Absurd, humorvoll und einfach toll - der dritte Keinthriller von Sebastian Fitzek
Der dritte Keinthriller von Sebastian Fitzek hat mich wieder voll erwischt. Zuerst war ich ehrlich ängstlich, da mir das Thema wirklich Sorge bereitet hat: Auf einer Single Plattform für todkranke Menschen ...
Der dritte Keinthriller von Sebastian Fitzek hat mich wieder voll erwischt. Zuerst war ich ehrlich ängstlich, da mir das Thema wirklich Sorge bereitet hat: Auf einer Single Plattform für todkranke Menschen lernen sich Raphael (Borreliose Spätfolgen) und Nala (Hirntumor) kennen. Beide haben nur noch eine kurze Zeit zu leben und wollen sich nochmal verlieben und ein Date haben. Als es soweit ist, fühlt sich Raphael viel zu schlecht dafür und bittet seinen besten Freund Julius für ihn hinzugehen. Das Horror-Date beginnt...
Ich hatte befürchtet, bei diesem Thema aus dem Weinen nicht mehr rauszukommen, und wurde absolut überrascht. Das Buch liest sich kein bisschen depressiv, traurig oder übertrieben lebensweise, sondern lustig, locker, chillig - und die Story ist gespickt mit absurden Wendungen und Situationen.
Selbst der Schluss, der dann doch ein paar Tränen bei mir verursacht hat, rettet sich mit einem echt guten Turn, der mir ein Lachen entlockt hat. Und so bleibt mir zu sagen - keine Angst vor dem Thema, es ist ein wirklich tolles Buch, das ich super gern gelesen habe. Einziger kleiner Wermutstropfen: Es ist viel zu schnell durchgelesen (was auch an den süßen kleinen Illustrationen zwischen den Kapiteln liegt, die den Umfang ein bisschen stärker erscheinen lassen, als er eigentlich ist).
Klare Leseempfehlung!