außergewöhnlich - unbescheiblich - fazinierend - vielschichtig
Pagans - Ein Killer. Zwei Cops. Hunderte GötterIn einem modernen fiktiven England im Heute, in dem es keine industrielle Revolution gab, ermitteln die Londoner Kriminalerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan gemeinsam, um den Tod eines keltischen ...
In einem modernen fiktiven England im Heute, in dem es keine industrielle Revolution gab, ermitteln die Londoner Kriminalerin Aedith und der keltische Inspektor Drustan gemeinsam, um den Tod eines keltischen Diplomaten aufzuklären.
Das Buch selbst wirkt hochwertig und ist optisch übersichtlich gestaltet.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, teilweise utopisch und doch so real und nah.
Insbesondere dem sehr verschiedenartigen Ermittler-Duo bringe ich meine volle Sympathie entgegen. Auf ihre persönliche eigene Art ergänzen sie sich prima. In beide konnte ich mich tief einfühlen.
Der bildhafte, atmosphärische und emotionale Sprachstil machen die Geschehnisse gut vorstellbar und bieten Lesevergnügen.
Der gut aufgebaute Spannungsbogen sowie das aufkommende Gefühl, immer tiefer und ausführlicher in die Geschehnisse eintauchen zu wollen, machen das Weglegen des Buches schwer.
Von der ersten bis zur letzten Seit ist man Teil einer strukturiert aufgebauten Handlung. Im Verlauf fügt sich alles.
Dieses Buch ist sehr interessant und alternativ.
Aus meiner Sicht ist es eine gelungene Mischung aus Roman, klassischem Krimi sowie Innovations- und Informations-Lektüre.
Es bietet neben Unterhaltung lehrreiche Hintergrund-Informationen und Anregungen zum Recherchieren der Kultur, der Historie und spornt an zum Nachdenken über das fiktive gesellschaftliche Miteinander.
Und das alles ist in diesem Buch hervorragend verpackt in eine spannende Erzählung.
Allen, die nicht nur einfach so nebenbei einen üblichen Roman/Krimi lesen wollen,
sondern die es lieben, gefordert zu sein, mitzudenken und in ganz alternative Geschichten einzutauchen,
kann ich dieses Buch empfehlen.
Aus meiner Sicht:
Ein ganz besonderes Buch - eben keines "von der Stange" und "für mal so nebenbei"