"Einblicke in den Beruf eines Bestatters"
Wenn der Tod kommt, ist SenseWieso wird man Bestatter? – Weil man mit Menschen arbeiten will, ohne direkt mit Menschen zu arbeiten.
Diesen Witz/Spruch habe ich schon unglaublich oft gelesen.
Dabei weiß ich jetzt, wie „falsch“ dieser ...
Wieso wird man Bestatter? – Weil man mit Menschen arbeiten will, ohne direkt mit Menschen zu arbeiten.
Diesen Witz/Spruch habe ich schon unglaublich oft gelesen.
Dabei weiß ich jetzt, wie „falsch“ dieser Satz eigentlich ist.
Johannes und Luis Bauer erzählen gleich zu Anfang des Buches, was der Beruf als Bestatters eigentlich alles in sich vereint und das ist alles andere als „menschenfern“.
Trotz des ernsten Themas schaffen es die beiden Autoren, Vater & Sohn, uns auf lustige Art und Weise einen Einblick in den Alltag eines Bestatters zu verschaffen.
Hierbei bauen Sie neben ihren Kurzgeschichten auch kleinere Fragerunden ein, wo sie häufig gestellte Fragen beantworten.
Sowohl bei ihren Kurzgeschichten, als auch bei vielen der Fragen musste ich schmunzeln.
Manchmal habe ich mich gefragt, wie man auf die Idee kommt, solche Fragen einem Bestatter zu stellen.
Aber mindestens genauso oft gab es „Aha-Momente“, die meinen Wissensschatz nachhaltig bereichern konnten.
Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für alle, die etwas über den Bestatter-Beruf wissen wollen oder sich mit dem Thema Bestattung auseinandersetzen wollen.
Denn obwohl die beiden Autoren über ihren Alltag mit viel Humor berichten und dies einigen pietätlos erscheinen mag, merkt man, mit wie viel Leidenschaft und Respekt, die beiden ihren Beruf ausüben.
Und was will man mehr, als einen Bestatter, der einen im Todesfall so wertschätzend und respektvoll behandelt.