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Veröffentlicht am 20.01.2026

Schattenverführt

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Die Autorin Abigail Owen hat mit „The games gods play – Schattenverführt“ den Reihenauftakt rund um Lyra und Hades veröffentlicht. Dies kann man daher ohne Vorkenntnisse lesen.

Klappentext:
Lyra hätte ...

Die Autorin Abigail Owen hat mit „The games gods play – Schattenverführt“ den Reihenauftakt rund um Lyra und Hades veröffentlicht. Dies kann man daher ohne Vorkenntnisse lesen.

Klappentext:
Lyra hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie für die Crucible-Spiele ausgewählt werden könnte, bei denen die zwölf Gottheiten des Pantheons um die Vorherrschaft kämpfen. Doch ausgerechnet Hades, der geheimnisvolle Gott der Schatten und der Unterwelt, beruft sie als seine Championesse. Schon gar nicht hätte Lyra erwartet, dass Hades so … sexy ist. Tatsächlich entsteht zwischen den beiden eine unbestreitbare Nähe, je länger die Spiele andauern und je öfter Hades die Regeln für sie bricht. Denn Hades spielt aus ganz eigenen Motiven – und die könnten für Lyra in mehrfacher Hinsicht gefährlich werden ...

Mich persönlich hat bei diesem Werk der Klappentext interessiert, ich fand den Mix mit den Crucible- Spielen und den griechischen Gottheiten recht ansprechend. Voller Vorfreude habe ich mich daher in das Werk gestürzt und wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich hatte keine großen Erwartungen, war einfach nur auf die Umsetzung der Idee gespannt und wurde dabei positiv überrascht.
Bei diesem Fantasy- Werk habe ich zum Hörbuch gegriffen. Dieses wird von Franziska Trunte vorgelesen. Bisher habe ich noch kein Hörbuch gehört, welches von ihr vorgelesen wurde. Doch Franziska Trunte hat mich persönlich positiv überrascht. Meist tue ich mich etwas schwer mit weiblichen Vorlesestimmen, doch hier wird gekonnt das Hörbuch in Szene gesetzt. Mir hat hier sowohl das Tempo gefallen, als auch die Art der Betonung. Mit Freude wird hier der Inhalt des Buches vorgelesen und es hat mir Spaß gemacht, diesem Hörbuch zu lauschen. Auch fand ich die Stimme von Franziska Trunte recht angenehm, sodass dies ein wahres Hörerlebnis wurde. Ich war von der Umsetzung positiv überrascht und die Sprecherin hat dafür gesorgt, dass ich dies zu einem Hörerlebnis für mich wurde – nur zu gerne habe ich ihrer Stimme und auch der Story gelauscht.
Zu Beginn wird man gleich in das Buch hineingeworfen und lernt die Protagonistin und ihre Situation kennen. Sie lebt bei einer Diebesgilde und wurde mit einem göttlichen Fluch belegt, der dazu führt, dass sie nicht geliebt werden kann. Daher führt Lyra ein ziemlich isoliertes Leben und hadert daher mit ihrem Schicksal. Mir persönlich hat dieser direkte Einstieg ziemlich gut gefallen. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und wird dennoch Stück für Stück in diese Welt eingeführt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen – oder in meinem Fall die Hörminuten. Gebannt habe ich gelauscht und wollte einfach nur wissen, wie die Geschichte weitergeht. Positiv möchte ich auch noch die lebendigen Dialoge erwähnen. Diese haben dem Werk Leben eingehaucht und konnten mich stets gut unterhalten, haben mir oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das Buch wird aus der Perspektive von der Protagonistin Lyra erzählt. Dadurch lernt man sie besser kennen, Lyra wirkt so nahbarer und als Leser erfährt man auch mehr über ihre Gedankengänge. Dies führt dazu, dass man ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Ich persönlich fand die Perspektive auch gut gewählt, weil man so näher an den Gedanken und Emotionen der sympathischen Protagonistin war.
Die Handlung an sich konnte mich ebenfalls überzeugen. Die Story ist rundum spannend. Permanent wird auf gekonnte und auf verschiedene Weise der Spannungsbogen oben gehalten. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man möchte als Leser nur zu gerne wissen, wie es mit den Crucible- Spielen weitergeht oder wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Hierbei sollte man sich bewusst sein, dass diese Spiele Machtspiele sind und die griechischen Gottheiten ihre Finger im Spiel haben. Dies hat zur Folge, dass oftmals Blut vergossen wird und nicht wenige Aspekte gehen hier blutig aus. Im Verlauf des Buches muss man sich von dem ein oder anderen Charakter leider verabschieden. Mir persönlich hat hier der Mix zwischen actionreichen und teils blutigen Szenen im Austausch mit emotionalen Szenen, in denen sich die Charaktere entwickeln, gut gefallen – für mich persönlich war diese Mischung genau richtig. Die Wettkämpfe und die einzelnen Aufgaben der Götter haben hier die richtige Portion Spannung erzeugt, ich wollte hier einfach wissen wie es ausgeht.
Überzeugend fand ich auch die Charakterdarstellungen. Die Protagonistin Lyra hat eine ironische und selbstkritische Art an sich, welche mir gefallen hat. Oftmals hat sie mich zum Schmunzeln gebracht und hat Situationen aufgelockert. Auch mochte ich ihre toughe Art. Lyra ist mutig und kämpft für die Werte und Leute, welche ihr wichtig sind. Dabei trifft sie eine Entscheidung und steht dann auch zu dieser. Mir persönlich war Lyra sofort sympathisch und es hat mir Spaß bereitet, die Spiele an ihrer Seite zu bestreiten. Auch der Gott der Unterwelt Hades spielt in diesem Fantasy- Werk eine essentielle Rolle. Er hat viele Geheimnisse und es ist nicht leicht, sein Vertrauen zu gewinnen. Dennoch kämpft er auf diejenigen, welche ihm am Herzen liegen. Zu Beginn gibt er sich einfach nur lässig, aber Seite für Seite lernt man ihn besser kennen und erkennt seinen weichen Kern. Hades hat hier viele Seiten und es machte mir großen Spaß, diese Vielschichtigkeit zu erleben. Die Dialoge zwischen Lyra und Hades fand ich persönlich immer sehr unterhaltsam. Unterhaltsam fand ich auch die Darstellung von Zerberus, dem Höllenhund – dies waren die kleinen Details, welche dieses Werk so liebenswert gemacht haben. Aber auch die anderen Charaktere, sei es Gottheiten oder auch andere Mitspieler der Crucible- Spiele, sind recht gut ausgebarbeitet. Natürlich hat der ein oder andere Nebencharakter hier mehr Raum bekommen als ein anderer. Dennoch fand ich alle Charaktere schlüssig und konnten mich überzeugen, auch wenn ich teilweise natürlich gerne mehr über den ein oder anderen Charakter erfahren hätte. Aber dies hätte wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich ein bisschen das Worldbuilding. Im Grunde ist es überzeugend dargestellt und in sich auch stimmig. Jedoch beruft sich die Autorin hier auf altbewährtes – mir fehlte ein bisschen das besondere Etwas. Aber dies ist wahrscheinlich meckern auf hohem Niveau.

