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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2025

Wieder solide Fortsetzung

Magisterium - Das 3. Jahr
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Band 3 hat mir einerseits schon wieder besser gefallen als der vorherige, andererseits bin ich aber auch ein kleines bisschen mäkelig was ein paar Dinge angeht.
So war es einerseits wieder sehr spannend, ...

Band 3 hat mir einerseits schon wieder besser gefallen als der vorherige, andererseits bin ich aber auch ein kleines bisschen mäkelig was ein paar Dinge angeht.
So war es einerseits wieder sehr spannend, mit einigen Rätseln und Problemen, die gelöst werden wollten, und ein paar Kämpfen, die es zu meistern galt, andererseits hatte ich aber auch das Gefühl, dass viele Dinge eingeführt wurden, die dann nicht wirklich einen Nutzen hatten. So lernen Aaron und Call zum Beispiel ein paar neue Fähigkeiten, nutzen sie aber nicht, als sie die Gelegenheit hätten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das alles eher für zukünftige Bände eingeleitet wurde, was auch kein Problem ist, ein wenig schade finde ich es aber schon, dass es hier trotz Gelegenheit so in Vergessenheit geraten ist.
Call fand ich als Hauptfigur wieder sympathisch, als Team mit Aaron, Tamara und Mordo war er ziemlich stark, und auch die Nebenfiguren kamen mir durchaus gut geschrieben vor. Besonders Jasper finde ich relativ stark zumindest großteils, und auch die anderen wirken gut durchdacht und gezielt. Sie sind nicht alle so, dass ich sie unglaublich tiefgründig fände, und ein bisschen was kann man auch durchschauen, wenn man schon ein paar Bücher gelesen hat, einfach weil der Schreibstil da schon Hinweise gibt, aber das ändert nichts daran, dass ich sie unterhaltsam finde, und sie fügen sich gut in die Welt ein, zumindest wenn man mich fragt.
Ein Problem, dass ich bisher mit allen Bänden hatte, war, wie schnell es voran geht (kein einziges Buch umfasst ein Jahr, und auch wenn es das ja nicht wirklich muss, finde ich doch, dass man es beim Lesen durchaus merkt, dass der Inhalt so viel Zeit nicht füllen kann, was mir sehr schade vorkommt), da würde ich mir manchmal wünschen, dass man ein wenig mehr Zeit zum verweilen hat oder das Jahr tatsächlich thematisiert wird, aber insgesamt der Stil hat mir wieder gut gefallen, und ich war auf jeden Fall wieder gut unterhalten und freue mich auch auf die letzten Bände, die ich auf jeden Fall auch weiterverfolgen will.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Noch besser als Band 1

Magisterium - Das 2. Jahr
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Band 2 hat mir besser gefallen als der erste, obwohl es Dinge gab, die mir eindeutig auch nicht so gut gefallen haben.
So fand ich Band 2 durchaus spannender, weil wir nicht mehr die ganze Zeit in der ...

Band 2 hat mir besser gefallen als der erste, obwohl es Dinge gab, die mir eindeutig auch nicht so gut gefallen haben.
So fand ich Band 2 durchaus spannender, weil wir nicht mehr die ganze Zeit in der unteridischen Schule verbringen, und es fühlt sich an, als würde wirklich etwas auf dem Spiel stehen, obwohl das Buch auch gleichzeitig eher wie der Auftakt zum Rest der Reihe wirkt, gleichzeitig gibt es aber auch einen Verrat im Buch, der praktisch sofort irrelevant wird, und alles ist wieder gut, abgesehen von einigen kurzen Erwähnungen, und das ging mir einfach viel zu schnell. Es ist auch mein Haupt-Kritikpunkt, abgesehen davon fand ich eigentlich so gut wie alles ziemlich super, aber gerade der hat mir wirklich eine Menge Freude genommen. Wäre ich an Stelle der Figuren gewesen, wäre ich eindeutig nachtragender, und dass hier ein solcher Verrat praktisch sofort vergeben war, obwohl gerade deshalb so viel auf dem Spiel stand, fand ich doch recht enttäuschend.
Dafür fand ich die Figuren sonst aber wieder recht angenehm zu lesen, bin positiv überrascht über die Entwicklung einiger Freundschaften, Mordo kam mir viel zu selten vor (obwohl er echt häufig/viel da war, aber er ist halt trotzdem der beste Charakter), und das Ende fand ich auch ganz nett.
Bin durchaus gespannt, wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Was mit sehr unsympatischer Hauptfigur anfängt hört mit echt spannender Handlung auf

Elanus
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Poznanski konnte mich wieder einmal mit einem ihrer Werke überzeugen. Am Anfang war ich wirklich skeptisch, weil Jona mir ehrlich nicht unsympathischer hätte sein können (was gewollt ist, aber es war dennoch ...

Poznanski konnte mich wieder einmal mit einem ihrer Werke überzeugen. Am Anfang war ich wirklich skeptisch, weil Jona mir ehrlich nicht unsympathischer hätte sein können (was gewollt ist, aber es war dennoch schwer), und da habe ich wirklich kämpfen müssen, durch die Kapitel zu kommen, aber sobald es mit dem Fall dann losging war das Buch spannend genug, und Jonas Verhalten wurde deutlich besser, und dann habe ich das Buch nur so verschlungen.
Gerade zwischenmenschlich hatte das Buch für mich eindeutig schwächen (wie die Tatsache, dass Jona einfach viel zu schnell sowas wie Gefühle für Leute entwickelt, die Gefühlt keinerlei Grundlage haben), die Interaktionen selbst fühlten sich aber ziemlich lebendig an, das Geheimnis, das Jona nach und nach aufdeckt war echt spannend, und wie am Ende alles zusammenpasst war für mich absolut zufriedenstellend. Zwischendurch gab es Momente, in denen ich skeptisch war, aber die Geschichte konnte das alles ziemlich gut auffangen und doch zufriedenstellend zusammentragen, und ein paar Dinge konnte ich zwar doch vorhersehen, das hat aber nichts daran geändert, dass ich den Stil sehr angenehm zu lesen fand und ich wirklich schnell durch's Geschehen kam.
Insgesamt hatte die Story also schwächen, war aber auch wieder einmal echt gute Unterhaltung und ich mach Poznanskis Krimis/Thriller echt gerne!

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Wurde nicht enttäuscht

Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
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Ich habe Bartimäus seit einer ganzen Weile bei mir im Regal stehen, und irgendwie immer wieder doch nicht gelesen, weil es mich ganz viel Überwindung gekostet hat. Als Kind habe ich die Reihe bereits einmal ...

Ich habe Bartimäus seit einer ganzen Weile bei mir im Regal stehen, und irgendwie immer wieder doch nicht gelesen, weil es mich ganz viel Überwindung gekostet hat. Als Kind habe ich die Reihe bereits einmal begonnen, fand sie gut, wollte es immer noch mal versuchen, und dann habe ich doch immer eher zu anderen Büchern gegriffen. Aber diesmal nicht. Diesmal habe ich es endlich geschafft, Band 1 wieder in die Hände zu nehmen (ein Hörbuch auf YouTube hat eindeutig auch geholfen), und ich habe es komplett gelesen und praktisch nur so verschlungen. Ich gebe zu, dass ich zwischendurch ein paar mal kurz abgeschaltet habe, weil ich mich irgendwie habe ablenken lassen, aber es war nicht oft, folgen konnte ich dem ganzen trotzdem echt gut, und es hat nichts daran geändert, dass die Geschichte trotzdem sehr spannend war und die Figuren mit gut gefallen haben.
Bartimäus war wirklich leicht ins Herz zu schließen, und Nathanael war zwar teils ein kleines bisschen anstrengend, gleichzeitig für ein zwölfjähriges Kind aber absolut akzeptabel. Einige von den Erwachsenen gingen mir in ihrer Art da wesentlich mehr auf die Nerven (auch wenn es auch da natürlich geplant war).
Die Welt ist spannend, und ich mag es, wie unsere Welt mit Magie verwoben wird, das hatte ich gar nicht mehr richtig im Kopf von damals, dass es sich beim Schauplatz sogar um London handelt, und wie Nathanael und Bartimäus zusammenarbeiten oder teils auch mal gegeneinander hat mich beim Lesen echt gut unterhalten.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich jetzt endlich doch mal zum Lesen kam, und werde die Reihe auch fortsetzen (nur nicht sofort, aber diesmal wird die Pause hoffentlich keine 15 Jahre andauern.)

Veröffentlicht am 28.04.2025

Super schönes Kinderbuch

Holly Holmes und das magische Detektivbüro - Zweiter Fall: Das Geisterschiff
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Der zweite Fall für Holly Holmes' Detektivbüro ist ein sehr liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das mit dem Fall um ein Geisterschiff gleich von Anfang an sehr viel Spannung in die Geschichte einbringt.
Die ...

Der zweite Fall für Holly Holmes' Detektivbüro ist ein sehr liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das mit dem Fall um ein Geisterschiff gleich von Anfang an sehr viel Spannung in die Geschichte einbringt.
Die Kapitel lassen sich wirklich leicht lesen, die Geschichte fliegt nur so dahin, die Figuren sind alle sehr liebenswürdig gestaltet und wachsen einem total schnell ans Herz (besonders der kleine Dr. Watson), und begleitet wird das alles von wirklich schönen Illustrationen innerhalb der Geschichte, sowie einer Karte mit allen wichtigen Orten und der Vorstellung der wichtigsten Figuren gleich am Anfang, und einigen Rätseln zum mitmachen am Ende.
Ich habe den ersten Fall von Holly und ihren Freunden nicht gelesen, kam gerade durch die Vorstellung der Figuren aber auch so super in die Geschichte rein, und habe das ganze Buch wirklich leicht in einem Rutsch durchlesen können. Die Ideen sind nicht alle komplett neu, und teils wurde mir persönlich etwas zu viel wiederholt, was bereits klar war, sodass ich das Gefühl hatte, dass es mir auch als Kind aufgefallen wäre, wie oft hier versucht wurde, um die eigentliche Erklärung drumrum zu reden, um es in die Länge zu ziehen, oder auch das Gegenteil: viel zu oft die gleiche Sache noch mal erklärt, aber insgesamt hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht, die Detektive zu begleiten und auch ein wenig mitzurätseln (auch wenn das als Kind vermutlich mehr Freude bereitet hätte). Ein zwei Fehlerchen lassen sich im Buch auch finden, wirklich schlimm ist es aber nicht.
Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen und mich schon ziemlich zufrieden gemacht, die Interaktionen der einzelnen Figuren untereinander hat mir auch gefallen, und teils oberflächliche Figuren gab es zwar, genau wie eben ein paar sehr vorhersehbare Wendungen, weil es die gefühlt überall gibt, ein Lesespaß ist das Buch aber auf jeden Fall trotzdem, und gerade Kinder, die auf Detektivgeschichten stehen, kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten!

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