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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2023

Unterhaltsame Lektüre

Der Gärtner von Wimbledon
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Auf dieses Buch wurde ich mal wieder, wie so häufig aufmerksam durch den Pocast eat- Read-sleep, für den das Buch als Bestseller-Challenge ausgewählt und vorgestellt wurde auf Liveveranstaltung in/aus ...

Auf dieses Buch wurde ich mal wieder, wie so häufig aufmerksam durch den Pocast eat- Read-sleep, für den das Buch als Bestseller-Challenge ausgewählt und vorgestellt wurde auf Liveveranstaltung in/aus Berlin Folge# 91 .

Ich konnte es mir in der Bibliothek vormerken, aber leider nicht rechtzeitig lesen.

Es ist ein recht schmales Büchlein mit 256 Seiten und liest sich super schnell & einfach wegschmökern, da es großen Unterhaltungswert, aber wenig Anspruch oder Tiefe hat.

Clara Maria Gibson soll ein Interview führen mit Henry Evans, der nach 50 Jahren den Rasen von Wimbledon gepflegt hat und nun in Rente geht. Aber statt dem Interview, erzählt Henry Clara die Geschichte der Liebe seines Lebens:

In einem eingeschobenen Erzählstrang erfährt man in der seichten, aber schönen Geschichte

wie er die junge Rose Blake kennenlernt, durch sie Tennis kennen lernt, anfangs nur als Balljunge, bei Tennisspielen unter den Geschwistern mitwirkt und darüber die beiden sich näherkommen.

Sie bringt ihm Tennis bei, er nimmt sie auf seinem Fahrrad mit. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Doch die beiden kommen aus verschiedenen Welten: Sie kommt aus besserem Haus, spielt Klavier, lernt Fremdsprachen und Henry ist aber nur der Sohn vom Gärtner.

Rose Eltern, haben für sie Pläne, wollen, dass sie heiratet, aber sie möchte aber gerne Prof-Tennisspielerin werden.

Der Haupthandlungsstrang spielt in Großbritannien kurz vor dem 2. Weltkrieg, 1938 und der Krieg trennt auch das junge Paar, was seine Liebe vor den Eltern geheim halten musste

Henry geht den für ihn einzig denkbaren Weg: Er wird der Gärtner von Wimbledon – und bleibt es fünfzig Jahre lang. Immer in der Hoffnung, dass auch Rose eines Tages zurückkehren wird …

Das Buch war wirklich nett für zwischendurch und es war interessant, daher gehend, dass man so manche interessanten Funfacts erfährt, dass z.B. Erdbeeren mit Sahne in Wimbledon sehr hoch frequentiert wird …

Der Autorinnenname ist übrigens ein Pseudonym, bei dem noch nicht einmal der Verlag weiß, wer dahinter steckt.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Liest sich wie ein Sommerurlaub

Das Glück riecht nach Sommer
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Ich mußte mal bei der Reihenfolge aufschließen, . Man kann die Bücher jeweils unabhängig von einander lesen, aber mein innerer Nerd möchte, dass ich sie schon in der richtigen Reihenfolge lesen, denn die ...

Ich mußte mal bei der Reihenfolge aufschließen, . Man kann die Bücher jeweils unabhängig von einander lesen, aber mein innerer Nerd möchte, dass ich sie schon in der richtigen Reihenfolge lesen, denn die Autorin nimmt jeweils einen Protagonisten aus vorangegangen Band und erzählt dann im aktuellen Band deren Geschichte, in diesem Wohlfühlroman bekommt Ärztin Ina ihren Auftritt.
Ina möchte nach Hamburg ziehen um dort im Klinikum als Kinderärztin arbeiten. Eine Wohnung hat sie auch noch nicht und das eigentliche Angebot mit in der 3er WG ihrer Freundin Filiz zu wohnen wird kurzfristig zurückgenommen und so muss Ina in der Gartenlaube schlafen, mit Freiluftdusche, aber einer tollen, fürsorglichen Nachbarschaft. Es war so herrlich und fühlte sich beim lesen so an heimelig und gemütlich an, als würde man selbst dort übernachten.
Auch das mit der Jobsuche entwickelt sich nicht so ganz Inas Vorstellungen und sie kommt an einen Punkt so sie ihrem Glück nachhelfen muss.

Die Bücher von Meike Werkmeister sind beim lesen immer leicht und gemütlich zu lesen, obwohl sie Themen streifen, bei denen man sich selbst wiederfindet und sich daher gut mit Charakter identifizieren kann. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und es fühlte sich etwas an, wie ein Urlaub im Urlaub. Jedoch ist das auch für mein ein kleiner Kritikpunkt, es ist immer alles sehr harmonisch und sehr weichgespült.

