Definitiv eine Neuauflage wert! Toll!
Der letzte erste Blick„Der letzte erste Blick“ ist eine Neuauflage des bereits 2017 erschienenen gleichnamigen Romans von Bianca Iosivoni. Ob sich jedoch inhaltlich etwas am Buch verändert hat, kann ich leider nicht bewerten. ...
„Der letzte erste Blick“ ist eine Neuauflage des bereits 2017 erschienenen gleichnamigen Romans von Bianca Iosivoni. Ob sich jedoch inhaltlich etwas am Buch verändert hat, kann ich leider nicht bewerten. Ich kenne die ältere Ausgabe nicht.
Nun aber zum Buch selbst:
Bianca Iosivonis Schreibstil ist wunderschön! Das Buch zieht einen regelrecht ins Geschehen und lässt einen so schnell nimmer los, Leichtigkeit bringen verschiedenste Scherze der Protagonisten, die mir wirklich gut gefallen haben. Die Neckereien (auch wenn die im realen Leben teilweise etwas to much gewesen wären) transportieren so viele Emotionen. Es ist einfach toll. Aber auch sonst liest sich das Buch wirklich gut und flüssig und es wirkt durchgehend sehr nahbar und persönlich. Die Seiten flogen dabei nur so dahin. Das hatte ich lange nimmer in einer solchen Intensität. Ja, ich hätte es in einem Rutsch lesen können, hätte der Alltag es zugelassen.
Tiefe bringen stattdessen die Hintergründe von Dylan und Emery ins Buch. Besonders Emerys fand ich dabei sehr interessant, wogegen Dylans eher seinen Charaktere unterstrich und Grund seiner finanziellen Misere und Abwesenheiten war. Mit gefiel aber auch die Konstellation des Freundeskreises unheimlich gut. Das Buch ist voll von liebenswürdigen Persönlichkeiten, die man einfach gern haben muss. Zu anfand dauerte es zwar einige Seiten um alle Namen richtig einzuordnen, doch das gibt sich schnell. Und bald wünscht man sich Teil dieser Gruppe zu sein. Allein die Lösung des Emery betreffenden Problems gegen Ende des Buches hätte für mein Empfinden anders gelöst werden können, wobei ich die Intention der Autorin dahinter genau diesen Weg zu wählen verstehe. Es bagatellisiert das Geschehen aber leider auch.