Insgesamt konnte mich Abigail Owen mit ihrem Reihenauftakt „The games gods play – Schattenverführt“ richtig gut unterhalten, sowohl die Story als auch die Charaktere fand ich überzeugend. Positiv möchte ich auch noch die Sprecherin des Hörbuches Franziska Trunte hervorheben, sie hat dieses Hörbuch für mich in ein wahres Erlebnis verwandelt. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.

Veröffentlicht am 08.06.2025

Der Tag bricht an

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Die bekannte Autorin Suzanne Collins hat mit ihrem Buch „Der Tag bricht an – Die Tribute von Panem L“ einen weiteren Band zu ihrer Panem- Reihe geschrieben. Hier werden die Hungerspiele von Haymitch Abernathy ...

Die bekannte Autorin Suzanne Collins hat mit ihrem Buch „Der Tag bricht an – Die Tribute von Panem L“ einen weiteren Band zu ihrer Panem- Reihe geschrieben. Hier werden die Hungerspiele von Haymitch Abernathy beleuchtet. Es ist nicht zwingend notwendig, dass man andere Bände aus dieser Reihe kennt. Aber dadurch würde man viele Anspielungen und Querverbindungen nicht verstehen, daher empfehle ich, dass man bereits die anderen Bücher über Panem gelesen hat.

Klappentext:
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.

Ich habe vor einigen Jahren die ursprüngliche Panem- Trilogie mit Begeisterung gelesen. Als dann eine Ankündigung kam, dass die Spiele von Haymitch näher beleuchtet werden sollen, habe ich mich gefreut. Daher habe ich mich voller Vorfreude an dieses Buch herangewagt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Der Schreibstil von Collins ist, wie ich es bereits aus den vorherigen Bänden gewohnt war, sehr angenehm. „Der Tag bricht an“ lässt sich flüssig lesen und entwickelt dabei eine Sogwirkung. Hat man das Buch erst einmal in die Hand genommen, möchte man es am liebsten nicht mehr weglegen. Außerdem ist es packend und spannend, Collins bietet hier einige Wendungen, welche ich persönlich so nicht erwartet hätte. Gekonnt wird hier eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut und man kann das Konfliktpotential quasi greifen. Jeder, der das Grundprinzip der Hungerspiele kennt, weiß, dass diese Bedrohung und Gefahr nicht lange auf sich warten lässt. Ergänzend zur eigentlichen Handlungen werden hier auch Lieder und Gedichte mit eingebunden. Diese geben der ganzen Handlung noch einen zusätzlichen melancholischen Ton. Sie verstärken die düstere Atmosphäre und runden die Handlung gekonnt ab, ergänzen sie und verstärken meiner Meinung nach die Emotionen.
Der Einstieg in dieses Buch war ziemlich direkt und schonungslos. Zu Beginn lernen wir den Alltag von Haymitch in Distrikt 12 kennen. Doch es dauert nicht lange und die Tribute für die Hungerspiele werden ausgelost. Man wird mitten in das Geschehen hineinkatapultiert und ist sofort dabei. Ich persönlich habe mich von der ersten Seite an wieder mitten in der Geschichte befunden und hatte keine Probleme, dass ich mich erst orientieren musste. Der Einstieg hat mir gefallen und passt zum Stil der Autorin.
In diesem Teil der Reihe werden die 50. Hungerspiele thematisiert. Aus vorherigen Bänden war bekannt, dass in diesem Jubel- Jubiläum die doppelte Anzahl an Tributen eingezogen wurden sind. Ich fand es interessant zu lesen, wie die Arena aufgebaut war, welche Gefahren diese mit sich brachte. Jedoch hätte ich mir stellenweise ein paar Details mehr gewünscht oder allgemein ein paar Ausführungen dazu mehr. An der Seite von Haymitch bekommt man nur einen recht einseitigen Einblick in die Arena und die Vorgänge in dieser. Ich kann verstehen, warum die Autorin dies so angelegt hat, der Protagonist selbst weiß auch nicht mehr. Dennoch hätte ich mir ein paar mehr Informationen über die Hergänge in der Arena gewünscht.
Die Charakterdarstellung fand ich größtenteils auch gelungen. Es gibt hier einige interessante Charaktere, welche mich in ihren Bann ziehen konnten. Haymitch hat ein gutes Herz und sorgt sich um seine Mitmenschen. Auch ist er clever und man erkennt eine Charakterentwicklung. Ich fand den Wandel vom dem jungen Haymitch ziemlich interessant. Wenn man weiß, wie er später mal wird und dann den Kontrast erkennt – dies hat mir recht gefallen. Haymitch war mir von der ersten Seite an sympathisch und ich mochte seine Darstellung. Im Gegensatz dazu konnte ich jedoch seine Liebesbeziehung zu Lenore Dove nicht so ganz fühlen. Für mich war sie nicht greifbar, ich habe nicht gespürt, was die beiden verbindet. Dafür waren andere zwischenmenschliche Interaktionen gelungener. Zum Beispiel zu den anderen Tributen aus seinem Distrikt, aber auch zu denen aus den anderen Distrikten. Maysilee fand ich gelungen gezeichnet. Zu Beginn denkt man, dass sie oberflächlich ist. Aber wenn man sie näher kennen lernt, wächst sie einem ans Herz. Negativ möchte ich im Gegensatz dazu erwähnen, dass hier zu intensiv name- dropping betrieben wurde. Einige Charaktere werden nur kurz erwähnt, ohne einen Anteil an der Story zu haben. Und dies nur, weil sie die Eltern von irgendwem sind oder später mal relevant sind. Hätten sie zur Handlung beigetragen, hätte ich dies weniger negativ aufgefasst.

Insgesamt konnte mich die Autorin Suzanne Collins mit „Der Tag bricht an – Die Tribute von Panem L“ wieder in ihren Bann ziehen. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte hat mir auch dieser Band wieder richtig gut gefallen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 02.06.2025

Kerze & Krähe

Kerze & Krähe
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Der bekannte Fantasy- Autor Kevin Hearne hat mit „Kerze & Krähe“ den Abschlussband zu „Die Chronik des Siegelmagiers“ geschrieben. Da dies nun schon der dritte und finale Band rund um den Siegelmagier ...

Der bekannte Fantasy- Autor Kevin Hearne hat mit „Kerze & Krähe“ den Abschlussband zu „Die Chronik des Siegelmagiers“ geschrieben. Da dies nun schon der dritte und finale Band rund um den Siegelmagier Al ist, würde ich empfehlen, dass man die vorherigen Bände „Tinte & Siegen“ und „Papier & Blut“ bereits gelesen hat. Dadurch kommt man als Leser in den vollen Genuss des Buches und kann die Zusammenhänge deutlich besser verstehen.

Klappentext:
Al MacBharrais ist ein Zauberer und Detektiv in Glasgow, der mit Hilfe seiner besonderen Kraft – der Magie der Schreibfeder – vertrackte Fälle aufklärt. Endlich ist Al auch ganz nah dran, den Grund der Flüche, die auf ihm selber liegen, zu verstehen und herauszufinden, wer ihm all das angetan hat… Der Abschlussband der aktionsgeladenen, rasant unterhaltsamen Chronik des Siegelmagiers. Der Schotte Al hat einen ungewöhnlichen Job: Er praktiziert mit Tinte und Siegeln Magie und hat die Aufgabe, die Ordnung zwischen den Göttern und Monstern aufrechtzuerhalten, die verborgen in der Menschenwelt leben. Aber es gibt ein übernatürliches Rätsel, das er nie lösen konnte: Vor Jahren verhängte jemand einen Doppelfluch auf ihn, der seine Lehrlinge tötete und alle vertrieb, die ihn sprechen hörten, was ihn völlig isoliert zurückließ. Aber er ist nicht ganz allein: Seine letzten Freunde ziehen ihn in ihre exzentrischen Dramen hinein. Buck Foi, der Kobold, hat einen Plan für einen waghalsigen Streich, der ihn zum berühmtesten Hobgoblin machen wird. Nadia, Gothic-Queen und Kampfseherin, gründet ihren eigenen Kult um einen Gott, der Whiskey und Käse liebt. Und die Morrigan, die irische Todesgöttin, hat beschlossen, dass sie sich der gefährlichsten Herausforderung der Welt der Sterblichen stellen möchte: Online-Dating.

Ich persönlich mochte schon die vorherigen Bände aus „Die Chronik des Siegelmagiers“ ziemlich gerne. Ich war schon sehr auf den finalen Band der Trilogie gespannt und wie die Geschichte rund um den Siegelmagier Al aufgeklärt wird. Daher habe ich voller Vorfreude zu diesem Fantasy- Buch gegriffen. Und meiner Erwartungen wurden hierbei nicht enttäuscht.
Der Schreibstil von Hearne ist, wie ich es bereits aus seinen anderen Werken gewohnt bin, wieder ziemlich leicht und locker. Hierbei schafft es der Autor gekonnt, eine dichte Atmosphäre aufzubauen und ein Bild vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Auch eine gute Prise Humor ist in diesem Werk wieder enthalten. Ich persönlich mag diesen Humor, jedoch ist er stellenweite etwas derb, was nicht jeder mag. Durch das gesamte Werk zieht sich ein eher derber Umgangston, es wird ordentlich geflucht und stellenweise gibt es raue Dialoge. Doch wenn man sich erst einmal auf diesen etwas ungewöhnlichen Schreibstil eingelassen hat, dann kann man ein spannendes und packendes Fantasybuch erwarten. Hearne hat dieses Buch mit einer guten und gelungenen Portion Sarkasmus gewürzt. Auch gibt es einige unerwartete Wendungen oder auch unterhaltsame Szenen und sehr lebendige Dialoge. Dieses Buch hat wirklich viel zu bieten, sodass die Seiten nur so dahinfließen. „Kerze & Krähe“ ist stellenweise sehr actionreich und hat eine turbulente Story. Sowohl die Charaktere selbst als auch der Leser kommt hierbei kaum zur Ruhe. Ein Ereignis reiht sich an das nächste, sodass man gebannt an den Seiten hängt. Es gibt einige unerwartete Wendungen und es bietet die ein oder andere Überraschung.
Der Einstieg in diese Welt ist mir leichtgefallen. Man wird sofort wieder mitten in die Handlung geworfen und befindet sich bei einem Gespräch zwischen Al und Buck. Nach ein paar Seiten hat man nicht das Gefühl, jemals diese Welt für eine gewisse Zeit verlassen zu haben. Ich bin gut in das Buch hineingeworfen und habe mich sofort wieder wohl gefühlt.
Gefallen hat mir auch die magische Welt an sich. Die fantastischen Monster, die Götterwelt und die fantastischen Elemente konnten mich überzeugen, haben sie sich gut in die reale Welt integriert und diese bereichert. Allgemein überzeugt Hearne durch seine fantastischen Ideen und die gelungene Umsetzung dieser. Es gibt hier einige Facetten zu entdecken. Mir als Leser hat es Spaß gemacht, immer tiefer in diese fantastische Welt einzutauchen und immer neue Details zu entdecken. An der Seite von Al und Buck Foi in dieser magischen Welt zu bestehen und immer neue Abenteuer zu meistern.
Gelungen sind dem Autor auf jeden Fall auch die Charaktere. Diese sind lebendig und facettenreich angelegt. Im Verlauf der Reihe sind sie mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass sie mir vielleicht nochmal über den Weg laufen werden. Al, der Siegelmagier, hat sich zu Beginn der Reihe gut weiterentwickelt. Er ist an seinen Aufgaben gewachsen und es hat mir Spaß gemacht, an seiner Seite die Aufgaben eines Siegelmagiers mitzuerleben. Ein zentrales Thema im Abschlussband ist auch der Doppelfluch von Al bzw. wie er diesen auflösen kann. Al geht hier zusammen mit seinen Freunden einigen Hinweisen nach und begibt sich dabei nicht nur einmal in Gefahr. Die Wege, welche hier bestritten werden, fand ich ansprechend. Mir persönlich hat die Auflösung gefallen, was hinter dem Fluch steckt. Aber auch die anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Die freche Art von Buch Foi und auch seine persönlichen Probleme fand ich hier interessant und habe mitgefiebert. Aber auch das restliche Team rund um Al konnte mich überzeugen und es hat mir erneut Spaß gemacht, zusammen mit ihnen Abenteuer zu meistern und auf den Spuren des Fluches mit ihnen zu wandeln.
Auch der Eiserne Druide bekommt wieder einen kleinen Gastauftritt – dies fand ich auch gelungen. Die Weise, wie Al und der Druide miteinander umgehen, finde ich immer lesenswert.

Insgesamt hat der Autor Kevin Hearne mit dem Fantasybuch „Kerze & Krähe – Die Chronik des Siegelmagiers“ einen gelungenen Abschlussband der Trilogie geschrieben. Mir persönlich hat es Spaß gemacht, an der Seite von Al und Buch Foi, Nadia und auch Morrigan in diese magische Welt abzutauchen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.04.2025

Agency for Scandal

Agency for Scandal
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Die Autorin Laura Wood hat mit „Agency for Scandal – Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ den Reihenauftakt rund um die Agency for Scandal, eine geheime Detektei bestehend ausschließlich ...

Die Autorin Laura Wood hat mit „Agency for Scandal – Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ den Reihenauftakt rund um die Agency for Scandal, eine geheime Detektei bestehend ausschließlich aus Frauen, geschrieben.

Klappentext:
Izzy Stanhope hat viele Geheimnisse: etwa, dass sie Hals über Kopf in einen Duke verliebt ist, der nicht einmal weiß, dass sie existiert. Oder dass ihre Familie hoch verschuldet ist, was niemand je erfahren darf. Und dann ist da noch die Tatsache, dass sie mühelos jedes Schloss knacken kann und sich regelmäßig als Straßenjunge verkleidet. Denn Izzy arbeitet in einer besonderen, rein weiblichen Detektei: Zusammen mit anderen Detektivinnen deckt sie Skandale in der High Society auf, bewahrt Frauen vor dem Verruf und zieht mächtige Männer zur Rechenschaft. Als Izzy in einen Juwelendiebstahl verwickelt wird, setzt sie nicht nur den Ruf ihrer Familie aufs Spiel, sondern auch ihr Herz. Denn ausgerechnet »ihr« Duke ist tiefer in den Fall verstrickt, als Izzy lieb ist. Zudem besitzt er das nervtötende Talent, ihre sorgsam gehüteten Geheimnisse eines nach dem anderen ans Licht zu bringen …

Mich persönlich hat hier der Klappentext gereizt. Dieser hat nach einer interessanten Genremischung geklungen – Cozy Crime im historischen Gewand mit einer Prise Romance. Daher habe ich mich ohne große Erwartungen, aber darf mit jeder Menge Vorfreude an dieses Werk herangewagt und ich wurde nicht enttäuscht.
Bei diesem Werk habe ich zum Hörbuch gegriffen. Dieses wird von Nora Schulte vorgelesen. Die Sprecherin setzt das Gelesene hier gekonnt in Szene. Mir persönlich hat ihre Art der Betonung gefallen, wie sie die Sätze in Szene setzt und auch das Tempo empfand ich als angenehm. Mir hat es Spaß gemacht, der Sprecherin Nora Schulte zu lauschen und zusammen mit ihr immer tiefer in diese Geschichte einzutauchen und zusammen mit den Charakteren diese Story zu bestreiten. Ich empfand ihre Sprechweise als angenehm und zu gerne habe ich ihrer Stimme gelauscht.
Der Erzählstil von Laura Wood ist recht angenehm und leicht, sodass die Geschichte gefühlt rasant an einem vorbeifliegt. Die Autorin schaffe es, eine dichte Atmosphäre zu erschaffen, sodass ich das Gefühl hatte, hier mitten im Geschehen zu sein und zusammen mit den Protagonisten habe ich mich in das 19. Jahrhundert nach London katapultiert gefühlt. Mir hat es Spaß gemacht, der Geschichte zu lauschen und gebannt habe ich quasi an den Seiten geklebt, wollte wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie die genauen Zusammenhänge sind. Auch schafft es die Autorin, auf vielseitige Weise Spannung zu erzeugen, sowohl durch den Kriminalfall und den entsprechenden Ermittlungen, als auch hinsichtlich der zwischenmenschlichen Beziehungen. Es gibt in „Agency for Scandal“ einige unerwartete Wendungen und Überraschungen, welche ich als Leser so nicht erwartet hätte. Auf keiner Seite ist bei mir persönlich Langeweile aufgekommen und es hat mir große Freude bereitet, dieses Hörbuch zu hören. Laura Wood ist auch das Setting an sich und auch die Story gelungen. Auf mich persönlich hat dies stimmig und durchdacht gewirkt, harmonisch und unterhaltsam zugleich.
Bei diesem Reihenauftakt finde ich den Genremix ebenfalls gelungen. Hier wird gekonnt ein interessanter Kriminalfall aufgeklärt. Es paart sich Cozy Crime mit einem historischen Einschlag und einer kleinen Prise Romance. Diese ist aber in meinen Augen nicht zu dominant und hat sich gut in die Hauptstory eingefügt und diese um eine weitere Facette bereichert, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Die Liebesgeschichte bindet sich hier gut ein und ist dabei nicht zu dominant. Dies hat mir persönlich gefallen, weil sie die Geschichte und den Kriminalfall in meinen Augen nicht gestört, sondern ergänzt hat.
Bei „Agency for Scandal“ wird ein interessanter Kriminalfall in den Mittelpunkt gerückt – im Zentrum stehen auch die Machtintrigen des künftigen Premierministers. Ebenfalls ein zentrales Thema ist hier die Rolle der Frau an der Seite von einflussreichen Männern und dass diese oftmals kein leichtes Leben hatten. Innerhalb dieser Reihe wird von einer Detektei Fälle übernommen, indem Frauen die Leidtragenden sind. Die Detektei hat im Finkennest ihren Unterschlupf gefunden und besteht hauptsächlich aus weiblichen Ermittlern, wobei hier jede ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und seine Beweggründe hat, warum er den anderen Frauen helfen möchte. Bei diesem Auftakt ist Isobel Stanhope, genannt Izzy im Mittelpunkt der Story. Sie ist eine angenehme und sympathische Protagonistin, welche clever ist. Nach dem Tod ihres Vaters muss sie quasi für den Unterhalt ihrer Familie sorgen. Auch hat sie ein Talent zum Knacken der Schlösser und ein gewisses technisches Verständnis, wobei sie quasi bei ihrem Vater in die Lehre gegangen ist. Mir hat ihre neugierige und aufgeweckte Art gefallen und es hat mir Freude bereitet, an ihrer Seite immer tiefer in den Fall und die Verwirrungen hineinzustürzen. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Diese wirkten auf mich durchaus authentisch und sie haben das Hörbuch bereichert.

Insgesamt konnte mich die Autorin Laura Wood mit ihrem Reihenauftakt „Agency for Scandal - Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ begeistern. Mir persönlich haben der Kriminalfall und auch die Charaktere überzeugen können. Ebenfalls Nora Schulte als Sprecherin konnte mich von ihrer Arbeit überzeugen. Ich bin schon sehr auf die Weiterführung gespannt. Hierfür möchte ich 4,5 Sterne und eine Hörempfehlung vergeben.

Veröffentlicht am 25.03.2025

Das Erbe der Karolinger

Das Erbe der Karolinger
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Der Autor Claudius Crönert hat mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ das Leben von Ludwig den Frommen in den Mittelpunkt gerückt und dabei ein mögliches Geschehen der damaligen Zeit niedergeschrieben ...

Der Autor Claudius Crönert hat mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ das Leben von Ludwig den Frommen in den Mittelpunkt gerückt und dabei ein mögliches Geschehen der damaligen Zeit niedergeschrieben – seine Interpretation der Quellen. Dieses Buch ist ein eigenständiges Werk und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Klappentext:
Eigentlich macht Ludwig, Kaiser der Franken und Sohn Karls des Großen, alles richtig: Er regelt seine Nachfolge früh, ernennt seinen ältesten Sohn Lothar zum Mitregenten und bedenkt die jüngeren Söhne mit großen Ländereien. Schnell zeigt sich jedoch, dass Ludwig und Lothar unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, wie das Land regiert werden soll. Während sich der Vater um Frieden und Ausgleich bemüht, drängt der Sohn darauf, die Interessen des Reiches mit Härte durchzusetzen. Als Ludwig nach dem Tod seiner Frau ausgerechnet um Judith wirbt, für die sich auch sein Sohn interessiert, eskalieren die Streitigkeiten. Bald steht alles auf dem Spiel, was Karl der Große einst geschaffen hat ...

