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Laraundluca

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2018

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
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Inhalt:

Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aidan auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch ...

Inhalt:

Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aidan auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit Aidan all die Orte aufzusuchen, die für ihre Liebe eine Rolle gespielt haben. Können zwölf Stunden Clares Entschluss beeinflussen? Im Morgengrauen ist der Moment der Wahrheit gekommen: Ist es eine Trennung auf Zeit oder ein Abschied für immer? 
Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach, locker und leicht zu lesen. der Einstieg ist mir dennoch etwas schwer gefallen, da es dauerte, bis ich mit Clare warm geworden bin.

Die Handlung war nett, aber auch überschaubar und brachte keine Überraschungen. Sie war sehr ruhig und gediegen. Mir schon zu spannungsarm und teilweise langatmig. Die Idee fand ich wirklich gut, aber die Umsetzung war nicht ganz meins. Gemeinsam besuchen Clare und Aiden verschiedene Stationen in ihrer Heimatstadt,, die für die beiden und ihre Beziehung bedeutsam sind. Immer wieder steht das Ende im Mittelpunkt, da es an diesem Punkt - egal in welcher Art und Weise - zu einem Ende kommen wird.

Clares Einstellung zu ihrem Leben, Beruf und der Liebe empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Sie ist sehr rational, kühl und wirkt distanziert, was für mich als sehr emotionaler Mensch nicht ganz nachvollziehbar war. Es fiel mir schwer Nähe aufzubauen, sie war so negativ eingestellt.

Eine nette Geschichte für Zwischendurch, die sich schnell und leicht lesen lässt, ohne große Spannung oder Wendungen. Ich hatte mir mehr davon erhofft, wirklich schlecht war sie aber auch nicht - nett eben.


Fazit:

Eine schöne, ruhige Geschichte, der aber das gewisse Etwas fehlt.

Veröffentlicht am 17.01.2018

Weihnachten mit dir

Weihnachten mit dir
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Inhalt:

Becca Fletcher hat Weihnachten schon immer gehasst und sie hat gute Gründe dafür. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, ihrer persönlichen Weihnachts-Hölle zu entkommen und ist auf dem Weg zum ...

Inhalt:

Becca Fletcher hat Weihnachten schon immer gehasst und sie hat gute Gründe dafür. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, ihrer persönlichen Weihnachts-Hölle zu entkommen und ist auf dem Weg zum Comfort Food Café, um dort die Feiertage mit ihrer Schwester Laura und deren Familie zu verbringen. Beccas ahnt nicht, dass Weihnachtswunder tatsächlich geschehen – wenn sie es nur zulassen kann.

Meine Meinung:

Der Einstieg ist mir nicht ganz leicht gefallen. Der Schreibstil war etwas trocken und emotionslos, ich hätte mir etwas mehr Lebendigkeit gewünscht. Erst mit der Zeit entwickelte sich die Geschichte für mich zu einem etwas angenehmeren und flüssigen Lesevergnügen. Dies lag vor allem an Becca. Sie hat mich mit ihrer Art doch ziemlich genervt.

Die Handlung war in Ordnung und hat durchaus auch unterhalten, zwar ohne große Spannungs- und Höhepunkte, aber dennoch ganz nett.

Das größte Mank war aber die fehlende weihnachtliche Stimmung und Atmosphäre, auf die ich mich so gefreut hatte sowie die fehlende Romantik, die ich hier erwartet habe.

Fazit:

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Liebe, Schnee und andere Desaster

Liebe, Schnee und andere Desaster
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Inhalt:

Für Juno ist das Leben ein einziges Risiko: Klimawandel, frei laufende Füchse, Zombies – das nächste Desaster wartet quasi um die Ecke. Als Juno von ihrer frisch zusammengewürfelten Patchwork-Familie ...

Inhalt:

Für Juno ist das Leben ein einziges Risiko: Klimawandel, frei laufende Füchse, Zombies – das nächste Desaster wartet quasi um die Ecke. Als Juno von ihrer frisch zusammengewürfelten Patchwork-Familie zu einem Skiurlaub in den Alpen verdonnert wird, schätzt sie ihre Überlebenschancen gleich null ein. Das ändert sich erst recht nicht, als sie Boy trifft, den jungen Skilehrer: ruppig, waghalsig, abenteuerlustig. Überhaupt nicht ihr Typ. Oder etwa doch? Sich zu verlieben, merkt Juno bald, ist das größte Risiko von allen …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, schnell und flüssig zu lesen.

Auch die Handlung und deren Verlauf konnten mich zum größten Teil überzeugen. Familiäre Probleme, Eifersucht und einige Missverständnisse sorgen für Abwechslung und Spannung. Ich hätte mir allerdings ein bisschen mehr Romantik gewünscht.

Juno hat e smir am Anfang nicht ganz leicht gemacht sie zu mögen. Erst nach und nach konnte ich mehr mit ihr anfangen.

Fazit:

Ein schönes Buch für Zwischendurch!

Veröffentlicht am 20.09.2017

Wenn die Liebe Anker wirft

Wenn die Liebe Anker wirft
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Inhalt:

Ein kleines gemütliches Boots-Café am beschaulichen Flussufer. Eigentlich traumhaft, trotzdem fällt es Summer schwer zurückzukehren an den Ort, an dem sie so vieles an ihre verstorbene Mutter ...

Inhalt:

Ein kleines gemütliches Boots-Café am beschaulichen Flussufer. Eigentlich traumhaft, trotzdem fällt es Summer schwer zurückzukehren an den Ort, an dem sie so vieles an ihre verstorbene Mutter erinnert. Doch sie muss das Café retten! Und plötzlich ist sie mittendrin, in einem neuen Leben am und auf dem Fluss. Zum Glück hat sie Mason, den Besitzer des Nachbarbootes, der immer da ist, wenn sie Hilfe braucht. Aber ist das nicht alles zu perfekt, um wahr zu sein?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach, schnell und flüssig zu lesen. Dabei lässt die Autorin deutliche, genaue und schöne Bilder vor meinem Auge entstehen. Sowohl die Umgebung als auch die Atmosphäre werden sehr schön geschildert.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich konnte direkt eintauchen. Die Handlung und deren Entwicklung hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich nachvollziehbar und bietet Abwechslung. Dennoch hat mir das gewissen Etwas, der überspringende Funken gefehlt.

Die Charaktere waren mir sympathisch. Summer fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter. Sie erbt das Boots-Cafe, kümmert sich aber zuerst nicht darum. Und dann ist da noch Mason, der immer da Zusein schient, wenns mal brennt.

Eine schöne und nette Geschichte, die mich aber nicht ganz abholen konnte.


Fazit:

Eine schöne und nette Geschichte für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 30.08.2017

Bad Boys and Little Bitches

Bad Boys and Little Bitches
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Inhalt:

Beste Freunde, ein Leben lang – das haben Lissy, Finn, Elif und Leon sich geschworen. Leider haben sie nicht mit Vanessa gerechnet. Die Neue in der Stufe wickelt alle um den Finger, da verblassen ...

Inhalt:

Beste Freunde, ein Leben lang – das haben Lissy, Finn, Elif und Leon sich geschworen. Leider haben sie nicht mit Vanessa gerechnet. Die Neue in der Stufe wickelt alle um den Finger, da verblassen alte Schwüre. Schon bald kennt sie selbst die dunkelsten Geheimnisse und jede verbotene Sehnsucht. Aber wehe, man stellt sich gegen sie. Denn merke: Vanessa vergisst nichts und sie verzeiht nie! Und sie weiß genau, wie sie jeden der Freunde vernichten kann. Doch auf der Party des Jahres verliert sogar sie die Kontrolle…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, jugendlich und passend zur Story.

Innerhalb der Kapitel wechselt in kleineren Abschnitten die Perspektive immer wieder. Der Leser folgt mit einem auktorialen Erzähler gemeinsam einem der Protagonisten. Mir gingen die Sprünge teilweise etwas zu schnell. Man springt zu viel und zu rasant von Person zu Person, von Situation zu Situation. Gerade wenn ich mich in eine Szene eingelesen hatte, folgte schon der nächste Sichtwechsel, die Szene wurde unterbrochen und eine andere fortgeführt. Da wurde innerhalb eines Absatzes auch mal zwischen 3 verschiedenen Personen hin und her geswitcht. Das war wirklich zu viel und hat mich verwirrt, so dass mir ab und zu richtig schwindelig wurde von den rasanten Wechseln. Teilweise liegen zwischen den einzelnen Kapitel längere Zeitabschnitte, die nur mit einem Satz erwähnt werden. Dadurch hatte ich manchmal das Gefühl, wichtige Dinge zu verpassen, die in der Zwischenzeit passiert sind.

Außerdem blieben durch die Perspektive die Gefühle völlig außen vor. Wir blicken von oben herab auf viele kleine Szenen und Situationen, aber so richtig mitfühlen, sich in die Figuren hineinversetzen und mit ihnen erleben, war dadurch nicht möglich. Das fand ich doch etwas schade.

Die Handlung an sich ist spannend, steckt voller Geheimnissen, voller Intrigen, Verrat und Lügen. Sie hat eine Richtung eingeschlagen, mit der ich zu Beginn nicht gerechnet hätte und die mich sprachlos zurücklässt. Ich war zwischendurch richtig gefangen in diesem Karussell der Machenschaften, diesem falschen Spiel. Die Geschichte hat eine enorme Anziehungskraft ausgeübt.

Das Agieren der Jugendlichen und ihr Verhalten war für mich wirklich teilweise richtig schockierend, aber unheimlich fesselnd und spannend. Die ganzen Horrorszenarien, die Eltern im Kopf herumspuken, sind hier aufeinander- und zugetroffen: Drogen, Alkohol, Bekanntschaft im Internet, Mitgehen mit unbekannten Männern, Beziehungen, die nicht ganz gesund sind, Interesse am anderen Geschlecht...die gesamte Bandbreite wurde hier abgehandelt.

Die Charaktere sind facettenreich gezeichnet, etwas übertrieben und spitz dargestellt, aber genau das macht den Reiz aus. Die Figuren waren in ihrer Rolle sehr extrem. Aber jeder hatte seine Persönlichkeit, seinen eigenen Hintergrund, seine eigene Geschichte, die sie zum Handeln angetrieben haben. Manchmal habe ich nur den Kopf geschüttelt und mich über die Naivität oder Falschheit aufgeregt. Ich kann nicht sagen, dass sie mir besonders sympathisch waren. Denn eins steht für mich fest: Freunde, sind diese vier nicht.

Mehr möchte ich zu den Charakteren gar nicht sagen, denn sie sind es, die die Geschichte ausmachen. Lernt sie selbst kennen und durchschaut ihr falsches Spiel, ihre Lügen und macht euch selbst ein Bild.

Ein nettes und spannendes Buch für Zwischendurch, aber der Schreibstil war leider nicht meins.

Fazit:

Trotz kleinerer Kritikpunkte ein spannender Reihenauftakt, dessen Ende mein Interesse auf mehr weckt.