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Hatte nicht diese Tiefe erwartet

Morgen, morgen und wieder morgen
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Wir haben das Lesekreisbuch in der Besprechung sehr auseinander genommen. Ich war während dem Lesen etwas lost, denn bei dem Thema Gaming/Computerspiele, ging meine Erwartung in Richtung von Erebos. Doch ...

Wir haben das Lesekreisbuch in der Besprechung sehr auseinander genommen. Ich war während dem Lesen etwas lost, denn bei dem Thema Gaming/Computerspiele, ging meine Erwartung in Richtung von Erebos. Doch dieses Buch ist ganz anders und beinhaltet nicht so viel Action, dafür aber Tiefe und ziemlich viele wichtige Themen: Freundschaft, Frauen in Technik /Emanzipation, Computerwelt . Es wurde mir vieles auch erst richtig klar, als wir uns im Lesekreis dann auch echt ausführlich darüber unterhielten.
Aber wer Action mag, kommt aber zum Ende des Buches auch noch auf seine Kosten, denn ein kleiner Thrilleranteil hat die Autorin da auch noch reingebaut.
Die Themen sind subtil und vielschichtig in den Plot eingebaut, man kann es nicht nebenbei weg lesen sondern sollte sich schon auch Gedanken machen und sich für den Plot Zeit nehmen.
Hätte ich das Buch nur für mich alleine gelesen, hätte ich es in der Bewertung ziemlich im Mittelfeld angesiedelt, aber mit den Gesprächen darüber rutschte es immer weiter hoch und nun auch Wochen später denke ich immernoch an manch eine Szene, über so manches Thema nach. Also falls ihr ein Lesekreis seid oder gerne einen Buddyread macht, ist das ein ideales Buch, denn man kann sehr gut diskutieren und sich darüber austauschen.
Toll fand ich übrigens auch den Titel der ein Teil eines Zitates aus Shakespeare ist.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Ein Fitzek halt

Das Kalendermädchen
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Ich bin kein Fan von Sebastian Fitzek, habe ein Buch von ihm im Regal stehen, welches wir im Leselililen-Lesekreis gelesen haben.

Aber wenn mir eins „unterkommt“, z.B. wie in diesem Fall ich eins über ...

Ich bin kein Fan von Sebastian Fitzek, habe ein Buch von ihm im Regal stehen, welches wir im Leselililen-Lesekreis gelesen haben.

Aber wenn mir eins „unterkommt“, z.B. wie in diesem Fall ich eins über eine Wanderbuchcommunity ausleihen kann, dann lese ich dann doch.

Meist sind die Bücher sehr schnell zu lesen, wahre Pageturner, spannend, nicht ganz logisch, wirken immer etwas überladen und man fühlt sich beim Lesen immer etwas wie im Schleudergang einer Waschmaschine.

So auch bei diesem neusten Thriller, der ja wie eigentlich die letzten Thriller vom Autor immer ein wahrer Eyecatcher ist. Diesmal auch mit dem Specialeffekt, dass man durch das Abwischen mit einem feuchten Tuch das Fenster freiwischen kann und eine verdeckte Schrift zu erkennen ist.

Ich habe Stimmen gehört, dass immer jedes 2. Buch von Fitzek auch ein gutes Buch sei, und ich stürzte mich rein ins Vergnügen.

Der Anfang ist super vielversprechend, es geht um eine Pizzabestellung, die meintlich versehentlich den Notruf gewählt hat und dann als wirklicher Notfall entpuppt und ein Polizeieinsatz auslöst.

Hat mir gut gefallen, war super spanend zu lesen, ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen und ich spoilere ich, wenn ich sage, ich habe das Buch über 2 tag gelesen, also gefressen, quasi inhaliert.

Es ist in meinen Augen ein typischer Fitzek. Er enthält Spannung, Thrillerelemente, der Autor spielt Katz &Maus mit dem Lesenden und es ist auch diesmal ein Gruselelelement enthalten, bei der ich einfach nur dachte: ohweia, wo kommt das denn nun her? Es ist so eine abartige Kranke Geschichte,… und der Autor wirkt ja eigentlich sehr sympatisch, ist Familienvater und seinen Fans sehr zugewandt.

Aber ich habe mich inzwischen mit Fitzek-Lesenden Menschen unterhalten und eine meinte : tja, das ist sein zweites Ego und jemand sagte mir, dass es diese Geschichte es wirklich mal gegeben hätte.

Der Mittelteil des Buches, ist der oben genannte Schleudergang, in kurzen Kapiteln springt man zwischen Vergangenheit und Gegenwart wild hin und her, der Nette Charakter ist plötzlich nicht nett oder ein Verräter und kann man ihm nicht trauen und der vermeintlich Böse rettet dann Leben… Kurzum man weiß nicht mehr wem man trauen soll und wem nicht und zum Ende kommt noch eine Überraschung, die man kommen hätte sehen können, wäre man nicht so damit beschäftigt den Überblick über alles zu behalten und der Schluss… den verrate ich nicht, müsst ihr selber lesen

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