Ein wenig schleppend erzählte Story
The summer we kissedNatalia und Ethan stehen kurz vor ihrem letzten Schuljahr und hier ist es der Senior Sunrise Tradition, d h.die Abschlussklasse versammelt sich am letzten Ferienwochenende, um den Sonnenaufgang zusammen ...
Natalia und Ethan stehen kurz vor ihrem letzten Schuljahr und hier ist es der Senior Sunrise Tradition, d h.die Abschlussklasse versammelt sich am letzten Ferienwochenende, um den Sonnenaufgang zusammen zu erleben und die berüchtigten Lion-Letters zu verfassen. Die SchülerInnen sollen aufschreiben, was sie bewegt und was sie tun würden, wenn sie mutig wären. Diese sollen bei Sonnenaufgang verbrannt werden. Natalia als Präsidentin hat es dieses Mal zum ersten Mal als einen Campingtag mit Übernachtung organisiert. Ethan und Natalia sind beste Freunde und wer sie so sieht, merkt gleich, dass sie eigentlich viel mehr füreinander empfinden. Doch bis jetzt haben sie sich immer noch nicht getraut sich gegenseitig ihre Gefühle zugestehen bzw. kommt immer etwas dazwischen.Während alle Schüler ihre Lionletters verfassen und sie in eine Flasche gesteckt haben,kommt es zu einem unbeabsichtigten Zwischenfall und einige der Briefe mit sehr privaten Informationen werden mit dem Wind am Strand verstreut. Was passiert, wenn diese Briefe in falsche Hände geraten?
Die Geschichte beginnt sehr schön, da ich sofort bei Ethan und Natalia ganz privat bin und gerade als ich denke, dass sie nun ihre erste Liebesnacht verbringen, endet sie abrupt und ich befinde mich am Tag des Senior Sunrise. Ich lerne einige der Protagonisten ein wenig kennen, während der Fokus auf den Briefen liegt. Die Atmosphäre ist für mich nicht spürbar, da immer nur einzelne Infos eingestreut werden und ich die Erzählung als ein wenig schleppend empfinde. Ich vermisse Musik, Gerede, Essen, Trinken, das Miteinander etc. Was das ganze auflockert ist, dass Natalia und Ethan abwechselnd erzählen, wobei ich Ethan hier sympathisch finde und Natalia zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Ziemnlich gut kann ich mir vorstellen, wie dieser Tag durch das Finden der Briefe eine neue Wendung nimmt. Hierfür bzw. für den Mut einiger SchülerInnen sehe ich sehr positiv. Das Ende an sich finde ich ein wenig zu "übertrieben".
Drei Sterne für die Botschaft bezüglich des Mutes und die schön gestalteten Innenseiten des Pappeinbandes, der zudem noch per Klappe einen farbigen Buchschnitt "vorspielt", was ich persönlich sehr gelungen finde.