Bisher habe ich noch kein Buch aus der Feder von Claudius Crönert gelesen. Doch die Leseprobe war recht vielversprechend und ich bin immer mal auf der Suche nach guten Autoren von historischen Romanen. Daher habe ich mich an dieses etwa 800 Seiten starke Buch herangewagt und meine Hoffnungen wurden definitiv erfüllt.
Zunächst möchte ich die Gestaltung des Buches positiv erwähnen. Schon das Cover ist ein Blickfang und definitiv eine gelungene Abwechslung zu anderen Covern von historischen Büchern, bei denen gerne Frauengestalten dargestellt werden. Im Buch ist ebenfalls ein hilfreiches Personenregister beigefügt, welches dabei hilft, dass der Leser den Überblick behält. Auch eine farbige Karte ist enthalten, welche ebenso als Orientierungshilfe genutzt werden kann.
Der Schreibstil von Crönert ist recht angenehm und ich empfand ihn nicht zu gestelzt – weder zu modern noch auf altmodisch getrimmt. Der Autor hat einen flüssigen und bildgewaltigen Erzählstil. Dabei schafft er es, dass bei mir während des Lesens Bilder im Kopf entstanden sind. Ich hatte das Gefühl, dass ich selbst mitten im Geschehen bin und über die Seite von Ludwig geschaut habe. Crönert schafft es gekonnt, dieser längst vergangenen Zeit Lebendigkeit einzuhauchen und die Charaktere lebendig zu wirken. Er schafft hierbei seine eigene Interpretation – die Quellen zur damaligen Zeit sind nicht ganz eindeutig. Daher ist dieses Buch auch für Geschichtslaien ohne Vorkenntnisse geeignet. Auch wenn man die Fakten nicht kennt, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Aber auch wenn man sind in dieser historischen Epoche auskennt, hat man seine Freude und kann sich an der Interpretation und den Charakteren erfreuen. Dieses Buch ist sowohl für Leser geeignet, welche sich mit Ludwig dem Frommen und seiner Politik auskennen, als auch mit Lesern, welche von dieser Zeit keine fundierten Kenntnisse haben. Aber als Leser bekommt man trotzdem den Eindruck, dass alles so gewesen sein könnte und fühlt sich dabei mit seiner Wiederbelebung und Interpretation der Ereignisse wohl. Man merkt diesem historischen Roman an, dass Crönert eine fundierte Recherche zu dieser Epoche betrieben hat und sich mit dieser Zeit beschäftigt hat. Gelungen finde ich hier auch, wie eng miteinander Fakten und Fiktion verwoben ist, als Laie kann man dies oftmals nicht unterscheiden. Im Nachwort geht der Autor auch noch mal auf die Mischung von Fakten und Fiktion ein. Zum Beispiel hat er Judith, die zweite Ehefrau von Ludwig dem Frommen, bedeutend positiver dargestellt, als mehrere Quellen dies belegen. Er stellt seine Gedankengänge dazu dar und erklärt seine Entscheidung hierzu. Allgemein hätte ich mir jedoch noch ein paar Hintergrundinformationen und Details mehr gewünscht. Bei manchen Szenen habe ich mich gefragt, ob dies historisch belegt ist oder der Fantasie des Autors entsprungen ist. Aber dies ist nur ein persönliches Empfinden und tut der Geschichte eigentlich keinen Abbruch.
In „Das Erbe der Karolinger“ steht das Leben und das Schaffen von Ludwig der Fromme im Vordergrund. Er ist der Sohn von Karl dem Großen und hat damit keine leichte Aufgabe, dieses große Reich zusammenzuhalten. Der historische Roman behandelt die Jahre 817 bis 840 n.Cr. und beleuchtet die Regierungspolitik und die familiären Streitigkeiten näher. Ludwig ist eher an Diplomatie gelegen, er möchte einen anderen Weg einschlagen als sein Vater, um dieses Reich zusammen zu halten. Er ist um den Frieden bemüht und sucht auch oftmals Rat in der Religion und ein vereintes Christentum ist ihm wichtig. Bei gewissen Entscheidungen ist Ludwig eher träge und auch nicht immer durchsetzungsfähig. Er verfolgt manche Ziele nicht konsequent, was oftmals von seinen Feinden ausgenutzt wird. Ludwig möchte eher Gewalt vermeiden und sein Ziel mit Worten erreichen. Dies ist sehr zum Leidwesen von seinem ältesten Sohn Lothar. Dieser wurde von Ludwig als Mitkaiser eingesetzt und hat dadurch auch einiges an Macht und Entscheidungsgewalt vereint. Doch seine Ansichten sind oft im Gegensatz zu denen von seinem Vater. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Streit vorprogrammiert ist. Lothar ist hier so ein bisschen der negative Gegenpol, oftmals würde man ihm Vernunft einbläuen. Wie er gegen den Vater rebelliert und immer wieder zu Gewalt neigt, sich gegen strikte Vorschriften widersetzt, macht Lothar nicht zum Sympathieträger. Auch sein Verhalten gegenüber Judith ist da nicht förderlich. Durch die familiären Konflikte, welche sich im Verlauf des Buches immer weiter zuspitzen, wird viel Spannung erzeugt. Ich persönlich habe jede Seite genossen und hatte meine Freude mit der Handlung an sich, aber auch den Interaktionen zwischen den Personen. Ich habe mit ihnen gehadert oder mit ihnen gelitten, im Verlauf des Buches sind mir einige ans Herz gewachsen. Gebannt habe ich der Geschichte mitverfolgt und wollte wissen, wie es weitergeht – ob Lothar sich mit Ludwig einigen kann oder ob die anderen Geschwister ebenfalls rebellieren. Allgemein sind hier die Schwestern Judith und Emma eher die Sympathieträger, bereichern sie mit ihrer Art dieses Buch allgemein. Mir persönlich hat im allgemeinen die Charakterdarstellung gut gefallen. Wobei mir manche Charaktere etwas blass vorkamen. Der Fokus wurde hier auf einzelne Charaktere aus der Familie gelegt, andere sind dabei etwas in den Hintergrund gerückt. Aber dies ist nachvollziehbar. Kann man, auch bei einem etwa 800 Seitenwerk nicht jedem Charakter so viel Raum und Seiten lassen, damit man jedem gerecht werden kann.

Insgesamt konnte mich der Autor Claudius Crönert mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ sehr gut unterhalten und die Seiten fliegen nur so dahin, ich bin komplett in diese längst vergangene Zeit abgetaucht. Ich werde mir diesen Autor auf jeden Fall merken und weitere Bücher aus seiner Feder lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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