemie zwischen Fee und Aurelian ist von Anfang an stimmig und die Dialoge sind spritzig und brachten mich sehr zum Schmunzeln.
Auch der systemische Ansatz, der in den Coaching-Szenen immer wieder beschrieben wird, hat mir wirklich gut gefallen. Einige Stellen im Buch habe ich mir markiert, da ich mich damit noch näher beschäftigen möchte. Ich glaube, dass sie auch in meinem Leben gut Einsatz finden können, z.B. die Szene wo Emotionen "innerlich" begrüßt werden, auch wenn es unangenehme sind.
Dass die Autorin mit der Geschichte von Fees Mutter Eva die reale Geschichte von den "Verschickungskindern" mit eingeflochten hat, hat dem Buch noch zusätzlich einen Denkansatz verliehen. Ich kannte dieses Stück der Vergangenheit nicht, aber es hat mich definitiv berührt.

Und jetzt kommt mein großes Problem: Ich konnte mich leider mit Johanna Marquardts Stil nicht anfreunden. Ich kann nicht mal genau sagen, woran es liegt, aber ich konnte einfach nicht voll in das Buch eintauchen und musste mich zum Lesen zwingen. Normalerweise möchte ich ein Buch am Abend nicht aus der Hand legen, hier war das kein Problem und ich musste mich eher zum wieder in die Hand nehmen zwingen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2025

Liebesgeschichte durch die Jahrhunderte

Our Infinite Fates
0

Arden und Evelyn - ein Liebespaar, deren Seelen sich in jedem Leben wiederfinden und ineinander verlieben. Doch in keinem Leben werden unsere zwei Hauptcharaktere älter als 18 Jahre, denn dann tötet Arden ...

Arden und Evelyn - ein Liebespaar, deren Seelen sich in jedem Leben wiederfinden und ineinander verlieben. Doch in keinem Leben werden unsere zwei Hauptcharaktere älter als 18 Jahre, denn dann tötet Arden Evelyn - oder gelegentlich auch umgekehrt.
Während Arden die Gründe für die verbundenen Seelen kennt, tappt Evelyn im Dunklen und möchte endlich wissen, warum ihre große Liebe sie immer wieder tötet.
Aktuell leben Arden und Evelyn im Jahr 2024. Und in diesem Jahr soll alles anders werden. Evelyn heißt im aktuellen Leben Bren, hat eine geliebte kleine Schwester namens Gracie, die an Leukämie erkrankt ist und auf Brens Knochenmarkspende angewiesen ist. Doch Bren läuft die Zeit bis zu ihrem Geburtstag weg. Sie beschließt dieses Mal alles zu riskieren, um Arden aufzuhalten, das Geheimnis ihrer Liebe zu ergründen und am wichtigsten – Gracie zu retten.
Ich mochte die Dynamik in dem Buch sehr. Die Hauptstory spielt im Jahr 2024 in Wales aber durch viele Rückblenden erfahren wir von den vergangenen Leben und Toden von Evelyn und Arden. Die Anziehung zwischen den Beiden, die Liebe, aber auch die Angst und die Wut. Und natürlich, dass man sich an die Menschen aus seinem vergangenen Leben erinnert und diese ebenfalls verloren hat.
Das Buch war definitiv mal etwas anderes - ich musste mich ganz darauf einlassen und es konnte mich wahrlich fesseln. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und die Rückblenden machen da ganze greifbarer. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Leser davon irritiert sind, da man aus der Hauptstory herausgerissen wird, mir hat das aber sehr gut gefallen.
Die Auflösung hat mir persönlich im ersten Moment nicht so toll gefallen, aber nach einmal darüber schlafen, muss ich sagen, es passt eigentlich zur gut zum Thema des Buches.

Generell würde ich das Buch niemanden empfehlen, der nicht gut mit Mord und Tod umgehen kann - den davon gibt es hier genug. In jedem Leben sterben unsere zwei Hauptcharaktere auf eine andere Art und Weise. Für alle, die das nicht abschreckt, gebt "Our Infinite Fates" eine Chance und lasst euch auf eine Liebesgeschichte über Jahrhunderte hinweg ein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2025

Schöne Idee mit Luft nach oben

Die Spiele der Unsterblichen
0

Vorweg: Meine 10.5-jährige Tochter hat das Buch auch gelesen und war hellauf begeistert vom Inhalt und Stil. Die Rezension ist aus dem Blick einer Erwachsenen geschrieben.

Die Spiele der Unsterblichen ...

Vorweg: Meine 10.5-jährige Tochter hat das Buch auch gelesen und war hellauf begeistert vom Inhalt und Stil. Die Rezension ist aus dem Blick einer Erwachsenen geschrieben.

Die Spiele der Unsterblichen war für mich eine kurzweilige Unterhaltung. Das Buch hat mir von der Idee her toll gefallen, aber so ganz konnte ich mich bis zum Schluss nicht mit dem Schreibstil der Autorin anfreunden. Mein Kopfkino kam nicht richtig in Gang - es war mir einfach zu wenig Magie in der Wortwahl und dem Stil. Mir persönlich ging vieles einfach zu schnell und ein paar Seiten oder Abschnitte mehr hätten dem Buch mehr Tiefe gegeben.
Ava und Hades sind gut ausgearbeitete Charaktere, die im Laufe des Buches wachsen. Ihre Liebe und das Vertrauen entwickelt sich aber für mich am Beginn zu schnell. Ava denkt schon nach dem ersten oder zweiten Treffen, dass Hades so gelächelt hätte oder das denken würde. Das hat mich irritiert. Sie hatte ja eigentlich ein ganz anderes Bild von Hades, und dass sie das innerhalb von 1-2 Treffen komplett um 180° dreht, ich weiß nicht.
Die Götter sind - wie in der Mythologie oft gelesen - arrogant, selbstgefällig, die Menschen sind Spielbälle. Nur Hades sticht hier heraus. Wobei so richtig sieht man nur Zeus, Poseidon, Hermes und Hades. Die andern gehen unter und sind eigentlich nur da, damit genug Spielfiguren dabei sind. Ebenso die anderen Teilnehmer der Spiele. Sie sind generell sympathisch und schon einigermaßen gut beschrieben - aber trotzdem fehlt mir die Tiefe. Sie kommen mir etwas blass vor und treiben nur die Geschichte voran.
Was mir gefallen hat, war der Zusammenhalt der Spieler. Sie versuchen trotz der Konkurrenz im Team zu arbeiten um zu überleben. Jeder hat seine Stärken, die er mitbringt und Ideen die der Gruppe helfen.

Für Jugendliche ist das Buch sicher ein Lesehighlight. Als Erwachsene würde ich zu "The Games Gods Play" greifen, dass sehr ähnlich ist, aber mit viel runderen Charakteren. Aber auch viel blutiger.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere