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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2025

Ein wenig schleppend erzählte Story

The summer we kissed
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Natalia und Ethan stehen kurz vor ihrem letzten Schuljahr und hier ist es der Senior Sunrise Tradition, d h.die Abschlussklasse versammelt sich am letzten Ferienwochenende, um den Sonnenaufgang zusammen ...

Natalia und Ethan stehen kurz vor ihrem letzten Schuljahr und hier ist es der Senior Sunrise Tradition, d h.die Abschlussklasse versammelt sich am letzten Ferienwochenende, um den Sonnenaufgang zusammen zu erleben und die berüchtigten Lion-Letters zu verfassen. Die SchülerInnen sollen aufschreiben, was sie bewegt und was sie tun würden, wenn sie mutig wären. Diese sollen bei Sonnenaufgang verbrannt werden. Natalia als Präsidentin hat es dieses Mal zum ersten Mal als einen Campingtag mit Übernachtung organisiert. Ethan und Natalia sind beste Freunde und wer sie so sieht, merkt gleich, dass sie eigentlich viel mehr füreinander empfinden. Doch bis jetzt haben sie sich immer noch nicht getraut sich gegenseitig ihre Gefühle zugestehen bzw. kommt immer etwas dazwischen.Während alle Schüler ihre Lionletters verfassen und sie in eine Flasche gesteckt haben,kommt es zu einem unbeabsichtigten Zwischenfall und einige der Briefe mit sehr privaten Informationen werden mit dem Wind am Strand verstreut. Was passiert, wenn diese Briefe in falsche Hände geraten?

Die Geschichte beginnt sehr schön, da ich sofort bei Ethan und Natalia ganz privat bin und gerade als ich denke, dass sie nun ihre erste Liebesnacht verbringen, endet sie abrupt und ich befinde mich am Tag des Senior Sunrise. Ich lerne einige der Protagonisten ein wenig kennen, während der Fokus auf den Briefen liegt. Die Atmosphäre ist für mich nicht spürbar, da immer nur einzelne Infos eingestreut werden und ich die Erzählung als ein wenig schleppend empfinde. Ich vermisse Musik, Gerede, Essen, Trinken, das Miteinander etc. Was das ganze auflockert ist, dass Natalia und Ethan abwechselnd erzählen, wobei ich Ethan hier sympathisch finde und Natalia zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Ziemnlich gut kann ich mir vorstellen, wie dieser Tag durch das Finden der Briefe eine neue Wendung nimmt. Hierfür bzw. für den Mut einiger SchülerInnen sehe ich sehr positiv. Das Ende an sich finde ich ein wenig zu "übertrieben".

Drei Sterne für die Botschaft bezüglich des Mutes und die schön gestalteten Innenseiten des Pappeinbandes, der zudem noch per Klappe einen farbigen Buchschnitt "vorspielt", was ich persönlich sehr gelungen finde.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Keine "sympathische" Familie

Wo wir uns treffen
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Auf dem Cover des Buches sieht man ein großes, altes Anwesen, was mitten in einem großen Park zu liegen scheint. Ein großer Familienbesitz sowie viel Land genau dies ist es, worum es in dem Erbe einer ...

Auf dem Cover des Buches sieht man ein großes, altes Anwesen, was mitten in einem großen Park zu liegen scheint. Ein großer Familienbesitz sowie viel Land genau dies ist es, worum es in dem Erbe einer Familie geht. Das Familienoberhaupt Philip Brooke verstirbt und ich lerne die einzelnen Familienmitglieder kennen, sowieso einige andere Personen. Interessant ist es es, dass dabei immer wieder der Fokus sprunghaft wechselnd auf eine Person gelegt wird und aus dessen Sichtweise erzählt wird. Außerdem findet das eigentliche Geschehen in der Gegenwart in fünf Tagen statt. Was ich gut finde, ist, dass auch die siebenjährige Enkelin viel Raum im Roman bekommt. Sie hat mein größtes Mitgefühl, weil sie nicht für diese Situation verantwortlich ist oder sie verändern kann. Bei ihr spüre ich auch Trauer, den Verlust, was sie mit intensiver Beschäftigung, was mit dem Menschen bzw. dessen Körper nach dem Tod "verarbeitet". Ansonsten habe ich das Gefühl, während ich die Schönheit der fragilen Natur spüre, das die Familienmitglieder, die Witwe und die drei erwachsenen Kinder alle sehr mit sich selbst beschäftigt sind, ebenso wie andere Protagonisten. Was ist mit dem Erbe? Wer "will" was? Es kommen nun ganz viele unangenehme Wahrheiten zu Tage. Viele Fragen bleiben am Ende offen, da es viele Entwicklungen in kurzer Zeit gegeben hat. Sympathisch oder wirklich nah sind mir die wenigsten der Menschen gekommen und ich bin froh nicht Teil dieser Familie oder des Umfeldes zu sein. Ein sehr vielschichtiger Roman, der sich mit Beziehungen der Menschen, der Natur und dem historischen Hintergrund des Erbes befasst. Vielleicht liegt es an der Distanz zu den Figuren oder aber auch an manchen kleinen sehr detaillierten Schilderungen, dass die Geschichte sich für mich beim Lesen zog. Von mir drei Sterne

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Der zweite Teil - Vorkenntnisse aus Teil 1 sind empfehlenswert

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
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Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen und so hatte ich einige Schwierigkeiten mich in der Welt von Flohall und ihren sehr vielen verschiedenen Bewohnern zurechtzufinden. Ich hatte das Gefühl mir ...

Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen und so hatte ich einige Schwierigkeiten mich in der Welt von Flohall und ihren sehr vielen verschiedenen Bewohnern zurechtzufinden. Ich hatte das Gefühl mir fehlte Vorwissen an vielen Stellen, wobei ich mit Sepia und ihren beiden Freunden Niki und Sanzio gut zurechtkam. Jedoch war mir immer wieder unklar und es entpuppte sich nur scheibchenweise, was zuvor geschehen war und wovor die Bewohner Angst hatten. Sehr faszinierend fand ich die Darstellung der einzelnen magischen Fähigkeiten zu Beginn auf eier Veranstaltung, aber dann wurde es für mich immer schwieriger den roten Faden beizubehalten. Wer ist gut und wer ist böse? Woher kommt Sepia? Wer sind ihre Eltern? Der Besuch des Theater war wahnsinnig spannend. Das Buch vereinte für mich viele Elemente aus magischen Büchern, die ich kenne. Das Alter, was ab 10 Jahren angesetzt ist, finde ich ein wenig schwierig, denn es ist schon sehr gruselig sowie spannend und auch nicht leicht zu lesen. Das Ende kam plötzlich und ich hätte mit ihm so nicht gerechnet, zudem noch vieles offen bleibt. Mich hat es ein wenig unzufrieden zurückgelassen.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Durchschnittlicher Krimi

Dunkle Asche
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Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau ...

Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau mit vielen Messerstichen getötet und verbrannte im Ferienhaus. Der Täter oder die Täterin wurde bisher nicht gefunden und nun beschuldigt der totkranke Mann seine eigene Tochter mit dem Tod der Frau im Zusammenhang zu stehen. Für die beiden Kommissarinnen ist es der erste gemeinsame Fall im Rahmen ihrer Cold Case Abteilung und sie müssen erst zusammenfinden. Mir gefiel das Verhalten der Kommissarinnen nur bedingt, da ich es teilweise wenig professionell fand und ich habe bis zum Ende des Krimis eine gewisse Distanz empfunden. Obwohl der Fall auf einmal nicht mehr kalt, sondern an Brisanz gewann, fand ich die Spurensuche trotz diverser Fährten nicht so besonders spannend. Am Ende wurde zwar alles aufgelöst und es gab für mich noch Überraschungen, was ich durchaus mag, aber insgesamt weiß ich noch nicht, ob ich einen zweiten Teil lesen würde. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Was geschieht im Hotel Ambrosia?

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Die 17jährige Robyn wohnt gegenüber des Hotels Ambrosia und ist durch ME/CFS ans Bett bzw. Rollstuhl "gefesselt". Ihre Muskulatur ist sehr schwach und zudem ist sie ständig müde und schläft viel. Ihre ...

Die 17jährige Robyn wohnt gegenüber des Hotels Ambrosia und ist durch ME/CFS ans Bett bzw. Rollstuhl "gefesselt". Ihre Muskulatur ist sehr schwach und zudem ist sie ständig müde und schläft viel. Ihre Tante ihres Zeichens Krankenschwester kümmert sich um sie, da Robyn keine Eltern mehr hat. Robyn ist die meiste Zeit jedoch alleine und wenn die Krankheit sie nicht gerade ausknockt, ist sie im Netz unterwegs und hat dort auch Freunde gefunden. Ein spezielles Interesse von ihr sind True Crime Stories, wobei sie dort einer Podcasterin folgt und sich selbst intensiv mit der Geschichte des Hotels, wo schon vieles passiert ist. Aktuell beobachtet Robyn die sehr unterschiedlichen Menschen, die dort dauerhaft wohne bzw. arbeiten. Als vor ihren Augen eine Entführung passiert, wird Robyn sofort aktiv und lässt den Jungen A. J., den sie auch schon längere Zeit beobachtet, für sich vor Ort im Hotel ermitteln.

Die Ausgangslage hat mich sofort fasziniert, ähnelt sie sich doch einer anderen sehr bekannten verfilmten Geschichte. Optisch gut aufgemacht ist das Buch durch die Kurznachrichten, E-Mails und verschiedene Schrifttypen, die die Story lebendig gestalten. Robyn als Person fand ich i h jedoch eher unsympathisch, denn es ging immer nur um sie, so dass sie den sehr liebenswerten A.J. häufig Gefahren aussetzte. Auch kümmerte sie sich nicht viel um ihre Freunde aus dem Netz, was ich trotz ihrer Erkrankung manchmal unglaubwürdig fand. Mir erschien einiges in der Geschichte sehr unglaublich. Trotzdem die Geschichte sich im mittleren Teil sich ein wenig zog, so wurde es dann wieder ziemlich spannend und turbulent. Geschickt hat die Autorin mich auf falsche Fährten gelockt. Hier hat die Story mich dann gepackt und das Ende habe überhaupt nicht kommen sehen. Insgesamt von mir drei Sterne, da mir die Geschichte zu vollgepackt war.

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