Ellen Fischer hat einen Ratgeber rund um Vagus-Yoga verfasst, der Yoga als Entspannungsmittel in den Fokus rückt. Im Zentrum steht dabei die Achtsamkeit mit sich selbst und seinem Körper jenseits von Yoga ...
Ellen Fischer hat einen Ratgeber rund um Vagus-Yoga verfasst, der Yoga als Entspannungsmittel in den Fokus rückt. Im Zentrum steht dabei die Achtsamkeit mit sich selbst und seinem Körper jenseits von Yoga als Krafttraining oder Ähnlichem. Das Buch wartet zunächst mit sehr viel Theorie auf, was sicherlich sinnvoll für EinsteigerInnen ist. Ich selbst habe vor allem den praktischen Anteil mit den vielen Bildern sehr angenehm empfunden. Einige Übungen kannte ich bereits und habe sie in meiner Yoga-Routine etabliert. Es gab aber auch viele neue Übungen, von denen ich ein paar in meine Routine eingebaut habe, weil sie mir so gut getan und gefallen haben. Es gibt Übungen von Kopf bis Fuß, auch für Schwangere - in diesem Buch kann jede/r fündig werden. Besonders gut haben mir der Morgenzyklus und die 5 Spannungsbögen gefallen!
Mitten in Paris kommt sie in der Nacht zu sich und weiß nicht, wo geschweige denn wer sie eigentlich ist. Als Schüsse fallen und ein unbekannter, zugegeben sehr gut aussehender Mann, sie auffordert zu ...
Mitten in Paris kommt sie in der Nacht zu sich und weiß nicht, wo geschweige denn wer sie eigentlich ist. Als Schüsse fallen und ein unbekannter, zugegeben sehr gut aussehender Mann, sie auffordert zu rennen, flieht sie mit ihm. Um sich vor den russischen Gangstern, die warum auch immer nach ihrem Leben trachten, zu verstecken, geht sie mit Mr. Gutaussehend aka Sawyer aka CIA Agent zur Tarnung eine Fake Marriage ein. Doch was passiert, wenn ihre Erinnerungen zurückkehren sollten?
Überraschend viel Action, charmante Romantik und ein paar unerwartete Twists – dieser Roman hat mich positiv überrascht! Auch wenn Paris als Schauplatz leider nur am Rande vorkommt und die winterliche Stimmung für den aktuellen Sommer nicht ganz zu meiner Stimmung passte, hat mich die Geschichte dank des flotten Tempos und der sympathischen Figuren gepackt.
Die weibliche Hauptfigur Zoe mochte ich sofort, denn sie war humorvoll und sehr stark. Die männliche Hauptfigur Sawyer war anfangs mürrisch, wurde aber von Seite zu Seite niedlicher – man spürte, wie seine harte Schale langsam bricht und er im Zwiespalt mit sich selbst haderte. Die wechselnde Erzählperspektive aus der dritten Person fand ich etwas trocken, deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit zum Hörbuch gewechselt, was sich wirklich gelohnt hat! Insbesondere Johanna Zehendner hat es wie ein kleines Theaterstück lebendig gemacht und ich musste einfach immer Weiterhören.
Wer die Stephanie-Plum-Reihe mag, findet hier eine etwas seichtere, rosafarbenere Alternative. Natürlich ist die Handlung an vielen Stellen unrealistisch. Das hat mich aber nicht gestört! Das actionreiche Finale hat mich mit ein paar gelungenen Wendungen überrascht – und das Ende klang ganz nach einer Fortsetzung, die ich mir ebenfalls anhören würde!
Im zweiten Teil der Silvercliff-Diologie muss Emilia Nathan aus den Fängen von Charles Lafontaine-Boutary retten. Ein magisches Duell soll die Lösung sein, doch Charles bedient sich schwarzer Magie…
Weil ...
Im zweiten Teil der Silvercliff-Diologie muss Emilia Nathan aus den Fängen von Charles Lafontaine-Boutary retten. Ein magisches Duell soll die Lösung sein, doch Charles bedient sich schwarzer Magie…
Weil ich neugierig war, musste ich natürlich auch den Abschluss der Silvercliff-Reihe lesen. Wie in Bd. 1 gab es doch die ein oder andere Länge und bisweilen empfand ich Emilia als etwas anstrengend. Nathan hingegen ist mir richtig ans Herz gewachsen und seine abgeklärte Art hat für einige Lacher gesorgt. Insgesamt hat mir der zweite Teil sehr viel besser gefallen als Bd. 1, denn das Wordbuilding und die vielen bunten magischen Ideen waren fantasievoll und unterhaltsam. Insgesamt war die Dilogie im Vergleich nicht so rund wie die Whisper Whisper-Reihe der Autorin, ich habe sie dennoch gerne gelesen. Nun bin ich gespannt auf das nächste Erzeugnis von Aniela Ley und hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss.
Inhalt: Marlow ist sich sicher, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Die Alternative wäre, sich einzugestehen, dass sie die Gabe – oder den Fluch – ihrer Mutter und Großmutter geerbt hat: Sie kann Engel und ...
Inhalt: Marlow ist sich sicher, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Die Alternative wäre, sich einzugestehen, dass sie die Gabe – oder den Fluch – ihrer Mutter und Großmutter geerbt hat: Sie kann Engel und Dämonen sehen, darunter eine dunkle und heimtückische Kreatur, die Marlow ihr ganzes Leben lang begleitet hat. Zumindest glaubt sie das, bis eine Fae aus dem nordischen Pantheon in ihr Leben tritt und sie darüber aufklärt, dass sie das Bett mit dem Fürsten der Hölle geteilt hat.
Ein Fürst, der nun verschwunden ist.
Ehe sie sich versieht, ist Marlow tief in einen jahrhundertealten Krieg verstrickt und stolpert geradewegs auf ein Schlachtfeld zwischen mächtigen Wesen aus den Mythen und Legenden des mächtigsten Pantheons der Welt. Und wer am Ende als Sieger hervorgehen wird, kann nur von ihr und der Liebe abhängen, an die sie nie zu glauben wagte.
Dieser Roman konnte mich tatsächlich positiv überraschen. Ich hatte etwas Sorge, dass es zu düster werden und in Anbetracht der Vorgeschichte der Hauptfigur zu viel Fokus auf Dark Romance Elemente liegen könnte, aber stattdessen hat mich die Geschichte total erreichen können. Die Autorin verwebt diverse Mythen und Sagen miteinander als Grundlage für ihr Worldbuilding, in dem es nicht nur einen Gott, sondern viele mit ihren zugehörigen Königreichen gibt, so z.B. Himmel, Hölle, Zeus auf dem Olymp etc. Das fand ich total spannend und war mir so noch nicht begegnet. Obwohl ich nicht alle Sagen und zitieren Bibeltexte/-stellen kenne, sodass ich nicht bei jeder Figur direkt einen Aha- Moment hatte oder manche Anspielungen nicht verstand, war dies trotzdem sehr neuartig und interessant.
Während ich mit der weiblichen Hauptfigur Marlow erst warm werden musste, haben wir insbesondere die Nebenfiguren direkt sehr gut gefallen. Dadurch, dass die Autorin sehr viele Ideen hatte, verlor sie sich manchmal ein bisschen in ihren Beschreibungen, und der Handlungsstrang wirkte etwas chaotisch auf mich. Nichtsdestotrotz wollte ich stets weiterlesen und war begeistert, dass die love Story nur einen Anteil ausmacht und der Fokus wirklich auf der Haupthandlung lag. Der Roman endet mit einem bösen Cliffhanger und ich werde sicherlich auch Bd. 2 lesen.
Lucas Preston und seine Freundin Laney kennen sich, seitdem sie elf Jahre alt sind. Laney wurde als Einzelkind nahezu von Beginn an in das Herz der 9-köpfigen Familie der Prestons aufgenommen und seitdem ...
Lucas Preston und seine Freundin Laney kennen sich, seitdem sie elf Jahre alt sind. Laney wurde als Einzelkind nahezu von Beginn an in das Herz der 9-köpfigen Familie der Prestons aufgenommen und seitdem die Mutter der 7 Prestons-Geschwister verstarb, zudem eine wichtige Säule und Unterstützung. Kurz vor Laneys 18. Geburtstag stehen Lucas und Laney endlich kurz davor, ein Paar zu werden, denn sie sind schon seit Jahren heimlich ineinander verliebt, ohne zu erkennen, dass der jeweilige andere genauso tiefe Gefühle für den anderen hegt. Doch dann kommt alles anders…
Dieser Roman hat mich von Beginn an gefesselt - mit einem emotional geprägten Sprachstil wird die Geschichte in wechselnden Kapiteln aus Sicht der Hauptfiguren Laney und Lucas wiedergegeben, wobei Lucas‘ dabei das Zentrum der Geschichte bildet. Rückblicke in die Vergangenheit vermitteln dem/der Leser:in die glaubhafte Tiefe der bereits bestehenden Verbindung zwischen den Protagonisten.
Nach einem starken Beginn des Romans, in denen ich die beiden Protagonisten in mein Herz schloss, verlor ich leider die Bindung zu Laney. Dies lag vor allem daran, dass die Perspektive nunmehr nur noch aus Lucas‘ Sicht geschildert wurde und ich Laneys Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte. Hinzu kam, dass mir Lucas insbesondere zum Ende des Romans oft zu überbehütend vorkam, während ich Laney als zu unselbstständig und als „Anhängsel“ empfand, das nicht mal versuchte, sich aus seiner Erfahrung heraus zu emanzipieren. Das „Ich warte auf den großen starken Mann, der mich rettet“, war mir zu rückständig und nicht das, was ich meiner Tochter in diesem beeinflussbaren Alter der Zielgruppe vorleben wollen würde.
Nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und konnte den Roman kaum aus den Händen legen. Denn besonders die verschiedenen Charaktere und witzigen Szenen in der Großfamilie der Prestons haben es mir angetan und ich habe mich beim Lesen dieser Szenen sehr wohlgefühlt. Auch sehr interessant und wichtig fand ich die im Hintergrund liegenden auch schwereren Themen wie Verlust eines wichtigen Menschen, Gewalt in einer Beziehung und Entfremdung. Nun bin ich auf jeden Fall sehr neugierig auf die Fortsetzungen und hoffe auf mehr zeitgemäße Interaktionen.